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Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: brotiger 15.03.17 - 13:24
In den Städten schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat, aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur kostet halt. Will keiner bezahlen.
Aufm Land schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat, aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur aufm Land kostet halt noch viel mehr. Will keiner bezahlen.
Logik: Soll doch "der Staat dafür" bezahlen.
Ich frage mich, ob die Leute überhaupt ein Verständnis von Markt- und Volkswirtschaft haben. Da helfen auch sämtliche Äpfel- und Birnenvergleiche wie "ANDERSWO GIBTS DAS ABER VIEL BILLIGER FÜR VIEL SCHNELLER" nicht. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Grinskeks 15.03.17 - 13:39
Woher kommt denn die Info, dass niemand dafür zahlen will?
Gibt es hierzu empirische Untersuchungen?
Ich hänge hier mit 3Mbit/s im Downstream und wäre bereit, zusätzlich zu Gebühren eine Infrastrukturabgabe zu zahlen.
Hier ist jedoch auch der Staat als Regulierer mehr gefordert. Warum keine Umlage auf alle Nutzer, damit die Infrastruktur insgesamt besser wird?
Das Problem ist hier viel eher, dass ein großer Player beim Ausbau der Infrastruktur die Ellenbogen ausfährt und auf der anderen Seite zu wenig Lobby da ist, um mehr als Ergebniskosmetik zu betreiben.
50Mbit/s bis 2018 wurde versprochen....
Gruß
Grinskeks -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: kayozz 15.03.17 - 13:41
brotiger schrieb:
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> In den Städten schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat,
> aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur kostet halt. Will keiner
> bezahlen.
>
> Aufm Land schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat, aber
> Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur aufm Land kostet halt noch viel
> mehr. Will keiner bezahlen.
>
> Logik: Soll doch "der Staat dafür" bezahlen.
>
Eine Möglichkeit wäre die Kosten analog zu den Wasser / Strom / Gas "Erschließungskosten" zu deckeln.
Dann zahlt jemand direkt neben dem Verteiler genau so viel für die Erschließung wie jemand, der auf dem Land lebt und immer noch mit DSL Lite im KB Bereich rumkrebst. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: sniner 15.03.17 - 13:43
brotiger schrieb:
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> In den Städten schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat,
> aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur kostet halt. Will keiner
> bezahlen.
Naja, für Misswirtschaft will keiner gern bezahlen. Hier bei uns reißen die gefühlt einmal in jedem Jahrzehnt die Straßen auf und verlegen wieder irgendwas. Eine Verwaltungsbürokratie spricht nicht mit der anderen. Würde man ein Mal ein gescheites Leerrohr-Netz verbuddeln - und es dann nicht einem Konzern schenken, das muss bei der Kommune bleiben -, dann wäre das alles kein Drama. Aber so? -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Asthania 15.03.17 - 13:51
IMO sollte der Bund den Löwenanteil der Kosten für den Ausbau tragen.
Die Digitalisierung drängt in jeden Lebensbereich und ist wird somit immer wichtiger; es ist somit eine kritische Infrastruktur des Landes und diese sollten wie Autobahnen und früher auch Telefon zentralisiert und konstant ausgebaut respektive modernisiert und gewartet werden - bis in das letzte Haus.
Die ISPs können analog dazu gerne eigene Netze aufbauen, aber der Staat sollte die Grundlage schaffen.
Diese ganzen Zwischenlösung und Ausreden mit 5G Netzen und Vectoring, um kurzfristig irgendwelche seltsamen Ziele zu erreichen, verlangsamen den gesamten Prozess einfach, weil sie weder die nötigen Kapazitäten haben, noch ausreichend zuverlässig für so eine Art Infrastruktur sind.
Ich persönlich habe auch kein Problem mit höheren Preisen; dieses ganze Preisdumping beim Internetanschluss in Deutschland ist eh unglaublich und hat hoffentlich bald ein Ende - ebenso wie diese bescheidenen "bis zu"-Tarife.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.17 13:53 durch Asthania. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: tingelchen 15.03.17 - 13:51
Sag ich schon seit Jahren. LWL einfach dazu packen. Sobald eine Straße aufgerissen wird oder gar komplett neu gebaut oder saniert wird... LWL rein.
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Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Mimifrie 15.03.17 - 13:57
brotiger schrieb:
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> In den Städten schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat,
> aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur kostet halt. Will keiner
> bezahlen.
>
> Aufm Land schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat, aber
> Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur aufm Land kostet halt noch viel
> mehr. Will keiner bezahlen.
>
> Logik: Soll doch "der Staat dafür" bezahlen.
>
> Ich frage mich, ob die Leute überhaupt ein Verständnis von Markt- und
> Volkswirtschaft haben. Da helfen auch sämtliche Äpfel- und Birnenvergleiche
> wie "ANDERSWO GIBTS DAS ABER VIEL BILLIGER FÜR VIEL SCHNELLER" nicht.
Normalerweise sollte grundlegende Infrastruktur in den Händen des Staates sein um die Volkswirtschaft zu unterstützen.... -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Dwalinn 15.03.17 - 14:07
Ich bin dafür das so eine Wichtige Infrastruktur eigentlich in stattliche Hand gehört aber dennoch sind die Jetzigen Zwischenschritte nicht verkehrt
Ein Systematischer FTTH Ausbau wäre nicht nur Teuer sondern auch Zeitintensiv Da sehe ich FTTC erstmal als einen durchaus vernünftigen Kompromiss -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: bombinho 15.03.17 - 14:30
brotiger schrieb:
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> In den Städten schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat,
> aber Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur kostet halt. Will keiner
> bezahlen.
>
> Aufm Land schreien sie nach Gigabit-Glasfaser für 19,99 ¤ im Monat, aber
> Tiefbau für eine völlig neue Infrastruktur aufm Land kostet halt noch viel
> mehr. Will keiner bezahlen.
>
> Logik: Soll doch "der Staat dafür" bezahlen.
>
> Ich frage mich, ob die Leute überhaupt ein Verständnis von Markt- und
> Volkswirtschaft haben. Da helfen auch sämtliche Äpfel- und Birnenvergleiche
> wie "ANDERSWO GIBTS DAS ABER VIEL BILLIGER FÜR VIEL SCHNELLER" nicht.
Da gibt es ein klitzekleines Problem: Die Leute haben deutlich mehr als 19,99¤ gezahlt. Nehmen wir mal eine bestehendes Kupferkabel mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren. Der Land/Stadtbewohner hat dann 12 x 30 x 19,99¤ (eigentlich mehr, 19,99¤ sind immer noch der Traum Vieler) gezahlt. Das sind 7196,40¤. Und der Nachbar auch und dessen Nachbar usw. . Dafuer bekommt man heutzutage selbst bei der Telkom schon fast einen individuellen Glasfaseranschluss, mit individueller Planung, persoenlicher Beratung usw. Wenn sich zwei Nachbarn zusammentun, dann hat man unter Umstaenden sogar noch reichlich Geld uebrig.
Und nun sollen die Mieter einer solchen Leitung noch auf Jahrzehnte weiter dafuer zahlen und das moeglichst rapide steigende Betraege? Bei selbstverstaendlich immer auf das Minimum abgestimmter Leistung? So ganz nebenbei muessen sie sogar die frueher in den Anschlussgebuehren enthaltene Stromversorgung der Geraete selber tragen und haben keine Verbindung bei Stromausfall, wenn nicht gerade der Elektriker eine USV verkauft hat, inklusive Wartung.
Also bieten die Telkos meist nur das absolute Minimum, gerne auch weniger wohingegen die Kunden das mit Premiumpreisen aufwiegen sollen? Interessante Herangehensweise. Vor allem fuer Jemanden, der selbst Kunde eines Telkos ist? -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: brotiger 15.03.17 - 15:06
> Woher kommt denn die Info, dass niemand dafür zahlen will?
> Gibt es hierzu empirische Untersuchungen?
https://www.check24.de/files/p/2016/e/a/c/8981-2016_04_27_check24_studie_internetgeschwindigkeit.pdf
Die Masse der Kunden bucht 50 MBit/s und darunter, bei den Tarifen über 100 MBit/s gab es nach 2014 sogar einen leichten Rückgang der Nachfrage.
https://www.golem.de/news/mehr-breitband-fuer-mich-was-wurde-aus-dem-ftth-ausbau-der-telekom-fuer-selbstzahler-1703-126706.html
Das Angebot "Mehr Breitband für mich" der Telekom, welches die Verlegung von Glasfaser bei finanzieller Beteiligung des Kunden ermöglicht, wird vor Allem von Nachbarschaftsverbünden, Schulen, Hotels etc. in Anspruch genommen. Die Preise sind für eine Einzelperson ja völlig uninteressant, zeigen aber gut, um welche Summe es da geht.
> Eine Möglichkeit wäre die Kosten analog zu den Wasser / Strom / Gas "Erschließungskosten" zu deckeln.
> Dann zahlt jemand direkt neben dem Verteiler genau so viel für die Erschließung wie jemand, der auf dem Land lebt und immer noch mit DSL Lite im KB Bereich rumkrebst.
Welches Interesse sollte die Privatwirtschaft daran haben? Und die Erschließungskosten bei Wasser / Strom / Gas sind vielleicht gedeckelt, das legt der Anbieter aber dann einfach auf die Abgaben um. Der Kubikmeter Wasser kostet ja in manchen Ecken Deutschlands zehn mal so viel wie anderswo. Dann legen wir dir halt Glas aufs Land, zu gedeckelten Kosten, aber dafür bezahlst du dann für 20 MBit/s einfach zehn Mal so viel wie in der Stadt.
> Die Digitalisierung drängt in jeden Lebensbereich und ist wird somit immer wichtiger; es ist somit eine kritische Infrastruktur des Landes und diese sollten wie Autobahnen und früher auch Telefon zentralisiert und konstant ausgebaut respektive modernisiert und gewartet werden - bis in das letzte Haus.
Bis zu einer gewissen Grenze stimme ich zu. Aber pauschal teures Gigabit-Glas in jedes letzte Haus legen, nur damit die Leute mehrere 4K-Streams konsumieren können, wenn es ein bisschen Kupfer und 25 MBit/s oder sogar Richtfunk auch tun würden, das ist IMO keine Aufgabe des Staates. Da muss für mich als Steuerzahler schon ein höherer gesellschaftlicher Nutzen rausschauen als Netflix in jeder Wohnung.
Wenn ich durch superschnelles Internet plötzlich angenehm von zu Hause aus arbeiten könnte und die Bundesregierung gleichzeitig zum Breitbandausbau die Ausweitung der Telearbeit und des Digital Government durchdrückt, dann vielleicht. Davon haben wir dann alle was.
> Die Leute haben deutlich mehr als 19,99¤ gezahlt.
Das Verlegen der Leitung hat der Bürger vor 30 Jahren nicht selbst bezahlt, das Geld wurde von der Post mit der Aussicht auf die Gewinne der nächsten 30 Jahre vorgestreckt. Über diese 30 Jahre sind zudem Kosten für den Erhalt der Funktion der Leitung angefallen, also Strom, Backbone, Mieten, Rücklagen für Investitionen und so weiter. Die 30 Jahre Lebensdauer der Kupferleitung sind bei vielen Kunden noch nicht mal rum. Mittlerweile ist ja bekannt, dass die Telekom für die vollständige Erschließung eines Gebäudes mit Glasfaser inklusive Tiefbau weit über 8.000 ¤ veranschlagt. Deine Rechnung mit den 19,99 ¤ pro Monat über 30 Jahre geht dann vielleicht für den einmaligen Anschluss auf, aber nicht für den ganzen Rest. Ein Backbone, welcher leistungsfähig genug für Gigabit in jeder Wohnung ist, kostet extrem viel Geld.
Netter Versuch, aber Milchmädchenrechnung. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: sundown73 15.03.17 - 15:08
So einfach ist die Rechnung aber nicht! Erst einmal muss man das Geld investieren um dann vielleicht darüber Anschlüsse verkaufen zu können. Weiterhin bringt ein blankes Kupferkabel in der Erde nicht viel. Es bedarf einer Infrastruktur dahinter die sich in 30 Jahren sicherlich auch mal öfters gewechselt hat. Das sind alles weitere Kosten.
Ich hätte gerne 200 Mbit/s Glasfaser und ich wäre auch dazu bereit dafür 50 - 60 Euro im Monat zu zahlen, nur bekomme ich sowas halt nicht. 16 Mbit/s müssen reichen und die habe ich zum Glück auch. Aber die habe ich seit 12 Jahren. Vor 12 Jahren waren 16 Mbit/s super. Heute lahmt es hinten und vorne. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: sneaker 15.03.17 - 16:25
brotiger schrieb:
-----------------------------------------------------------------------------. Mittlerweile ist
> ja bekannt, dass die Telekom für die vollständige Erschließung eines
> Gebäudes mit Glasfaser inklusive Tiefbau weit über 8.000 ¤ veranschlagt.
> Deine Rechnung mit den 19,99 ¤ pro Monat über 30 Jahre geht dann vielleicht
> für den einmaligen Anschluss auf, aber nicht für den ganzen Rest.
Davon allein 5000 Euro für einen Verteilerkasten, der bis zu 768 Haushalte versorgen kann. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: brotiger 15.03.17 - 16:58
sneaker schrieb:
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> Davon allein 5000 Euro für einen Verteilerkasten, der bis zu 768 Haushalte
> versorgen kann.
Wenn es in der Gegend genug Nachfrage für die 768 Haushalte gäbe, würde der Verteiler schon da stehn. Da es diese Nachfrage nicht gibt, fällt dein finanzieller Anteil daran halt höher aus. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Ovaron 15.03.17 - 17:39
Mimifrie schrieb:
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> Normalerweise sollte grundlegende Infrastruktur in den Händen des Staates
> sein um die Volkswirtschaft zu unterstützen....
Wie man am Beispiel von Autobahn und Eisenbahn sieht ist das ein ausgesprochen guter Gedanke, der Staat hat hier seine Kompetenz jahrzehntelang unter Beweis gestellt. <scnr>
Auch auf regionaler Ebene zeigt sich immer wieder, wie gut die öffentliche Hand wirtschaftet. Der hervorragende Zustand von Schulen und Kindergärten sind nur zwei Beispiele die zeigen wie hervorragend das funktioniert.
Auch ein Blick in die Vergangenheit wo die deutsche Bundespost modernste Modemtechnik für nur wenige Tausend DM angeboten hat und Auslandsgespräche nur wenige Tausend Prozent Teurer waren als im Ausland stützt die These das Kommunikationsnetze in staatliche Hand gehören.
Amazon sagt: Kunden die dies forderten drehen sich auch rostige Schrauben ins Knie um dann anhand der Eindringtiefe den Schmerz zu regulieren. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: plutoniumsulfat 15.03.17 - 17:42
Das Problem dabei ist, dass neben der Infrastruktur auch die darauf aufbauende Dienstleistung beim Staat lag. Das ist tatsächlich ein Teil, denn man auf dem freien Markt besser anbieten kann.
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Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: bombinho 15.03.17 - 18:50
brotiger schrieb:
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> Netter Versuch, aber Milchmädchenrechnung.
Genial! Wie war das, die Masse kauft nicht die teuersten Anschluesse? Aber bestimmt die teuersten Aepfel? Autos? Irgendwas? Das ist ein bekannter Mechanismus, der sehr zuverlaessig funktioniert. Und den bringst Du als Argument und schreibst dann Milchmaedchenrechnung drunter? Alle Achtung. -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: bombinho 15.03.17 - 19:34
Sollte noch jemand auf dieses Argument kommen, dann moechte ich doch gerne darauf hinweisen, dass es nach dieser Argumentation auch keinen Markt fuer Farbfernseher gibt. Denn als Farbfernseher noch Premiumgeraete waren, hat die Masse Schwarz-Weiss gekauft. Wer weiss, vielleicht setzen sich Farbfernseher allen Unkenrufen zum Trotz dennoch irgendwann durch? ;)
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Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: bombinho 15.03.17 - 19:42
sundown73 schrieb:
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> So einfach ist die Rechnung aber nicht! Erst einmal muss man das Geld
> investieren um dann vielleicht darüber Anschlüsse verkaufen zu können.
> Weiterhin bringt ein blankes Kupferkabel in der Erde nicht viel. Es bedarf
> einer Infrastruktur dahinter die sich in 30 Jahren sicherlich auch mal
> öfters gewechselt hat. Das sind alles weitere Kosten.
Natuerlich ist die Rechnung nicht so einfach. Aber Geld ist geflossen und tut es weiter und diese Rechnung ist um Groessenordnungen praeziser als die Behauptung, die Kunden wollten Internet fuer 19,99¤. Und mit dem geflossenen Geld, welches einen verdammt grossen Haufen Geld in der Summe ergibt, sollte die Infrastruktur in Schuss gehalten werden, denn dafuer floss das Geld. Dass damit noch andere Infrastrukturen erbaut wurden und sogar Infrastrukturen in anderen Laendern errichtet werden/wurden, okay. Das ist eine normale Geschaeftspraxis. Aber den Zahlenden dann einen angemessenen Gegenwert zu verweigern ist keine normale Geschaeftspraxis! -
Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Faksimile 15.03.17 - 21:59
DigiNetzG
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Re: Es will halt niemand dafür bezahlen.
Autor: Faksimile 15.03.17 - 22:03
Ovaron schrieb:
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> Amazon sagt: Kunden die dies forderten drehen sich auch rostige Schrauben
> ins Knie um dann anhand der Eindringtiefe den Schmerz zu regulieren.
Du kennst Amazon auch nur als Kunde ... Sonst würdest Du solche Sprüche lassen.



