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Da haben sich die Umweltschützer wohl verkalkuliert... und die Gemeinde/Verband auch.
Autor: southy 01.03.24 - 09:41
Zuerst wurde laut gerufen " die brauchen viel zu viel Wasser".
Also wird Wasser gespart. Und zwar so sehr, dass die Produktion mittlerweile einen komplett geschlossenen Wasserkreislauf hat.
Folge: Das Pipi der Arbeiter in den Firmen-Klos ist nicht mehr verdünnt genug.
(Wohlgemerkt, man muss das nochmal sagen: Das aktuelle Problem sind NICHT irgendwelche Stoffe aus der Produktion, sondern die Toiletten und die Kantine).
Also beschweren sich die Umweltschützer wieder.
Tolle Wurst.
Da sieht man mal auf welch solidem Fundament viele der Beschwerden stehen.
Aber graben wir doch mal tiefer:
Woher kommt das Problem eigentlich?
==> Die Gemeinde hat ein Industriegebiet ausgewiesen und angelegt (schon LANGE vor Tesla), hat es aber versäumt die Infrastruktur so auszubauen dass damit die Anlieger desselben ihr Abwasser entsorgen können und zwar, wie gesagt, noch NICHT MAL *irgendwelche* Prozess-abwässer, sondern rein einfach nur das was von den Menschen selbst die dort arbeiten anfällt.
Etwas mit dem man, völlig egal wer da einen Betrieb aufbaut, anhand der Größe der Flächen ganz klar hätte rechnen können.
Von daher würde ich sagen:
Die Gemeinde bekommt die Gewerbesteuern und der Abwasserverband bekommt die Abwassergebühren, unter anderem zu dem Zweck damit die Infrastruktur der Industrie/Gewerbe/Wohngebiete zu finanzieren.
Also: es ist nur recht und billig wenn der Anlieger Tesla erwarten darf dass die Gemeinde aus diesen Einnahmen das Klärwerk entsprechend vergrößert oder hilfsweise selbst auf eigene Kosten Frischwasser beimischt um das Zeug zu verdünnen.
Wie gesagt: das wäre etwas anderes, wenn Tesla aufgrund von besonders Wasser-verschmutzenden Produktionsmethoden extra viel Gift einleiten würde. Das ginge nicht.
Aber es kann doch nicht sein dass ein Anlieger nach großer Aufregung und Kritik, auf eigene Kosten, ein Wasser-Recycling kauft und dann dafür kritisiert wird, dass er zu viel Wasser recycelt.
Sollen die das jetzt etwa wieder abschalten oder wie? -
Re: Da hat sich der Wasserverband wohl verkalkuliert...
Autor: Muhaha 01.03.24 - 10:30
Ich habe mir erlaubt Deine Postingsüberschrift zu korrigieren, da sich hier nicht irgendwelche "Umweltschützer" zu Wort gemeldet haben, sondern der zuständige Wasserverband.
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Re: Da haben sich die Umweltschützer wohl verkalkuliert... und die Gemeinde/Verband auch.
Autor: Dwalinn 01.03.24 - 11:07
Egal wie oft du das wiederholst es ändert sich nichts daran wenn Grenzwerte überschritten werden.
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Re: Da haben sich die Umweltschützer wohl verkalkuliert... und die Gemeinde/Verband auch.
Autor: nightmar17 01.03.24 - 12:43
Dwalinn schrieb:
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> Egal wie oft du das wiederholst es ändert sich nichts daran wenn Grenzwerte
> überschritten werden.
Genau, aber ein Problem ist es nicht. Tesla muss einfach etwas weniger Wasser recyclen, damit die Werte nicht überschritten werden und fertig. -
Re: Da haben sich die Umweltschützer wohl verkalkuliert... und die Gemeinde/Verband auch.
Autor: Horcrux7 02.03.24 - 10:21
Natürlich nicht wieder abschalten. Da muss engeniering am Humankapital betrieben werden. Z.B.
* Keine Cola mehr in der Kantine um den Phosphor Gehalt zu senken
* Kein Fleisch und weniger Eiweiß in der Kantine um Nitrat zu senken
* Mehr Pinkelpausen und kostenlose Urintreibende Getränke für mehr Verdünnung
* Windeln an die Mitarbeiter um den Urin über den Müll zu entsorgen
Ein bisschen Kreativität kann man doch von Tesla erwarten, um die Kritiker zufrieden zu stellen.
PS: Wer Ironie findet darf sie behalten. Nicht das hier noch jemand für ernst hält.



