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Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

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  1. Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Lebenszeitvermeider 15.03.17 - 12:57

    Es müssen ja auch nicht immer alle Top-Technologie im Hause haben. Für den Normalbürger auf dem Dorfe ist ein Handkurbeltelefon pro Wohnblock weit mehr als ausreichend.

    Und internetaffine Firmen sind halt gefordert, sich optimalerweise gleich neben dem DE-CIX auf dem alten Hafengelände in Frankfurt anzusiedeln, damit man dahin eine Strippe ziehen kann.

    Technologie wird gnadenlos überbewertet, die Dobrindtsche Bundesklingeldrahtagentur hat es messerscharf erkannt.

  2. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Mithrandir 15.03.17 - 13:05

    Es fehlt eigentlich nur der Satz: "Im Übrigen erkläre ich die FTTH-Diskussion für beendet."

  3. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Drag_and_Drop 15.03.17 - 13:21

    Aber dann müsste man das FKK Mainhatten plattmachen, oder Samson :-D
    Interxion Baut gerade das FRA11 und soweit ich weiß, ist das auch schon halb ausgebucht. Viel Platz ist da nicht mehr

  4. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: brotiger 15.03.17 - 17:09

    Das heißt "Standortvorteil" und gilt für alles. Das Logistikunternehmen muss auch ein Gelände nahe der Autobahn kaufen, die Großindustrie ein Gelände nahe der nächsten Hochspannungsleitung. Das Landei fährt halt weiter zum nächsten Kino oder Supermaket und zahlt mehr für Abwasser, trotzdem gleicht der Staat die Benzinkosten nicht aus. Der Städter hat bessere Berufschanchen.

    Solange die Kosten für schnelles Internet invers proportional zur Bevölkerungsdichte sind, wird es Unterschiede geben.

  5. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Anonymer Nutzer 15.03.17 - 17:59

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das heißt "Standortvorteil" und gilt für alles. Das Logistikunternehmen
    > muss auch ein Gelände nahe der Autobahn kaufen,
    Nop. Da wird auch gern mal eine Abfahrt samt zubringer gesponsert vom land für sagenhafte 100 Arbeitsplätze.

    > die Großindustrie ein
    > Gelände nahe der nächsten Hochspannungsleitung.
    Auch hier wird gern mal eine neue leitung mindestens bezuschusst. ;)
    Und der strom dann ja sowieso damit die Großindustrie Wettbewerbsfähig sei...

    > Das Landei fährt halt
    > weiter zum nächsten Kino oder Supermaket und zahlt mehr für Abwasser,
    > trotzdem gleicht der Staat die Benzinkosten nicht aus.
    Die bundesnetzagentur sagt aber das gar kein bedarf bestehe. Dabei ging es nicht um eine subventionierung sondern allein um eine bedarfserhebung...

    > Der Städter hat
    > bessere Berufschanchen.
    >
    > Solange die Kosten für schnelles Internet invers proportional zur
    > Bevölkerungsdichte sind, wird es Unterschiede geben.

  6. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: bombinho 15.03.17 - 18:42

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange die Kosten für schnelles Internet invers proportional zur
    > Bevölkerungsdichte sind, wird es Unterschiede geben.

    Das ist wahr, aber da hat die Telekom gluecklicherweise eine Loesung gefunden: FTTH. Damit kostet das Kilobyte auch dann nicht mehr, wenn die Leitung ein paar Kilometer laenger ist.
    Wenn es aber um die Erstellungskosten der Infrastruktur geht, dann bleibt die Frage: "Welche Alternativen zu FTTH/B haben wir im laendlichen Raum?" Drahtlos? Aber wie kommen die Daten dorthin ohne Glasfaser? Wenn aber schon Glasfaser da ist, wo klemmt es mit dem FTTH/B?

  7. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: matok 15.03.17 - 19:33

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wie kommen die Daten dorthin ohne Glasfaser? Wenn aber schon
    > Glasfaser da ist, wo klemmt es mit dem FTTH/B?

    Zeit und Geld und Bedarf. Strippen zu jedem Haushalt ziehen dauert sehr lange und kostet sehr viel. Gleichzeitig ist der Bedarf auf Sicht von 10-20 Jahren bei der Mehrzahl an Haushalten eher zweifelhaft.

  8. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: bombinho 15.03.17 - 20:28

    Die Alternative ist?

  9. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Ovaron 15.03.17 - 21:26

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drahtlos? Aber wie kommen die Daten dorthin ohne Glasfaser?

    Nur so als Hinweis: Du hast die Antwort vor die Frage gestellt und mit dem falschen Satzendezeichen versehen. Gern geschehen.

  10. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Faksimile 15.03.17 - 21:56

    Wenn das so wäre, dann hätte man EDVK/KSF nie bauen dürfen. Und nun darfst Du raten, was das ist.

  11. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: bombinho 16.03.17 - 22:36

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Drahtlos? Aber wie kommen die Daten dorthin ohne Glasfaser?
    >
    > Nur so als Hinweis: Du hast die Antwort vor die Frage gestellt und mit dem
    > falschen Satzendezeichen versehen. Gern geschehen.
    Ach? Die Sendestation ist ihrerseits ebenfalls drahtlos angebunden?
    Da wird dann das Kommunikationsnetz gleichzeitig zum drahtlosen Ladegeraet?
    Ich plaediere dafuer, das Ganze fuer Tests in deiner Nachbarschaft aufzustellen und Du berichtest uns?
    Dass Wald wichtig ist fuer Deutschland, war klar, aber dass damit ein Antennenwald gemeint war ...

    Zitat:
    "Statt weniger dutzend Sendemasten für ein Stadtgebiet, müssten hunderte, wenn nicht gar tausende kleine Funkzellen platziert und angebunden werden. Ebenfalls ein Kostentreiber. Und auch bei der Mehrantennentechnik (MIMO) wird es Änderungen geben. Statt nur 2-4 Antennen, wird künftig wohl ein Vielfaches zum Einsatz kommen. Alte Anlagen sind dann umzurüsten."
    http://www.lte-anbieter.info/5g/

    Im uebrigen gibt es so ein aehnliches System schon, wird landlaeufig als WLAN bezeichnet und kann nur lokal genutzt werden aufgrund der rechtlichen Bedingungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.17 22:40 durch bombinho.

  12. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: Ovaron 17.03.17 - 16:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Drahtlos? Aber wie kommen die Daten dorthin ohne
    > > > Glasfaser?

    > > Nur so als Hinweis: Du hast die Antwort vor die Frage
    > > gestellt und mit dem falschen Satzendezeichen versehen.

    > Ach? Die Sendestation ist ihrerseits ebenfalls drahtlos angebunden?

    Ja, die Sendestation wird bei bedarf ihrerseits drahtlos angebunden. Per Richtfunk.
    Überrascht Dich das?

    > Da wird dann das Kommunikationsnetz gleichzeitig zum drahtlosen
    > Ladegeraet?

    Du hast "Oh...ah...ich hab Unsinn verzapft...Mist...schnell vom Thema ablenken" sehr umständlich umschrieben. Zudem ist Dein Versuch das Thema zu wechseln zum Scheitern verurteilt. Gefragt hast Du wie die Daten zur Sendestation kommen, diese Frage habe ich Dir beantwortet. Gern geschehen.

  13. Re: Das Handkurbeltelefon tut auch noch gute Dienste

    Autor: bombinho 17.03.17 - 21:49

    Netter Kommentar, aber irgendwie hast Du versaeumt, dir Gedanken zu machen, wie Hunderte oder Tausende Stationen, welche sehr nah am Empfaenger sein muessen, mit Richtfunk versorgt werden sollen?
    Noch mal so als Denkanstoss: 300 GHz Richtfunk auf bodennahe Empfaenger in Metern Abstand. Bekommt dann jeder Empfaenger einen ausreichend hohen Sendemasten um eine Sichtverbindung zu erhalten?

    Oder denk mal schlicht und einfach: Was macht die Telekom seit Jahren?
    Variante 1: Alle paar Meter hohe Funkmasten aufstellen?
    Variante 2: Loecher in Gebauede, Baeume und andere Hindernisse bohren fuer kuenftige Richtfunkstrecken mit Sichtverbindung?
    oder Variante 3: Ein Glasfaserversorgungsnetz verlegen?

    Und nun noch schnell den Gedanken "warum?",
    Variante 1: die Telekom will so schnell wie moeglich FTTH in jedes Haus bringen?
    Variante 2: die Telekom graebt wahllos Glasfaser ein, weil es gefoerdert wird
    oder Variante 3: die Telekom plant, dieses Versorgungsnetz zu nutzen und zwar auch zur Anbindung eventueller 5G Sendestationen?

    Wenn Du jetzt 2x Variante 3 als wahrscheinlichste Antwort gewaehlt hast, dann darfst Du gerne noch einmal deine Argumentation vortragen bezueglich Richtfunk und 5G.

    Selbstverstaendlich mag es zukuenftig Richtfunkstationen geben, wo das Gelaende es erlaubt oder erfordert. Und gerade im letzteren Fall wird man dann die Kosten nicht scheuen, da die Alternativen dann anzunehmenderweise um ein Vielfaches teurer waeren. Aber deine pauschale Aussage ueber Richtfunkanbindung von 5G-Stationen ist schlicht knapp vorbei.

    Aber vielleicht wolltest du ja nur auf die eventuelle Moeglichkeit hinweisen und hast einfach nur im Ausdruck ein wenig geschludert, was auch immer, es ist Wochenende und ich lasse es dir durchgehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.17 21:51 durch bombinho.

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