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Alles nur Taktik und Teil der Nahles-Strategie

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  1. Alles nur Taktik und Teil der Nahles-Strategie

    Autor: __guido 10.03.18 - 10:04

    Die Un-Person Nahles möchte zur Merkel der SPD werden: Die Frau, die in der Partei alles dominiert und unumstritten an der Spitze steht. Außenminister gewinnen immer an Beliebtheit und sind nach einiger Zeit äußerst populär in der Bevölkerung . So selbst bei Gabriel, dem blass-drögen Steinmeier und sogar dem späten Westerwelle passiert.

    Deswegen wollte Nahles jemanden auf dem Posten, der keine größeren Ambitionen hat und nicht auf Chancen als Parteichef oder Kanzlerkandidat schielt. Und das ist eben Maas. Andere auf dem Posten könnten ihr gefährlich werden und ordnen sich nicht immer widerspruchslos ihren Wünschen unter, insbesondere Alphatiere wie Gabriel nicht. Deshalb durfte Gabriel nicht Außenminister bleiben.

    Anders gesagt: Es geht wie so oft nicht um die beste Lösung für das Land, nicht mal um um die beste Lösung für die Partei, es geht um um die beste Lösung für Frau Nahles. Und da ist so ein formbarer Umfaller wie Maas optimal.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.18 10:05 durch __guido.

  2. Re: Alles nur Taktik und Teil der Nahles-Strategie

    Autor: Schnippelschnappel 11.03.18 - 02:24

    Die Personalie Maas dürfte eher Teil der Nahles-Strategie sein, die SPD weiter nach links zu führen. Maas gehört bekanntlich dem linken Parteiflügel an, hatte selbst keine Scheu vor unappetitlichen Kontakten zur Antifa und der Stasi-belasteten Antonio-Amadeu-Stiftung. Als Justizminister war er aus den im Beitrag genannten Gründen nicht mehr zu halten. Mit der Rochade ins Außenministerium geht Nahles sehr geschickt vor: Maas ist ihr nun zu Dankbarkeit dafür verpflichtet, dass sie ihn vor dem politischen Aus gerettet hat. Und ideologisch dürften die Beiden ohnehin nahe beieinander liegen.

    Aber im Grunde ist die Strategie der SPD vielleicht sogar richtig. Die neue SPD-Führung setzt auf politische Polarisierung, die in den lähmenden Merkel-Jahren immer mehr zugunsten einer verkrusteten Konsenskultur aufgegeben wurde. In der Folge konnte sich die AfD rechts von der Union etablieren. Und es ist der SPD auch im Jahr 28 seit der deutschen Einheit nicht gelungen, der Linkspartei ihre Anhänger zu entziehen und diese im demokratischen Parteienspektrum zu integrieren. Was fehlt, ist eine spiegelbildliche Strategie der Union, die sich wieder um ihre konservative Wählerschaft kümmert. Die FDP kann diese Rolle nicht ausfüllen und die AfD hat sich längst von ihren liberal-konservativen Gründervätern in Richtung Rechtspopulismus verabschiedet.

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