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Es fehlt eine gemeinsame Plattform

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  1. Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Anarcho_Kommunist 03.12.13 - 10:29

    Denn jeder Verein oder Gruppe, vom CCC, Digitale Gesellschaft, FSF, Piratenpartei, und viele weitere arbeiten irgendwie vor sich ohne sich gemeinsam zu koordinieren. Wenn die Resourcen nicht sinvoll gebündelt werden kann man eben nur sehr wenig erreichen.

    https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/7/7c/Piratebanner3.png
    http://www.piratenpartei.de
    "Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"

  2. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: moppi 03.12.13 - 10:35

    ja dem kann ich nur zustimmen, aber das prop währe dann, jeder würde dann die hoheit drüber haben wollen :\

    hier könnte ein bild sein

  3. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Anarcho_Kommunist 03.12.13 - 10:42

    Sowas ist nie ganz einfach zu organisieren. Solange man das aber auf die wichtigsten Kernthemen beschränkt (Also Datenschutz, Bürgerrechte, Freie Software) sollte es eigendlich keine Grabenkämpfe zwischen den beteiligten Orgas geben.

  4. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Noppen 03.12.13 - 10:57

    Die Netzszene ist leider zu verliebt in ihre "Diskurse" und "Narrative". Ich erlebe end- und fruchtlose Diskussionen, in der die Beteiligten ihre wahre und reine Lehre bis aufs Messer verteidigen.

    Statt sich pragmatisch in die politischen Prozesse um Vorratsdatenspeicherung, Verschlüsselung und Überwachung einzubringen, wird lieber alles abgelehnt, was keine 110% und für 1000 Jahre durchdachte Lösung ist. Die Netzszene spricht dann oft von Demokratiefeindlichkeit und übersieht, dass sie selber nicht in der Lage ist, auf Kompromisse mit Meinungen der "doofen Anderen" einzugehen.

    So bleibt man per Definition weiterhin außen vor.

  5. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Michael H. 03.12.13 - 11:05

    Ich sehe hier eher das Problem bei uns Piraten. Durch das Basisdemokratische Modell hat jeder mitzureden und gerade für solche Zusammenarbeiten ist ein flexibles Handeln nötig, wo auch mal über den Kopf von anderen Hinweg entschieden werden muss. Was aber nicht wirklich realisierbar ist. Zumindest nicht in der aktuellen Form.

  6. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Anarcho_Kommunist 03.12.13 - 11:14

    Basisdemokratie ist nicht das Problem. Viel eher das es zu lange dauern Entscheidungen zu treffen. 2 Bundesparteitage im Jahr ist halt zu wenig um alle Debatten zu führen.

    Da braucht es endlich einen Mitgliederentscheid außerhalb der ordentlichen Parteitage.

    https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/7/7c/Piratebanner3.png
    http://www.piratenpartei.de
    "Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"

  7. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: Trockenobst 03.12.13 - 12:10

    Anarcho_Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Digitale Gesellschaft

    Wollten die nicht irgendwie der "Regenschirm" für alle sein?
    Zusammen Arbeiten erfordert eine gemeinsame Position. Es mag sein dass alle irgendwie rumwurschteln, aber liegt es nicht auch daran dass viele verschiedene Positionen und Schwerpunkte haben?

  8. Re: Es fehlt eine gemeinsame Plattform

    Autor: NERO 03.12.13 - 12:45

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anarcho_Kommunist schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Digitale Gesellschaft
    >
    > Wollten die nicht irgendwie der "Regenschirm" für alle sein?
    > Zusammen Arbeiten erfordert eine gemeinsame Position. Es mag sein dass alle
    > irgendwie rumwurschteln, aber liegt es nicht auch daran dass viele
    > verschiedene Positionen und Schwerpunkte haben?

    Das ist doch sowie so ein Grundproblem. Man muss ja nicht mit allen Punkten einer Partei übereinstimmen, um sie zu wählen. Und man muss auch nicht in allen Punkten übereinstimmen, wenn man Mitglied einer Partei ist. Deswegen gibt es ja linke und rechte Flügel in Parteien. Die Piraten leiden imho an einer Identitätskrise, weil sie eben eine sehr junge Partei ist. Da wollen alle die Ausrichtung mitbestimmen und das funktioniert eben nicht, besonders dann nicht, wenn es nicht einmal vernünftige Mittel/Technologien/Instrumente gibt um Basisdemokratie zu leben. Es ist dann eben einfacher immer nur zu diskutieren und zu streiten, anstatt mal zu machen. Da trifft das Sprichwort zu- viele Köche verderben den Brei. Die Piraten kommen auch nicht drumherum, altgebackene Rezepte anzuwenden - vernünftige PR gehört eben dazu. Genauso wie Mitgliedsbeiträge und die Tatsache das Mitglieder in Parlamenten auch bezahlt werden sollten - Politik macht man nicht nebenbei. Diese Einstellung hab ich bei den Piraten nie verstanden. Vielleicht würde das erst einmal dafür sorgen, dass Leute mit echten Interessen bei der Partei bleiben und nicht jeder "Dummquatscher". Und nur weil einer schön reden kann, heißt das ja auch noch nichts.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

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