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Begründung?

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  1. Begründung?

    Autor: mibbio 21.07.20 - 18:55

    Und was war jetzt die Begründung, weshalb Kunden für besagte Nummer mehr zahlen mussten, wenn auf Providerseite angeblich keine Mehrkosten entstanden sind? Und selbst wenn der Provider bei der Flatrate plötzlich draufzahlt aufgrund dem starken Anstieg der Gesprächsminuten, ist das sein Pech und noch lange kein Grund, heimlich einen Haufen Nummern auszuklammern, die beim Vertragsabschluss noch inklusive waren.

    So sieht das jetzt aus, als wollte man mal eben die Situation ausnutzen, um sich etwas zu bereichern. Und nachdem es aufgeflogen ist und der Gegenwind zu groß wird, rudert man zurück, rückt das Geld aber nur widerwillig "auf Kulanz" wieder raus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.20 18:57 durch mibbio.

  2. Re: Begründung?

    Autor: luaredirectfs 21.07.20 - 21:41

    Ein Konferenzdienst verdient 0,5 Cent pro Minute, wenn er angerufen wird (so war es früher mal).
    Das sind die Terminierungsentgelte. Ruft man von 1und1 eine Telekom-Festnetznummer an, entstehen 1und1 Kosten im eigenen Netz und 1und1 zahlt diesen Betrag an die Telekom, damit der Anruf dort rauskommt.

    So gesehen war der Betrieb von gratis Modem-Einwahlpools damals lukrativ und heute ist jeder Konferenzdienst eine Geldquelle.

    Das wird der Grund sein, warum 1und1 "nicht ortsgebundene Nummern" berechnet hat.

    Festnetznummern müssen immer einem realen Ort entsprechen laut Bundesnetzagentur.

    GMX hatte damals jedem GMX-Nutzer ein Fax2Mail angeboten unter einer 089-Nummer (089 xxx yyyyyyy xxx erinnere ich mich nicht, yyyyyyy die Kundennummer oder so). Das hat die Bundesnetzagentur gestoppt.

    Es gibt also gute Gründe für das was 1und1 macht und es kann einen echten Missbrauch geben, gut fand ich es aber trotzdem nicht

  3. Re: Begründung?

    Autor: traxanos 22.07.20 - 08:55

    Das stimmt so nicht ganz! Dein Fax2Mail Beispiel hink, da der "Empfänger" eben der Mailnutzer ist. Somit hat man für "dich" als Mailnutzer eine Nummer eingerichtet und die muss halt Ortsgebunden sein. Das war sie damals nicht, weshalb man sogar mal eine extra Servicevorwahl eingerichtet hatte.

    Bei Konferenzdiensten ruf ich aber keinen Teilnehmer an, sondern ich "treffe" mich bei einem Dritten (dem Konferenzanbieter) und somit muss die Rufnummer dem Anbieter entsprechend ortsgebunden sein und genau das ist es.

    Und die Rufnummer ist halt nur ein normales Festnetz und vom Anbieter keine Servicenummer, somit finde ich das hier nicht in Ordnung. Schlimmer noch, 1&1 hat sogar nur bestimmte Durchwahlen auf die Liste genommen. Theoretisch waren Stammnummern wieder in der "Flat" enthalten.

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