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Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: dabbes 15.02.16 - 13:24

    dann würde sie nicht sowas unsinniges fordern, sondern die Garantiezeit einfach erhöhen.

  2. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.16 - 13:36

    So schauts aus. Danke. :)

  3. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Trollversteher 15.02.16 - 13:39

    >dann würde sie nicht sowas unsinniges fordern, sondern die Garantiezeit einfach erhöhen.

    Das ist völliger Unsinn. In diesem Fall haben die Politiker tatsächlich mal mehr nachgedacht, als so manch ein Forenbenutzer, bevor er wütend in die Tasten haut.

    Was wir hier brauchen ist Transparenz - keine Planwirtschaft. Mit einer solchen Lebensdauerangabe kann der Kunde selbst entscheiden, ob er das billige Gerät nimmt, welches nach zwei Jahren höchst wahrscheinlich beginnt auseinanderzufallen, oder das Teurere, dass für fünf Jahre Nutzung ausgelegt ist. Wenn Du für sämtliche Geräte eine längere Garantiezeit forderst, treibst Du nur die Preise in die Höhe.

    Gleichzeitig lieber mit Aufklärungs und Werbekampagnen an das Bewusstsein des Verbrauchers appellieren, statt ihn dazu zu zwingen, mehr Geld für länger haltende Geräte auszugeben. Wenn das langfristig nicht klappt, kann man immer noch über Sanktionieruns- bzw. Belohnungsmassnahmen nachdenken.

  4. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Trollversteher 15.02.16 - 13:42

    >So schauts aus. Danke. :)

    Und wie willst Du das im nationalen Alleingang durchsetzen? Das würde nur dazu führen, dass hierzulande Artikel deutlich teurer würden, und eine große Anzahl an Importartikeln hier einfach gar nicht erhältlich wären (weil der Deutsch Markt nicht wichtig genug ist, um zB eine spezielle Version einer Spielkonsole oder eines Smartphones nur für diesen Markt hier zu entwickeln).

    Ich finde die Idee mit der angepeilten Lebensdauer da deutlich realistischer...

  5. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.16 - 13:51

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann würde sie nicht sowas unsinniges fordern, sondern die Garantiezeit
    > einfach erhöhen.

    Du meinst wohl die gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung von 2 Jahren. Die hat schon das Problem, dass die Beweislast nur 6 Monate beim Verkäufer liegt und es einem Käufer danach ohne hohen Aufwand und Kosten (Gutachten) überhaupt nicht möglich ist nachzuweisen, dass die Mängel schon ab Werk bestanden haben.

  6. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Phreeze 15.02.16 - 13:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >So schauts aus. Danke. :)
    >
    > Und wie willst Du das im nationalen Alleingang durchsetzen? Das würde nur
    > dazu führen, dass hierzulande Artikel deutlich teurer würden, und eine
    > große Anzahl an Importartikeln hier einfach gar nicht erhältlich wären
    > (weil der Deutsch Markt nicht wichtig genug ist, um zB eine spezielle
    > Version einer Spielkonsole oder eines Smartphones nur für diesen Markt hier
    > zu entwickeln).
    >
    > Ich finde die Idee mit der angepeilten Lebensdauer da deutlich
    > realistischer...
    dann entwickelt man so, dass die kacke 40 Jahre hält ! Ich wette mein SNES geht in 17 Jahren noch....

  7. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.16 - 14:00

    Oder man spart sich den lerneffekt das die Verbraucher geiz is geil leben und erhöt die garantiezeit. Punkt.

    Der planet gehört uns nicht. Und freiwillig will offenbar die mehrheit nicht nachhaltig leben. Dies ist aber unabdingbar für die zukunft.

  8. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Lemo 15.02.16 - 14:13

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann würde sie nicht sowas unsinniges fordern, sondern die Garantiezeit
    > einfach erhöhen.

    Du bist ein Held, Garantie gibt es 1. nicht, sondern nur gesetzliche Gewährleistung.
    2. Ändert sich diese nach 6 Monaten, du als Verbraucher musst dann den Mangel bei Kaufdatum nachweisen können, es ist KEINE Garantie!.

    3. LERNT das endlich mal, ich stehe oft in der Nähe von Reklamationsschaltern, wo Leute sich über ihr 1 Jahr und 10 Monate altes Produkt beschweren und dauernd das Wort Garantie rausplärren, obwohl es diese nicht gibt.

  9. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: der_wahre_hannes 15.02.16 - 14:28

    Garantie gibt es schon, nur kann man die schlecht gesetzlich vorschreiben. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung des Herstellers (z.B. "Vor-Ort-Garantie", wenn die dein Gerät vor Ort instand setzen).

  10. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Quantium40 15.02.16 - 14:30

    dabbes schrieb:
    > dann würde sie nicht sowas unsinniges fordern, sondern die Garantiezeit
    > einfach erhöhen.

    Du meinst doch bestimmt die Gewährleistungsfrist.
    Die Garantie ist immer noch eine freiwillige Leistung.

  11. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: violator 15.02.16 - 14:38

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder man spart sich den lerneffekt das die Verbraucher geiz is geil leben
    > und erhöt die garantiezeit. Punkt.

    Und seit wann kann man davon ausgehen, dass ein teureres Gerät wirklich länger hält?

  12. Garantie vs. Gewährleistung und MBTF

    Autor: Bigfoo29 15.02.16 - 14:39

    Also erstens wäre es besser, wenn sie die Gewährleistung hochschrauben müssten und nicht die (freiwillige) Garantie. ;)

    Zweitens - und viel wichtiger: Es muss nicht zwingend mehr Garantie sein. Auch heute kann man bei Festplatten und Co schon "MBTF" an. Wenn man das noch etwas vergleichbarer für alle Geräte erzwingt, kann man auch daraus schon ablesen, dass ein Laptop mit 5000h MBTF gerademal 2 Jahre lang im Unternehmenseinsatz planbar wäre (und damit ungeeignet), für Erna Müller, die den Rechner 2x die Woche für eine Stunde aufmacht, aber völlig ausreichend wäre. Der braucht man keinen Rechner zum doppelten Preis mit doppelter MBTF kaufen.

    ICH allerdings greife sehr wohl lieber zu einer Samsung SSD der PRO-Serie denn zu einer Value-Edition. Warum? Max-TB written und Co! Nur müsste man die Hersteller noch zwingen, das auch auf die Verpackung zu drucken...

    Regards.

  13. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.16 - 14:45

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder man spart sich den lerneffekt das die Verbraucher geiz is geil
    > leben
    > > und erhöt die garantiezeit. Punkt.
    >
    > Und seit wann kann man davon ausgehen, dass ein teureres Gerät wirklich
    > länger hält?

    Hab ich nicht gesagt. Mein wunsch ist das die Gewährleistung hoch gedreht wird. Dann müssen sie länger halten.

    (Ja ich hatte zuvor Garantie geschrieben meinte aber Gewährleistung )

  14. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Doedelf 15.02.16 - 14:58

    Hach ja - so einfach der blöööde Kunde.

    Umgedreht könnte manch Händler mal nachschauen wie das so ist mit der Gewährleistung, speziell in manchen Blödmarkt.

    Es hält sich ja weiterhin der Irrglaube das der Händler bei einem defekten Gerät frei
    bestimmen darf ob er umtauscht (Ersatzlieferung) oder den Mangel beseitigt (Reperatur, meist "müssen wir einschicken).

    Musste mein MM um die Ecke lernen als er mir ein defektes Ipad verkaufte und es dann einschicken wollte. Das recht liegt bis auf wenige konkrete Ausnahmen beim Kunden. Das ablehnen des z.b. austausch kann ein Händler nur durchführen wenn ihm überdurchschnittlicher Verlust oder Aufwand droht - als Beispiel gilt hier der Autokauf wo z.b. ein Autoradio nicht funktioniert und der Kunde deshalb ein komplett neues Auto will.

    Bei einer Massenware bzw. Verbrauchsgütern die vor Ort vorrätig ist gilt das nicht.

    Das interessiert die Märkte aber nicht die Bohne - mehr noch, hab vor kurzem ein Androiden im Saturn gekauft - außen Aufkleber drauf "nach öffnen kein Umtausch" - ja sicher.....

    Wers nicht glaubt oder sich mal absichern will (weils immer wieder versucht wird):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hrleistung#Nacherf.C3.BCllung

    oder

    https://www.test.de/Widerruf-Reklamation-Umtausch-Elf-Irrtuemer-rund-ums-Shoppen-4792559-0/

    oder
    https://www.ihk-berlin.de/blob/bihk24/recht_und_steuern/downloads/2253460/7664b6d6142007935e462a7cf844950d/Merkblatt_Umtausch_Gewaehrleistung_Garantie-data.pdf

    Zitat "Der Käufer muss den Verkäufer zunächst zur Nachlieferung („Umtausch“) oder Nachbesserung („Reparatur“) auffordern. Grundsätzlich darf der Käufer dabei frei wählen, für welche der beiden Optionen er sich entscheidet."

  15. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Trollversteher 15.02.16 - 15:05

    >dann entwickelt man so, dass die kacke 40 Jahre hält ! Ich wette mein SNES geht in 17 Jahren noch....

    Das ändert doch nichts an meinem Argument, dass das im nationalen Alleingang so gut wie unmöglich its, oder?

    Btw: Genau so hat man hier in Deutschland vor 20-30 Jahren noch entwickelt - die alten Telefunken, SABA etc. Geräte laufen, bei einigermassen guter Behandlung auch nach 30 Jahren noch, die haben dafür damals aber locker 1-2 durchschnittliche Nettomonatsgehälter gekostet, und als dann die billig in Asien produzierten Geräte hier den Markt überschewmmt haben, wollte niemand mehr die robusten Geräte "Handmade in Germany" kaufen.

    Wenn Du heute einen 42 Zöller für 295¤ kaufst, darfst Du Dich eben nicht wundern, wenn der nach zwei Jahren auseinanderfällt. Und wenn der so entwickelt worden wäre, dass er 40 Jahre hält, dann würde er sicher das 5-6dache kosten...

  16. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Trollversteher 15.02.16 - 15:05

    >Oder man spart sich den lerneffekt das die Verbraucher geiz is geil leben und erhöt die garantiezeit. Punkt.

    Und wie willst Du das international durchsetzen?

    >Der planet gehört uns nicht. Und freiwillig will offenbar die mehrheit nicht nachhaltig leben. Dies ist aber unabdingbar für die zukunft.

    Aber das lässt sich eben auch nicht im nationalen Alleingang durchziehen...

  17. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Trollversteher 15.02.16 - 15:07

    >Und seit wann kann man davon ausgehen, dass ein teureres Gerät wirklich länger hält?

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Du kannst davon ausgehen, dass Geräte die garantiert zwei bis drei mal so lange durchhalten müssen wie bisher um einiges teurer werden. Das heisst ja nicht im Umkejrschluss, dass per se alle teuren Geräte länger halten (auch wenn das häufig der Fall ist).

  18. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: Lemo 15.02.16 - 15:16

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Hab ich nicht gesagt. Mein wunsch ist das die Gewährleistung hoch gedreht
    > wird. Dann müssen sie länger halten.
    >
    > (Ja ich hatte zuvor Garantie geschrieben meinte aber Gewährleistung )

    Was immer noch nicht besser ist. Dann hast du halt 3 Jahre Gewährleistung, na und? Du musst trotzdem ab dem 7. Monat erst mal nachweisen können, dass der Fehler vom Hersteller kommt und schon bei Kauf bestanden hat. Das ist gar nicht so einfach, die Gewährleistungszeit raufzuschrauben hilft vielleicht im Einzelfall, aber wie oft kann man wohl nach 2,75 Jahren noch nachweisen, dass ein Fehler schon bei Kauf bestand?

  19. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: IchBinFanboyVonMirSelbst 15.02.16 - 19:16

    > Wenn Du heute einen 42 Zöller für 295¤ kaufst, darfst Du Dich eben nicht
    > wundern, wenn der nach zwei Jahren auseinanderfällt. Und wenn der so
    > entwickelt worden wäre, dass er 40 Jahre hält, dann würde er sicher das
    > 5-6dache kosten...

    Bei 295¤ würde ich mich auch nicht beschweren wenn das Teil nur 2 Jahre hallten wird. Bei 800 ¤ aber schon. Und bei 1500 ¤ erst recht.

    Due Industrie will ja auch mittlerweile mit aller Gewalt verkaufen, das sei gut. Dann sind immer alle auf dem aktuellen Stand. Das ist aber Käse.

    Ich will einen Flatscreen der 10 Jahre hällt. Mit externem Sat receiver. Ich brauche ganz sicher kein Full HD, denn das wird eh nie gesendet. Blueray brauche ich nicht, denn DVD Quali reicht mir aus. Und ja ich würde für ein so rückständiges Gerät auch 2k auf den Tisch legen. Wenn es dann wie so ein alter Telefunken die nächsten 30 Jahre hällt.

    Bringt nur nichts. Weil in 3 Jahren gibts nur noch 4k Sat Receiver mit eingebauter Kaffeemaschine und Nano-HDMI Ultra was ich dann nicht mehr dran stecken kann.

  20. Re: Wenn die Politik wirklich etwas ändern wollte

    Autor: cpt.dirk 15.02.16 - 23:34

    ++1 du hast meine volle Zustimmung.

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