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Die GVU mal wieder

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  1. Die GVU mal wieder

    Autor: Sharra 26.10.14 - 08:56

    Die Gesellschaft für vollkommene Unfähigkeit hat sich mal wieder aus dem Loch getraut.
    Und was ist, wenn sie die 2 jetzt finden, und morgen geht dann Kinoxx.to ans Netz, und sie haben mit Mygully und co gar nichts zu tun?

    Tut mir ja leid, aber hier werden Steuergelder verprasst, und das nur auf Antrag einer Gesellschaft, die selbst, diversen Berichten zufolge, nicht koscher ist, und am Ende präsentiert man 2 Sündenböcke die man henkt. Und was bringts? Exakt genau gar nichts, da keine 24 Stunden später ein Nachfolger in der Tür steht.

  2. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.14 - 09:00

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was bringts? Exakt genau gar nichts, da keine 24 Stunden später ein
    > Nachfolger in der Tür steht.

    Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht bestrafen. Denn sperrt man den einen ein, kommt der nächste, der ne Gewalttat begeht.

  3. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: Sharra 26.10.14 - 09:11

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und was bringts? Exakt genau gar nichts, da keine 24 Stunden später ein
    > > Nachfolger in der Tür steht.
    >
    > Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht bestrafen. Denn
    > sperrt man den einen ein, kommt der nächste, der ne Gewalttat begeht.

    Beim Gewalttäter haben wir aber den eindeutigen Beweis eines Schadens. Dieser Beweis bleibt bei solchen Filmportalen immer noch aus. Bisher wurde in keinster Weise schlüssig dargelegt, dass die Konzerne mehr Umsatz gemacht hätten, wenn es diese Seiten nicht gäbe. Ich bemängle den Riesenaufwand im Vergleich zum Nutzen.

    Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt, würde ich sowieso sagen, läuft was falsch. (Oder die Indoktrination der Contentindustrie wirkt besser als befürchtet)

  4. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.14 - 09:17

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und was bringts? Exakt genau gar nichts, da keine 24 Stunden später
    > ein
    > > > Nachfolger in der Tür steht.
    > >
    > > Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht bestrafen. Denn
    > > sperrt man den einen ein, kommt der nächste, der ne Gewalttat begeht.
    >
    > Beim Gewalttäter haben wir aber den eindeutigen Beweis eines Schadens.
    > Dieser Beweis bleibt bei solchen Filmportalen immer noch aus. Bisher wurde
    > in keinster Weise schlüssig dargelegt, dass die Konzerne mehr Umsatz
    > gemacht hätten, wenn es diese Seiten nicht gäbe. Ich bemängle den
    > Riesenaufwand im Vergleich zum Nutzen.

    Ach so. Dann hätte also keiner der "Schwarzseher" Geld für den Film bezahlt, weil die so schlecht sind, dass sie das Geld nicht wert sind. Aber gesehen haben muss man sie trotzdem. Schon klar.

    Hörst du dir eigentlich mal selber zu, wenn du sowas von dir gibst?

    > Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt, würde ich
    > sowieso sagen, läuft was falsch.

    Und wo genau tue ich das?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.14 09:18 durch der_wahre_hannes.

  5. Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: gakusei 26.10.14 - 09:24

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Beim Gewalttäter haben wir aber den eindeutigen Beweis eines Schadens.
    > Dieser Beweis bleibt bei solchen Filmportalen immer noch aus. Bisher wurde

    Der geht aber ganz einfach - frag Dich selbst (oder einen Deiner Freunde, die schonmal "illegal" Filme angeschaut haben):

    "Habe ich _jeden_ Film, den ich über illegale Kanäle angesehen habe, später auch gekauft?"

    Wenn die Antwort nur ein einziges Mal "Nein" ist, ist der Schaden bewiesen, qed.

  6. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: plutoniumsulfat 26.10.14 - 09:27

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
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    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Sharra schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Und was bringts? Exakt genau gar nichts, da keine 24 Stunden später
    > > ein
    > > > > Nachfolger in der Tür steht.
    > > >
    > > > Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht bestrafen.
    > Denn
    > > > sperrt man den einen ein, kommt der nächste, der ne Gewalttat begeht.
    > >
    > > Beim Gewalttäter haben wir aber den eindeutigen Beweis eines Schadens.
    > > Dieser Beweis bleibt bei solchen Filmportalen immer noch aus. Bisher
    > wurde
    > > in keinster Weise schlüssig dargelegt, dass die Konzerne mehr Umsatz
    > > gemacht hätten, wenn es diese Seiten nicht gäbe. Ich bemängle den
    > > Riesenaufwand im Vergleich zum Nutzen.
    >
    > Ach so. Dann hätte also keiner der "Schwarzseher" Geld für den Film
    > bezahlt, weil die so schlecht sind, dass sie das Geld nicht wert sind. Aber
    > gesehen haben muss man sie trotzdem. Schon klar.
    >
    > Hörst du dir eigentlich mal selber zu, wenn du sowas von dir gibst?
    >
    > > Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt, würde
    > ich
    > > sowieso sagen, läuft was falsch.
    >
    > Und wo genau tue ich das?


    Hier:

    "Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht
    bestrafen. Denn sperrt man den einen ein, kommt der nächste,
    der ne Gewalttat begeht."

  7. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.14 - 09:30

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt, würde
    > > ich
    > > > sowieso sagen, läuft was falsch.
    > >
    > > Und wo genau tue ich das?
    >
    > Hier:
    >
    > "Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht
    > bestrafen. Denn sperrt man den einen ein, kommt der nächste,
    > der ne Gewalttat begeht."

    Also... es stimmt zwar, dass Mord eine Gewalttat ist, aber nicht jede Gewalttat ist ein Mord.

    Aber ok, dann streiche halt das "Gewalttäter" und ersetze es durch "Falschparker".

  8. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: Sharra 26.10.14 - 09:31

    gakusei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Beim Gewalttäter haben wir aber den eindeutigen Beweis eines Schadens.
    > > Dieser Beweis bleibt bei solchen Filmportalen immer noch aus. Bisher
    > wurde
    >
    > Der geht aber ganz einfach - frag Dich selbst (oder einen Deiner Freunde,
    > die schonmal "illegal" Filme angeschaut haben):
    >
    > "Habe ich _jeden_ Film, den ich über illegale Kanäle angesehen habe, später
    > auch gekauft?"
    >
    > Wenn die Antwort nur ein einziges Mal "Nein" ist, ist der Schaden bewiesen,
    > qed.

    Leider falsch (und mit der Fragestellung hats schon Prozesse zerrissen)
    Die Frage muss lauten: Hätte die Person den Film gekauft (bzw gezahlt um ihn zu sehen) wenn er nicht über das Netz kostenlos zur Verfügung gestanden hätte. Bzw: Wäre die Person überhaupt finanziell in der Lage gewesen dies zu tun.

    Zur Erklärung: Viele Filme werden so nebenbei mal angeschaut, aber die große Masse der "Schwarzseher" hätte dafür kein Kinoticket gezahlt, geschweige denn die DVD gekauft. Schaden im Sinne von entgangenen Einnahmen: 0¤

    Ein bedeutender Teil derjenigen, die über solche Portale Filme anschauen, könnten es sich auch gar nicht leisten, alle Filme regulär zu erwerben. Wir reden hier nicht von 1 oder 2 Filmchen im Monat, sondern teilweise von mehreren Filmen am Tag. Allein der gesunde Menschenverstand muss einem hier schon sagen: Diese Personen hätten die Filme gar nicht kaufen können, selbst wenn sie gewollt hätten.

    Ich streite gar nicht ab, dass es auch Nutzer gibt, die es sich problemlos hätten leisten können. Aber auf der anderen Seite vermelden die Konzerne immer wieder enorme Absatzzahlen, und nur wenn ein Film mal floppt, warens wieder die bösen Schwarzseher. Dass ein Film das verlangte Geld vielleicht nicht wert war, will keiner einsehen.

  9. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: Sharra 26.10.14 - 09:34

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sharra schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > > Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt,
    > würde
    > > > ich
    > > > > sowieso sagen, läuft was falsch.
    > > >
    > > > Und wo genau tue ich das?
    > >
    > >
    > > Hier:
    > >
    > > "Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht
    > > bestrafen. Denn sperrt man den einen ein, kommt der nächste,
    > > der ne Gewalttat begeht."
    >
    > Also... es stimmt zwar, dass Mord eine Gewalttat ist, aber nicht jede
    > Gewalttat ist ein Mord.
    >
    > Aber ok, dann streiche halt das "Gewalttäter" und ersetze es durch
    > "Falschparker".

    Mit diesem Vergleich kann man eher umgehen, da er nicht so an den Haaren herbeigezogen ist. Aber wurde schonmal ein Falschparker mit einem Spezialkommando aus der Wohnung geholt?
    Ich veruteile nicht die Verfolgung illegaler Angebote per se. Ich verurteile die ART.

  10. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.14 - 09:36

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider falsch (und mit der Fragestellung hats schon Prozesse zerrissen)
    > Die Frage muss lauten: Hätte die Person den Film gekauft (bzw gezahlt um
    > ihn zu sehen) wenn er nicht über das Netz kostenlos zur Verfügung gestanden
    > hätte. Bzw: Wäre die Person überhaupt finanziell in der Lage gewesen dies
    > zu tun.

    Wenn ich's mir nicht leisten kann, dann konsumiere ich eben nicht... ist das eigentlich höhere Mathematik, dass das so viele nicht kapieren?

    > Zur Erklärung: Viele Filme werden so nebenbei mal angeschaut, aber die
    > große Masse der "Schwarzseher" hätte dafür kein Kinoticket gezahlt,
    > geschweige denn die DVD gekauft. Schaden im Sinne von entgangenen
    > Einnahmen: 0¤

    Aber Konsumieren wollen sie trotzdem.

    > Ein bedeutender Teil derjenigen, die über solche Portale Filme anschauen,
    > könnten es sich auch gar nicht leisten, alle Filme regulär zu erwerben.
    > reden hier nicht von 1 oder 2 Filmchen im Monat, sondern teilweise von
    > mehreren Filmen am Tag. Allein der gesunde Menschenverstand muss einem hier
    > schon sagen: Diese Personen hätten die Filme gar nicht kaufen können,
    > selbst wenn sie gewollt hätten.

    Aber der gesunde Menschenverstand sagt einem nicht, dass man bei mehreren Filmen am Tag mal sein Konsumverhalten überdenken sollte?! Schöne neue Welt.

    > Aber auf der anderen Seite vermelden die Konzerne immer wieder enorme
    > Absatzzahlen, und nur wenn ein Film mal floppt, warens wieder die bösen
    > Schwarzseher. Dass ein Film das verlangte Geld vielleicht
    > nicht wert war, will keiner einsehen.

    Dazu hätte ich gerne mal ein Zitat aus der jüngeren Vergangenheit, dass ein Flop an der Kinokasse den Schwarzsehern in die Schuhe geschoben wurde.

  11. Re: Die GVU mal wieder

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.14 - 09:38

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > plutoniumsulfat schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > der_wahre_hannes schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Sharra schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > > > Wenn du einen Film "schwarz" ansehen mit einem Mord gleichsetzt,
    > > würde
    > > > > ich
    > > > > > sowieso sagen, läuft was falsch.
    > > > >
    > > > > Und wo genau tue ich das?
    > > >
    > > >
    > > > Hier:
    > > >
    > > > "Dieser Logik zu Folge braucht man Gewalttäter auch nicht
    > > > bestrafen. Denn sperrt man den einen ein, kommt der nächste,
    > > > der ne Gewalttat begeht."
    > >
    > > Also... es stimmt zwar, dass Mord eine Gewalttat ist, aber nicht jede
    > > Gewalttat ist ein Mord.
    > >
    > > Aber ok, dann streiche halt das "Gewalttäter" und ersetze es durch
    > > "Falschparker".
    >
    > Mit diesem Vergleich kann man eher umgehen, da er nicht so an den Haaren
    > herbeigezogen ist.

    Zur Beruhigung der Gemüter: An Mord hatte ich tatsächlich nicht gedacht, als ich "Gewalttäter" schrieb.
    > Aber wurde schonmal ein Falschparker mit einem
    > Spezialkommando aus der Wohnung geholt?
    > Ich veruteile nicht die Verfolgung illegaler Angebote per se. Ich
    > verurteile die ART.

    Was hat das damit zu tun, dass das Argument "Bestrafung bringt nichts, weil gleich der Nächste ankommt" -mit Verlaub- schwachsinnig ist?

  12. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: Hanmac 26.10.14 - 09:52

    da wird auch gern ein gewisser teil missachtet ...

    Wieviele von denen die den Film illegal gesehen haben und ihn dann ein weiteres mal im Kino gesehen haben, hätten dies auch getan wenn sie den Film vorher nicht gesehen hätten?

  13. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: plutoniumsulfat 26.10.14 - 10:02

    stimmt. Da gab's doch mal eine Studie nach dem Ende von kino.to.

    Ergebnis: Due Einnahmen der Kinos blieben gleich.

  14. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: furanku1 26.10.14 - 10:07

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Leider falsch (und mit der Fragestellung hats schon Prozesse zerrissen)
    > Die Frage muss lauten: Hätte die Person den Film gekauft (bzw gezahlt um
    > ihn zu sehen) wenn er nicht über das Netz kostenlos zur Verfügung gestanden
    > hätte. Bzw: Wäre die Person überhaupt finanziell in der Lage gewesen dies
    > zu tun.

    Nein, da liegst *Du* falsch. Du *hast* die den Film genommen, ohne zu bezahlen. "Hätte, könnte, wollte" und andere Konjunktive sind irrelvant. Du *hast*. Und damiz hast Du Schaden angerichtet, den zu zu ersetzen hast.

    > Zur Erklärung: Viele Filme werden so nebenbei mal angeschaut, aber die
    > große Masse der "Schwarzseher" hätte dafür kein Kinoticket gezahlt,
    > geschweige denn die DVD gekauft. Schaden im Sinne von entgangenen
    > Einnahmen: 0¤

    "Hätte" interessiert nicht. Du *hast*.

    > Ein bedeutender Teil derjenigen, die über solche Portale Filme anschauen,
    > könnten es sich auch gar nicht leisten, alle Filme regulär zu erwerben.

    *könnte* interessiert nicht. Du *hast*.

    > Wir
    > reden hier nicht von 1 oder 2 Filmchen im Monat, sondern teilweise von
    > mehreren Filmen am Tag. Allein der gesunde Menschenverstand muss einem hier
    > schon sagen: Diese Personen hätten die Filme gar nicht kaufen können,
    > selbst wenn sie gewollt hätten.

    Hätte interessiert nicht. Du *hast*.

    > Ich streite gar nicht ab, dass es auch Nutzer gibt, die es sich problemlos
    > hätten leisten können.

    Hätte interessiert nicht. Du *hast*. Das muss man Dir offensichtlich oft sagen.

    > Aber auf der anderen Seite vermelden die Konzerne
    > immer wieder enorme Absatzzahlen, und nur wenn ein Film mal floppt, warens
    > wieder die bösen Schwarzseher. Dass ein Film das verlangte Geld vielleicht
    > nicht wert war, will keiner einsehen.

    Dann nimm ihn Dir eben gar nicht. Problem gelöst? Helfe ja gerne.

  15. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: plutoniumsulfat 26.10.14 - 10:09

    Leute, die den Film nicht streamen, schauen ihn nachher auch nicht im Kino. Keine Einnahmen, kein Schaden.

  16. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: Feuerbach 26.10.14 - 10:09

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wieviele von denen die den Film illegal gesehen haben und ihn dann ein
    > weiteres mal im Kino gesehen haben, hätten dies auch getan wenn sie den
    > Film vorher nicht gesehen hätten?

    Zum Beispiel so könnte man argumentieren. Dass die Filmindustrie, merkliche Umsatzeinbußen durchs Streaming hat, das sehe ich noch nicht hinreichend belegt.

    Im übrigen ist das ganze Schwarzkopieren ein hausgemachtes Problem. Wenn man als Contentersteller die ganze Zeit, und wirklich die ganze Zeit, mit dem Kapitalismus in dem Maße hurt, dass man seinen Content nicht nach gesundem Menschenverstand aufteilt sondern blind und aus reiner Profitgier für 2% mehr Gewinn einen Exklusivdeal mit einem ansonsten unnützen Streamingportal aushandelt, dann muss man sich echt nicht wundern, wenn der Nutzer irgendwann dieses ethisch fragwürdige Kosten/Nutzen-Denken nachmacht. Ich habs schon einmal gesagt, ich sage es gerne noch tausendmal: Wer ein Spotify für Filme und Serien für ~10 Euro im Monat schafft, auf dem ich ein vergleichbares Angebot wie auf Kinox.to etc. (mit Ausnahme der aktuellen Kinofilme, versteht sich) habe, der hat Schwarzkopien wirkungsvoller, effektiver und nachhaltiger bekämpft als alle Urheberrechts-Raids der Geschichte zusammen. Wer das aber aus Kommerzgeilheit für die 2% mehr Kohle für den Exklusivdeal mit Watchever nicht macht, anstatt bspw. Netflix ein breiteres Angebot zu verschaffen, der muss sich nicht wundern, wenn der Kunde nach den gleichen Denkmustern operiert und die besten Konditionen zum niedrigsten Preis sucht. So schlicht ist das Problem. Ich jedenfalls kenne keinen "illegales Streaming-Nutzer" der das aus Prinzip macht oder weil er generell der Meinung ist, dass der angeschauene Content keinen Cent wert ist. Aber solange die Contendindustrie diese wirklich einfache Rechnung nicht rallt, kanns schon nicht so schlimm um sie bestellt sein.

  17. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: plutoniumsulfat 26.10.14 - 10:11

    dann werden aber die ganzen Abmahner arbeitslos.

    Arbeitsplätze!

  18. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: snboris 26.10.14 - 10:15

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Nein, da liegst *Du* falsch. Du *hast* die den Film genommen, ohne zu
    > bezahlen. "Hätte, könnte, wollte" und andere Konjunktive sind irrelvant. Du
    > *hast*. Und damiz hast Du Schaden angerichtet, den zu zu ersetzen hast.
    >

    Nein da liegst DU falsch. Es wurde kein Schaden angerichtet - allenfalls im Konjunktiv.

    Der Contentinhaber hat nicht einen Euro weniger im Säckel, weil jemand den Film illegal geschaut hat.
    Er hätte nur, wenn dieser jemand ins Kino gegangen wäre, wenn der Film im Netz nicht zur Verfügung gestanden hätte.... das ist sowas von Konjunktiv.

  19. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: furanku1 26.10.14 - 10:18

    Ich habe ein paar solcher Studien, die Raubkopien selber verharmlosen mal wirklich gelesen. Das tun die meisten offensichtlich nicht, denn die, die ich gelesen haben, waren offensichtlich grob fehlerhaft. In einer wollte einer mathematisch angeben und definierte Integrale, die in Wahrheit nur einfache Summen waren, dividierte munter durch einen Parameter, bei dem er Null als Wert explizit zugelassen hat, usw. ... Eine andere legte das "Preprocessing" ihrer Daten nicht offen, die damit vollkommen wertlos waren usw.

    Ein anderes sehr bekanntes Beispiel ist die Oberholzer-Ghee-Strumpf-Studie:

    http://www.unc.edu/~cigar/papers/FileSharing_June2005_final.pdf

    Die wurde sehr oft zitiert. Nur gelesen hatte sie offensichtlich niemand. Hier kannst Du nachlesen, wie Stan Liebowitz diese Studie vollkommen zu Recht wissenschaftlich in der Luft zerreißt.

    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1014399

    Der Streit zwischen Oberholzer und Liebowitz dauert bis heute an und auch die Presse berichtete darüber:

    http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/liebowitz-vs-oberholzer-high-noon-der-professoren-seite-2/3475124-2.html

    und hat eines offengelegt (Zitat aus obigem Artikel)

    > Die Qualitätskontrolle im Fach ist unzureichend. Wer Aufsätze mit zweifelhaften
    > Ergebnissen veröffentlicht, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit damit durch.

  20. Re: Hier ist der Beweis in einer einzigen Frage

    Autor: furanku1 26.10.14 - 10:19

    Was soll dass den für eine wirreLogik sein? Wenn ich Dich nicht für Deine Arbeit bezahle, ensteht kein Schaden, da Du dadurch ja nicht weniger Geld hast?!

    So ein Blödsinn!!

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