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Zeit für einen Streisand-Effekt

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  1. Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Dakkaron 28.06.18 - 23:39

    Hat wer einen Link auf den Google-Eintrag von dem Zahnarzt? Wie viele 1-Sterne-Bewertungen schaffen wir?

  2. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: rca66 28.06.18 - 23:50

    Du solltest Dich noch mal über die Bedeutung des Begriffs "Streisand-Effekt" informieren. Das was Du hier probierst fällt eher unter Cyber-Mobbing.

  3. q.e.d.

    Autor: Garius 28.06.18 - 23:51

    Klar, wenn du aufzeigen willst, dass das Gericht richtig entschieden hat.

  4. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Dakkaron 28.06.18 - 23:57

    Streisand-Effekt: versuche etwas wegzuklagen und geh stattdessen darin unter. Passt schon durchaus.

    Und jemand, der negative Bewertungen unterdrückt und damit versucht, sich einen Marktvorteil zu verschaffen, hat (natürlich mit dieser Begründung und nicht unter Vorgaukelung falscher Begründungen) durchaus negative Bewertungen verdient.

  5. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Garius 29.06.18 - 00:05

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streisand-Effekt: versuche etwas wegzuklagen und geh stattdessen darin
    > unter. Passt schon durchaus.
    >
    > Und jemand, der negative Bewertungen unterdrückt und damit versucht, sich
    > einen Marktvorteil zu verschaffen, hat (natürlich mit dieser Begründung und
    > nicht unter Vorgaukelung falscher Begründungen) durchaus negative
    > Bewertungen verdient.
    Und um einen solchen handelt es sich? Ich frag nur, denn ich war bei der Verhandlung nicht dabei. Du offensichtlich schon. Edit: Oder hast du nur den Teaser gelesen und munter drauf losgepostet?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.18 00:06 durch Garius.

  6. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: rca66 29.06.18 - 00:29

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streisand-Effekt: versuche etwas wegzuklagen und geh stattdessen darin
    > unter. Passt schon durchaus.

    Der Streisand-Effekt umfasst nicht, dass jemand zur gezielten Attacke auf diese Person aufruft. Das ist Cyber-Mobbing.

    > Und jemand, der negative Bewertungen unterdrückt und damit versucht, sich
    > einen Marktvorteil zu verschaffen, hat (natürlich mit dieser Begründung und
    > nicht unter Vorgaukelung falscher Begründungen) durchaus negative
    > Bewertungen verdient.

    Das mag Deine Meinung sein, aber der Aufruf an andere, ohne Einsicht in die Details einfach irgendeine ihnen unbekannte Arzt-Praxis negativ zu berwerten ist nichts weiter als eine selbstgerechte Attacke. Außerdem missbrauchst Du dabei auch noch das Berwertungssystem. Das soll potentiellen Patienten einen Hinweis geben, wie gut oder schlecht ein Arzt sie behandelt - und nicht was eine Horde selbsternannter Internet-Aktivisten über seine Aktionen im Internet denkt. Es mag im Wohle der Patienten sein, dass schlechte Bewertungen bestehen bleiben. Aber es ist defnitiv nicht im Sinne der Patienten, wenn die Einschätzung einer Praxis gezielt verzerrt wird. Was, wenn das eine hervorragende Praxis ist, die ihren Patienten viel Gutes tut, aber nun werden durch eine massiv verzerrte Benotung potentielle Patienten, denen der Arzt helfen könnte, davon abgehalten, ihn aufzusuchen?

    Man mag von der Aktion des Arztes halten was man will (andere Gerichte hatten hier schon genau andersherum entschieden), aber Dein Aufruf ist auf jeden Fall unmoralisch.

    Ist leider ein verbreitetes Phänomen: die Leute lesen irgendwas im Internet, ohne wirklich die Hintergründe zu kennen, regen sich darüber auf - und starten dann irgendwelche Attacken - siehe z.B. Millie Bobby Brown. Ist ja so einfach seiner Empörung auch mal aktiv Ausdruck verleihen zu können - wen interessieren da schon potentielle Folgen?

  7. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Anonymer Nutzer 29.06.18 - 00:40

    besser als alles in sich reinzufressen ... das gibt auch nur bauchschmerzen.

    wenn das was da durchgedrückt wurde schule macht haben wir nur noch 5 sterne bewertungen ... wem nützt das denn?

    und wenn keiner mehr zu diesem arzt geht, kann er auch nichts falsch machen, und solange genügend andere gute ärzte da sind wird hier kein patient ihn vermissen, oder?

  8. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: rca66 29.06.18 - 01:01

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > wenn das was da durchgedrückt wurde schule macht haben wir nur noch 5
    > sterne bewertungen ... wem nützt das denn?

    Auch Du hast Dir offensichtlich nicht die Mühe gemacht, diesen Artikel aufmerksam (oder überhaupt?) zu lesen. Es geht nicht darum, eine beliebige 1-Sterne-Wertung zu entfernen, sondern eine, die unter dem Namen des Arztes verfasst wurde. Hier ist also keineswegs die Rede davon, systematisch schlechte Bewertungen gerichtlich zu entfernen.

    Ich sag ja: die Leute schnappen irgend was auf - und dann feste druff.

    Ach ja: Über die dümmliche Bemerkung, es sei ja alles halb so schlimm, da es ja genug gute Ärzte gibt, sollte man eigentlich den Mantel des Schweigens ausbreiten...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.18 01:10 durch rca66.

  9. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Baron Münchhausen. 29.06.18 - 10:57

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streisand-Effekt: versuche etwas wegzuklagen und geh stattdessen darin
    > unter. Passt schon durchaus.
    >
    > Und jemand, der negative Bewertungen unterdrückt und damit versucht, sich
    > einen Marktvorteil zu verschaffen, hat (natürlich mit dieser Begründung und
    > nicht unter Vorgaukelung falscher Begründungen) durchaus negative
    > Bewertungen verdient.


    Fail.

  10. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: Dakkaron 29.06.18 - 17:58

    Ich hab zu dem Urteil alles gelesen, was sich finden hat lassen (beginnend mal mit dem gesamten Urteil und allen Artikeln dazu, die sich auf Google finden haben lassen).

    Ich habe selbst mit einem ähnlichen Arzt zutun gehabt, nämlich dem Frauenarzt, der meine Frau während der Schwangerschaft betreut hat. Wir haben diesen Arzt wegen seiner guten Bewertung auf Docfinder (damals annähernd 5/5 Sterne) ausgesucht. Während der Schwangerschaft hat er dann regelmäßig unnötige, kostenpflichtige Zusatzuntersuchungen vorgeschrieben. Er hat immer wieder versucht, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel selbst zu verkaufen (teilweise noch mit dem Sticker "Unverkäufliche Probe" drauf).
    Zu viel wurde es uns dann, als er versucht hat, meiner Frau eine ungeeignete, teure Therapie gegen Myome zu verschreiben. Dazu hat er ihr einen Zettel ausgehändigt, auf dem er alle Nebenwirkungen systematisch verleugnet (entgegen dem Beipackzettel, den er nicht rausrücken wollte). Auf dem Beipackzettel ist nichts mit Myomen gestanden und im Internet hat sich nur seine Website gefunden, die für diese Therapie geworben hat. Selbst der Hersteller des Medikaments hat nichts derartiges angegeben.

    Als sich dann herausgestellt hat, dass seine Bewertungen nur so hoch waren, weil er Leuten, die niedrige Bewertungen abgeben, mit der Klage gedroht hat (http://www.heute.at/oesterreich/news/story/Schlecht-im-Web-bewertet--Arzt-will-Patientin-klagen-45709678) war dann alles klar.

    Deswegen bin ich so arg dagegen, dass negative Bewertungen weggeklagt werden, weil meine Frau direkt ein Opfer von einem solchen Gauner geworden ist.

    Das in so einem Kontext sich jemand nicht traut, mit echtem Klarnamen zu posten finde ich absolut nachvollziehbar. Macht seine Meinung / Bewertung nicht weniger echt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.18 18:00 durch Dakkaron.

  11. Re: Zeit für einen Streisand-Effekt

    Autor: rca66 29.06.18 - 18:17

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe selbst mit einem ähnlichen Arzt zutun gehabt,

    Woher weißt Du dass dieser Arzt "ähnlich" ist? Du weißt absolut nichts über ihn oder seine Praxis. Absolut nichts!

    Nur weil Du schlechte Erfahrungen in einem Einzelfall hattest, heißt das nicht, dass die Situation hier in irdendeiner Weise ähnlich liegen muss. Noch einmal: selbst das, was man alles über den Fall lesen konnte, gibt nicht genug Informationen darüber, was da geschehen ist. Aufs Geratewohl eine Mobbing-Campagne zu starten ist absolut nicht gerechtfertigt.

    > Das in so einem Kontext sich jemand nicht traut, mit echtem Klarnamen zu
    > posten finde ich absolut nachvollziehbar.

    Und warum postet die Person dann nicht anonym oder unter einem Pseudonym - sondern unter dem Namen des Arztes?

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