Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Haushaltsabgabe: GEZ-Gebühr auch…

ÖRR im 21. Jahrhundert

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. ÖRR im 21. Jahrhundert

    Autor: gez-boykott 19.12.11 - 10:20

    TV und Radio im 21. Jahrhundert >>>in diesem Umfang<<< ist purer
    Luxus. 23 TV- und 77 Radiosender sind einfach zu viel! - Das sind
    2.400 Programmstunden täglich oder anders ausgedrückt 100 Tage
    Programm Tag für Tag. Wenn jemand jetzt versucht, mich zu überzeugen,
    dass die Allgemeinheit diesen Auswuchs tragen MUSS, beißt er bei mir
    auf Granit.

    Mit den Printmedien funktioniert es, ohne dass die Demokratie
    zugrunde geht. Beim Radio sehe ich keinen Unterschied zwischen
    Privaten und ÖR. Nur im TV-Bereich gibt es einen Spalt in der
    Gesellschaft: 50- lehnt die ÖR entschieden ab, während 50+ sich kein
    Leben ohne ÖR vorstellen kann (die Grenze ist fließend, falls sich
    jemand ungerecht genannt fühlt).

    Niemand konnte mir bisher beweisen, dass der Umfang des heutigen ÖRR
    für den Erhalt unserer westlichen gesellschaftlichen Ordnung von
    eminenter Wichtigkeit wäre. Ich rede hier vom ÖRR im 21. Jahrhundert,
    ÖRR neben den Printmedien, den Privaten und dem Internet.

    Vorweg: Ich lasse das Qualitätsargument nicht gelten, denn Qualität
    beim ÖRR gemessen an seinem fast unermesslichen Umfang relativiert
    sich aber ganz schnell. Hier ein Beispiel:

    Fernsehzeitschrift für eine ganze Woche nehmen und alles streichen,
    was nicht Information und Bildung ist. Was bleibt nach einer Woche
    bei den 23 TV-Programmen übrig? Kleine Hilfe: 23 TV-Programme * 24
    Stunden * 7 Tage = 3.864 Programmstunden in der Woche. - Erstaunlich!
    Nicht Wahr?

    So viel zur Qualität.

    Aber klar, werden viele sagen, Unterhaltung gehört auch zur
    Grundversorgung. Hier entgegne ich, dass dieser Begriff aus dem Jahre
    1986 stammt (Niedersachsenurteil). Damals fast keine Privaten und das
    Internet war noch nicht erfunden... Abgesehen davon, erfüllen die
    Privaten den "Grundversorgungsauftrag" in Sachen Unterhaltung
    hervorragend.

    Und noch ein letzter Gedankengang: Wenn die Politik es schafft, eine
    ganze Republik zu geiseln, könnte diese Politik die Privaten nicht
    durch entsprechenden Rahmenbedingungen verpflichten, ein Teil des
    sogenannten Grundversorgungsauftrag zu erfüllen und dafür den Umfang
    des ÖRR zurückzufahren?

    Für alles gäbe es eine Lösung, wenn man sie nur wollte. Beim ÖRR will
    man sie nicht, denn eine ganze Elite würde um ihre Existenz bangen
    müssen. Das wäre ähnlich, als man von der Mafia eine Selbstauflösung
    erwarten würde.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Friedrichshafen
  2. OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG, Wolfsburg
  3. Kardex Deutschland GmbH, deutschlandweit
  4. ADAC SE, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. 2,99€
  3. 2,22€
  4. 14,95€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  2. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  3. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera

  1. Elektroauto: Opel Corsa-e soll 330 km weit kommen
    Elektroauto
    Opel Corsa-e soll 330 km weit kommen

    Vor der Vorstellung des Opel Corsa-e am 4. Juni hat der deutsch-französische Konzern bereits erste Details des kommenden Elektroautos bekanntgegeben.

  2. SpaceX: 60 von 12.000 Satelliten sind im Orbit
    SpaceX
    60 von 12.000 Satelliten sind im Orbit

    Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.

  3. Günther Schuh: Streetscooter-Gründer will Unternehmen zurückkaufen
    Günther Schuh
    Streetscooter-Gründer will Unternehmen zurückkaufen

    Der Elektroautohersteller Streetscooter steht offenbar vor dem Verkauf. Der Aachener Maschinenbauprofessor und Mitbegründer Günther Schuh will das Unternehmen angeblich von der Deutschen Post zurückerwerben.


  1. 08:45

  2. 08:26

  3. 07:30

  4. 07:11

  5. 07:00

  6. 19:15

  7. 19:00

  8. 18:45