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Davon reden einige schon seit Jahren

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  1. Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: Kasabian 05.07.13 - 22:50

    aber der typische Mensch ist zu faul sich gedanken zu machen oder sich zu bewegen.

    Man sollte die Fehler nicht immer im System suchen, sondern ruhig einmal bei sich selbst anfangen. Dann kann man sich solche Artikel auch sparen, weil diese erst überhaupt nicht angenommen werden.

    Allerding halte ich die Wahlen im Allgemeinen für zu manipulierbar. Das zeigt sich schon wenn die Wahlleute schon überlegen ob nicht auch ein Führerschein zur Wahlberechtigung aus reicht nur weil eine Person ihrne Wahlschein und ihren Perso vergessen hat.

    Erlebt habe ich dies schon, wo ein Typ von der CDU seiner "Tussie" sagte was sie zu wählen habe und wo sie ihr Kreuz zu machen hätte. Daraufhin meinte sie dass sie keinen Wahlschein habe und er dann zu ihr dass der Perso ausreicht. Als sie diesen in ihrer Tasche auch nicht dabei hatte drängte dieser - ER nich Sie - die Wahlaufsicht das doch der Führerschein auch ausreichen würde.
    Die Frau - deshalb Tussie -stan nur wie blöd neben ihm und wusste überhaupt nicht was los war und die Leute am Tisch fingen an zu diskutieren. Dann bereitete ich dem Elend ein Ende und konnte es mir auch nicht verkneifen den beiden noch ein paar "nette" Komplimente zu hinterlassen.

    Seitdem und was mir schon so öfter zu Ohren kam, habe ich ein leicht zwiespaltiges Verhältnis gegenüber Frauen und Wahlen für Dumme, die ihr Kreuz ohne eigenes Bewusstsein machen.

    Das ist traurig dass es heute noch so etwas gibt.

  2. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: wojtek 06.07.13 - 00:38

    Kann man nicht einfach ein wahl zettel nach id des persos machen? Und wenn die 2 mal vor kommt gilt diecstimme beider nicht oder wie auch immer das kann doch nicht war sein!!!!

  3. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: Egon E. 06.07.13 - 02:31

    Stimmt. Oder man schreibt den eigenen Namen und die Adresse auf den Wahlzettel. Schon klar...

  4. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: Moe479 06.07.13 - 02:34

    nein dann währe die wählende person und deren wahl mittelbar, kein guter ansatz.

    fortlaufende ident nummern unabhängig von der person, jeden wahlzettel sollte es nur einmal geben währen jedoch schoneinmal ne maßnahme, wahlbüros erhalten wild durchmixte kontingente, personalien werden lediglich
    im zugewiesenen lokalen wahlbüro aufgenommen, für die zeit der wahl, und nur mit der information versehen ob ein wahlzettel ausgehändigt wurde und ob einer abgegeben wurde, aber ohne die wahlzettel id mit der person zu verknüpfen.personalien dürfen weder zur eigentlichen auzählung übermittelt oder in irgend einer art mit der erst- und zweitstimme verknüpft werden können.

    es darf am ende weder der ort noch die person aus der eine konkrete wahl kommt mit dem ergebnissen eines oder meherer wahlzettel in verbindung gebracht werden können, damit die wahl unmittelbar bleibt, die absicherung zum vermeiden mehfacher stimmgabgaben durch ein und die selbe person kann, wenn überhaupt, nur lokal stattfinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.13 02:45 durch Moe479.

  5. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: wmayer 06.07.13 - 07:58

    Im Wahllokal selber werden doch die Personalien geprüft und die WahlbenachrichtigungsNr geprüft. Das ist vollkommen ausreichend.
    Es geht ja um die Briefwahl, welche Probleme macht und da würde es im Grunde auch reichen die WahlbenachrichtigungsNr zu prüfen.

    Dann braucht man wenigstens "Insiderinformationen" und wenn dann noch geprüft wird, dass eine Stimme nicht doppelt abgegeben wurde (Briefwahl und normal) sollte es recht schnell auffallen.

  6. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: soulflare 06.07.13 - 09:56

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Wahllokal selber werden doch die Personalien geprüft und die
    > WahlbenachrichtigungsNr geprüft. Das ist vollkommen ausreichend.

    Ich war mal Wahlhelfer für eine Landtagswahl in NRW. Zumindest im NRW Landeswahlrecht ist es tatsächlich so, dass kein Ausweis für die Stimmabgabe notwendig ist. Die Wahlbenachrichtigung reicht aus. Nur wenn ein Wähler die Wahlbenachrichtigung nicht dabei hat, oder der Wahlvorstand Zweifel hat, dass es sich um die richtige Person handelt, ist man angehalten nach einem Ausweis zu fragen.

    Ich fand das damals sehr bedenklich. Es wäre schließlich nicht schwer, Wahlbenachrichtungen aus den Briefkästen der Nachbarn zu fischen. Die Chancen stehen gut, dass es nicht auffallen würde, wenn man damit wählen geht. Zumindest sofern die Daten ungefähr zur Person passen. Eine 20-jährige sollte zum Beispiel dann nicht mit der Wahlbenachrichtung einer Edeltraud mit Geburtsjahr 1936 oderso zur Wahl gehen, das könnte dann schon Misstrauen erwecken und eine Frage nach dem Ausweis nach sich führen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.13 09:58 durch soulflare.

  7. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: wmayer 06.07.13 - 10:13

    Man sollte ja schon merken, wenn man keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat.
    Dann kann man das Wählerverzeichnis einsehen um auszuschließen, dass man keine erhalten sollte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hlerverzeichnis

    Und man benötigt auch nicht die Wahlbenachrichtigung um wählen zu dürfen, es geht dann nur schneller. Also auch wenn ich keine habe, kann ich wählen gehen und spätestens dann, wenn ich mich mit meinem Ausweis identifiziere, sollte klar sein, dass es ein Problem gibt, falls ich schon durchgestrichen wurde und die Wahl ist anfechtbar.

  8. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: soulflare 06.07.13 - 10:24

    Tja, aber wieviele Leute interessieren sich überhaupt für die Wahlen, geschweige denn dafür, ob sie eine Wahlbenachrichtung bekommen oder nicht? Bei manchen Wahlen weniger als 40%.

    Es könnte ja auch sein, dass man von einer Person definitiv weiß, dass sie nicht zur Wahl geht, sich ihre Benachrichtigung schnappt und damit wählen geht.

    Und selbst wenn dann auffällt, dass jemand anders mit der eigenen Wahlbenachrichtigung wählen war, ich befürchte, kaum einer würde deswegen die ganze Wahl anfechten. Zumal das dann alles "Einzelfälle" sind, bei denen dann rauskommt, dass sie nicht wahlentscheidend waren.

    Damit lässt sich natürlich kein Wahlbetrug groß aufziehen, wie bei dem Briefwahl-Problem. Bedenklich finde ich das aber schon, und es ließe sich relativ leicht verhindern, indem man einfach immer nach einem Ausweis fragt. Ich habe bei der Wahl damals gemerkt, dass ohnehin viele Leute davon ausgehen, dass man den Ausweis braucht und ihn schon von selber vorzeigen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.13 10:32 durch soulflare.

  9. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: wmayer 06.07.13 - 10:57

    Einzelne Stimmen sind seltenst das Zünglein an der Waage, genau deswegen ist dieser relativ aufwändige Prozess auch ziemlich irrelevant. Aufwändig deswegen weil du jede Karte einzeln fischen musst, das von Personen, die sich garantiert nicht drum kümmern und dann darfst dich auch noch für die 2. Stimmabgabe "verkleiden" oder brauchst einige Leute, weil es sonst ja auch auffällt, wenn du mehrmals abstimmst.
    Ein paar Stimmen mehr kann man selbst bei Kommunalwahlen im Prinzip vertreten, denn diese meinst du vermutlich, wenn du von einer Wahlbeteiligung unter 40% sprichst.

  10. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: Kasabian 06.07.13 - 15:06

    nicht nur dass...

    Nur weil irgendwer im Besitz deines Personalausweises ist, gewollt oder nicht, kann diese Person dann damit sein Kreuz abgeben und so seine persönlichen Ansichten/Interessen vertreten.

    Diese Möglichkeit besteht bei einer Briefwahl immer.

  11. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: Kasabian 06.07.13 - 15:11

    soulflare schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wmayer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Wahllokal selber werden doch die Personalien geprüft und die
    > > WahlbenachrichtigungsNr geprüft. Das ist vollkommen ausreichend.
    >
    > Ich war mal Wahlhelfer für eine Landtagswahl in NRW. Zumindest im NRW
    > Landeswahlrecht ist es tatsächlich so, dass kein Ausweis für die
    > Stimmabgabe notwendig ist. Die Wahlbenachrichtigung reicht aus. Nur wenn
    > ein Wähler die Wahlbenachrichtigung nicht dabei hat, oder der Wahlvorstand
    > Zweifel hat, dass es sich um die richtige Person handelt, ist man
    > angehalten nach einem Ausweis zu fragen.
    >

    Korrekt. So sollte es sein und laufen.


    > Ich fand das damals sehr bedenklich. Es wäre schließlich nicht schwer,
    > Wahlbenachrichtungen aus den Briefkästen der Nachbarn zu fischen. Die
    > Chancen stehen gut, dass es nicht auffallen würde, wenn man damit wählen
    > geht. Zumindest sofern die Daten ungefähr zur Person passen. Eine
    > 20-jährige sollte zum Beispiel dann nicht mit der Wahlbenachrichtung einer
    > Edeltraud mit Geburtsjahr 1936 oderso zur Wahl gehen, das könnte dann schon
    > Misstrauen erwecken und eine Frage nach dem Ausweis nach sich führen.

    Das stimmt auch. Es reicht schon wenn in Postbote diese einfahc sammelt und nicht weiterreicht. Es werden dann zwar Doppelstimmen auftauchen, aber welche ist dann die des Wählers? Eine wird ja wohl als gültig durchgehen.

    Ich glaube auch dass eine Identitätsprüfung auch mit Wahlschein notwendig wäre.

  12. Re: Davon reden einige schon seit Jahren

    Autor: kinderschreck 08.07.13 - 22:07

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil irgendwer im Besitz deines Personalausweises ist, gewollt oder
    > nicht, kann diese Person dann damit sein Kreuz abgeben und so seine
    > persönlichen Ansichten/Interessen vertreten.

    Ganz so einfach ist es nicht. Dieser "irgendwer" sollte zumindest ein ähnliches Geschlecht haben. Eine Altersabweichung - je nach Alter - von weniger als 10-15 Jahren wäre auch nicht ganz verkehrt.

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