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Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

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  1. Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: Paritz 19.07.12 - 12:03

    Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen. Wenn es halt nicht die Nichtnutzer sind, dann eben der rest.

    Das wäre ja erst einmal neutral, bischen Umverteilung, nun gut. Nur entfällt jetzt der Leidensdruck, wirklich nicht mehr genutzte Karten freizugeben.

  2. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: c3rl 19.07.12 - 12:14

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen.

    Oh ja, die paar Bytes in der Datenbank, die nicht bewegt werden. Das wird natürlich auf die Stromkosten schlagen ;)

    Im Ernst... das Einzige was mir einfällt ist die Verbindung zur Funkzelle. Aber selbst das sollten weniger als 10Wh im Monat sein (Schätzwert nach Bauchgefühl), wenn nur der Kontakt gehalten wird. Fällt damit also nicht ins Gewicht.

  3. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: t_e_e_k 19.07.12 - 12:17

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen.

    Artikel: "In dem konkreten Fall geht es um einen Mobilfunkvertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren, der monatlich 14,95 Euro kostet"

    Also trägt der Nutzer doch die Kosten. Wenn das nicht kosten deckend ist, dann hat sich der Anbieter halt verkalkuliert. Zumal der Kunde ja nicht einmal Inklusivleistungen abruft. Somit müsste der Anbieter sogar noch Gewinn machen.

  4. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: Anonymer Nutzer 19.07.12 - 12:22

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen. Wenn
    > es halt nicht die Nichtnutzer sind, dann eben der rest.

    Mischkalkulationen sind doch nichts neues, damit muss jedes Unternehmen rechnen. Vielnutzer schleifen immer die Wenignutzer mit.

    Ich habe auch noch ein Vertrag bei dem ich nichts zahlen muss, wenn ich keinen Verbrauch habe. Dafür sind die Telefon/SMS-Kosten halt etwas höher als bei aktuelleren Verträgen aber es gab bei mir durchaus auch Monate wo ich 0¤ auf der Rechnung hatte.

  5. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: dumdideidum 19.07.12 - 12:26

    Ich bin gerade im genannten Fall auch eher der Meinung, dass Mobilcom massiv daraus profitiert, wenn der Kunde die inklusiv Minuten nicht nutzt, denn er bezahlt eine monatliche Grundgebühr von 14,95 (was schon fast wucher ist, wenn man sich überlegt, dass all in flats mittlerweile für 19,95 zu haben sind) und erhält dafür lächerliche 50 Freiminuten zieht man mal die Subventionsgebühr fürs Handy ab, erhält Mobilcom vermutlich immer noch 10 Euro jeden Monat für Lau, eben geschenkt. Das sind 120 Euro im Jahr. Schaut man sich mal an, welche Handys zu diesen Verträgen für 1 euro rausgehen, kann so einen Vertrag zur Subventionierung von Handys nur jemand abschließen, der die Rechnung nicht auf 2 oder mehr Jahre gemacht hat. Das kann sich niemals rechnen.

    Ich seh hier keinen Grund, solche Gebühren irgendwie gut zu heisen.

  6. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: StefanKehrer 19.07.12 - 14:34

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Paritz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen.
    >
    > Oh ja, die paar Bytes in der Datenbank, die nicht bewegt werden. Das wird
    > natürlich auf die Stromkosten schlagen ;)
    >
    > Im Ernst... das Einzige was mir einfällt ist die Verbindung zur Funkzelle.
    > Aber selbst das sollten weniger als 10Wh im Monat sein (Schätzwert nach
    > Bauchgefühl), wenn nur der Kontakt gehalten wird. Fällt damit also nicht
    > ins Gewicht.

    Ihr liegt beide falsch.

    Es ist richtig das auch bei Nichtnutzung kosten anfallen, aber die sind durch die Gebühr für den Vertrag schon gedeckt. Und selbst wenn nicht, dann liegt das am Unternehmen, das nicht kalkulieren kann. Mobiltel wollte aber darüber hinaus eine Gebühr dafür, wenn man die Leistungen wirklich nicht nutzt.

    Die Begründung war, das man damit verhindern will das jemand einen Vertrag nur abschließt um günstig an ein Handy zu kommen. Das ist unzulässig,da durch die Nichtnutzung kein zusätzlicher Schaden entsteht, und der Nutzer vertragsgemäß handelt.

    Selbst wenn die Nichtnutzung zu einem Verlustgeschäft für das Unternehmen führt, wäre diese Strafzahlung nicht zulässig, weil der Kunde sich vertragsgemäß verhält. Für die nicht aufgehende Kalkulation kann ja keiner was.

  7. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: samy 19.07.12 - 14:38

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten fallen auch bei Nichtnutzung an. Irgendjemand muß die tragen. Wenn
    > es halt nicht die Nichtnutzer sind, dann eben der rest.

    Für den Verbraucher ja auch. Die Grundgebühr muss er natürlich auch bei Nichtnutzung zahlen.. nur eben keine spezielle Gebühr wegen Nichtnutzung obendrauf...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
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  8. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: keldana 19.07.12 - 14:43

    dumdideidum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schaut man sich mal an, welche Handys zu diesen Verträgen für 1 euro
    > rausgehen, kann so einen Vertrag zur Subventionierung von Handys nur jemand
    > abschließen, der die Rechnung nicht auf 2 oder mehr Jahre gemacht hat. Das
    > kann sich niemals rechnen.

    Also ich kenne Verträge mit subventioniertem Handy NUR mit 24 Monaten Laufzeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.12 14:43 durch keldana.

  9. Re: Ob das nun im Sinne der Verbraucher ist?

    Autor: nicoledos 20.07.12 - 09:55

    Die Bereitstellung der Infrastruktur wird durch die Grundgebühr getragen, dafür ist die eigentlich auch gedacht. Es gibt andere Wege wegen der Handysubvention.

    Gerätemiete, macht die Telekom schon seit den Wahlscheiben.

    Treuekundenrabatt, ab einem bestimmten Umsatz gibt es einen Bonus auf der Rechnung oder zusätzliche Freiminuten. Die Grundgebühr ist dafür leicht erhöht.

    Vernünftige Provisionsmodelle, so dass Schubladenverträge mit Gebührenerstattung sich nicht mehr für die Vermittler lohnen.

    Dass es diesen Firmen nicht um die Kunden geht sieht man an den Zusatzdiensten. Automatisch als "Test" gebucht stehen diese bereits im ersten Monat kostenlos zur Verfügung. Wer das aber nicht benötigt und innerhalb der ersten 4 Wochen kündigt darf zusätzlich einen Berg an Gebühren über die gesamte Vertragslaufzeit zahlen.

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