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Bitte auch für Deutschland

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  1. Bitte auch für Deutschland

    Autor: richtchri 09.06.18 - 15:08

    Allein in Berlin vernichtet AirBnB (zehn-) tausende Wohnungen. So schnell kann Wohnraum für die ortsansässige Bevölkerung gar nicht gebaut werden.

    Als ich vor einem Jahr eine Wohnung in Berlin für mich und meine Familie gesucht habe, bin ich permanent auf Wohnungen gestoßen, die privat angemietet und später für den zwei bis dreifachen Betrag an Touristen weiter vermietet wurden.

    Ist zwar ein Wunschdenken, aber in Städten und Kommunen, die einen akuten Wohnungsmangel vorweisen können, sollte AirBnB mit dem japanischen Modell reguliert werden.

  2. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 09.06.18 - 15:15

    An den hohen Wohnungspreisen verdienen Reiche Leute sehr viel Geld.

    Deswegen wird hier nichts passieren. Das Problem ist ja nicht neu.

  3. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Alexander1996 09.06.18 - 15:21

    Airbnb ist ein absolutes Krebs Geschwür. Sollte genauso wie Uber in Deutschland einfach verboten werden. Es vernichtet einfach den Markt für Hotels und dazu auch noch tausende Wohnungen für Familien.

  4. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 09.06.18 - 15:25

    Von einem großen Hotelsterben habe ich bislang nichts gehört. Im Gegenteil, die Nachfrage ist immer noch hoch genug, dass sie zu den besten Zeiten die Preise verdoppeln können.

  5. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Dadie 09.06.18 - 15:31

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein in Berlin vernichtet AirBnB (zehn-) tausende Wohnungen. So schnell
    > kann Wohnraum für die ortsansässige Bevölkerung gar nicht gebaut werden.
    > [..]

    Hinzu kommt, dass hierdurch Regulierungen (z.B. zum Brandschutz, zur Hygiene oder zur Versicherung) teilweise unterlaufen werden. Nicht nur sorgt das für einen Wettbewerbsnachteil für klassische Hotels, es ist auch für die Gäste problematisch.

    Es wäre wirklich schön, wenn der Gesetzgeber sich entscheiden würde, ob er die Regulierung für unnötig hält und entsprechend auch die Hotels und co. von diesen befreit oder ob er sie für wichtig hält und entsprechend durchgreift, damit diese eingehalten werden.

  6. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: richtchri 09.06.18 - 15:34

    Ein weiteres Erlebnis ist einem Bekannten von mir in Potsdam widerfahren. Damals wohnte er in der Nähe des Schlosses Sanssouci und musste aus beruflichen Gründen seinen Wohnort wechseln. Um unnötige Kosten durch eine doppelte Miete zu sparen, hat er seinem damaligen Vermieter mehrere Päarchen mit Kindern als potentielle Nachmieter empfohlen. Keiner seiner Vorschläge wurde angenommen. Stattdessen bekam ein privater (klein)-Investor den Zuschlag. Schließlich lies dieser die Wohnung professionell in Standsetzen und versprach dem Mieter höhere Einnahmen. So wurde aus einer 3-Zimmer, 70qm Miet-Wohnung (650¤/M kalt) eine Touristenherberge für schlappe 65¤ die Nacht.

  7. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: tingelchen 09.06.18 - 16:07

    Und wie unterscheidest du die reguläre Untervermietung mit einer Vermietung an Urlauber?

    Die Untervermietung ist regulärer Bestandteil des Mietrechts. Heißt, jeder kann Teile und die gesamte Wohnung untervermieten. Die Dauer des Mietvertrages ist dabei nicht gesetzlich limitiert. Dieses Recht nutzen viele Menschen.

    Z.B. wenn man selbst für längere Zeit weg muss, nutzt man dieses Recht um nicht auf unnötige Kosten sitzen zu bleiben. Fänge man das an zu regulieren, müsste sich jeder erst einmal registrieren, mit allen Auflagen. Nur um nicht auf 5 oder mehr Mietzahlungen sitzen zu bleiben?

  8. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: knabba 09.06.18 - 16:16

    Dann müssen eben die Touristenzahlen begrenzt werden. Oder vllt mehr gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden, dass sich das nicht lohnt damit als Einzelperson Geld zu verdienen.
    Das sind immer alles nur Symptome von anderen größeren Problemen. Wenn jemand seine große Wohnung vermietet und sonst eben keine Chance auf ein Arbeitsleben hatte soll man ihm es verwehren? Er will ja offensichtlich arbeiten. Denn sowas zu managen macht viel Arbeit. Viele lassen ihre Wohnungen (kenne Fälle) lieber leer stehen.

  9. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: quineloe 09.06.18 - 16:55

    ZB daran, dass die Wohnung vom eigentlichen Mieter nie genutzt wurde.

  10. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: pointX 09.06.18 - 16:58

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie unterscheidest du die reguläre Untervermietung mit einer Vermietung
    > an Urlauber?
    > Z.B. wenn man selbst für längere Zeit weg muss, nutzt man dieses Recht um
    > nicht auf unnötige Kosten sitzen zu bleiben. Fänge man das an zu
    > regulieren, müsste sich jeder erst einmal registrieren, mit allen Auflagen.
    > Nur um nicht auf 5 oder mehr Mietzahlungen sitzen zu bleiben?

    Eigentlich ganz einfach:
    - kurzfristigen Untervermietung (<1 Monat) wird für max. 2 Monate/Jahr erlaubt.
    - wenn der Vermieter die Wohnung nicht selbst benutzt (Hauptwohnsitz, > 180 Tage/Jahr), sondern die Wohnung dauerhaft vermietet, dann darf die Wohnung nicht für kurzfristige Untervermietung (< 1 Monat) vermietet werden.

    Damit kann man
    - die eigene Wohnung vermieten, während man selbst im Urlaub ist (bis zu 2 Monate/Jahr)
    - bei Auslandsaufenthalt (z.B. 5 Monate) die Wohnung untervermieten, sofern man einen Mieter mit längerem Mietinteresse findet
    - sicherstellen, dass Wohnungsraum zur dauerhaften Vermietung nicht für "private Pensionen" über Airbnb missbraucht wird.

  11. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: narfomat 09.06.18 - 17:03

    wieso willst du hotels mit air-bnb-wohnungen vergleichen was ist das für ein unfug. das eine ist eine *** oder mehr sterne unterkunft, das andere ist eine ferienwohnung! wenn ich in eine ferienwohnung einziehe erwarte ich erst mal nix ausser das die sauber ist und genau das bietet was auf den bildern und der beschreibung zu sehen ist, nicht mehr und nicht weniger, und keinen hotelstandard. ferienwohnungen und entsprechende grossanbieter und deren internet-plattformen gibts seit eh und je, nicht erst seit es airbnb gibt.

    es ist doch ganz einfach: in eine stadt kommen so und so viele touristen, das es sich übers jahr gerechnet lohnt, seine wohnung an touristen zu vermieten statt an einen dauermieter. also wirds gemacht. und bei den aktuellen preisen für immobilien ist das auch nur recht und billig, weisste wann sich so ne eigentumswohnung rentiert aktuell? womöglich biste da schon tot, bei mir könnte das gut sein wenn ich mir heute eine in berlin in einer guten wohnlage kaufen würde... also, die leute vermieten an touristen, über airbnb oder sonst was für ne plattform.

    damit entsteht wohnungsknappheit für zuziehende.
    damit steigt der preis auf dem immobilienmarkt bzw mietpreise steigen.
    damit lohnt es sich neue wohnungen zu bauen.
    damit überlegen es sich menschen 2x, ob sie in die stadt ziehen wollen wo die mieten so teuer sind (münchen), auch wenn die arbeitsmarkt situation da vielleicht gut ist. ich z.b. müsste im vergleich zu da wo ich jetzt wohne und arbeite, etwa 12-15.000euro (!!!) mehr brutto im jahr verdienen (bei meiner steuerklasse und jahreseinkommen), um mir in münchen eine vergleichbare wohnung in vergleichbarer wohnlage (zentrumsnahme vollsanierte 75m2 2ZI altbauwohnung mit balkon/terasse zum grünen hinterhof, unfrequentierte seitenstrasse) leisten zu können (wenn ich eine bekommen würde). und ich wohn in einer grossstadt, keinem kleinstadt-kuhkaff. das ist doch absurd! ergo:
    damit überlegen es sich firmen erneut, ob sie entweder brutal hohe löhne zahlen um das auszugleichen, damit die fachkräfte auch zu ihnen kommen (trotz der hohen mieten) oder sie machen an einer andere stelle eine niederlassung auf, wo die wohnsituation entspannter ist.
    damit ziehen dann menschen in eben jene stadt.
    damit entspannt sich die wohnsituation irgendwann wieder in der erstgenannten stadt...

    das städte mit hoher touristenattraktion (berlin, barcelona) und hohem hipp-faktor (jeder will hin und auch am besten gleich da bleiben) davon stärker betroffen sind als "uncoole städte" mit geringer touristenattraktion liegt in der natur der sache uns ist vollkommen normal, ich wüsste nicht warum man da airbnb vermieten sollte (was nebenbei nullkommagarnix bringt).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.18 17:05 durch narfomat.

  12. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: ArcherV 09.06.18 - 17:20

    Alexander1996 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Airbnb ist ein absolutes Krebs Geschwür. Sollte genauso wie Uber in
    > Deutschland einfach verboten werden. Es vernichtet einfach den Markt für
    > Hotels und dazu auch noch tausende Wohnungen für Familien.

    Nein ist es nicht.
    Nicht jeder hat Bock die teilweise Apothekenpreise der Hotels zu zahlen.

    rationale Grüße,
    ArcherV

  13. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.18 - 17:42

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie unterscheidest du die reguläre Untervermietung mit einer Vermietung
    > an Urlauber?
    >
    > Die Untervermietung ist regulärer Bestandteil des Mietrechts. Heißt, jeder
    > kann Teile und die gesamte Wohnung untervermieten. Die Dauer des
    > Mietvertrages ist dabei nicht gesetzlich limitiert. Dieses Recht nutzen
    > viele Menschen.

    Zunächst mal könnte man den Rechtsrahmen schaffen, z.B. wenn die sonst *selbst bewohnte* Wohnung (Erstwohnsitz) untervermietet wird. Diese Wohnung muss dann z.B. an mehr als 183 Tagen im Jahr selbst bewohnt werden, oder nicht länger als 18 Monate in einem Zeitraum vom 3 Jahren.

    Wer die Wohnung nicht in diesem Rahmen selbst bewohnt, sollte als gewerblicher Vermieter behandelt werden mit allen Pflichten:
    - Steuerpflicht auf die Umsätze, Pflicht zum Abführen von 7% Umsatzsteuer und einer Ausnahme als Kleinunternehmer bei gewerblichen Vermietungen - dies schafft faire Bedingungen ggü. Hotels die ja uach 7% Umsatzsteuer abführen müssen
    - Brandschutzverordnungen usw.

  14. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.18 - 17:45

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alexander1996 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Airbnb ist ein absolutes Krebs Geschwür. Sollte genauso wie Uber in
    > > Deutschland einfach verboten werden. Es vernichtet einfach den Markt für
    > > Hotels und dazu auch noch tausende Wohnungen für Familien.
    >
    > Nein ist es nicht.
    > Nicht jeder hat Bock die teilweise Apothekenpreise der Hotels zu zahlen.

    Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B Hotels) wie AirBnBs. Die Zeiten auf denen bei AirBnB nur Zimmer in WGs kurzfristig vermietet wurden sind vorbei bzw. nun absolut in der Unterzahl. Es gibt viele offensichtlich gewerblich handelte Betreiber die Luxuswohnungen im großen Stil vermieten die über dem 5-Sterne Hotel liegen. Und leider werden allzu oft hier Vorteile ausgenutzt, wie z.B der Umstand das "private" Betreiber ja keine 7% Umsatzsteuer verlange müssen und daher ein Preisvorteil ggü Hotels haben - wenn die Einnahmen aus der Vermietung überhaupt versteuert werden und nicht dem Fiskus verschwiegen. Denn Anmeldepflichtig ist das Vermieten einer Wohnunge ja nicht.

  15. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: fanreisender 09.06.18 - 18:00

    > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B Hotels) wie AirBnBs.

    Das ist freilich ein Gerücht, gerade für Japan.
    Japan erlebt einen Touristenboom. Wir sprechen bei der Zahl der Touristen etwa von einem Faktor 3 in den letzten 5 Jahren. Natürlich weniger aus Europa oder Amerika, sehr wohl aber aus dem direkt angrenzenden Südkorea oder dem nur geringfügig weiter entfernten China. Das kann man an den Hotelpreisen sehr deutlich ablesen. Die Zahl der Hotelbetten ist nicht ansatzweise proportional zur Touristenzahl gewachsen. Natürlich muss sie das auch nicht, weil die Zahl der Inlandsreisenden nur wenig Änderung zeigt. Trotzdem herrscht Mangel.
    Natürlich ist die Zeit der Privatanbieter bei AirBnB lange vorbei. Das sind Firmen, die auch schon einmal fast ein ganzes Haus belegen und mittlerweile bereits Subunternehmer mit der Verwaltung und Reinigung der Wohnungen beauftragen.

    Ob das nun alles so toll ist, sei sehr dahingestellt, deutliche Preisvorteile bei längerfristigem Aufenthalt zugunsten von AirBnB gibt es auf alle Fälle. Bei nur ein- oder zweitägigem Aufenthalt mag es anders aussehen.

  16. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: ThorstenMUC 09.06.18 - 18:09

    Einen Markt vernichtet man nicht - aber ein Markt kann sich verändern. Es macht keinen Sinn krampfhaft veraltete Angebote zu subventionieren - denn dass vernichtet dann wirklich Gemeinwohl (VWL Grundkurs).

    ABER - AirBnB sollte reguliert werden - denn es fördert meist wohl die Steuerhinterziehung (vermute ich zumindest) - denn das Modell würde sich nicht so lohnen, wenn diese Hotelartigen Einkünfte ordentlich versteuert würden und diese Vermieter alle Auflagen, die für ein ordentliches Hotel gelten erfüllen müssten.

    Und dann das Argument Wohnungsnot in vielen Städten - hier ist der Staat in der Pflicht regulierend einzugreifen.

  17. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: zZz 09.06.18 - 18:12

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B Hotels)
    > wie AirBnBs.

    Nicht in Japan. War im April vier Wochen dort unterwegs und günstige Hotels kosten ein vielfaches von Airbnb-Wohnungen.

  18. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: richtchri 09.06.18 - 18:18

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wieso willst du hotels mit air-bnb-wohnungen vergleichen was ist das für
    > ein unfug. das eine ist eine *** oder mehr sterne unterkunft, das andere
    > ist eine ferienwohnung! wenn ich in eine ferienwohnung einziehe erwarte ich
    > erst mal nix ausser das die sauber ist und genau das bietet was auf den
    > bildern und der beschreibung zu sehen ist, nicht mehr und nicht weniger,
    > und keinen hotelstandard. ferienwohnungen und entsprechende grossanbieter
    > und deren internet-plattformen gibts seit eh und je, nicht erst seit es
    > airbnb gibt.
    >
    > es ist doch ganz einfach: in eine stadt kommen so und so viele touristen,
    > das es sich übers jahr gerechnet lohnt, seine wohnung an touristen zu
    > vermieten statt an einen dauermieter. also wirds gemacht. und bei den
    > aktuellen preisen für immobilien ist das auch nur recht und billig, weisste
    > wann sich so ne eigentumswohnung rentiert aktuell? womöglich biste da schon
    > tot, bei mir könnte das gut sein wenn ich mir heute eine in berlin in einer
    > guten wohnlage kaufen würde... also, die leute vermieten an touristen, über
    > airbnb oder sonst was für ne plattform.
    >
    > damit entsteht wohnungsknappheit für zuziehende.
    > damit steigt der preis auf dem immobilienmarkt bzw mietpreise steigen.
    > damit lohnt es sich neue wohnungen zu bauen.
    > damit überlegen es sich menschen 2x, ob sie in die stadt ziehen wollen wo
    > die mieten so teuer sind (münchen), auch wenn die arbeitsmarkt situation da
    > vielleicht gut ist. ich z.b. müsste im vergleich zu da wo ich jetzt wohne
    > und arbeite, etwa 12-15.000euro (!!!) mehr brutto im jahr verdienen (bei
    > meiner steuerklasse und jahreseinkommen), um mir in münchen eine
    > vergleichbare wohnung in vergleichbarer wohnlage (zentrumsnahme
    > vollsanierte 75m2 2ZI altbauwohnung mit balkon/terasse zum grünen
    > hinterhof, unfrequentierte seitenstrasse) leisten zu können (wenn ich eine
    > bekommen würde). und ich wohn in einer grossstadt, keinem
    > kleinstadt-kuhkaff. das ist doch absurd! ergo:
    > damit überlegen es sich firmen erneut, ob sie entweder brutal hohe löhne
    > zahlen um das auszugleichen, damit die fachkräfte auch zu ihnen kommen
    > (trotz der hohen mieten) oder sie machen an einer andere stelle eine
    > niederlassung auf, wo die wohnsituation entspannter ist.
    > damit ziehen dann menschen in eben jene stadt.
    > damit entspannt sich die wohnsituation irgendwann wieder in der
    > erstgenannten stadt...
    >
    > das städte mit hoher touristenattraktion (berlin, barcelona) und hohem
    > hipp-faktor (jeder will hin und auch am besten gleich da bleiben) davon
    > stärker betroffen sind als "uncoole städte" mit geringer
    > touristenattraktion liegt in der natur der sache uns ist vollkommen normal,
    > ich wüsste nicht warum man da airbnb vermieten sollte (was nebenbei
    > nullkommagarnix bringt).

    Nach aktuellem Stand müsste ich in Berlin / Potsdam etwa 30 bis 35 Jahre an meinem Kredit bezahlen, quasi frisch zum Renteneintrittsalters.

    Deine Überlegungen haben jedoch zwei (vermutlich mehr) entscheidende Fakten nicht beleuchtet:

    1. Der von dir geschilderte Entspannungsprozess verläuft nicht über Monate oder Jahre, sondern Jahrzehnte.

    2. Firmen interessieren sich ab einer bestimmten Größe nicht mehr dafür, ob du 10, 50 oder 100km weit entfernt wohnst. Die haben ihren Standort genau dort, wo es für sie optimal ist.

  19. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.18 - 18:21

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B
    > Hotels)
    > > wie AirBnBs.
    >
    > Nicht in Japan. War im April vier Wochen dort unterwegs und günstige Hotels
    > kosten ein vielfaches von Airbnb-Wohnungen.

    Baum-Ansicht im Golem Forum anktivieren! Es ging im gesamten Sub-Thread (und auch im gesamten Thread wie ich der Überschrift entehme) um die Situation in Deutschland, nicht Japan! auch wenn der Artikel über Japan ist, das Eingangsposting geht ganz eindeutig auf Deutschland aus. Meine Argumentation jetzt also zu kontern und am Falle Japan zu argumentieren ist unsinnig.

  20. Re: Bitte auch für Deutschland

    Autor: Geistesgegenwart 09.06.18 - 18:23

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Du bekommst genauso biliig Hotelzimmer (z.B. Ibis Budget oder B&B Hotels)
    > wie AirBnBs.
    >
    > Das ist freilich ein Gerücht, gerade für Japan.
    > Japan erlebt einen Touristenboom.

    Dieser gesamte Thread dreht sich aber nicht um Japan, sondern Deutschland. Verfolge mal die Antwort-History (Baumansicht fürs Forum aktivieren!). Auch wenn der Artikel über Japan geht, der Eingangspost beschreibt ganz eindeutig den Wunsch das in Deutschland auf zu verbieten, weil die Situation hier ähnlich ist. Darauf bezieht sich meine Antwort und meine Argumente, ein Transfer zu Japan habe ich nie behauptet noch ist es zielführend meine Argumente jetzt mit Japanbeispielen zu kontern. Ich bin ja extra auf deutsche Besteuerung (7% Umst, Einkommensteuer) eingegangen also was soll das?

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