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Den Spieß umdrehen?

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  1. Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.17 - 20:50

    Die Hersteller ködern mit billigen Druckern um dann an der teuren Tinte zu verdienen.

    Deswegen einfach keine Originaltinte kaufen sondern Billigtinte. Wenn der Drucker dadurch irgendwann hops geht, einfach 'nen neuen, billigen Drucker kaufen.

  2. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Leviathan321 30.12.17 - 10:25

    Stimmt, und die Kinder in Afrika/Asien haben mehr Müll zum spielen.

    +1

  3. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: postb1 30.12.17 - 10:55

    Oder eben nen teureren Drucker kaufen, der dann niedrigere Tintenpreise hat.
    Mit größeren Patronen oder mit Flaschentinte zum selbernachfüllen. Wie beim Epson EcoTank. Auch HP hat m.w. sowas im Programm. Da sind die Originaltinten so preiswert, daß du freiwillig auf undefinierbare Billigplörre verzichtest.

  4. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: eidolon 30.12.17 - 13:43

    Komisch dass diese "undefinierbare Billigplörre" in den meisten Fällen mit dem "Original" locker mithalten kann...

  5. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: postb1 30.12.17 - 13:59

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch dass diese "undefinierbare Billigplörre" in den meisten Fällen mit
    > dem "Original" locker mithalten kann...
    Nur mit Glück...
    Ich hab eher andere Erfahrung gemacht, mehrere Drucker damit ruiniert:
    Billigplörre trocknet druckerintern sehr deutlich schneller ein, so dass eine Unmenge mehr Reinigungsläufe notwendig sind. Ausserdem ist Billigsoße kaum lichtecht. Und die Druckerinternen Farbprofile passen meist dann auch nicht mehr - das mit der originalen Farbe aus den 3 Grundfarben zusammengerasterte neutralgrau hat mit dem Billigrotz meist einen sehr deutlichen Farbstich.
    Zudem werden oft auch für Pigmentdrucker billige wasserbasierte Farbstofftinten geliefert - feuchtigkeitsresistenz gleich Null.
    Die besten Erfahrungen bei Alternativtinten hatte ich bei diversen Druckern mit Markenprodukten, etwa von KMP. Gibts halt eben aber auch nicht für 1EUR/Patrone.

  6. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.17 - 14:22

    Das mag alles sein, nur, wer so viel Wert auf Bildqualität legt und seinen Drucker nicht hauptsächlich zum Drucken von Text nutzen will - der ist mit einem Billigdrucker eh schlecht beraten.

    Und für teure Drucker gilt meine Prämisse dann auch nicht mehr.

  7. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.17 - 14:32

    > Deswegen einfach keine Originaltinte kaufen sondern Billigtinte.

    Oder gleich einen preiswerten Laserdrucker. Kommen die bei der Betrachtung so schlecht weg oder warum "bestehen" alle so auf Tinte?

    Ich meine, bei dem zu erwartenden geringen Druckaufkommen eines Heimanwenders, wo ein Eintrocknen des Druckers überhaupt möglich ist, kann man doch das Feinstaub-
    oder Energieverbrauchs-Argument, das gegen Laser spricht, schon wieder unter den Tisch fallen lassen.

    Günstige Farblaser gibt es ab 150 Euro und mit denen hat man quasi Ruhe. Die Fixier-/Transfereinheiten haben Laufzeiten jenseits von gut und böse, dass selbst billigster Noname-Toner seine Schwierigekeiten damit haben dürfte, den Drucker vor deren Tausch zu ruinieren. Denn der kostet dann wieder so viel, dass man dafür das ganze Gerät nach X Jahren Nutzung ersetzen kann.

  8. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.17 - 14:53

    Einen "guten" Billigtintendrucker bekommst Du aber schon für 100 EUR weniger. Dann kann selbst der günstigste Laserdrucker nicht mithalten.

    Und wer Wert auf Qualität legt, der wird eh in einen guten Drucker investieren und die Probleme mit den Billigdruckern einfach damit umgehen.

  9. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.17 - 15:01

    > Einen "guten" Billigtintendrucker bekommst Du aber schon für 100 EUR
    > weniger. Dann kann selbst der günstigste Laserdrucker nicht mithalten.

    Der trocknet aber nicht, hält also gerade beim bloßen Rumstehen eher länger als kürzer. Mit einem Satz Toner druckt man mehrere tausend Seiten.

    > Und wer Wert auf Qualität legt, der wird eh in einen guten Drucker
    > investieren und die Probleme mit den Billigdruckern einfach damit umgehen.

    Dann tut man sich aber erst recht keinen Gefallen mit billigen Verbrauchsmitteln und muss schon fast zwingend Markentinte verwenden. Das alles lohnt sich doch für Private kaum. Oder?

  10. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Desertdelphin 31.12.17 - 06:17

    Mx925 und gut ist.

  11. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: StefanGrossmann 31.12.17 - 08:22

    Ich hab hier einen Dell MFP 514dw - hat mich 111¤ gekostet.
    Ok, nur schwarz weiß drucken - aber für mehr als Korespondenz brauch ich den auch nicht.
    Dafür Scannen, Faxen, Kopieren mit einem Klick.
    Der mitgelieferte Toner schafft 2000 Seiten. Ersatztoner kostet 13¤ und schafft dann 4000 Seiten.

    Sorry :) Versuch das mit nen Tintendrucker zu erreichen, dann reden wir weiter. Spätestens nach 100 Seiten amortisiert sich das Gerät.

  12. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Snooozel 31.12.17 - 11:54

    > Der trocknet aber nicht, hält also gerade beim bloßen Rumstehen eher länger
    > als kürzer. Mit einem Satz Toner druckt man mehrere tausend Seiten.

    Aber nicht mit dem Satz der beim Drucker dabei ist, denn die haben einen deutlich reduzierten Tonerinhalt.
    Kannst also schon einmal einen kompletten neuen Satz mit einplanen beim Kaufen - und das können dann auch schnell mal 400¤+ sein.

  13. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.17 - 15:34

    > Aber nicht mit dem Satz der beim Drucker dabei ist, denn die haben einen
    > deutlich reduzierten Tonerinhalt.

    Die Start-Tanks der Tintenstrahler sind m.E. auch nicht voll und überhaupt ist nach gefühlt 100 Seiten und dreißig mal Ein-Ausschalten Ende.

    > Kannst also schon einmal einen kompletten neuen Satz mit einplanen beim
    > Kaufen - und das können dann auch schnell mal 400¤+ sein.

    Oder 50. Ich schrieb ja schon, dass bei billigen Lasern Noname-Toner relativ unproblematisch sind.

  14. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Snooozel 31.12.17 - 16:48

    > Oder 50. Ich schrieb ja schon, dass bei billigen Lasern Noname-Toner
    > relativ unproblematisch sind.

    Wir haben auf der Arbeit viel mit Alternativtonern getestet: keiner war so gut wie das Original, und auch sind viele im Drucker ausgelaufen und haben alles mit Toner eingesaut.
    Das Druckbild war auch oft deutlich schlechter.

  15. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.17 - 16:57

    > Wir haben auf der Arbeit viel mit Alternativtonern getestet:

    Privaaaat! ;-)
    Es geht um Wenigdrucker im privaten Umfeld. Wenn die Kiste nie rumsteht, trocknet nichts ein und man ist natürlich - auch bei Lasern - gut beraten, weder billige Geräte noch billige Verbrauchsmittel zu nutzen. Lasertrommeln schaffen irgendwas um 15.000 Seiten oder mehr, bis man die tauschen muss vergehen gern auch Jahre.

  16. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: robinx999 01.01.18 - 10:35

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Deswegen einfach keine Originaltinte kaufen sondern Billigtinte.
    >
    > Oder gleich einen preiswerten Laserdrucker. Kommen die bei der Betrachtung
    > so schlecht weg oder warum "bestehen" alle so auf Tinte?
    >
    > Ich meine, bei dem zu erwartenden geringen Druckaufkommen eines
    > Heimanwenders, wo ein Eintrocknen des Druckers überhaupt möglich ist, kann
    > man doch das Feinstaub-
    > oder Energieverbrauchs-Argument, das gegen Laser spricht, schon wieder
    > unter den Tisch fallen lassen.
    >
    > Günstige Farblaser gibt es ab 150 Euro und mit denen hat man quasi Ruhe.
    > Die Fixier-/Transfereinheiten haben Laufzeiten jenseits von gut und böse,
    > dass selbst billigster Noname-Toner seine Schwierigekeiten damit haben
    > dürfte, den Drucker vor deren Tausch zu ruinieren. Denn der kostet dann
    > wieder so viel, dass man dafür das ganze Gerät nach X Jahren Nutzung
    > ersetzen kann.

    Wobei die teilweise auch sehr hohe Tonerpreise haben und man da dann halt statt Billigtinte auf Billig Toner zurückgreift. Teilweise auch Chips zur Erkennung des Originaltoners

    Davon abgesehen kommt zumindest bei mir kein GDI Drucker mehr ins Haus, die sollen entweder PCL oder Postscript beherschen.Und das es mitlerweile Netzwerkdrucker gibt die WLAN haben, aber keinen Ethernet Port mehr finde ich schon verrückt, aber irgendwo muss man wohl bei den billig Geräten sparen

  17. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.01.18 - 11:42

    > Und das es mitlerweile
    > Netzwerkdrucker gibt die WLAN haben, aber keinen Ethernet Port mehr finde
    > ich schon verrückt

    Besser als andersrum, wenn Du mich fragst. Der Drucker passt nicht in die Nähe des PCs oder Routers, ich müsste ein Catkabel verlegen. Wlan ist da super.

    > , aber irgendwo muss man wohl bei den billig Geräten
    > sparen

    Ja, sicher, alles dran für kein Geld geht auch nicht.

  18. Re: Den Spieß umdrehen?

    Autor: robinx999 01.01.18 - 11:54

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und das es mitlerweile
    > > Netzwerkdrucker gibt die WLAN haben, aber keinen Ethernet Port mehr
    > finde
    > > ich schon verrückt
    >
    > Besser als andersrum, wenn Du mich fragst. Der Drucker passt nicht in die
    > Nähe des PCs oder Routers, ich müsste ein Catkabel verlegen. Wlan ist da
    > super.
    >
    Wenn ich das Alter meines Druckers berücksichtige der dürfte über 15 Jahre alt sein, damals hat man noch WEP eingesetzt, da finde ich WLAN Only eher peinlich. zumal Druckaufträge oft sehr groß werden, gerade wenn mal wieder jemand meint kreative PDF Dateien zu erstellen, die in Wahrheit Bilddateien sind, da hat man dann schnell ein paar 100 MB die zum Drucker müssen über Kabel in der Regel kein Problem über WLAN kann das schnell zu einem Problem werden wenn der Empfang nicht Ideal ist oder die Netze verstopft sind, weil 5Ghz WLAN beherrschen solche Geräte ja auch nicht.


    > > , aber irgendwo muss man wohl bei den billig Geräten
    > > sparen
    >
    > Ja, sicher, alles dran für kein Geld geht auch nicht.

    Klar wobei die kosten eines klassischen Ethernet Anschlusses gering sein dürften, aber gut solche Firmen rechnen ja gerne mit Cent Beträgen, nachdem damals die Meldung kam, das VW beim Golf / Tiguan kauf die Schlüssel mit einer Art Kabelbinder zusammen macht, anstatt eines Metallrings um Geld zu sparen, da wird so ein Ethernet Anschluss richtig lohnend sein

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