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An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

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  1. An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: HOS 07.09.21 - 21:35

    Klar könnte es sich für die Region rechnen. Wobei 50 Millionen ¤ Einkommensteuer schon ca. 400 hochbezahlte Beschäftigte für 10 Jahre benötigt...

    Das Grundproblem ist dieses pseudoschlaue rechnen.

    "Ein Körperschaftssteuersatz von 0,1% kann sich rechnen". Ja klar kann er das. Die Schweiz und jedes Steuerparadies machen es vor. Nur leider leidet der gesamte Rest darunter. Das hat nichts mit Intelligenz oder tollem Wirtschaften zu tun... Steuerparadiese und Subventionen funktionieren nur, weil dann Andere nichts haben. Nicht jeder kann ein Steuerparadies sein. Dann brauchen wir noch 100 extra Planeten die für uns ackern ohne was dafür zu bekommen.

    Klar mag es sich irgendwo am Ende knapp rechnen. Es hat aber nichts mit fairer Markerwirtschaft zu tun. Und wer meint er sei schlauer als die anderen weil er knapp bis zum Tellerrand schauen kann und es geschafft hat auszurechnen das es sich für die Region vielleicht knapp rechnet, der ist nicht schlau, der hat nur begriffen wieso es gemacht wird. Herzlichen Glückwunsch.

    Den Gesamtzusammenhang hat er deshalb noch nicht unbedingt verstanden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.21 21:48 durch HOS.

  2. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: dangi12012 07.09.21 - 21:57

    So eine Deutsche gegen alles Mentalität.
    Gegen Öffentliche Verkehrsmittel für Arbeiter. Die sollen gefälligst CO2 erzeugen und mit dem Auto in die Arbeit pendeln!!!
    Jede zulieferung von Rohstoffen gefälligst mit dem LKW.

    Wo kommen wir da hin wenn eine Schiene verlegt wird???
    Ich drucke mir ihr Kommentar (HOS) aus und Rahme es ein als dümmster Kommentar 2021.

  3. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: franzropen 07.09.21 - 22:15

    Wie viele dieser Arbeiter werden den effektiv den Bahnhof nutzen, wie viel nutzen ihn jetzt und müssen dann weitere Wege in Kauf nehmen?
    Gibt es da eine Kosten-/Nutzenanalyse in oder hat man einfach nur gemacht was Tesla wollte?
    Warum hat man das ganze nicht einfach als Subvention gemeldet? Heißt ja nicht das man den Bahnhof nicht verschieben darf, nur nicht einfach so als Geschenk für eine Firma.

  4. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: kevla 07.09.21 - 22:57

    HOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar könnte es sich für die Region rechnen. Wobei 50 Millionen ¤
    > Einkommensteuer schon ca. 400 hochbezahlte Beschäftigte für 10 Jahre
    > benötigt...
    >
    > Das Grundproblem ist dieses pseudoschlaue rechnen.
    >
    > "Ein Körperschaftssteuersatz von 0,1% kann sich rechnen". Ja klar kann er
    > das. Die Schweiz und jedes Steuerparadies machen es vor. Nur leider leidet
    > der gesamte Rest darunter. Das hat nichts mit Intelligenz oder tollem
    > Wirtschaften zu tun... Steuerparadiese und Subventionen funktionieren nur,
    > weil dann Andere nichts haben. Nicht jeder kann ein Steuerparadies sein.
    > Dann brauchen wir noch 100 extra Planeten die für uns ackern ohne was dafür
    > zu bekommen.
    >
    > Klar mag es sich irgendwo am Ende knapp rechnen. Es hat aber nichts mit
    > fairer Markerwirtschaft zu tun. Und wer meint er sei schlauer als die
    > anderen weil er knapp bis zum Tellerrand schauen kann und es geschafft hat
    > auszurechnen das es sich für die Region vielleicht knapp rechnet, der ist
    > nicht schlau, der hat nur begriffen wieso es gemacht wird. Herzlichen
    > Glückwunsch.
    >
    > Den Gesamtzusammenhang hat er deshalb noch nicht unbedingt verstanden.

    Alle besonders Schlauen würden wissen, dass die Einkommensteuer dem Finanzamt zusteht, wo ein Arbeitnehmer wohnt, also überhaupt nicht klar ist, ob davon sonderlich viel in die Region fließt. Alle besonders schlauen würden aber auch wissen, dass die Gewerbesteuer (in Grünheide mit einem Hebesatz von 320% immerhin über 15 %) zu 100% und die Körperschaftsteuer (15%) zu 50 %, in Summe 22-23%, der Gemeinde in der das Unternehmen angesiedelt ist, zusteht.

    Da können 50 Mio also relativ schnell zusammen kommen..

  5. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: xSureface 07.09.21 - 23:37

    in der Gegend gibt es nicht nur Tesla. Es gibt noch etliche andere Logistikfirmen die davon profitieren werden.

  6. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: HOS 08.09.21 - 07:16

    Wenn dem denn so ist, ist es ja gut. Es wird ja jetzt geprüft. Ist dem nicht so, ist es eine Subvention.

    Ich bin nicht gegen Tesla, ich bin nicht gegen das Werk, mich interessiert der ganze für und gegen Streit nicht. Ist ja schlimmer als Intel/AMD.

    Mir geht es nur um das Thema Subventionen als solches.

    Und wenn es nicht über die Einkommensteuer reinkommt (war nur ein Beispiel) - für das Argument egal - bleibt das Grundthema das gleiche: Subventionen und Steuernachlässe für Großkonzerne sind nicht Freie Marktwirtschaft, sondern assozial. Nur darum geht es mir. Und wenn das Geld danach von dem Großkonzern langsam ausgeschwizt wird.

    Und dagegen lese ich kein einziges Argument in den schäumenden Antworten auf meinen Kommentar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.21 07:19 durch HOS.

  7. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: Muntermacher 08.09.21 - 07:39

    HOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dem denn so ist, ist es ja gut. Es wird ja jetzt geprüft. Ist dem
    > nicht so, ist es eine Subvention.
    >
    > Ich bin nicht gegen Tesla, ich bin nicht gegen das Werk, mich interessiert
    > der ganze für und gegen Streit nicht. Ist ja schlimmer als Intel/AMD.
    >
    > Mir geht es nur um das Thema Subventionen als solches.
    >
    > Und wenn es nicht über die Einkommensteuer reinkommt (war nur ein Beispiel)
    > - für das Argument egal - bleibt das Grundthema das gleiche: Subventionen
    > und Steuernachlässe für Großkonzerne sind nicht Freie Marktwirtschaft,
    > sondern assozial. Nur darum geht es mir. Und wenn das Geld danach von dem
    > Großkonzern langsam ausgeschwizt wird.
    >
    > Und dagegen lese ich kein einziges Argument in den schäumenden Antworten
    > auf meinen Kommentar.

    Weil Du nicht richtig liest. Eine Subvention wäre es nur, wenn es oune Vorteil für die Kommmune wäre, aber Dir wurde schon gezeigt, daß es sich rechnen kann.
    Ubrigens hast Duluch noch was vergessen: der Mehrumsatz der Bahn und die Co2 Ersparnis durch Vermeidung von Individualverkehr.

  8. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: besserwizzla 08.09.21 - 08:42

    HOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar könnte es sich für die Region rechnen. Wobei 50 Millionen ¤
    > Einkommensteuer schon ca. 400 hochbezahlte Beschäftigte für 10 Jahre
    > benötigt...

    evtl. rechnet es sich nicht über die Einkommenssteuer, sondern zB auch über weniger Überweisungen von der Jobagentur/-Center (wie auch immer sie sich momentan nennen) an arbeitswillige aus der Region die nichts finden.
    In der Logistikbranche und den Werken zB, sind jetzt nicht nur hochqualifizierte Spezialisten, die sich vor Anfragen von Headhuntern nicht retten können.

  9. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: franzropen 08.09.21 - 10:27

    Eine Subvention ist es, wenn es wegen Tesla gemacht wurde.

  10. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: HOS 08.09.21 - 10:28

    Eine Subvention ist es nur wenn es ohne Vorteile für die Kommune wäre? What? Die definition ist nicht das es Vorteile bringt sondern es darf nicht!!!! Hauptsächlich für eine Firma gebaut werden. Das ist nicht umsonst verboten.

    Natürlich hat es Vorteile. Habe ich doch verneint.

    Aber wenn jede Stadt auch damit überbietet dem Großkonzernen Steuernachlässe oder eigene Bahnhöfe zu bauen, dann gehe das auf wessen Kosten? Auf die der Allgemeinheit. Denn Dorf "steuerfrei" bezahlt dann über die Vorteile (mehr Menschen leben dort und zahlen Steuern, kaufen in den Geschäften ein, etc.) Infrastruktur und Großkonzerne erwirtschaften dann in allen Dörfern ihren Umsatz, zahlen aber nur wenig bis gar nichts in Dorf "steuerfrei".

    Siehe Amazon, Microsoft und jeder Großkonzern der dann in Lichtenstein, der Schweiz, Niederlande seinen Hauptsitz hat.

    Die Marktwirtschaft könnte so toll funktionieren, aber sie wurde dermaßen korrumpiert... "Ich baue mein Chipwerk nur in den Land/Stadt/Gemeinde wenn du mir dies und das und das zahlst." Und wer es sich nicht leisten kann hat Pech.Und wenn die dann irgendwann so arm sind das sie vor Hunger und Not flüchten, dann wird wieder gesagt"man muss die Fluchtursachen bekämpfen". Ja leck...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.21 10:30 durch HOS.

  11. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: kevla 08.09.21 - 10:47

    HOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dem denn so ist, ist es ja gut. Es wird ja jetzt geprüft. Ist dem
    > nicht so, ist es eine Subvention.
    >
    > Ich bin nicht gegen Tesla, ich bin nicht gegen das Werk, mich interessiert
    > der ganze für und gegen Streit nicht. Ist ja schlimmer als Intel/AMD.
    >
    > Mir geht es nur um das Thema Subventionen als solches.
    >
    > Und wenn es nicht über die Einkommensteuer reinkommt (war nur ein Beispiel)
    > - für das Argument egal - bleibt das Grundthema das gleiche: Subventionen
    > und Steuernachlässe für Großkonzerne sind nicht Freie Marktwirtschaft,
    > sondern assozial. Nur darum geht es mir. Und wenn das Geld danach von dem
    > Großkonzern langsam ausgeschwizt wird.
    >
    > Und dagegen lese ich kein einziges Argument in den schäumenden Antworten
    > auf meinen Kommentar.

    Naja, der Ton macht die Musik.. Manchmal verfalle ich dem auch..

    Ich bin voll bei dir und bin absolut gegen Subventionen für Unternehmen, besonders Großkonzerne. In diesem Fall hier müsste man schauen, wie der Bahnhof bisher und in Zukunft genutzt wurde und wird.

    So sehr ich Trump verabscheue, eine Sache hat er sehr gut gemacht. Er hat die Unternehmen vor die Wahl gestellt in den USA zu produzieren oder außerhalb, aber dafür auf dem US Markt 25% Aufschlag in Form von Einfuhrzöllen zu zahlen. Bei uns heißt es immer nur "dann gehen diese Unternehmen ins Ausland". Gerade der Automobilsektor würde niemals auf den deutschen Markt verzichten wollen. Der deutsche Markt hat eine sehr hohe Kaufkraft und die muss unsere Politik endlich als Druckmittel auf Unternehmen nutzen.

  12. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: wiseboar 08.09.21 - 10:58

    HOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Subvention ist es nur wenn es ohne Vorteile für die Kommune wäre?
    > What? Die definition ist nicht das es Vorteile bringt sondern es darf
    > nicht!!!! Hauptsächlich für eine Firma gebaut werden. Das ist nicht umsonst
    > verboten.

    Wieso sollte eine Firma keine Vorteile haben dürfen, wenn der Staat was bauen lässt? Wie absurd ist denn das Argument bitte? Wenn die Firma der einzige (!) ist der was davon hat kann man von einer Subvention reden, aber bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist das schon einmal prinzipiell nicht so. Auch wenn der Bahnhof "für" Tesla verlegt wird, profitieren die Angestellten (!= die Firma). Und ja, die Allgemeinheit wiegt ab wo sowas sinnvoll ist - bei tausenden Angestellten ist das nachvollziehbar.

    > Aber wenn jede Stadt auch damit überbietet dem Großkonzernen
    > Steuernachlässe oder eigene Bahnhöfe zu bauen, dann gehe das auf wessen
    > Kosten? Auf die der Allgemeinheit. Denn Dorf "steuerfrei" bezahlt dann über
    > die Vorteile (mehr Menschen leben dort und zahlen Steuern, kaufen in den
    > Geschäften ein, etc.) Infrastruktur und Großkonzerne erwirtschaften dann in
    > allen Dörfern ihren Umsatz, zahlen aber nur wenig bis gar nichts in Dorf
    > "steuerfrei".

    Du musst dringend von der Vorstellung weg, dass zwischen Großkonzernen und Staaten irgendein Unterschied besteht. Beides sind Ansammlungen von Menschen, nur dass der Staat dich gewaltsam einsperren darf wenn du nicht machst was er sagt. Er ist also immer der stärkere. Was macht also die andere Ansammlung von Menschen (der Konzern)? Der spielt die stärkeren gegeneinander aus um Vorteile zu bekommen.

    Ja wenn man ein kleiner Furz ist, interessiert es Staaten nicht mit einem zu verhandeln. Ist auch nachvollziehbar, da es viel weniger Menschen betrifft. Ist es fair dass 1000 Menschen mehr "Macht" haben als 10? Sorry aber so funktioniert die Welt, das wird sich nie ändern.

    > Die Marktwirtschaft könnte so toll funktionieren, aber sie wurde dermaßen
    > korrumpiert... "Ich baue mein Chipwerk nur in den Land/Stadt/Gemeinde wenn
    > du mir dies und das und das zahlst." Und wer es sich nicht leisten kann hat
    > Pech.Und wenn die dann irgendwann so arm sind das sie vor Hunger und Not
    > flüchten, dann wird wieder gesagt"man muss die Fluchtursachen bekämpfen".

    In dem Absatz weiß ich nicht einmal wo ich anfangen soll, so viel Zeugs wird da zusammengeworfen. Die Marktwirtschaft funktioniert wahnsinnig gut, deshalb wurde so unheimlich viel Wohlstand geschaffen. Und die Annahme, dass dieser Wohlstand auf der Armut anderer basiert verkennt jede Realität - ja, es gibt arme Länder, ja es läuft nicht alles optimal. Aber wenn man z.B. Fluchtursachen betrachtet landet man zwangsläufig bei Geopolitik ... und das ist die Spielwiese von Staaten, nicht Konzernen. Konzerne nutzen nur die Bedingungen die ihnen von wesentlich mächtigeren Staaten präsentiert werden. Und wenn somit die Politik Krieg führt damit man wichtige Ressourcen selbst kontrolliert (klassich z.B. Öl/Gas), dann braucht man das keinem Konzern vor die Füße legen, das haben Staaten ganz allein geschafft.

    Einfach ausgedrückt versuchen Konzerne (Ansammlung von Menschen) so gut es geht Geld zu verdienen (etwas wertvolles für andere Menschen zu tun). Die Rahmenbedingungen geben Staaten vor. Wenn die zu blöd sind oder gegeneinander ausgespielt werden ... naja, bisher war der Konzern noch immer der Schwächere also selbst Schuld.

  13. Re: An alle besonders schlauen "das rechnet sich doch..."

    Autor: kevla 08.09.21 - 19:18

    wiseboar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Marktwirtschaft funktioniert wahnsinnig gut,
    > deshalb wurde so unheimlich viel Wohlstand geschaffen. Und die Annahme,
    > dass dieser Wohlstand auf der Armut anderer basiert verkennt jede Realität

    Sagt sich leicht, wenn man auf der "besseren Seite" der Welt geboren wurde..

    > - ja, es gibt arme Länder, ja es läuft nicht alles optimal. Aber wenn man
    > z.B. Fluchtursachen betrachtet landet man zwangsläufig bei Geopolitik ...
    > und das ist die Spielwiese von Staaten, nicht Konzernen. Konzerne nutzen
    > nur die Bedingungen die ihnen von wesentlich mächtigeren Staaten
    > präsentiert werden. Und wenn somit die Politik Krieg führt damit man
    > wichtige Ressourcen selbst kontrolliert (klassich z.B. Öl/Gas), dann
    > braucht man das keinem Konzern vor die Füße legen, das haben Staaten ganz
    > allein geschafft.

    Geopolitik ist Marktwirtschaft, nicht mehr und nicht weniger. Auf das Thema Marktwirtschaft bezogen, ist es völlig egal, ob Staat oder Konzern. Und Konzerne lenken vielleicht keine Staaten, aber sie beeinflussen sie selbstverständlich. Staaten tun nichts anderes, als durch Geopolitik die Marktwirtschaft so zu beeinflussen, wie sie es eben brauchen, da funktioniert nichts "durch den Markt" und schon gar nicht "wahnsinnig gut", es sei denn man "verkennt die Realität" bzw. hat in Geschichte nicht aufgepasst. Die vor langer Zeit zu unseren Gunsten geschaffenen Rahmenbedingungen dieser "funktionierenden" Marktwirtschaft rückgängig zu machen, ist heutzutage quasi unmöglich.. Kein Staat auf der Sonnenseite dieser Welt hat echtes Interesse, daran etwas zu ändern. Weil die Marktwirtschaft dann nämlich eben nicht "wahnsinnig gut" funktionieren würde.

    Ich finde, ein wenig Demut tut ganz gut, wenn man das Glück hatte, und mehr ist es nun mal nicht, auf der besseren Seite geboren zu sein...

    Der Dokufilm "Lets make money" beginnt mit einem schönen Zitat dazu: "Finanzberater sagen oft: Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten. Geld arbeitet nicht. Menschen arbeiten."

    Da kommt auch ein ehemaliger Schakal zu Wort. Der erläutert mal, was Staaten so tun, um ihre Interessen durchzusetzen. Ja, für Staaten, aber im Sinne der Konzerne.

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