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Fiber Factory mit 13000 Beschäftigten

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  1. Fiber Factory mit 13000 Beschäftigten

    Autor: M.P. 16.06.21 - 14:15

    Da stellt sich die Frage, was deren Hauptaufgabe ist:

    - Planung
    - Glasfasern spleißen, Kabelgräben ausbaggern
    - Betrieb des Glasfasernetzes / Störungsannahme
    - Leuten am Telefon FTTH-Anschlüsse andrehen

  2. Das Zeitaufwendigste haste vergessen.

    Autor: Pecker 16.06.21 - 14:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da stellt sich die Frage, was deren Hauptaufgabe ist:
    >
    > - Planung
    > - Glasfasern spleißen, Kabelgräben ausbaggern
    > - Betrieb des Glasfasernetzes / Störungsannahme
    > - Leuten am Telefon FTTH-Anschlüsse andrehen

    Von Haustür zu Haustür laufen und Unterschriften für Genehmigungen einsammeln. Man stelle sich mal vor, ein Unternehmen legt ungefragt einen FTTH Anschluss ins Haus, aber nicht in Deutschland!

  3. Re: Das Zeitaufwendigste haste vergessen.

    Autor: chefin 16.06.21 - 15:52

    Auch in keinem anderen Land wird das ungefragt gelegt, weder Glasfaser noch Strom noch sonstwas. Du gibts die Genehmigung dein Grundstück zu benutzen, sonst legt dir keiner etwas. Es gibt auch keine Pflicht etwas zu legen, es gibt nur die Pflicht zb das Abwasser nicht einfach versickern zu lassen, sondern fachgerecht zu entsorgen. Das kann aber auch über eine Grube geschehen, die regelmässig vom Güllewagen ausgepumpt wird. So zb bei Häusern die stark abseits aller Versorgungsleitungen stehen.

    Es gibt lediglich die Pflicht es dir anzubieten. Du musst es dann halt annehmen und die nötigen Freigaben unterzeichnen. Und das wird überall so gemacht, nicht nur Deutschland oder Europa.

  4. Re: Fiber Factory mit 13000 Beschäftigten

    Autor: Bonarewitz 16.06.21 - 18:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da stellt sich die Frage, was deren Hauptaufgabe ist:
    >
    > - Planung
    Vermutlich hauptsächlich dieses

    > - Glasfasern spleißen,
    Dürfte teils mit eigenen Kräften, teils mit subs erledigt werden.

    Kabelgräben ausbaggern
    Das passiert in Deutschland fast ausschließlich über Subs

    > - Betrieb des Glasfasernetzes /
    Ja, das ist aber wenig personalintensiv, da alte Netze abgeschaltet werden (ATM/SDH)

    > Störungsannahme
    Das liegt nicht in der Technik, sondern im Service (Andere GmbH)

    > - Leuten am Telefon FTTH-Anschlüsse andrehen
    Da kommt der Vertrieb (auch andere GmbH)

    Der Großteil wird also Planung und spleißen sein.

  5. Re: Das Zeitaufwendigste haste vergessen.

    Autor: Faksimile 21.06.21 - 20:21

    Aber wenn Du unterzeichnet hast, jedenfalls laut TKG, darf der Netzbetreiber auf Deinem Grundstück schon einiges ohne Deine weitere Zustimung machen:

    "Der Eigentümer/die Eigentümerin ist damit einverstanden, dass der Netzbetreiber
    auf seinem/ihrem Grundstück sowie an und in den darauf befindlichen Gebäuden alle die Vorrichtungen anbringt, die erforderlich sind, um Zugänge zu seinem öffentlichen Telekommunikationsnetz auf dem betreffenden oder einem benachbarten Grundstück und in den darauf befindlichen Gebäuden einzurichten, zu prüfen und instand zu halten. Dieses Recht erstreckt sich auch auf vorinstallierte Hausverkabelungen. Die Inanspruchnahme des Grundstücks durch Vorrichtungen darf nur zu einer notwendigen und zumutbaren Belastung führen. Der Netzbetreiber verpflichtet sich, unbeschadet bestehender gesetzlicher oder vertraglicher Ansprüche, das Grundstück des Eigentümers/der Eigentümerin und die darauf befindlichen Gebäude wieder ordnungsgemäß instand zu setzen, soweit das Grundstück und/oder die Gebäude durch die Vorrichtungen zur Einrichtung, Instandhaltung oder Erweiterung von Zugängen zu seinem öffentlichen Telekommunikationsnetz auf dem
    betreffenden oder einem benachbarten Grundstück und/oder in den darauf befindlichen Gebäuden infolge der Inanspruchnahme durch den Netzbetreiber beschädigt worden sind. Im Rahmen der technischen Möglichkeiten und der bestehenden Sicherheitsanforderungen wird der Netzbetreiber vorinstallierte Hausverkabelungen nutzen. Der Netzbetreiber wird die von ihm errichteten Vorrichtungen verlegen oder – soweit sie nicht das Grundstück versorgen und eine Verlegung nicht ausreicht – entfernen, wenn sie einer veränderten Nutzung des Grundstücks entgegenstehen und ihr Verbleib an der bisherigen Stelle nicht mehr zumutbar ist. Die Kosten für die Entfernung oder Verlegung trägt der Netzbetreiber. Dies gilt nicht für Vorrichtungen, die ausschließlich das Grundstück versorgen, wenn nicht gleichzeitig Änderungen am öffentlichen Telekommunikationsnetz erforderlich sind.
    Der Netzbetreiber wird ferner binnen Jahresfrist nach der Kündigung die von ihm angebrachten Vorrichtungen auf eigene Kosten wieder beseitigen, soweit dies dem Eigentümer/der Eigentümerin zumutbar ist. Auf Verlangen des Eigentümers/der Eigentümerin wird der Netzbetreiber die Vorrichtungen unverzüglich entfernen, soweit dem nicht schutzwürdige Interessen Dritter entgegenstehen.
    Der Nutzungsvertrag gilt auf unbestimmte Zeit. Er kann mit einer Frist von sechs Wochen von jeder Vertragspartei gekündigt werden."

    Das steht nicht drin, dass sich dieses Recht nur auf eine bestimmte Art von Verkabelung bezieht.

  6. Re: Fiber Factory mit 13000 Beschäftigten

    Autor: TheBlueFire 12.12.21 - 00:32

    Das sind die Menschen die das Netz der Telekom in Deutschland betreiben.
    Das geht von Bonn bis Bielefeld von Nord nach Süd.

    Alles was im Glasfaser und Kupfer Netz der Telekom betrieben werden muss gebaut und erneuert oder abgebaut wird dort von diesen Leuten gemacht.

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