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  5. › Gesetzentwurf zu…

was ist also erlaubt?

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  1. was ist also erlaubt?

    Autor: User_x 04.08.16 - 17:09

    könnte damit der ISP in zukünftigen Produkten nur IPv4 oder v6 oder nur als Internet die Ports 80 / 443 vertreiben und für zusätzliche Ports 21, 22, etc. als spezialdienst sperren????

    oder was ist jetzt gemeint?

  2. Re: was ist also erlaubt?

    Autor: Moe479 04.08.16 - 18:11

    und andere dienste und clients außer webserver und brwowser lassen sich niemals nicht so konfigurieren dass sie auf port 80 erreichbar wären und raus kommunizieren ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.16 18:16 durch Moe479.

  3. Re: was ist also erlaubt?

    Autor: User_x 04.08.16 - 19:29

    wird aber eng, wenn du jegliche ports über die beiden abwickeln willst, brauchste dann für jeden mist eine eigene adresse...?

  4. Re: was ist also erlaubt?

    Autor: Moe479 04.08.16 - 21:19

    jain nur z.B. NAT: https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkadressübersetzung

    obwohl, ich kann mich auch mit ff golem besuchen und mit chrome, und beide werden 'mysteriöser' weise voneinander unabhäng bedient auch wenn sie die gleichen service abfragen, gleiche adressen und ports verwenden ... netzwerkkommunikation ist ab einer bestimmten höhe nicht nur durch quell- und zieladressen sowie zielport zuordbar sondern darüberhinaus zum beispiel über in dieser enthaltene sitzungsinformationen unterscheidbar...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.16 21:33 durch Moe479.

  5. Re: was ist also erlaubt?

    Autor: hjp 07.08.16 - 23:20

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > könnte damit der ISP in zukünftigen Produkten nur IPv4 oder v6 oder nur als
    > Internet die Ports 80 / 443 vertreiben und für zusätzliche Ports 21, 22,
    > etc. als spezialdienst sperren????

    Nein.

    > oder was ist jetzt gemeint?

    Der Provider könnte ein bestimmtes Service (also nicht generell Port 22, aber (blödes Beispiel) einen SSH-Zugang zu Echtzeit-Börsendaten) als Spezialdienst definieren, und für diesen Dienst Resourcen reservieren, damit z.B. eine bestimmte Latenz nicht überschritten wird. Alle anderen SSH-Zugänge müssen weiter funktionieren, müssen sich aber halt die Bandbreite mit allen anderen Diensten teilen.

    Die Einschränkung für den Provider, dass er das nur machen darf, wenn er andere Dienste dadurch nicht beeinträchtigt, ist IMHO etwas praxisfremd: Wenn er so viel Resourcen hätte, dass es nie zu einem Konflikt käme, müsste er keinen Spezialdienst definieren. Der Sinn des Spezialdiensts liegt ja gerade darin, diesen im Konfliktfall bevorzugt behandeln zu können. In der Praxis wird das wohl darauf hinauslaufen, dass im Normalfall genügend Resourcen vorhanden sein müssen. Bin mal gespannt, wie das kontrolliert werden soll.

  6. Re: was ist also erlaubt?

    Autor: Ovaron 08.08.16 - 21:32

    hjp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Einschränkung für den Provider, dass er das nur machen darf, wenn er
    > andere Dienste dadurch nicht beeinträchtigt, ist IMHO etwas praxisfremd:
    > Wenn er so viel Resourcen hätte, dass es nie zu einem Konflikt käme, müsste
    > er keinen Spezialdienst definieren.

    Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht. In diesem Fall der Versuchung das allseits beliebte Beispiel mit dem Auto an den Haaren herbei zu zerren. ;-)

    Gegeben sei eine private AG die ein Stück Autobahn betreibt. 5 Fahrspuren, jede Benutzung kostet 20 Euro pro Monat.
    Nun geht die AG her und reserviert eine der 5 Fahrspuren für "besonders dringende Transporte".

    Ist das eine unzulässige Beeinträchtigung? Nein, ist es nicht. Es sind lediglich begrenzte Ressourcen vorhanden.

    Nun merkt die AG das ihre Einnahmen entgegen der Prognose in den schönen Hochglanz-Powerpoint-Folien gar nicht durch die Decke gehen. Nur 6% der Kunden halten sich oder ihre Sache für so unglaublich wichtig dass sie bereit sind den kleinen Aufpreis für eine VIP-Fahrspur zu bezahlen. Also führt die AG mal schnell ein Tempolimit von 50km/h auf den restlichen vier Fahrspuren ein. Egal ob die Autobahn voll oder leer ist, wer nicht den VIP-Pass gekauft hat kriecht im Schneckentempo dahin.

    Ist das eine unzulässige Beeinträchtigung? Ja, ist es. Denn nun wird nicht nur die eine Fahrspur bevorzugt sondern es werden die anderen aktiv benachteiligt. DAS ist genau die Art von Schreckensszenario das uns die Neutralitäts-Fanatiker wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder....und noch einmal...an die Wand malen. Und zwar zurecht, wie ich finde, denn Konzerne haben nunmal kein Gewissen und kennen keine Skrupel und keine Moral wenn es darum geht den Gewinn zu steigern.

    Bezogen auf den Internetzugang: Nicht das ein Spezialdienst bevorzugt wird wäre das Problem sondern das die Provider gar zu sehr verlockt werden die anderen nicht Spezialdienste künstlich auszubremsen obwohl eigentlich "noch Platz auf der Datenautobahn" wäre. Dagegen das Gesetz...das sich meiner festen Überzeugung nach als mindestens genauso wertvoll wie Stoppschilder gegen Kinderpornographie erweisen wird.

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