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Warnungen interpretieren

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  1. Warnungen interpretieren

    Autor: minnime 19.07.21 - 23:55

    Die Wetterdienste warnen doch ständig vor irgendwas, Rege, Trockenheit, Kälte, Hitze, Gewitter, Wind, sogar vor Sonnenschein. Für die meisten ist das meiste irrelevant. Im Landkreis Harz bspw. wird grundsätzlich vor dem Wetter auf dem Brocken gewarnt. Das was NINA und Co. von sich geben kann man doch gar nicht mehr ernst nehmen.

    Dann stellt sich die Frage, wie die Warnungen zu interpretieren sind. Es handelt sich ja um reine Informationen, keine Handlungsempfehlungen. Dann stellt sich die Frage, reicht es nicht im Wald spazieren zu gehen, soll man die Gartenstühle rein holen, Zeug vom Keller in den Dachboden räumen oder umgekehrt, soll man sich aus dem Staub machen und in welche Richtung oder eben gerade nicht? Die Leute sind doch gar nicht mehr für Katastrophenschutz vorbereitet und rennen im Ernstfall rum wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Damals in der DDR bspw. wurde ständig irgendwas geübt. Meist zwar auch nur ein schnöder Feueralarm aber immerhin, das macht auch Spaß und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich habe oder hatte lange Zeit auch den Eindruck, dass die Menschen im Osten besonnener sind oder waren, ist ja auch schon lange her.

  2. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: katze_sonne 19.07.21 - 23:59

    Sehr guter Punkt. Wer sich nicht damit beschäftigt und über ein paar Alarme "lernt", weiß nicht, wie er damit umzugehen hat. Oft sind Warnungen übertrieben / unpräzise / haben keine Handlungsempfehlungen. Und das ist Mist.

  3. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: minnime 20.07.21 - 01:42

    Ich schaue mir auch öfter mal Folgen von "Sekunden vor dem Unglück" an, das ist in mehrerlei Hinsicht interessant. Da wird oft von Katastrophen berichtet die sehr schnell ablaufen Feuern z.B. aber auch Überschwemmungen. Ich kann mir das immer gar nicht vorstellen wie sich so ein Feuer in Gebäuden oder Schiffen so schnell ausbreiten kann. Die erklären das zwar aber vorstellen kann ich es mir nicht und könnte es im Ernstfall wohl auch nicht einschätzen. Das sind Dinge die muss man einfach mal gesehen haben in einem Simulator bspw. Und da kommen wir wieder auf den Punkt, dass wir mehr üben sollten.

  4. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: packansack 20.07.21 - 04:35

    Im Simulator? Zum Wegrennen die Shift Taste drücken?

  5. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: Cryptkeeper 20.07.21 - 12:00

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir das immer gar nicht vorstellen wie sich so ein Feuer in
    > Gebäuden oder Schiffen so schnell ausbreiten kann. Die erklären das zwar
    > aber vorstellen kann ich es mir nicht und könnte es im Ernstfall wohl auch
    > nicht einschätzen. Das sind Dinge die muss man einfach mal gesehen haben

    Bei uns in der Feuerwehreinheit wird zur Demonstration "gerne" dieses Video von einem Nachtclub Brand 2003 in Rhode Island verwendet: www youtube com/watch?v=xJy2kHbhuWo

    Unsere Einsatzgrundzeit (max. gesetzliche Zeit von Alarmierung bis Einleitung wirksamer Hilfe) beträgt in RLP 8 Minuten. Nun Vergleicht diese Zeit mit der Flammenausbreitung bei der Zeitmarke 6:30 Minuten (und zieht das Intro mit einer Minute ab...)

  6. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: cuthbert34 20.07.21 - 12:36

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    Die Bedrohungslage muss aber zuerst in den Köpfen der Menschen an kommen. Wenn sie dort nicht ist, nützt keine Sirene und keine Übung etwas.

  7. Re: Warnungen interpretieren

    Autor: minnime 20.07.21 - 16:43

    Den Film finde ich nicht gut, zum einen weil die Kamera die halbe Zeit sinnlos durch die Gegend wackelt und alles mögliche filmt, nicht nur das Feuer. Zum anderen sieht man zwar den Zeitverlauf aber es wird nicht wirklich greifbar.
    Mit Simulator meinte ich eher einen Raum o.ä. in dem man Rauchausbreitung oder Hitzentwicklung richtig erleben kann. Vielleicht könnten hier VR-Brillen eingesetzt werden, was das Ganze kostengünstig macht, dazu noch ein paar Heizspiralen an den Wänden.
    Unsere Ortsfeuerwehr hat mal in einem halb offenen Container, mit einer alten Küchenausstattung drin, einen Fettbrand gezeigt. Das war sehr eindrucksvoll, weil man die Wärme gespürt und den Rauch gerochen hat, mit unmittelbarem Zeiteidruck aber natürlich auch äußerst kostenintensiv.

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