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Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

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  1. Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: kayozz 21.09.20 - 13:57

    Z.B. der erste Fall, Mitarbeiter läd Programm zum Bearbeiten von Musikdateien herunter und läd dadurch Schadsoftware mit. Kosten der Entfernung: 800 EUR.

    Ich möchte in keiner Firma arbeiten, wo ich nur geduldet bin und mir wegen sowas gekündigt würde, auch wenn irgendwo steht, dass man keine Software installieren darf.

    Ich müsste wahrscheinlich beim Chef antanzen, würde die Kosten vorgerechnet bekommen, der dann zähneknirschend sagt, dass er die Rechnung vom IT-Dienstleister übernimmt und ich das in Zukunft zu Hause machen soll.

    Thema erledigt, alle mit einem blauen Auge davon gekommen, weitermachen und beim nächsten Mal lässt man das halt.

    Sowas führt nur zur Kündigung, wenn vorher noch andere Sachen vorgefallen sind.

  2. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: sofries 21.09.20 - 13:59

    Genau, ich würde ein „bitte nicht nochmal“ bekommen und mich mit dem Arbeitgeber einigen die Summe vom Gehalt abzuziehen und die Sache wäre gegessen. Wenn man deswegen gekündigt wird, dann wäre man auch wegen andere Kleinigkeiten früher oder später weg.

  3. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: ibsi 21.09.20 - 14:10

    Gibt halt auch Arbeitgeber die nicht so sind. Sondern jedem sofort eine Abmahnung rein drücken. MACHT ist das Zauberwort. Und wenn es nicht der AG ist, ist es eine Führungsposition die so handelt. Oft genug erlebt (zum Glück nicht in meiner Firma)

  4. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: Bouncy 21.09.20 - 14:22

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich müsste wahrscheinlich beim Chef antanzen, würde die Kosten vorgerechnet
    > bekommen, der dann zähneknirschend sagt, dass er die Rechnung vom
    > IT-Dienstleister übernimmt und ich das in Zukunft zu Hause machen soll.
    Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde mich dafür einsetzen dass das deutlich mehr Folgen hat als ein "dudu, ganz pöse", wenn ich hier sowas rausfinden würde. Egal wie derjenige sich mit dem Chef versteht, sowas kann kritisch für die Kundendaten sein und darf einfach nicht sein. Nie.
    Aber natürlich wird das je nach Firma variieren, insofern ist es schwer da pauschal zu widersprechen und das für angemessen oder unangemessen zu befinden...

  5. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: krakos 21.09.20 - 16:19

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Z.B. der erste Fall, Mitarbeiter läd Programm zum Bearbeiten von
    > Musikdateien herunter und läd dadurch Schadsoftware mit. Kosten der
    > Entfernung: 800 EUR.
    >
    > Ich möchte in keiner Firma arbeiten, wo ich nur geduldet bin und mir wegen
    > sowas gekündigt würde, auch wenn irgendwo steht, dass man keine Software
    > installieren darf.
    >
    Schade, dass hier keine Klarnamen sind, dann wüsste ich, wen ich niemals einstellen würde: Dich.

  6. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: s10 21.09.20 - 16:26

    Ihr habt wohl überlesen, dass der Mitarbeiter auch die Virenschutzmeldung absichtlich weggeklickt hat und dass es eine explizite Anweisung war keine fremde Software zu installieren...

    Ohne diese beiden Punkte würde ich euch aber Recht geben.

  7. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: asdgeasfg 21.09.20 - 23:25

    Bei uns war mal ein Entwickler dumm genug und hat sich eine gefälschte Skype Version geladen.

    Danach wurden ihm einfach die Admin Rechte entzogen ;-)

  8. Re: Ein gutes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hilft.

    Autor: Trockenobst 22.09.20 - 13:38

    s10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr habt wohl überlesen, dass der Mitarbeiter auch die Virenschutzmeldung
    > absichtlich weggeklickt hat und dass es eine explizite Anweisung war keine
    > fremde Software zu installieren...

    Beim Konzern krieg ich beim Klick auf ein Icon eine Wegwerf VM zugeteilt, die ich Remote aufrufen kann. Z.B. von Testen für Software oder eben für Tools die ich gelegentlich brauche.

    Wieso wird alles immer so auf "wehe du machst einen Fehler, dann zerstören wir dich und wirst geteert und gefedert!". Warum immer so auf Aggro. Es gibt Gründe sich Software zu installieren und man kann das in einer Weise machen, die sicher für alle ist. Da stecken viele noch im Jahr 2010 fest.

    Die haben eine Cloud mit 1000 Instanzen, weil sie z.B. fremde Office und PDF Dokumente nur noch so anzeigen erlauben. Und was die trotzdem alles für Scheiße finden, obwohl Security, Virenkiller und Cloudschutz. Kunden werden gehackt, Datenbanken werden gehackt, Roboter werden gehackt, alles wird gehackt. Das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Für die Regel werden Systeme gebaut, nicht für die Ausnahme.

    Man muss das alles neu Denken, aber für das Land das Schulen eine 16mbit Leitung für 800 Schüler spendiert, wird man eher überall fliegende Autos haben. Das ist was das Autoland wirklich versteht.

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