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Die beste Reparatur...

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  1. Die beste Reparatur...

    Autor: Rori 04.02.22 - 20:15

    ... ist die, die man nicht braucht.

  2. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: nille02 04.02.22 - 20:20

    Was willst du dann für Geräte bauen? Ständig gehen Ports oder Displays durch selbst verschulden. Akkus sind Verschleißteile was es noch schlimmer macht das man die idr. nicht selber Wechseln kann.

  3. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: JouMxyzptlk 04.02.22 - 20:34

    Schööön gesagt. Dann sorge mal dafür dass wir nie wieder Reparaturen brauchen!
    Dein Spruch ist nur wahr für Dinge, welche man nicht nutzt. Denn dann sind sie nur Dekoration, und müssen nur entstaubt werden.

  4. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: Sharra 04.02.22 - 21:45

    Einen Wechselakku tauschen ist keine Reparatur. Also baut man die verdammten Geräte eben wieder so, dass der Laie seinen Akku austauschen kann.
    Buchsen könnte man auch so verbauen, dass man sie mit Stecker auf der Platine ausbaut und durch ein neues Modell ersetzt, wenn die Buchse ausgelutscht ist.

    Ja, macht die Geräte dicker. Oh wow, welche Panik.

  5. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: Gucky 04.02.22 - 22:01

    Viele produzieren oft schon so, das sie nach wenigen Jahren in die Tonne landen. Klar man will ja wieder was neues verkaufen. Und wenn es stattdessen repariert wird, gibt es keine Einnahmen.
    Aber das ist auch gleichzeitig ein Grund für die Chipkrise aktuell.

    Versucht mal Drucker zu kaufen. Es sind auch nicht alle Modelle oder Anbieter wie sonst verfügbar.
    Und gerade Drucker werden so gebaut, das sie nach 3 Jahren im Schnitt kaputtgehen sollen.
    Z.b. bei Canon geht der Druckkopf kaputt. Ja man kann diesen Druckkopf nachkaufen und tatsächlich leicht austauschen...nur kostet dieser soviel wie der ganze Drucker neu MIT Druckkopf UND Patronen!!!
    Oder Epson und seine Tintenkissen. Es gibt Modelle ab 150¤, bei denen ist es ein Auffangbehälter mit Füllstands-Chip. Ist der Voll, kann man für <10¤ einen neuen kaufen und austauschen.
    Ist es aber ein billigerer Drucker, so ist dieser Chip auf der Hauptplatine und kann nicht ausgetauscht werden und muss für >50¤ nach Epson geschickt werden, damit diese den mit Spezielsoftware zurücksetzen.
    Es gibt keine kostenfreie Spezialsoftware dafür, aber eine bei denen man ein Einmal-Key für 10¤ aus China kaufen muss. Für uns wäre das kein Problem, aber für 95% aller anderen Kunden.

    Desweiteren haben die Leute Angst. Angst weil China auch mit den Gesetzen weiter an MASSEN für die Tonne produziert und weil sie so ein Gesetz nicht haben, auch Waren billiger anbieten als die Produkte hierzulande.

    Gefühlt kommt 90% des Schrotts aus China...guckt mal in Amazon, da findet man immer wieder
    +10 verschiedene Anbieter zu einem Artikel der bei allen fast gleich aussieht. Aber es steht immer ein andere Name drauf. Hochwertig ist keines von denen.
    Soll jetzt nicht heißen, das hier kein Schrott produziert wird. Das passiert auch...aber nicht in dem Maße.

  6. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: ssj3rd 04.02.22 - 23:15

    Rori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ist die, die man nicht braucht.


    Damit würdest du Millionen, eher Milliarden Menschen in die sofortige Arbeitslosigkeit schicken wenn es nur noch unkaputtbare Sachen geben würde…

  7. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: JouMxyzptlk 04.02.22 - 23:24

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit würdest du Millionen, eher Milliarden Menschen in die sofortige
    > Arbeitslosigkeit schicken wenn es nur noch unkaputtbare Sachen geben
    > würde…

    Das ist das gleiche Argument wie für Braunkohle... Wobei die Braunkohle-Leutchen umlernen können Solaranlagen und Windkraftanlagen zu machen. Was auch real geschieht, wie in diversen ÖR Dokus beschrieben.

  8. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: Sandeeh 04.02.22 - 23:28

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was willst du dann für Geräte bauen? Ständig gehen Ports oder Displays
    > durch selbst verschulden. Akkus sind Verschleißteile was es noch schlimmer
    > macht das man die idr. nicht selber Wechseln kann.

    * * * Langlebigkeit * * *

    Es gibt heute durchaus Geräte, welche bei NORMALER NUTZUNG viele Jahre halten. War 10 Jahre mit ThinkPads (X/T-Serie) unterwegs. Lediglich die CCFL des Displays musste nach 6 Jahren getauscht werden.

    Seit 5 Jahren ein Macbook Air (2015): keine Reparatur oder Verschleißtausch notwendig. Der Akku hält immer noch 6-7 Stunden. Auf Dienstreisen flog das Notebook immer direkt in den Rucksack. Ein (privates) MB 12" schwächelt zwar am Akku, aber den könnte ich tauschen (ca 80 Euro für Ersatzakku) - doch die Intel Core-M CPU ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. RAM und SSD funktionieren einwandfrei und es gibt auch keinen Bedarf nach "mehr"

    Ich kann das "Ständig gehen Ports oder Displays" daher nicht so recht nachvollziehen - im Sinne von "Was willst du dann für Geräte bauen?". Es gibt früher wie heute wertige Geräte, deren Ausfallwahrscheinlichkeit auf einem sehr niedrigen Level ist. Das kann also nicht das Problem sein.

    Bei meinem X201 könnte ich RAM und SSD austauschen - nur passen da wegen dem Chipsatz nur 8GB max hinein und auch eine größere Festplatte oder neuer Akku wird nicht darüber hinwegtäuschen, das nach 10 Jahren die Nutzung mit aktuellem (gepflegten) OS eine Herausforderung darstellt.

    Sandeeh

  9. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: Hotohori 05.02.22 - 01:43

    Rori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ist die, die man nicht braucht.

    Stimmt natürlich, aber kein Gerät hält ewig. Das Problem ist aber, dass viele Elektro Geräte inzwischen so gebaut werden, dass sie nur wenige Jahre, wenn überhaupt, überleben ehe sie kaputt gehen, weil ständig neue Geräte zu benötigen gehört zur Profitmaximierung dazu.

    Logitech zum Beispiel hat bis ~2010 rum Produkte mit recht hoher Haltbarkeit produziert, das Unternehmen ist daran fast pleite gegangen, weil warum soll man z.B. eine neue Maus kaufen, wenn es die Alte noch einwandfrei funktioniert? Meine Logitech Maus wurde noch vor deren Umstellung auf kürzerlebige Produkte gekauft, heißt die Maus ist nun über 10 Jahre alt. 10 Jahre in denen mir Logitech keine neue Maus verkaufen konnte.

    Mit langlebigen Produkten untergräbt man halt seinen eigenen Markt, irgendwann ist jeder mit einem Produkt ausgestattet und weil diese lange halten, bricht der Markt weg. Genau deswegen sind Produkte so kurzlebig geworden, auch eine Form der Gewinnmaximierung.

    Extrem ist das gerade bei Smartphones. Laut Hersteller soll man gefälligst etwas neues kaufen, wenn das alte kaputt ging. Smartphones sollen nicht lange genutzt werden. Tja, ich hab meines trotzdem schon fast wieder 4 Jahre. Muss sagen Xiaomi sind überraschend langlebig, merke nicht mal das der Akku nachlässt und das obwohl es keine 200 Euro gekostet hat, der Akku ist bei dem sogar recht einfach zu wechseln.

    Reparieren bringt den Unternehmen halt wenig bis kein Geld ein, je nach dem was gewechselt werden muss.

    Wie wäre es denn Geräte nicht nur leichter reparierbar zu machen sondern auch mehr Standard Teile zu nutzen? Zum Beispiel könnte ein USB-C Port im Smartphone ein Standard Teil sein, heißt jedes Smartphone nutzt das gleiche USB-C Port Modul. Dadurch könnten diese in sehr hoher Stückzahl produziert werden, wodurch sie sehr günstig in der Herstellung würden und entsprechend wenig für die ganzen Unternehmen kosten würden. Und die Reparatur Dienstleister müssten nicht dutzende verschiedene auf Lager haben.

  10. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: _mbr 05.02.22 - 13:09

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Buchsen könnte man auch so verbauen, dass man sie mit Stecker auf der
    > Platine ausbaut und durch ein neues Modell ersetzt, wenn die Buchse
    > ausgelutscht ist.

    dann benötigt man eine "Buchse" für die Buchse, die auch wiederum kaputt gehen kann ;-) Aber so eine Buchse mit Kabel zum Gehäuse, wäre sicherlich förderlich.

  11. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: Extrawurst 06.02.22 - 07:41

    > Stimmt natürlich, aber kein Gerät hält ewig.

    Muss es auch nicht. Nur lang genug, dass sich der Kaufpreis im Vergleich zur Nutzungsdauer auch rechnet.

  12. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: aguentsch 07.02.22 - 08:18

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Stimmt natürlich, aber kein Gerät hält ewig.
    >
    > Muss es auch nicht. Nur lang genug, dass sich der Kaufpreis im Vergleich
    > zur Nutzungsdauer auch rechnet.
    Schon wieder der übliche Denkfehler, korrekt wäre: "dass sich der Kaufpreis im Vergleich zur Nutzungsdauer und zu den nicht enthaltenen Produktions- und Entsorgungskosten auch rechnet."

  13. Re: Die beste Reparatur...

    Autor: masterx244 07.02.22 - 14:32

    _mbr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Buchsen könnte man auch so verbauen, dass man sie mit Stecker auf der
    > > Platine ausbaut und durch ein neues Modell ersetzt, wenn die Buchse
    > > ausgelutscht ist.
    >
    > dann benötigt man eine "Buchse" für die Buchse, die auch wiederum kaputt
    > gehen kann ;-) Aber so eine Buchse mit Kabel zum Gehäuse, wäre sicherlich
    > förderlich.

    diese interne "buchse" wird dann aber nicht so extrem beansprucht wie die äußere sondern nur dann wenn ein Austausch notwendig ist.

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