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Wir blicken einer Strahlenden Zukunft entgegen!

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  1. Wir blicken einer Strahlenden Zukunft entgegen!

    Autor: Accolade 27.11.19 - 12:15

    Frau Dr. Merkel ist ja bekannt dafür dinge erstmal genau zu Prüfen bevor man es andere Antut. Siehe Flüchlingspolitik. Genauso macht sie hier weiter. Jajajajaja, wird schon passen hört auf zu Pienzen und jetzt Kauft halt 5G. So kommt es bei mir an. Aber mal langsam! Was passiert hier ?

    Strahlung kann Zellen, Erbgut oder Gewebe schädigen – wie stark, hängt dabei aber ganz wesentlich davon ab, wie viel Energie die "Strahlen" transportieren. Sie ergibt sich aus der Wellenlänge oder Frequenz der elektromagnetischen Wellen, die auf die biologischen Strukturen einwirken. Infrarotstrahlen (Wellenlängen von 780 Nanometern bis 1 Millimeter) werden dabei von uns als angenehm warm empfunden, das kurzwelligere, also energiereichere UV-B-Licht dagegen (Wellenlänge 280 bis 315 Nanometer) verbrennt die Haut und sollte besser durch Sonnencremes blockiert werden. Hochenenrgetische Wellen wie die radioaktiver Gammastrahler (unter 50 Pikometern Wellenlänge) zerstören biologische Moleküle wie etwa die DNA gründlich, sie ionisieren Atome in einzelne Kernen und Elektronen. Und die Handystrahlen – oder genauer, all die elektromagnetischen Wellen aus WLAN-Stationen, Bluetoothempfängern, Mobilfunkmasten oder dem Handy an unserem Ohr?

    Schaden Handystrahlen nur durch Hitze?
    Der SAR-Grenzwert schützt davor, dass sich unser Gehirn während eines Gesprächs gesundheitsgefährdend aufheizt. Aber haben die Handystrahlen auch unterhalb des Grenzwerts negative Folgen für die Gesundheit? Schaden sie auf eine andere Weise außer durch thermische Belastung, also Wärme? Seit vielen Jahren versuchen Forscher weltweit intensiv, solche möglichen Effekte zu beweisen. Bisher ohne Erfolg: Noch ist kein Beleg für eine gesundheitsschädliche Wirkung von Handystrahlung unterhalb der Grenzwerte gefunden und unabhängig bestätigt worden. Dabei ist der Einfluss von Strahlung auf biologische Strukturen eines der meistbeforschten Themengebiete (einen aktuellen Überblick kann man sich zum Beispiel auf dem Publikationsportal zum Thema bei der RTWH Aachen verschaffen). Immer wieder werden in einzelnen Studien tatsächlich auch Hinweise auf Veränderungen von Zellen nach einer Bestrahlung mit niedrigfrequenten Mikrowellen unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen. So diskutierte man beispielsweise schon vor Jahren, ob die Ionenkanäle der Zellmembranen [1] oder der Zellstoffwechsel durch Strahlung beeinflusst werden. Oft können solche Befunde einer Arbeitsgruppe aber von anderen nicht reproduziert werden. Zudem fehlen in vielen Fällen plausible Erklärungen für die Beobachtungen oder eine Idee, wie solche subtilen möglichen Veränderungen einzelner Zellen die Gesundheit des Menschen gefährden können.

    Gefährdet die Strahlung besonders Kinder oder Schwangere?
    Kinder sind anfälliger gegenüber Strahleneinwirkung: Ihr Nervensystem entwickelt sich noch, ihr Kopf absorbiert mehr Energie, und sie sind im Vergleich zu Erwachsenen in ihrer Lebenszeit sicherlich länger den Strahlenquellen neuer drahtloser Technologien als die heute lebenden Erwachsenen ausgesetzt. Allein deshalb empfehlen Experten zur Vorsorge, den Gebrauch von Handys einzuschränken. Die bisher durchgeführten Studien kommen dessen ungeachtet aber zu dem Schluss, dass auch bei Kindern kein erhöhtes Risiko durchUntersuchungen zur Gefährdung von Schwangeren sind bisher kaum erfolgt – mit einer unrühmlichen Ausnahme, die wegen wissenschaftlicher Schlamperei stark kritisiert wurde. Gesichert ist, dass bei einem üblichen Handytelefonat von Schwangeren kaum Energie durch das Gewebe bis zum Ungeborenen transportiert wird. Dies verdeutlichen etwa Untersuchungen über den Energiefluss im Kopf während eines Telefonats: Schon die dem Handy gegenüberliegende Kopfseite wird deutlich geringer belastet als die andere Schädelhälfte. Eine nennenswerte thermische Belastung des Ungeborenen beim Mobiltelefonieren erfolgt selbst dann kaum, wenn das Handy an den Bauch statt das Ohr gehalten würde. Wie immer gilt, dass die Strahlenbelastung zusätzlich stark sinkt, wenn das Handy zur Seite gelegt und mit Headset telefoniert wird.

    https://www.spektrum.de/wissen/elektrosmog-und-mobilfunkstrahlen-machen-sie-uns-krank/1282562

  2. Re: Wir blicken einer Strahlenden Zukunft entgegen!

    Autor: Kleba 28.11.19 - 07:31

    Was willst du jetzt genau damit sagen? Das irgendeine Gefahr von Mobilfunk ausgeht? Der wichtigste Teil aus dem Artikel ist doch letztendlich folgender:

    > Seit vielen Jahren versuchen Forscher weltweit intensiv, solche möglichen Effekte zu beweisen.
    > Bisher ohne Erfolg: Noch ist kein Beleg für eine gesundheitsschädliche Wirkung von
    > Handystrahlung unterhalb der Grenzwerte gefunden und unabhängig bestätigt worden.

    Und wenn die Strahlung tatsächlich ein Problem wäre, hätte schon das seit Jahrzehnten eingesetzte Radio zu Probleme führen müssen:

    > Übrigens: Seit vielen Jahrzehnten erreichen die Bevölkerung die Funkwellen der
    > niedrigfrequenteren Kurz-, Mittel- und Langwellen-Radiosender. Sie transportieren nach
    > Datenmessungen des IMST GmbH-Prüfungszentrums ähnlich hohe Energiemengen in
    > die Wohnungen wie eine WLAN-Basisstation.

    Gruß
    Kleba

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