1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hass im Netz…
  6. Them…

Leider nicht umsetzbar

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


  1. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Trockenobst 13.01.22 - 10:37

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt absolut keine Lösung "Haß" oder "Haßrede" zu verbieten oder
    > einzuschränken und jeder Versuch, das zu tun, fordert das betroffene
    > Klientel nur dazu heraus, es noch weiter auf die Spitze zu treiben.

    Wenn man schon in diesem kaputten "Kriegsdenken" drin ist, dann gibt es echt keine andere Lösung als die andere Seite in geheimen Datenbanken aufzunehmen, deren Adressen zu sammeln und sich auf deren niedriges Niveau zu begeben. Jede Seite hat aggressive Spinner, aggresive Agitatoren "die mal ein Zeichen setzen wollen".

    Entweder man wird selbst zerstört oder man zerstört? Vielleicht müssen erst amerikanische Verhältnisse einsetzen das der asoziale Vorteil eines Werkzeugs wie Telegram eben nicht mehr gezogen wird. Ich finde es komisch dass man für "es muss viel krasser und schlechter werden", aber ich halte das für eine korrekte Position. Da gibt es sicher einen ganzen argumentativen Aufbau dafür.

  2. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Leviosa 13.01.22 - 13:21

    vnagelfar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir geben einer
    > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet (auch wenn es
    > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > rechtfertigen.

    Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund ihre Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab es schon immer und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch schon vor Covid. Hat damals aber auch niemanden gestört. Und nach deiner Argumentation reicht ja die geringste Chance schon das man sowas verbietet. Also irgend wo muss noch Verhältnismässigkeit sein bei sowas sonst kann man das Grundgesetz auch gleich verbrennen wenn man so einfach wichtige Artikel daraus unwirksam machen kann.

    Und das es eine kleine Minderheit ist ist auch nicht bewiesen, weisst du wieviele zu Hause bleiben aber den Leuten die "spazieren" gehen viel Glück dabei wünschen, weil sie insgeheim auch die Nase voll haben von den ganzen Massnahmen? Die Medien meinen ja oft zu wissen was die Mehrheit denkt aber wirklich repräsentativ ist das nicht und nach meiner Einschätzung suchen sie sich auch meist die unkritischsten Personen aus die ins TV kommen bei einer Befragung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 13:22 durch Leviosa.

  3. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Emulex 13.01.22 - 13:28

    Und in so manchem totalitären Regime schreibt ein regierungstreuer genau das gleiche über oppositionelle.

    Denk mal drüber nach.

  4. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Emulex 13.01.22 - 13:35

    i.punkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dessenungeachtet finde ich es nicht schade, daß das Internet auch Ihnen
    > eine Plattform bietet.
    >

    Schön gesagt. Das ist das was die Verbots-Befürworter nicht zu leisten im Stande sind.

    Natürlich gilt das nicht für Straftaten, aber die Meinungsfreiheit (nicht strafbares Schwurbeln bei Telegram) darf nicht zum Kollateralschaden der Strafverfolgung werden. Niemals.
    Genauso wie z.B. das Postgeheimnis, die Versammlungsfreiheit, ...

  5. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: goto10 13.01.22 - 13:57

    > Der Bodensatz der Gesellschaft

    Es wäre schön, wenn jede Seite ihre Wortwahl mal überdenken würde.

  6. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 14:37

    Leviosa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vnagelfar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir geben einer
    > > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet (auch wenn es
    > > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > > rechtfertigen.
    >
    > Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund ihre
    > Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab es schon
    > immer

    Es ist aber nicht eine wie die andere.

    > und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch schon
    > vor Covid

    Aber nicht an Covid. Lies mal nach, was Covid ist, und was eine Pandemie ist. Offensichtlich weißt du beides nicht.

  7. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 14:39

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > i.punkt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Dessenungeachtet finde ich es nicht schade, daß das Internet auch Ihnen
    > > eine Plattform bietet.
    >
    > Schön gesagt. Das ist das was die Verbots-Befürworter nicht zu leisten im
    > Stande sind.
    >
    > Natürlich gilt das nicht für Straftaten, aber die Meinungsfreiheit (nicht
    > strafbares Schwurbeln bei Telegram) darf nicht zum Kollateralschaden der
    > Strafverfolgung werden

    Auch dann nicht, wenn es die körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung gefährdet, mithin ein elementares Grund- und Menschenrecht?

  8. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Trockenobst 13.01.22 - 14:39

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der Bodensatz der Gesellschaft
    > Es wäre schön, wenn jede Seite ihre Wortwahl mal überdenken würde.

    Klar wirft man sich gegenseitig Dinge an den Kopf, aber es gibt eben Leute die von früh bis spät über andere Leute urteilen müssen. Und das ist nicht "gleicher unter gleichen". Die einen Verteidigen, die anderen sind ständig im Angriffsmodus. Das hat man ihnen nicht aufgedrückt oder durch Schubladendenken aufgezwungen, die sind diesen Weg von A zu K zu Z schon selbst gegangen. Damit ergeben sich automatisch unterschiedliche "Positionen" und "Ansichten".
    Dazu gehört auch noch, dass viele Leute gar nicht ihre Position erklären können, es ist eher eine Art Gruppendenken die mit entsprechender Attitüde/simplen Nachplappern gepaart ist.

    Dann passen die Begrifflichkeiten, dieses Pseudo-Respektvolle finde ich so unauthentisch. Lieber klare Ansagen machen. Vor allem weil es in 90% der Fälle nicht um den Austausch von Positionen geht. Die Angreifer sind meistens fix in ihrer unhaltbaren Position, da ist eigentlich die Dikussion schon verschwendete Lebenszeit. Vor allem auf Social Media mit halben oder ganzen Bot Accounts kann man es gleich lassen.

  9. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Trockenobst 13.01.22 - 14:43

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gilt das nicht für Straftaten, aber die Meinungsfreiheit (nicht
    > strafbares Schwurbeln bei Telegram) darf nicht zum Kollateralschaden der
    > Strafverfolgung werden.

    Wer für absolute Toleranz steht, geht am Ende damit unter. Stichwort Toleranz-Paradoxon. Würde Telegram klare Dinge wie Doxing und kriminelle Drohungen ernst nehmen, hätten sie nicht das Problem das irgendwann doch die finale Axt kommt.

  10. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 14:56

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HG1991 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Bodensatz der Gesellschaft trifft sich zum gemeinsamen Spaziergang und
    > > bereitet Anschläge auf Politiker vor.
    >
    > Das gleiche könnte man über das Telefonnetz, Email, WhatsApp oder sonstige
    > Kommunikationsformen sagen.

    Solange sie das privat machen, ist es Privatsache. In offenen Chatgruppen sind es unter Umständen öffentliche Aufrufe, und auf der Straße kommen massenhafte Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz dazu, die in einer Pandemiesituation das elementare Grund- und Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit nicht nur der "Spaziergänger" selbst, die ja danach nicht unter sich bleiben, sondern der gesamten Bevölkerung bedrohen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 14:57 durch demon driver.

  11. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 14:58

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in so manchem totalitären Regime schreibt ein regierungstreuer genau
    > das gleiche über oppositionelle.
    >
    > Denk mal drüber nach.

    Und dann ist das eine ist richtig, das andere tendenziell falsch. Du kennst den Unterschied?

  12. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Leviosa 13.01.22 - 15:58

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leviosa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > vnagelfar schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wir geben einer
    > > > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > > > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > > > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet (auch wenn
    > es
    > > > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > > > rechtfertigen.
    > >
    > > Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund ihre
    > > Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab es
    > schon
    > > immer
    >
    > Es ist aber nicht eine wie die andere.
    >
    > > und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch schon
    > > vor Covid
    >
    > Aber nicht an Covid. Lies mal nach, was Covid ist, und was eine Pandemie
    > ist. Offensichtlich weißt du beides nicht.


    Das Prinzip ist das selbe, vor Covid hätte sich jeder auf Demos mit Grippe anstecken können also nach der Logik von vnagelfar wäre das auch Grund genug Demos zu verbieten egal wie gross die Chance ist Sicherheit ist alles.

  13. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 16:25

    Leviosa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Leviosa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > vnagelfar schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Wir geben einer
    > > > > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > > > > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > > > > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet (auch
    > wenn
    > > es
    > > > > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > > > > rechtfertigen.
    > > >
    > > > Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund ihre
    > > > Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab es
    > > schon
    > > > immer
    > >
    > > Es ist aber nicht eine wie die andere.
    > >
    > > > und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch schon
    > > > vor Covid
    > >
    > > Aber nicht an Covid. Lies mal nach, was Covid ist, und was eine Pandemie
    > > ist. Offensichtlich weißt du beides nicht.
    >
    > Das Prinzip ist das selbe, vor Covid hätte sich jeder auf Demos mit Grippe
    > anstecken können also nach der Logik von vnagelfar wäre das auch Grund
    > genug Demos zu verbieten egal wie gross die Chance ist Sicherheit ist
    > alles.


    Nein, und so lese ich ihn nicht. Es geht nicht bloß um irgendein "Prinzip", es geht hier um eine ganz konkrete Krankheit, bei der aktuell eben auch das Infektionsschutzgesetz so aussieht, dass alle "Spaziergänge" wegen Erhöhung der Infektionsgefahr untersagt werden könnten und müssten, selbst wenn die Gefahr nur geringfügig oberhalb der läge, die bei infektionsschutsgesetzkonformem Verhalten besteht.

  14. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Leviosa 13.01.22 - 16:58

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leviosa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Leviosa schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > vnagelfar schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > Wir geben einer
    > > > > > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > > > > > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > > > > > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet (auch
    > > wenn
    > > > es
    > > > > > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > > > > > rechtfertigen.
    > > > >
    > > > > Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund
    > ihre
    > > > > Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab
    > es
    > > > schon
    > > > > immer
    > > >
    > > > Es ist aber nicht eine wie die andere.
    > > >
    > > > > und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch
    > schon
    > > > > vor Covid
    > > >
    > > > Aber nicht an Covid. Lies mal nach, was Covid ist, und was eine
    > Pandemie
    > > > ist. Offensichtlich weißt du beides nicht.
    > >
    > >
    > > Das Prinzip ist das selbe, vor Covid hätte sich jeder auf Demos mit
    > Grippe
    > > anstecken können also nach der Logik von vnagelfar wäre das auch Grund
    > > genug Demos zu verbieten egal wie gross die Chance ist Sicherheit ist
    > > alles.
    >
    > Nein, und so lese ich ihn nicht. Es geht nicht bloß um irgendein "Prinzip",
    > es geht hier um eine ganz konkrete Krankheit, bei der aktuell eben auch das
    > Infektionsschutzgesetz so aussieht, dass alle "Spaziergänge" wegen Erhöhung
    > der Infektionsgefahr untersagt werden könnten und müssten, selbst wenn die
    > Gefahr nur geringfügig oberhalb der läge, die bei
    > infektionsschutsgesetzkonformem Verhalten besteht.

    Klar geht es nur um ein Prinzip, das Prinzip das man andere gefährden könnte. Und rechtlich sind wir noch nicht bei Minority Report angekommen wo man Leute für Precrimes verhaftet. Was dabei auch gerne vergessen wird als 2020 die Blacklivesmatter Bewegung protestiert hat da hats komischerweise nicht die richtigen Leute interessiert das sie den Virus verbreiten könnten. Daher kommt das ganze nur als ein Vorwand rüber um Regierungs Kritik mundtot zu machen. Schau einfach mal nach Japan wie da die Zahlen sind die schaffen es auch ohne die Gesellschaft zu spalten und komischerweise demonstriert da keiner weil es keinen Grund dafür gibt. Da werden die Impfstoffe angeboten aber niemand wird genötigt von seinen Arbeitgeber oder der Regierung und die haben auch eine überalterte Gesellschaft und ich höre da nix von Massen an Toten komisch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 17:03 durch Leviosa.

  15. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 17:05

    Leviosa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Leviosa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > demon driver schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Leviosa schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > vnagelfar schrieb:
    > > > > >
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > >
    > > > > > -----
    > > > > > > Wir geben einer
    > > > > > > sehr sehr kleinen Minderheit eine Bünne.
    > > > > > > Das ist Strafbar was die machen und Punkt. Versammlungsrecht /
    > > > > > > Meinungsfreihet endet da, wo man das Leben anderer gefährdet
    > (auch
    > > > wenn
    > > > > es
    > > > > > > nur 1-2 % Chance ist). Man kann nicht alles mit Meinungsfreiheit
    > > > > > > rechtfertigen.
    > > > > >
    > > > > > Solange die Leute friedlich demonstrieren gibt es aber kein Grund
    > > ihre
    > > > > > Versammlungsfreiheit einzuschränken, denn Atemwegserkrankungen gab
    > > es
    > > > > schon
    > > > > > immer
    > > > >
    > > > > Es ist aber nicht eine wie die andere.
    > > > >
    > > > > > und diese geringe Chance sich im Freien anzustecken gab es auch
    > > schon
    > > > > > vor Covid
    > > > >
    > > > > Aber nicht an Covid. Lies mal nach, was Covid ist, und was eine
    > > Pandemie
    > > > > ist. Offensichtlich weißt du beides nicht.
    > > >
    > > >
    > > > Das Prinzip ist das selbe, vor Covid hätte sich jeder auf Demos mit
    > > Grippe
    > > > anstecken können also nach der Logik von vnagelfar wäre das auch Grund
    > > > genug Demos zu verbieten egal wie gross die Chance ist Sicherheit ist
    > > > alles.
    > >
    > >
    > > Nein, und so lese ich ihn nicht. Es geht nicht bloß um irgendein
    > "Prinzip",
    > > es geht hier um eine ganz konkrete Krankheit, bei der aktuell eben auch
    > das
    > > Infektionsschutzgesetz so aussieht, dass alle "Spaziergänge" wegen
    > Erhöhung
    > > der Infektionsgefahr untersagt werden könnten und müssten, selbst wenn
    > die
    > > Gefahr nur geringfügig oberhalb der läge, die bei
    > > infektionsschutsgesetzkonformem Verhalten besteht.
    >
    > Klar geht es nur um ein Prinzip, das Prinzip das man andere gefährden
    > könnte.

    Nein, das ist eben nicht klar, weil so klar hat er sich nicht ausgedrückt. Bevor er sich dazu nochmal selber äußert und deine Lesart bestätigt, gehe ich nicht defaultmäßig einfach mal völlig ungerechtfertigt von der ungünstigstmöglichen Interpretation aus.

    > Und rechtlich sind wir noch nicht bei Minority Report angekommen wo
    > man Leute für Precrimes verhaftet.
    >
    > Was dabei auch gerne vergessen wird als
    > 2020 die Blacklivesmatter Bewegung protestiert hat da hats komischerweise
    > nicht die richtigen Leute interessiert das sie den Virus verbreiten
    > könnten.

    Billigstmöglicher Whataboutism. Selbst wenn dort auch Infektionsschutzvorschriften missachtet worden wären, waren das keine Leute, die dabei auch noch gegen diese Infektionsvorschriften Stimmung machen. Auch das allein gefährdet bereits Menschenleben.

    > Daher kommt das ganze nur als ein Vorwand rüber um Regierungs
    > Kritik mundtot zu machen.

    Danke für die Selbstauskunft! Immerhin wissen wir jetzt exakt woher der Wind weht.

  16. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: Emulex 13.01.22 - 18:21

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich gilt das nicht für Straftaten, aber die Meinungsfreiheit
    > (nicht
    > > strafbares Schwurbeln bei Telegram) darf nicht zum Kollateralschaden der
    > > Strafverfolgung werden.
    >
    > Wer für absolute Toleranz steht, geht am Ende damit unter. Stichwort
    > Toleranz-Paradoxon.

    Das hat mit absoluter Toleranz nichts zu tun, sondern mit der Abwägung Freiheit vs. Sicherheit.
    Sicherheit gewinnen wir keine wenn wir Telegram sperren, weil die Leute damit nicht verschwinden.
    Sie suchen sich einfach neue Kanäle.

    > Würde Telegram klare Dinge wie Doxing und kriminelle
    > Drohungen ernst nehmen, hätten sie nicht das Problem das irgendwann doch
    > die finale Axt kommt.

    Telegram dürfte es kaum jucken wenn Deutschland den Dienst sperrt, die kennen solche Versuche ja bereits aus Russland (das ist besonders lustig zu lesen wie das ablief).
    Insofern werden die vermutlich überhaupt nichts tun, wie immer wenn eine Regierung anfragt.

    Man muss einfach langsam mal damit klar kommen, dass das Internet zwar kein rechtsfreier Raum ist, die Strafverfolgung aber schlicht an ihre Grenzen stößt.
    Sei es durch Tor/VPN, Telegram oder ähnliches.

  17. Re: Leider nicht umsetzbar

    Autor: demon driver 13.01.22 - 18:44

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sicherheit gewinnen wir keine wenn wir Telegram sperren, weil die Leute
    > damit nicht verschwinden.
    > Sie suchen sich einfach neue Kanäle.

    Das ist so schlicht falsch, und das war zu jeder Zeit falsch, bei jedem Massenmedium.

    "Die Leute" müssen und sollen nicht verschwinden – das zu wollen wäre ja nun tatsächlich totalitär-faschistoid. Auch privat kann man sie nicht daran hindern, zu sagen, was sie wollen. Wenn sie sich aber auf eine Weise öffentlich äußern, die Menschenleben gefährdet, indem sie die Absicht verfolgt und auch dafür geeignet ist, für ein Menschenleben gefährdendes Verhalten zu werben, so dass neben ihnen selbst noch mehr Menschen dazu angeregt werden, sich Menschenleben gefährdend zu verhalten, dann hilft jede Sperrung jedes Kanals, auf dem sie das tun, dabei, Menschenleben zu schützen. Denn so "einfach" ist es nämlich nicht, "neue Kanäle" zu finden, die wieder dieselbe öffentliche Reichweite haben. Und wenn sie einen finden, dessen Betreiber eine solche Nutzung dann auch wieder zulässt, dann muss der halt auch gesperrt werden.

    Das einzige Problem dabei ist, dass das Internet nicht so gebaut ist, dass sich diese Kanäle so einfach sperren lassen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. (Junior) ERP Anwendungsbetreuer (m/w/d)
    NewCoffee GmbH & Co. oHG, Ketsch
  2. Product Owner (m/f/d) for Test Automation
    Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig, München, Erlangen, Berlin
  3. Spezialist Tarifimplementierung (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
  4. Scrum Master (m/f/d)
    Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de