-
Dass das mit der Sicherheit quatsch ist
Autor: Sharra 01.11.19 - 14:05
wissen die, wissen wir, weiss jeder.
Das was die da veranstalten ist in keinster Weise dazu geeignet das Netz sicherer zu machen. Es geht einzig um Kontrolle. -
falsch
Autor: Kaiser Ming 01.11.19 - 14:38
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> wissen die, wissen wir, weiss jeder.
> Das was die da veranstalten ist in keinster Weise dazu geeignet das Netz
> sicherer zu machen. Es geht einzig um Kontrolle.
mag sein geht auch um Kontrolle
aber der Sicherheitsaspekt ist durchaus berechtigt
das Länder im Falle eines Falles vom Internet abgeklemmt werden, denke da gibts durchaus Planspiele -
Re: falsch
Autor: tonictrinker 01.11.19 - 16:01
Defacto ist wesentliche Infrastruktur des Internets immer noch auf US-amerikanischem Boden oder untere deren Kontrolle. Immerhin wurde das Netz in den USA erfunden und entwickelt.
Die Sicherheitsbedenken sind also berechtigt.
Natürlich eignet sich so etwas für Kontrolle und wird wohl auch dafür verwendet werden.
Wie früher oder später hier auch. -
Re: falsch
Autor: Diabolarius 01.11.19 - 17:42
Absoluter Mumpitz mit der Sicherheit
Wie soll denn Russland vom Internet abgeklemmt werden. Die dortigen ISPs haben ihre IPs und DNS Servies ja noch laufen. Das ist quasi das lokale, russische Subnetz. Solange man nicht einmarschiert und die dortigen ISPs übernimmt oder alle Datenleitungen zum Land trennt, gibt es keine Trennmöglichkeit.
Jede Trennmöglichkeit gilt zudem für das neue staatliche Netz auch. Somit wird kein Risiko gemindert, sondern ganz klar nur die Überwachung und staatliche Einflussnahme ausgeweitet.
Aber von einer Diktatur ist auch nichts anderes zu erwarten. In China oder Nordkorea läuft es ja auch nicht anders. -
Re: falsch
Autor: McAngel 01.11.19 - 18:24
In Deutschland läuft das ganze schon seit Jahren.
Wann war Merkel "entsetzt" ? Die Amerikaner haben das deutsche Netz so fest in der Hand, wie nun Russland sein eigenes in der Hand haben will. -
Re: Dass das mit der Sicherheit quatsch ist
Autor: Karmageddon 01.11.19 - 21:03
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> wissen die, wissen wir, weiss jeder.
> Das was die da veranstalten ist in keinster Weise dazu geeignet das Netz
> sicherer zu machen. Es geht einzig um Kontrolle.
Eben. Schließlich ist Putin ein lupenreiner Demokrat. Hat schon Gerhard Schröder gesagt. Und der muss es wissen. Schließlich wird er von Russlands Staatskonzern Gazprom bezahlt. -
Re: Dass das mit der Sicherheit quatsch ist
Autor: PhilSt 01.11.19 - 22:44
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> wissen die, wissen wir, weiss jeder.
> Das was die da veranstalten ist in keinster Weise dazu geeignet das Netz
> sicherer zu machen. Es geht einzig um Kontrolle.
Das ist kein Quatsch. Wenn die russischen Botnetze sich in ihrem eigenen Internet bewegen und meine Server in Ruhe lassen ist das ein aktiver Beitrag zur Sicherheit. -
Re: falsch
Autor: Sharra 02.11.19 - 02:27
Nein, denn wenn sie ihr eigenes Netz weiter laufen lassen, und es nur vom Rest der Welt trennen, indem die sie normalen Interconnects trennen, hätten sie exakt gar nichts gewonnen. Dazu gibt es einfach zu viele Angriffspunkte, die weiterhin existieren, und von aussen zugänglich sind. Die Mobilfunkverbindungen interessieren sich nicht für Landesgrenzen. Sat-Links laufen auch weiter, und auch die russische Regierung hat absolut keine Ahnung, wo private und gewerblich betriebene Up/Downlinks überall stehen.
Dazu kommen tausende und abertausende essentielle Verbindungen von Unternehmen, die man zwar filtern, aber nicht einfach abschalten kann.
Die einzige Möglichkeit wäre wirklich das gesamte Netz abzuschalten. Und das würde die russische Wirtschaft innerhalb von Tagen komplett ruinieren.
Nordkorea könnte sowas durchziehen, einfach weil es sowieso nur ein oder 2 Verbindungen zum Weltnetz gibt, und ansonsten grundsätzlich keine unbekannten Verbindungen existieren, die man anzapfen könnte.
Aber selbst China ist zu so etwas schon lange nicht mehr fähig. -
Das betreiben privater oder gewerblicher uplinks wird strafbar
Autor: Oh je 02.11.19 - 02:55
Damit steigt das risiko es sich mit dem Oberchef zu verscherzen.
Ausserdem ist es ja wohl problemlos möglich pakete mit zieladressen ausserhalb des des russischen Netzes durch eigene Routen an zentralen routern umzuleiten.
D.h. alle gateways müssen via die tatsächlichen Empfänger hinter ihren adressen verstecken.
Was auch auffällt wenn n% des Traffics auf oder von einem Server laufen( oder einem Cluster).
Und ausserdem gehen dem Server auch schnell die Ports aus. -
Re: Dass das mit der Sicherheit quatsch ist
Autor: Untrolla 03.11.19 - 09:49
Vodkaköpfe halt
-
Re: falsch
Autor: Kaiser Ming 03.11.19 - 20:33
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nein, denn wenn sie ihr eigenes Netz weiter laufen lassen, und es nur vom
hast mich falsch verstanden
ich bezog mich darauf wenn andere das Netz abschalten
dann können sie mit eigener Infrastruktur ihr Internet weiterbetreiben -
Re: falsch
Autor: Sharra 04.11.19 - 03:36
Das ist natürlich richtig. Aber das kann im Grunde auch jetzt schon jedes Land. Zum einen sind die Rootserver inzwischen ja nicht mehr nur USA-Only. Und zum anderen sind die lokalen Systeme autark genug dafür. Ein landesweites Intranet könnte jedes Land wohl ohne weiteres aufrecht erhalten.
Schwierig wird es natürlich nur für Leute und Firmen, die ihre Daten/Webseite/Mail ausserhalb des eigenen Staates abgelegt haben. -
Re: Dass das mit der Sicherheit quatsch ist
Autor: chefin 04.11.19 - 11:38
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> wissen die, wissen wir, weiss jeder.
> Das was die da veranstalten ist in keinster Weise dazu geeignet das Netz
> sicherer zu machen. Es geht einzig um Kontrolle.
Kontrolle = Sicherheit.
Wenn ich nichts rein oder raus lasse, externe Daten nur durchlasse, wenn das Ziel unkritisch ist, ist das Sicherheit. An den Aussengrenzen werden alle sicherheitskritische IPs eingetragen und Angriffe drauf einfach weggeblockt. Die Ziel-IP kannst du nicht verschlüsseln. Wäre so als würdest du auf dem Brief nur verschlüsselt den Empfänger drauf schreiben und nur der Empfänger kann es entschlüsseln. Dann weis keiner wohin es getragen werden muss.
Natürlich heist es auch das wenn ich jeden Sicherheitsaspekt durch Kontrolle regel, ich auch jeden anderen Datenverkehr kontrollieren kann. Sowas nennt man 2 Fliegen mit einer Klappe.



