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Bitte auch für Deutschland

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  1. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: richtchri 09.06.18 - 18:27

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fanreisender schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B
    > Hotels)
    > > wie AirBnBs.
    > >
    > > Das ist freilich ein Gerücht, gerade für Japan.
    > > Japan erlebt einen Touristenboom.
    >
    > Dieser gesamte Thread dreht sich aber nicht um Japan, sondern Deutschland.
    > Verfolge mal die Antwort-History (Baumansicht fürs Forum aktivieren!). Auch
    > wenn der Artikel über Japan geht, der Eingangspost beschreibt ganz
    > eindeutig den Wunsch das in Deutschland auf zu verbieten, weil die
    > Situation hier ähnlich ist. Darauf bezieht sich meine Antwort und meine
    > Argumente, ein Transfer zu Japan habe ich nie behauptet noch ist es
    > zielführend meine Argumente jetzt mit Japanbeispielen zu kontern. Ich bin
    > ja extra auf deutsche Besteuerung (7% Umst, Einkommensteuer) eingegangen
    > also was soll das?

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass dies auch die Intention des Golem-Autors war: die Präsentation alternativer Konzepte im Umgang mit AirBnB.

  2. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: ManuPhennic 09.06.18 - 18:55

    Ich liebe Airbnb. Ohne könnte ich mir meine ganzen Reisen gar nicht leisten. Hawaii beispielsweise. Hotel und selbst Hostelpreise. Dios mio

  3. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Plexington 09.06.18 - 20:31

    Ich möchte aber nicht immer in einem Hotel übernachten. Besondern in größeren Gruppen bietet es sich an eine komplett ausgestatte Wohnung anzumieten. Airbnb ist halt der größte Anbieter und bietet meiner Meinung nach eine gute Leistung.

  4. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: divStar 09.06.18 - 21:12

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wieso willst du hotels mit air-bnb-wohnungen vergleichen was ist das für
    > ein unfug. das eine ist eine *** oder mehr sterne unterkunft, das andere
    > ist eine ferienwohnung! wenn ich in eine ferienwohnung einziehe erwarte ich
    > erst mal nix ausser das die sauber ist und genau das bietet was auf den
    > bildern und der beschreibung zu sehen ist, nicht mehr und nicht weniger,
    > und keinen hotelstandard. ferienwohnungen und entsprechende grossanbieter
    > und deren internet-plattformen gibts seit eh und je, nicht erst seit es
    > airbnb gibt.
    Gibt es - aber AirBnB hat das Ferienwohnung-Modell erst so richtig attraktiv gemacht.

    > weisste wann sich so ne eigentumswohnung rentiert aktuell? womöglich biste da schon
    > tot, bei mir könnte das gut sein wenn ich mir heute eine in berlin in einer
    > guten wohnlage kaufen würde... also, die leute vermieten an touristen, über
    > airbnb oder sonst was für ne plattform.
    Niemand ist gezwungen eine Wohnung zu kaufen - erst recht keine, die für 100m² 400.000¤ kostet. Ich selbst habe eine kleine Wohnung in der Nähe des Hauptbahnhofs (und somit der Innenstadt) gekauft - 50m² für 73.000¤ (Plus Notar, Plus Grundsteuer usw.). Die Wohnung habe ich in 10-15 Jahren abbezahlt und sie reicht mir bzw. stellt gutes Kapital dar für den Fall, dass ich mal eine andere Wohnung brauche (Familie oder so).

    > damit entsteht wohnungsknappheit für zuziehende.
    Niemand hat gesetzlichen Anspruch auf eine Wohnung in der gewünschten Stadt / Lage / Größe.

    > damit steigt der preis auf dem immobilienmarkt bzw mietpreise steigen.
    Na und? Dann muss man eben dafür kämpfen, dass insbesondere die Löhne proportional steigen. Dafür muss man meist aber selbst sorgen.

    > damit lohnt es sich neue wohnungen zu bauen.
    Ist das denn nicht gut? Und falls hier nur ein "nicht" fehlt - ist das jetzt so schlimm? Niemand hat gesetzlichen Anspruch auf eine Wunschwohnung in Wunschlage zum Wunschpreis.

    > damit überlegen es sich menschen 2x, ob sie in die stadt ziehen wollen wo
    > die mieten so teuer sind (münchen), auch wenn die arbeitsmarkt situation da
    > vielleicht gut ist.
    Ist das jetzt so schlecht? Ich würde auch aufs Land ziehen wenn ich dort meinem Job genau so nachgehen könnte und die Internet- und Mobilfunkanbindung genau so gut wäre.

    > ich z.b. müsste im vergleich zu da wo ich jetzt wohne
    > und arbeite, etwa 12-15.000euro (!!!) mehr brutto im jahr verdienen (bei
    > meiner steuerklasse und jahreseinkommen), um mir in münchen eine
    > vergleichbare wohnung in vergleichbarer wohnlage (zentrumsnahme
    > vollsanierte 75m2 2ZI altbauwohnung mit balkon/terasse zum grünen
    > hinterhof, unfrequentierte seitenstrasse) leisten zu können (wenn ich eine
    > bekommen würde). und ich wohn in einer grossstadt, keinem
    > kleinstadt-kuhkaff.
    Dann musst du eben so gut verhandeln können, dass du das Extra an Geld bekommst - ansonsten ziehst du eben nicht um und kündigst nicht deinen Job bzw. verlässt deine Wohnung. Der Mensch strebt fast immer nach Verbesserungen in seinem Leben; für dich würde das bedeuten, dass der Umzug nach München in deinem Fall keine Verbesserung wäre.

    > das ist doch absurd!
    Das ist die Realität.

    > ergo:
    > damit überlegen es sich firmen erneut, ob sie entweder brutal hohe löhne
    > zahlen um das auszugleichen, damit die fachkräfte auch zu ihnen kommen
    Oder die Firmen könnten einfach eigene Wohnungsprojekte auf die Beine stellen und ihre Fachkräfte selbst ausbilden!

    > (trotz der hohen mieten) oder sie machen an einer andere stelle eine
    > niederlassung auf, wo die wohnsituation entspannter ist.
    Auch das steht den Firmen frei.

    > damit ziehen dann menschen in eben jene stadt.
    Oder auch nicht - hängt davon ab, ob es für die Menschen eine Verbesserung darstellt.

    > das städte mit hoher touristenattraktion (berlin, barcelona) und hohem
    > hipp-faktor (jeder will hin und auch am besten gleich da bleiben) davon
    > stärker betroffen sind als "uncoole städte" mit geringer
    > touristenattraktion liegt in der natur der sache uns ist vollkommen normal
    So ist das!

    > ich wüsste nicht warum man da airbnb vermieten sollte (was nebenbei
    > nullkommagarnix bringt).
    Auch das stimmt so. Wüsste ich auch nicht. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Wunschwohnung in Wunschlage zum Wunschpreis - aber das habe ich ja bereits weiter oben geschrieben.

  5. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: ArcherV 10.06.18 - 00:04

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B Hotels)
    > wie AirBnBs.

    Nope.

    Beispiel Kölnmesse, 16¤ bis 40¤ pro Nacht. Ein Ibis liegt da deutlich drüber.

    rationale Grüße,
    ArcherV

  6. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 10.06.18 - 08:38

    Plexington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte aber nicht immer in einem Hotel übernachten. Besondern in
    > größeren Gruppen bietet es sich an eine komplett ausgestatte Wohnung
    > anzumieten. Airbnb ist halt der größte Anbieter und bietet meiner Meinung
    > nach eine gute Leistung.

    Definier mal "größere Gruppe" mengenmäßig.

    Für mich ist größere Gruppe z.B. wie wir zum WGT fahren, normalerweilse ca 15 Leute, und dann sind wir in Ferienwohnungen verteilt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du auf airBNB eine Wohnung für 15 Leute findest, außer ihr lebt gerne wie diese ausgebeuteten Wanderarbeiter zusammengepfercht, und der Hintern des einen ist das Kopfkissen des nächsten.

    Und wie ist das dann mit dem einzigen Badezimmer für so viele Personen? Habt hoffentlich keine Frauen dabei...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.18 08:40 durch quineloe.

  7. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: nurbrumm 10.06.18 - 11:37

    Das ist ja das nette daran. Ich fahre z.B bald mit 18 Personen nach Bamberg. Es gibt 4,5 Bäder und alle sind unter einem Dach, so wie gewünscht. 60¤ pro Person das gesamte Wochenende.

  8. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Trockenobst 10.06.18 - 13:52

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann das Argument Wohnungsnot in vielen Städten - hier ist der Staat in
    > der Pflicht regulierend einzugreifen.

    Wenn 10 Millionen Leute eines Bundeslands wie Bayern alle in der Metropolregion München Leben wollen, ist dies nur mit Enteignung von Leuten möglich, und dort auf die Einfamilienhäuser 6-10 stöckige Betonschiffe hinstellen.

    Es gibt physikalischen Platz, dann rechnet man das auf den Wohnbedarf um, Plus Schule, Krankenhaus; Feuerwehr und dann kommt man auf Antworten die praktisch unmöglich sind.
    Niemand wird die Leute enteignen. Die geplanten 100.000 Wohnungen im Großraum München stehen bis zu 200.000 Leuten gegenüber die zusätzlich rein wollen.

    Berlin, Stuttgart, Hamburg, Bremen, alles die selben Probleme.

    Deswegen muss der Druck selbst auf die Großstädte verändert werden. Momentan passiert das schon in London, Paris, z.T. Hamburg. Berlin ist noch nicht so weit, obwohl ich Leute kenne die vor 5 Jahren noch im Ostberlin gelebt haben und nun am Stadtrand leben wo das Berlin Ortsschild auf der Landstraße durchgestrichen ist. Die wurden gezwungen.

    Da wird zu wenig gemacht, das Land aufzuwerten. Da muss die Politik hin. Die Städte sind schon verloren. Der Kreiskring in Hamburg wird ab 2030 50¤/qm Kosten, dass kann sich nur noch der König und seine Prinzen und Barone leisten.

  9. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 10.06.18 - 15:08

    Und ist das ein echtes Privathaus, das rein zufällig dieses Wochenende leersteht oder ist das ein gewerblicher AirBNBler mit nem großen Haus voller Standardeinrichtung?

  10. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Shoopi 11.06.18 - 08:45

    Nö, noch nichts tun.
    Denn Städte wie Berlin haben ein ganz anderes Problem das ich hier täglich erlebe:
    Auf jedes halbwegs normal aussehendes und "günstiges" Wohnhaus das gebaut wird, sehe ich 3 Penthäuser mit 10.000qm² Park - Platz? 6 Familien. DAS ist das Problem. Dieses ständige, stetige durchwinken von Wohnung die sich nur Reiche leisten können. Das ist die absolute Frechheit. Gerade Reiche dürfen gerne am Rand wohnen, da bereits ein Status erreicht ist der einem erlaubt sich Zeit zu nehmen. Während Arbeitnehmer am Rand entweder mit riesigem Zeitverlust oder gigantischem Geldverlust mitten in der Stadt gestraft wird. Nur um jeden morgen aus der Bahn mehr und mehr gigantische Komplexe mit 5 1200qm²-Butzen im Bau zu sehen. Wer das in Berlin ständig durchwinkt, den würde ich gerne Teeren und Federn...

  11. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 11.06.18 - 09:31

    Es gibt 1,2 Millionen Barmillionäre in Deutschland. Die wollen halt irgendwo wohnen. Dass für diese Leute tatsächlich Wohnungen gebaut werden sehe ich jetzt nicht als so problematisch an.

    Eigentlich hasse ich es, wenn hier von Neid gesprochen wird, aber es scheint diesmal leider tatsächlich zuzutreffen.

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