1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Höttges: Telekom-Chef warnt vor…

Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: Kondom 29.10.17 - 11:03

    Wenn die Grünen, FDP und CDU tatsächlich FTTH auf dem Land fördern wollen, warum nutzen sie die dann nicht ihre Stimmrechte bei der Telekom?

    Über 30% der Telekom gehört dem Staat. Und man hat für den Aufbau von Lokalmonopolen (Vectoring) gestimmt und die rechtliche Grundlage gleich mit geliefert.

    Also, liebe Grünen und CDU, warum wollt ihr die Anteile nochmal verkaufen, statt euren Einfluss bei der Telekom zu nutzen?


    Die Aussage der FDP halte ich für glatt gelogen. Denen geht es nicht um den FTTH Ausbau auf dem Land, der FDP geht's nur um totale Privatisierung und Gewinnmaximierung.

  2. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: Rulf 29.10.17 - 11:35

    sämtlichen etablierten parteien geht es nur um die sicherung ihrer posten und keineswegs um politische inhalte...

    ansonsten hätten wir jetzt nicht den größten bundestag aller zeiten und die überhangmandate wären auch längst abgeschafft...

  3. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: pizuzz 29.10.17 - 13:22

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Grünen, FDP und CDU tatsächlich FTTH auf dem Land fördern wollen,
    > warum nutzen sie die dann nicht ihre Stimmrechte bei der Telekom?

    Sicher könnte die Politik die nutzen, so wie es bei der Bahn möglich wäre, sie auf diesem Weg ihrem Versorgungsauftrag zu verpflichten. Also zumindest gibt es Länder, die das machen und wo das auch super funktioniert.

    Aber wie in vielen solchen Fällen (Rentensystem, Mindestlohn, Bildungssystem) kann man derartige Lösungsansätze KEINESFALLS auf Deutschland anwenden, da die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland schließlich so dermaßen IMMENS groß sind, dass sie ein solcher Vergleich von vornherein VERBIETET.

    Anders gesagt: Man will daran nichts ändern, solange der Laden Gewinn in die Staatskasse abführt. Außerdem würde dieser staatliche Eingriff die unsichtbare Hand des Marktes stören, von der wir alle wissen, dass sie nur bei völligem Rückzug des Staates funktioniert und dann aber Wohlstand und Glückseligkeit für alle schafft.

  4. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: matok 29.10.17 - 20:11

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Grünen, FDP und CDU tatsächlich FTTH auf dem Land fördern wollen,
    > warum nutzen sie die dann nicht ihre Stimmrechte bei der Telekom?

    Mit dem Geld aus dem Anteilverkauf kann man FTTH auf dem Land fördern und gleichzeitig den leidigen Interessenskonflikt lösen.

  5. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: Faksimile 29.10.17 - 21:47

    Ironie-Tags vergessen?

  6. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: Faksimile 29.10.17 - 21:52

    Au ja. Und wie? Habe ich kein Stimmrecht => keinen Einfluss, dann wird es schwierig, der Company vorzuschreiben, oder zu "empfehlen", mehr FTTH zu verbauen. Diese Einnahmen würden sinnlos verpuffen. Es sei denn, man gibt dieses Geld der öffentlichen Hand (Länder, Kreise, Gemeinden) mit der Auflage, selber FTTB/H zu verlegen. Dann ist die Telekom aber raus aus diesem Business ...

  7. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: bombinho 30.10.17 - 09:36

    Unter Umstaenden weil sich das grosse T dann nicht hinstellen kann und mit dem Wegfall von Ausschuettungen drohen kann, wenn Gesetze nicht zum Vorteil geschaffen werden. Diese sind ja verplante Mittel.

    Zwar steht dann ploetzlich die Ausleitung von wesentlichen Finanzmitteln aus dem deutschen Haushalt als grosse Bedrohung dar, aber auf der anderen Seite kann sich der Staat dann hinstellen und sagen: "Macht mal, mal sehen, wie lange, die Gesetze machen wir!".

    Allerdings wuerde ich vorher den Verkauf des DA-Netzes an den Staat zum Buchpreis initiieren.

  8. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: Faksimile 30.10.17 - 09:43

    Und da wird dann auch definitiv kein Lobbyisteneinfluss bei der Gesetzgebung wirken?

  9. Re: Warum Aktionärseinfluss nicht nutzen?

    Autor: bombinho 30.10.17 - 09:52

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da wird dann auch definitiv kein Lobbyisteneinfluss bei der
    > Gesetzgebung wirken?
    Bei der Groesse wird das mit Sicherheit so sein, allerdings lassen sich Ziele des Staates wie Versorgung der Bevoelkerung leichter im Auge behalten und daran kann auch kein Lobbyist etwas aendern, wenn es nicht mehr das direkte Drohszenarium gibt.

    Zudem wuerde sich durch den Wegfall der Dividenten als direkte Einnahmequelle
    schon eine Aenderungsnotwendigkeit der weiteren Abhaengigkeiten ergeben.
    Lobbyisten haetten fortan vorerst ganz andere Sorgen und Problemchen zu bearbeiten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Limbach Gruppe SE, Heidelberg
  3. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach
  4. über duerenhoff GmbH, Bad Oeynhausen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

  1. Adva: Bayerischer 5G-Ausrüster bringt mehrere GBit/s in den Zug
    Adva
    Bayerischer 5G-Ausrüster bringt mehrere GBit/s in den Zug

    Die Versorgung mit Mobilfunk und Wi-Fi in der Bahn ist weiter nicht gelöst. Bei einem EU-Projekt wurden jetzt mehrere GBit/s in den Zug übertragen.

  2. Rockstar Games: Diskussionen über Millionenförderung für GTA 6
    Rockstar Games
    Diskussionen über Millionenförderung für GTA 6

    Britische Steuerzahler haben für das nächste Grand Theft Auto vermutlich schon viel Geld ausgegeben: rund 44 Millionen Euro. Das Entwicklerstudio Rockstar Games sagt, dass so über 1.000 Entwickler beschäftigt werden können.

  3. Datenschutz: Rechtsanwaltskanzlei zählt 160.000 DSGVO-Verstöße
    Datenschutz
    Rechtsanwaltskanzlei zählt 160.000 DSGVO-Verstöße

    Seit Mai 2018 wurden nicht nur sehr viel DSGVO-Verstöße gemeldet, es hagelte auch saftige Strafen. Eine Rechtsanwaltskanzlei zieht Bilanz und listet die Länder nach den höchsten Bußgeldern und meisten Verfahren auf.


  1. 12:52

  2. 12:36

  3. 12:20

  4. 12:04

  5. 11:43

  6. 11:28

  7. 11:13

  8. 11:00