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gebüren für links oder für Inhalte?

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  1. gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: honk 31.10.14 - 09:49

    Das geht in dem Artikel und in dne Kommentaren etwas durcheinander. Und es ist ja doch noch ein recht großer Unterschied, ob die Anzeigen von fremdem Texten auf eigen Seiten bzw. Newsaggregatoren kostenpflichtig ist oder schon das reine verlinken auf diese.

    In gewisser Weise kann ich das gejammer der Verlage verstehen. Bezahlen für Inhalte scheint im Internet nicht durchsetzbar zu sein. Das einzige was Einnahmen bringt ist Werbung auf den eigenen Seiten. Und jetzt kommen Google und Co daher, und blenden die Inhalte oder bedeutende Teile davon einfach auf ihren Seiten ein und greifen auch noch die Werbeeinnahmen ab. Klar, für die Nutzer ist das praktischer als sich durch zig mit Werbung zugeflasterte Newsseiten klicken zu müssen. Aber ihrgendwer muss die Inhalte ja auch finanzieren. Google entwickelt bloß die Schnittstellen und Algorithmen zur Anzeige, aber keinen einzigen Absatz text.

  2. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.10.14 - 10:04

    > Und jetzt kommen Google und Co daher, und blenden die Inhalte oder bedeutende Teile davon einfach auf ihren Seiten ein und greifen auch noch die Werbeeinnahmen ab.

    Wobei das so auch nicht ganz stimmt. Wer sich nämlich für den angezeigten Artikel auch interessiert, wird dann auf die entsprechende (Verlags-)Seite gehen.

    Ich kann das Gebaren der Verlage an dieser Stelle nicht verstehen. In der realen Welt bieten sie doch ihre Inhalte ebenfalls an, in Stückchenform am Kiosk etc.

    Und wie stellen sich die Verlage dann eine Präsenz/Auffindbarkeit im Internet vor, wenn keine Suchmaschine deren Content in irgend einer Form auswerten darf?

  3. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: bofhl 31.10.14 - 10:18

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....
    >
    > Und wie stellen sich die Verlage dann eine Präsenz/Auffindbarkeit im
    > Internet vor, wenn keine Suchmaschine deren Content in irgend einer Form
    > auswerten darf?

    So wie die bekannten Verlage in Deutschland es taten: die Suchmaschinen MUSS deren Content auswerten und anzeigen und dafür zahlen!
    Manchmal fragt man sich echt, wie dumm können Menschen sein (ja ich weiß, Dummheit der Menschen ist 'unendlich'!) - aber haben die mal nachgedacht, was Google da als Antwort vielleicht macht? So z.B. hergehen und eine eigenen "Verlag" gründen und selbst eigene Nachrichten und Medien "auf den Markt" bringen? Bei vielen anderen Dingen wurde es ja bereits genau so gemacht....

  4. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: bummelbär 31.10.14 - 10:28

    Du hättest dir das vielleicht erst mal ansehen sollen, anstatt es einfach zu glauben.
    http://news.google.com/
    Keine Werbung, keine bedeutenden Inhalte. Textanrisse und Links. Das wars. Google hat davon nicht so viel, ausser dass der Name bekannter wird.

  5. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: plutoniumsulfat 31.10.14 - 11:09

    Müsste man jetzt auch Geld von Kioskbetreibern verlangen? :D

  6. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: spag@tti_code 31.10.14 - 11:48

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Müsste man jetzt auch Geld von Kioskbetreibern verlangen? :D

    Ja, eigentlich schon. Sie stellen die Titelseiten der Zeitschriften und Zeitungen öffentlich zur schau. Jeder kann die Schlagzeilen und Anrisstexte lesen, ohne sie zu kaufen.
    Eigentlich gehören Kioskbetreiber abgemahnt.

  7. Re: gebüren für links oder für Inhalte?

    Autor: Ninos 31.10.14 - 18:44

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt kommen
    > Google und Co daher, und blenden die Inhalte oder bedeutende Teile davon
    > einfach auf ihren Seiten ein und greifen auch noch die Werbeeinnahmen ab.

    Durch Metadaten kann jeder Webseitenbetreiber zielgenau und individuell entscheiden, welcher Bot was wie abgreifen darf. Beispielsweise könnte man so NUR Google News komplett ausgrenzen oder das Artikelbild durch ein Logo ersetzen. Der Beschreibungstext ist auch individuell definierbar.
    Wenn die Verlage nicht möchten, dass man deren Inhalte verwendet, dann sollen sies doch verbieten. Aber es ist selbstverständlich einfacher von Google Geld zu verlangen. Das Selbe gilt auch beim LSR.

    EDIT: Der Vergleich mit dem Kiosk ist genial :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.14 18:45 durch Ninos.

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