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  5. › Google: Daten aus Google+ und…

Big Brother

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  1. Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 10:46

    Prima, genau das, was ich schon immer befürchtet habe. Alle persönlichen Daten schön zentralisiert. Und die naiven Schäflein helfen weitere daran, Google zum mächstigsten Konstrukt der Welt zu machen. Aber die sind ja lieb, und wollen für alle nur das Beste. Und natürlich wird das auch für immer so bleiben, daß da mal jemand in eine einflußreiche Position kommt, der bei soviel Macht über einen großen Teil der Menschheit schwach wird, ist ja ausgeschlossen...

  2. Re: Big Brother

    Autor: Blablablublub 25.01.12 - 10:46

    Ich empfehle Dir die Lektüre der Apple-Datenschutzrichtlinie.
    [www.apple.com]

    _______________________________________________________
    http://www.forum.kaninchen-at-home.com/images/ranks/flotter_feger2.gif Ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur http://www.naturheilkundeforen.de/images/smilies/eigene/07haushalt/putzen.gif
    _______________________________________________________

  3. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 10:49

    >Ich empfehle Dir die Lektüre der Apple-Datenschutzrichtlinie.

    Was kommst Du mir jetzt mit Apple? Und seit wann rechtfertigen die Untaten des einen Übeltäters die eines anderen?

  4. Re: Big Brother

    Autor: alwas 25.01.12 - 11:10

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prima, genau das, was ich schon immer befürchtet habe. Alle persönlichen
    > Daten schön zentralisiert. Und die naiven Schäflein helfen weitere daran,
    > Google zum mächstigsten Konstrukt der Welt zu machen. Aber die sind ja
    > lieb, und wollen für alle nur das Beste. Und natürlich wird das auch für
    > immer so bleiben, daß da mal jemand in eine einflußreiche Position kommt,
    > der bei soviel Macht über einen großen Teil der Menschheit schwach wird,
    > ist ja ausgeschlossen...


    Wenn du so große Angst hast, dann darfst du aber kaum noch etwas benutzen in der heutigen Welt!! Oder ist es einfach nur deshalb, weil es nicht Apple ist?

    Apple is evil !

  5. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 11:49

    >Wenn du so große Angst hast, dann darfst du aber kaum noch etwas benutzen in der heutigen Welt!! Oder ist es einfach nur deshalb, weil es nicht Apple ist?

    Könnt ihr mal Bitte diesen Fanboy-Kinderkram mit Apple sein lassen? Ich habe bei diversen Diskussionen um das Datenschutzthema immer Apple und auch facebook mit einbezogen, hier geht es aber nun mal um eine Google-News. Und was ist das bitte für eine Argumentation - damit läßt sich jede Art von Diktatur und Unterdrückung rechtfertigen. "Ist halt so, komm damit klar". Super. Sag das mal einem Chinesen...

  6. Re: Big Brother

    Autor: Himmerlarschundzwirn 25.01.12 - 11:53

    Aber es ist doch (leider!) nun mal so. Friss oder stirb! Und aus Mangel an Alternativen muss man sich halt den sympatischsten Drecksack raussuchen ;-)

  7. Re: Big Brother

    Autor: yeppi1 25.01.12 - 11:53

    Sie sagen dir genau, was sie tun. Ich überlasse ihnen gerne meine Daten. Ich kann mir keinen anderen Anbieter vorstellen, den ich je vertrauen würde. Was für Alternativen soll es denn geben? Kleine Anbieter, die scheinheilig vorgeben, sich an Datenschutz zu halten und dann meine Daten verkaufen? Nein, da nehme ich lieber den größten von allen, der mich seit vielen Jahren nicht enttäuscht hat.

  8. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 13:04

    >Aber es ist doch (leider!) nun mal so. Friss oder stirb!

    Hätten all diejenigen, die in der Vergangenheit Misstände aufgedeckt, kritisiert und angeprangert hätten so gedacht, sähe die Welt jetzt deutlich übler aus...

    >Und aus Mangel an Alternativen muss man sich halt den sympatischsten Drecksack raussuchen ;-)

    Mal abgesehen davon daß nicht unbedingt der der sympathischste sein muß, der das freundlichste Lächeln zur Schau stellt, wäre z.B. eine Alternative die für jeden gangbar ist: Streuen, statt sich komplett in allen Bereichen einem einzigen Datenkraken zu unterwerfen. Z.B. Desktop-OS Linux, Handy-OS von Apple, Suchmaschine von Microsoft, social networking bei facebook, Webmailer bei hotmail oder GMX, usw. Besser als alle Daten konzentriert bei einem zu lagern, und ihn damit zu einem Monopolisten zu machen - zuviel Macht hat in der Geschichte der Menschheit schon so manchen sympathischen Kandidaten mit den besten Absichten in ein diktatorisches Monster verwandelt, ich sehe nicht, warum in dieser Hinsicht Google anders sein sollte.

  9. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 13:13

    >Sie sagen dir genau, was sie tun. Ich überlasse ihnen gerne meine Daten. Ich kann mir keinen anderen Anbieter vorstellen, den ich je vertrauen würde. Was für Alternativen soll es denn geben?

    Sorry, aber wenn jemand glaubt, was die PR-Abteilung eines Großkonzerns "einem sagt", dann finde ich das mehr als nur erschreckend Naiv. Vor allem, wenn man bei Google mal genauer hinschaut: Sie sind zugegebenermaßen gut, und haben eine deutlich geschicktere PR-Strategie als z.B. Apple, die oftmals hölzern und arrogant herüberkommen. Aber betrachtet man mal die Fälle, in denen doch etwas durchgesickert ist, wird einem sehr schnell klar, daß hier alles andere als mit offen Karten gespielt wird: Bei jedem der kleinen Skandale, die es bei Google gab, wurde die Strategie nach dem Motto "Huch? Sowas gibt's bei uns? Sorry, da hat wohl ein Mitarbeiter Mist gebaut/was falsch verstanden - der wird sofort gefeuert und wir bessern schnell nach, versprochen!" gefahren. Wer naiv ist und gerne an die guten netten Onkels von Google glauben möchte, sieht das als tollen Zug. Wer halbwegs realistisch ist und weiß wie solche Konzerne ticken, der erkennt darin die faule Ausrede eines Kindes, daß beim unerlaubten Naschen erwischt wurde. Frei nach dem, in den USA sehr geläufigen Verfahren: Alles ist erlaubt, solange man nicht erwischt wird.

    >Kleine Anbieter, die scheinheilig vorgeben, sich an Datenschutz zu halten und dann meine Daten verkaufen? Nein, da nehme ich lieber den größten von allen, der mich seit vielen Jahren nicht enttäuscht hat.

    Das ist der große Fehlschluß: Der einzige Ausweg aus dieser Misere bedeutet ein funktionierender Markt mit ausreichend Konkurrenz. Also die Daten bei möglichst vielen Anbietern streuen, statt alle einem in den Rachen zu werfen, und es damit zu einem Monster heranwachsen zu lasssen. Die Macht eines Quasi-Monopols tut keinem Unternehmen gut, was dann geschieht, kann man sehr gut an Microsoft in den 80-90ern sehen. Apple ist übrigens auch auf einem Weg in diese Richtung unterwegs, nur für denn Fall, daß mir mal wieder jemand die Sicht eines Apple-Fanboys unterstellen will.

  10. Re: Big Brother

    Autor: mackes 25.01.12 - 13:16

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prima, genau das, was ich schon immer befürchtet habe. Alle persönlichen
    > Daten schön zentralisiert. Und die naiven Schäflein helfen weitere daran,
    > Google zum mächstigsten Konstrukt der Welt zu machen. Aber die sind ja
    > lieb, und wollen für alle nur das Beste. Und natürlich wird das auch für
    > immer so bleiben, daß da mal jemand in eine einflußreiche Position kommt,
    > der bei soviel Macht über einen großen Teil der Menschheit schwach wird,
    > ist ja ausgeschlossen...

    Google ist groß. Das ist einerseits - wie du richtig erkannt hast - problematisch, weil sie unglaublich viele Daten über Einzelpersonen aggregieren können. Auf der anderen Seite ist es allerdings auch ein Vorteil, da Google aufgrund seiner Größe nicht unbemerkt und ungestraft deine Daten mißbrauchen kann, ohne eine empfindliche Regulierung zu riskieren. Schon alleine die wirtschaftliche Vernunft gebietet ihnen also einen einigermaßen maßvollen Umgang mit diesen Daten. Ein Gegenbeispiel dazu wäre z.B. Whatsapp: Wenn die sich morgen entscheiden würden, dass der Dienst niemals kostendeckend funktionieren kann, könnten sie einfach die bereits gewonnene umfangreiche Datensammlung heimlich verkaufen und sich aus dem Staub machen.

  11. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 13:25

    >Google ist groß. Das ist einerseits - wie du richtig erkannt hast - problematisch, weil sie unglaublich viele Daten über Einzelpersonen aggregieren können. Auf der anderen Seite ist es allerdings auch ein Vorteil, da Google aufgrund seiner Größe nicht unbemerkt und ungestraft deine Daten mißbrauchen kann, ohne eine empfindliche Regulierung zu riskieren. Schon alleine die wirtschaftliche Vernunft gebietet ihnen also einen einigermaßen maßvollen Umgang mit diesen Daten. Ein Gegenbeispiel dazu wäre z.B. Whatsapp: Wenn die sich morgen entscheiden würden, dass der Dienst niemals kostendeckend funktionieren kann, könnten sie einfach die bereits gewonnene umfangreiche Datensammlung heimlich verkaufen und sich aus dem Staub machen.

    Da stimme ich nur zum Teil zu: Zum einen erlaubt ihnen ihre Größe und die damit einhergehende Macht Maßnahmen zu ergreifen, die einem kleinen Laden nicht zur Verfügung stehen. Eine Weltweite virale Marketingkampagne, die die Wogen glättet und Kritiker als Lügner dastehen läßt, kann sich ein Whatsapp nicht leisten. Ebensowenig Lobbyarbeit bis in die höchsten Regierungsspitzen. Ich gebe Dir auch Recht darin, daß Googles Geschäftsmodell nur funktioniert, wenn das Vertrauen der Nutzer (ich sage absichtlich nicht Kunden, denn die Nutzer sind bei Google nicht die Kunden, sondern deren wichtigstes Asset um Umsatz zu generieren) nicht getrübt wird. Daher brauchen sie vor allem eine hervorragende PR-Arbeit, die sie, z.B. im Gegensatz zu den häufig sehr ungeschickt agierenden Konkurrenten Apple oder facebook, auch zweifelsohne haben. Das schützt aber niemanden vor Misbrauch, sondern nur davor, davon zu erfahren... Und der Mißbrauch muß noch nicht mal von Google ausgehen - was meinst Du, was für eine immense Verlockung dieser Datenschatz für Geheimdienste darstellt? Und alles schön zentralisiert auf einem Haufen, man muß nicht unzählige kleine IT-Läden infiltrieren, es reicht, ein paar Leute an der richtigen Stelle in einem LAden zu haben, der so groß ist, daß die Tarnung nicht all zu schwer fallen dürft - mal ganz abgesehen von den ganz legalen Möglichkeiten, die z.B. eine U.S. Regierung durch den patriot act in der Hand hat.

  12. Re: Big Brother

    Autor: Nörd 25.01.12 - 13:56

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist der große Fehlschluß: Der einzige Ausweg aus dieser Misere bedeutet
    > ein funktionierender Markt mit ausreichend Konkurrenz. Also die Daten bei
    > möglichst vielen Anbietern streuen, statt alle einem in den Rachen zu
    > werfen, und es damit zu einem Monster heranwachsen zu lasssen.

    Na, dann streu mal Deine Daten... das Risiko, das Deine Daten mißbraucht werden, sinkt ja Gottseidank mit der Anzahl der Systeme, auf denen sie gespeichert werden.

    Und vor allem: Du liest Dir immer die AGB der Dienste durch, die Du in Anspruch nimmst? Hervorragend, bei Google gibt es jetzt nur noch eine einzige. Das spart Dir Zeit und Gehirnschmalz.

    Und vor allem, welche Deiner Daten im Netz bereiten Dir soviele Kopfschmerzen? Ich habe das bei allen Kritikern irgendwie noch nicht so ganz verstanden, vor welchen ihrer eigenen Daten sie solche Angst haben. Wenn es dunkle Geheimnisse sind, die keiner erfahren darf... wtf haben die im Internet zu suchen?

  13. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 15:56

    >Na, dann streu mal Deine Daten... das Risiko, das Deine Daten mißbraucht werden, sinkt ja Gottseidank mit der Anzahl der Systeme, auf denen sie gespeichert werden.

    Richtig, das tut es. Wenn ich so sehe, auf was für Daten wir bei manchen Kundenprojekten zugriff haben, weil sich bei IT-Themen intern niemand wirklich um Datenschutz schert... Ich möchte nicht wissen, was ein beliebiger Google-Mitarbeiter so für Möglichkeiten hat, und wie hoch die Versuchung ist, sich ein wenig GEld nebenbei dazuzuverdienen...

    >Und vor allem: Du liest Dir immer die AGB der Dienste durch, die Du in Anspruch nimmst? Hervorragend, bei Google gibt es jetzt nur noch eine einzige. Das spart Dir Zeit und Gehirnschmalz.

    AGBs schützen Dich vor gar nix. Und auch die Google-AGBs liest kaum jemand - zum Glück gibt es ein paar wenige die des doch tun, habe jetzt leider wenig Zeit die Seiten herauszusuchen, aber es gab mal eine Sammlung der "besten" Google-AGBs, bei denen es einem die Sprache nur so verschlägt - natürlich sind die schlimmsten irgendwann dann auf Druck der Web-Öffentlichkeit abgemildert worden, nachdem genug Blogger und Net-Aktivisten darauf hingewiesen haben...

    >Und vor allem, welche Deiner Daten im Netz bereiten Dir soviele Kopfschmerzen? Ich habe das bei allen Kritikern irgendwie noch nicht so ganz verstanden, vor welchen ihrer eigenen Daten sie solche Angst haben. Wenn es dunkle Geheimnisse sind, die keiner erfahren darf... wtf haben die im Internet zu suchen?

    1.) Du hast halt keine Ahnung, was Analyseprogramme und oder ein Analyst, der diese Daten auswertet, selbst aus den harmlosesten Daten für Rückschlüsse zieht. Ein eher harmloses, weil weit bekanntes und schon ziemlich altes Beispiel ist die Ermittlung der Kreditwürdigkeit von Bankinstituten. Dur mußt nur auf der falschen Seite der Straße wohnen, oder einem bestimmten Profil bei Deinem Konsumverhalten entsprechen, um plötzlich als Kreditunwürdig dazustehen. Was meinst Du, was man noch so alles aus den harmlosesten Daten über Dich "herausfinden" kann? Je mehr Daten über einzelne Personen zur Verfügung stehen, desto einfacher ist es, statistische Profile zu erstellen und daraus Muster abzuleiten. Bist Du Typ XY0815, bist Du für einen bestimmten Job schon nicht mehr geeignet und fällst schon vor dem Vorstellungsgespräch durchs Raster. Oder weil ein amoklaufender Psychopath ein ähnliches Einkaufs- oder Surfverhalten wie Du gezeigt hat, stehst Du demnächst unter genauerer Beobachtung der Kriminalpolizei, die Dein Telefon abhört. Das Gleiche bei Terroristen. Oder wie im obigen Beispiel bekommst Du keinen Kredit mehr, oder besser noch, Dein bestehender Kredit wird gesperrt. Dein Arbeitgeber entläßt Dich, weil eine inoffiziell durchgeführte Recherche ergeben hat, daß Du dem ineffizienten Typ XYZ entsprichst, der schleunigst bei der nächsten Freistellungsmaßnahme entsorgt werden sollte. Die Eltern Deiner zukünftigen Frau geben eine Recherche in Auftrag, die ergibt, daß Dein persönlichkeitsprofil dem eines potentiellen Taugenichtes und Alkoholikers entspricht, und mobbt Dich aus der Beziehung. Deine Krankenkasse erhöht Deine Beiträge, weil Deine Ernährung/Dein Gesundheitsbewustsein ein Risikofaktor darstellt. Das gleiche gilt für alle anderen Arten von Versicherungen.
    Genug Beispiele?

    2.) Was heißt denn bitte "was haben die im Internet zu suchen"? Alle Arten von Kommunikation laufen doch mittlerweile über das Internet. Wer denkt bitte bei privaten eMails noch daran, daß Googles Schnüffelbots sie durchscannen und potentiell jeder IT-Mitarbeiter, der mit den Systemen, die diese Daten verarbeiten zu tun hat diese Mails mitlesen kann? Telefongespräche laufen mittlerweile alle über IP-Telefonie, mal abgesehen davon, daß sie schon immer von Vater Staat abgehört werden konnten. Die Geschichte um CarrierIQ hat gezeigt, wie einfach ein Unternehmen Zugriff auf Dein gesamtes Handy hat (und Google hat das mit Android ebenfalls). Demnächst lagern alle fröhlich ihre privaten Dokumente in "die Cloud" aus. Und an allen Fronten steht Google und bietet freundlich seine Dienste an, um das Melkvieh auf die große Weide zu locken. Und nochmal: Je zentralisierter all diese Daten gelagert werden, desto einfacher ist es, umfassende Profile des "gläsernen Menschen" zu schaffen.

  14. Re: Big Brother

    Autor: yeppi1 25.01.12 - 16:49

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Na, dann streu mal Deine Daten... das Risiko, das Deine Daten mißbraucht
    > werden, sinkt ja Gottseidank mit der Anzahl der Systeme, auf denen sie
    > gespeichert werden.
    >
    > Richtig, das tut es.

    Schön wenn du das glaubst. Vor allem in Kombination mit deinem "1." machst du dich für mich unglaubwürdig. Aber das ist leider keine Diskussion mit Fakten, das ist ansichtssache. Ich würde meine Daten nie auf verschiedene Anbieter streuen. Wie soll ich sie denn überwachen? Ich schau einmal wöchentlich in mein google dashboard. Dort sehe ich, welche Dateien irgendwie öffentlich sind. Und ja, ich versteh dich: Natürlich habe ich Angst vor "wildgewordenen Mitarbeitern", korrupte Angestellte sind vor allem meine größte Angst, was VDS betrifft. Aber du sprichst hier von den "Skandalen" die google hatte... Seit Jahren verfolge ich Produkte, Neuerungen, Kritiken rund um google. Einen richtigen Skandal - der für mich irgendwie negative Konsequenzen haben könnte - habe ich über Jahre nicht entdeckt.

  15. Re: Big Brother

    Autor: Trollversteher 25.01.12 - 17:07

    >Schön wenn du das glaubst. Vor allem in Kombination mit deinem "1." machst du dich für mich unglaubwürdig.

    Wie bitte? Gerade das "1." ist das beste Argument dafür. Ein Analyse-Crawler-Bot, der bei EINEM Konzern, in EINEM Netzwerk durch eine vereinheitlichte Datanbank mit EINER Struktur läuft ist um sovieles einfacher zu realisieren, als ein ähnliches Vorgehen über diverse Unternehmen hinweg mit unterschiedlichen Datnbanken, unterschiedlicher Verschlüsslung, unterschiedlichen Sicherheitsmaßnahmen, unterschiedlicher Firmenethik etc. etc.

    >Ich würde meine Daten nie auf verschiedene Anbieter streuen. Wie soll ich sie denn überwachen? Ich schau einmal wöchentlich in mein google dashboard. Dort sehe ich, welche Dateien irgendwie öffentlich sind.

    Nein, Du siehst, was Google Dir zeigt. Und wer alles auf die Daten Zugriff hat, die nicht "öffentlich" sind, darauf hast Du auch keinerlei Einfluß.

    >Und ja, ich versteh dich: Natürlich habe ich Angst vor "wildgewordenen Mitarbeitern", korrupte Angestellte sind vor allem meine größte Angst, was VDS betrifft. Aber du sprichst hier von den "Skandalen" die google hatte... Seit Jahren verfolge ich Produkte, Neuerungen, Kritiken rund um google. Einen richtigen Skandal - der für mich irgendwie negative Konsequenzen haben könnte - habe ich über Jahre nicht entdeckt.

    Natürlich nicht, weil Google eben excellente PR-Arbeit leistet waren es weniger Skandale, als kleine "Unschönheiten". Der WLAN-Verkehr bei Google Street Map wurde nur "aus Versehen" aufgezeichnet und ist in der Datenbank gelandet? Das ich nicht lache. Die ursprünglichen Chrome AGBs haben nur "aus Versehen" sämtliche Nutzungsrechte jedes Inhaltes, der über einen Chrome-Browser ins Netz gestellt wird an Google übertragen? Natürlich... Google ist nur "aus Versehen" vor diversen Interessengruppen wie z.B. Scientology eingeknickt und hat kritische Seiten aus dem Index gelöscht, womit sie eindeutig Zensur begangen haben? Klar... Google hat "aus Versehen" GPS Daten von Android Handies gesammelt und gespeichert? Sicherlich...
    Google betreibt zusammen mit der CIA eine gemeinsame Tochterfirma? Reiner Zufall...
    Wenn man nur mal ein wenig recherchiert und nicht nur auf die schönen Schlagzeilen bei Golem & Co schaut, findet man viele kleine Hinweise im Web darauf, daß Google hinter dieser glänzenden, lächelnden "Schöne Neue Welt" Fassade eben doch ein Konzern mit Machtstreben und aggressiven Methoden ist, der gerne schon mal am Rande der Legalität operiert, wie jeder andere auch.

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