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Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

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  1. Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: Mopsmelder500 31.07.17 - 09:05

    und erst nach 6 Wochen zurückgeben. Das reduziert die meisten Unfälle sehr sehr schnell. Und bei Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn direkt ne Kralle anlegen. + Kosten

  2. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: Sysiphos 31.07.17 - 09:22

    Wäre ziemlich dämlich die Autobahnen mit stillgelegten Autos zu zu pflastern oder?

  3. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: emuuu 31.07.17 - 09:42

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und erst nach 6 Wochen zurückgeben. Das reduziert die meisten Unfälle sehr
    > sehr schnell. Und bei Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn
    > direkt ne Kralle anlegen. + Kosten


    Viel viel sinnvoller wäre es mehr Bewusstsein für solche Dinge zu schaffen:
    Der Deutsche stellt sich nicht in eine Feuerwehreinfahrt, weil er Angst hat Menschenleben zu gefährden, sondern weil er Angst hat erwischt zu werden.

    Das gleiche gilt für Raser usw. Die halten sich nicht an die Geschwindigkeit, weil sie sonst eine Gefahr für sich und andere sind sondern weil sie Angst haben erwischt zu werden. Und dafür sind die Strafen bereits angemessen.

    Und die Vollpfosten die mit 90 durch eine Innenstadt kacheln sind sowieso der Meinung, dass Sie nicht erwischt werden. Da würde Lackverkratzen + 1 Jahr Haft als Strafe auch nix dran ändern.

  4. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: S-Talker 31.07.17 - 12:49

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mopsmelder500 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und erst nach 6 Wochen zurückgeben. Das reduziert die meisten Unfälle
    > sehr
    > > sehr schnell. Und bei Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn
    > > direkt ne Kralle anlegen. + Kosten
    >
    > Viel viel sinnvoller wäre es mehr Bewusstsein für solche Dinge zu
    > schaffen:

    Das funktioniert nicht. Ich sehe spontan drei Gründe dafür:

    1. Menschen haben ein Problemen mit Physik. Schon bei einfachen Hebelwirkungen etc. endet oft das Vorstellungsvermögen. Die Energien, Kräfte, Trägheit etc. die Kraftfahrzeugen im Spiel sind können die wenigsten erfassen.

    2. Menschen sind schnell dabei Angst vor etwas zu haben, auf dass sie keinen Einfluß haben. Flugzeugabsturz, Terror etc. egal wie gering die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse ist. Aber so lange sie sich die Illusion aufrecht erhalten können "alles unter Kontrolle zu haben" sind sie völlig Schmerz-befreit. Dass der Autofahrer, der am Baumstamm starb, beim Einsteigen ins Auto - ja sogar noch wenige Sekunden vor dem Aufprall - fest davon überzeugt war alles unter Kontrolle zu haben und keinen Unfall zu bauen, das begreifen die Menschen nicht.

    3. Viele Verstöße gegen z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen stellen für den Fahrer selbst gar keine wirklich große Gefahr da. Z.B. mit 70 durch eine zugeparkte Wohnsiedlung. Hier geht es fast ausschließlich um den Schutz der Nicht-Fahrer. Die Motivation hier vom Gas zu gehen ist entsprechend gering vor allem wenn man denkt alles unter Kontrolle zu haben.

    Die Punkte kann man auch kurz zusammenfassen: Menschen sind dumme Egoisten.

    > Der Deutsche stellt sich nicht in eine Feuerwehreinfahrt, weil er Angst hat
    > Menschenleben zu gefährden, sondern weil er Angst hat erwischt zu werden.
    >

    Selbst wenn man das direkt bei Polizei oder Ordnungsamt meldet passiert rein gar nichts!

    > Das gleiche gilt für Raser usw. Die halten sich nicht an die
    > Geschwindigkeit, weil sie sonst eine Gefahr für sich und andere sind
    > sondern weil sie Angst haben erwischt zu werden. Und dafür sind die Strafen
    > bereits angemessen.
    >
    > Und die Vollpfosten die mit 90 durch eine Innenstadt kacheln sind sowieso
    > der Meinung, dass Sie nicht erwischt werden. Da würde Lackverkratzen + 1
    > Jahr Haft als Strafe auch nix dran ändern.

    Den Masterplan um diese Raser zu sensibilisieren würde ich gern mal sehen. Her damit!

    Mehr Kontrollen - auch mal Blitzer die Motoräder erfassen - und entsprechende Strafen sind sicher nicht der pädagogischste Weg. Bei solchen Vergehen geht es weniger um Erziehung - das ist eh nicht mehr viel zu reißen - als darum andere zu schützen. 1000¤ und Strafe (oder was auch immer nötig ist um die Kontrollen zu finanzieren) und Führerschein weg für IMMER bei 30 km/h oder mehr über dem Limit würde in Kombination mit den Kontrollen sicher helfen um unschuldige zu schützen.

  5. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: h4z4rd 31.07.17 - 14:34

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Deutsche stellt sich nicht in eine Feuerwehreinfahrt, [...] weil er Angst hat erwischt zu werden.
    Absolut richtig, darum bringen härtere Strafen auch nichts, da nicht die höhe der Strafe sondern die Warscheinlichkeit erwischt zu werden bei der entscheidung gegen das Gesetz zu verstoßen zählt.

    Einzig "Der Deutsche" möchte ich einschränken, denn nicht jeder hat überhaupt die Veranlagung dazu diese Risiken einzugehen. Soll heißen ja, ein gewisser prozenzteil unserer Befölkerung ist Kriminell, aber lange nicht alle.

  6. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: User_x 31.07.17 - 14:43

    Warum riegelt man die Autos nicht einfach per Zone ab? Man darf aber auch nicht vergessen, dass von Autos eine gewisse Gefahr ausgeht, wogegen ein Fußgänger eigentlich das schwächste Glied in der Kette ist.

  7. Re: Handy beschlagnahmen - immer auch bei Auto

    Autor: marcelpape 31.07.17 - 23:53

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viel viel sinnvoller wäre es mehr Bewusstsein für solche Dinge zu
    > schaffen:
    > Der Deutsche stellt sich nicht in eine Feuerwehreinfahrt, weil er Angst hat
    > Menschenleben zu gefährden, sondern weil er Angst hat erwischt zu werden.

    Oder Rettungsgassen, da unten bei den Schluchtensch*ißern funktioniert es, auch weil es da richtig teuer wird, wenn man es nicht macht, da ziehen sie dir ja auch 120¤ ab wenn du kein Pickerl hast.

    Den Vogel abgeschossen haben letztes Jahr welche in München, zweispurige Fahrbahn, Ampel rot, links Bahnhaltestelle, rechts Bordstein (was sonst), warten mehrere auf beiden Spuren (darunter auch eben ich mit Freunden) an der Ampel, kommt ein Rettungswagen von hinten, tönt natürlich aus allen Rohren, nichts passiert, wir und andere hupen schon, keiner fährt los, die sind ohne Scheiß erst losgefahren als grün war, was locker 20 Sekunden gedauert hat, dadurch hat der RTW locker 30 Sekunden verloren, dachten echt wie kann man nur so einen Stock im Ars*h haben und stur bis grün warten, zumal der Ampelbereich recht übersichtlich war, da kann man problemlos vorsichtig/langsam bei rot losfahren (war auch gerade kein querender Verkehr zu sehen), aber nix da.

    Zudem wird man wohl kaum von einem Ampelblitzer erwischt, da ja höchstwahrscheinlich auch der RTW abgelichtet wird und die Uhrzeit ist ja auch drauf, da wird das Verfahren also eingestellt...

    Ach ja, wäre mal interessant wie das bei autonomen Fahrzeugen umgesetzt wird, da müssten alle vernetzt sein und der RTW dann ein Signal senden, dass den Fahrzeugen im Weg erlaubt, bei rot über die Ampel zu fahren und/oder eben irgendwie auszuweichen, damit er durchkommt, notfalls ein Stück auf den Fuß-/Radweg, sofern keiner direkt in der Nähe ist, der gefährdet werden würde...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.17 23:57 durch marcelpape.

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