Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IMHO: Datenschutz ist Privatsache

Aus Geschichte lernen

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Aus Geschichte lernen

    Autor: beaver 24.10.13 - 18:59

    Gerade bei solchen alten Menschen wie unseren Politikern, erwarte ich eigentlich, dass sie aus Geschichte gelernt haben. Wie in diesem Fall z.B. von Zitaten Martin Niemöllers. Aber scheinbar sind wir schon wieder in der Monarchie angelangt, wo es die wahre Welt da draußen nicht mehr gibt, oder nur in Märchen.

  2. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: /mecki78 24.10.13 - 19:04

    Aus der Geschichte lernen? Der war gut! Ich würde ja nichts sagen, wenn Politiker heute wenigstens nur Fehler wiederholen würden, die schon mal vor 1000 Jahren begangen wurden, oder zumindest nur solche, die schon gut 200 Jahre zurück liegen, ich meine, da kann man dann argumentieren, dass ist ja schon so lange her, da erinnert sich ja sowieso keiner mehr dran und überhaupt, heute würde das vielleicht ganz anders ablaufen. Aber das peinliche ist, die wiederholen auch Fehler, die nicht einmal 50 Jahre zurück liegen. Bei manchen Politikern bin ich mir nicht sicher, ob sich überhaupt noch erinnern, was vor 3 Monaten war, frei nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern?"

    /Mecki

  3. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: the_spacewürm 24.10.13 - 23:17

    Warum sollten sich Politiker länger zurück erinnern als die meisten Wähler? Ist doch unnötig ;-)

  4. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 24.10.13 - 23:58

    Politiker sind eben nur Politiker und keine Führer von Nationen. Politiker die es in die Regierung geschafft haben, haben ein Leben lang politisch darauf hin gearbeitet, sich gegenüber Konkurrenten durchzusetzen . Die können nichts anderes als den Kopf höher zu halten als die anderen. Und Gewohnheiten wird man schlecht los...
    Wie sonst ist es möglich das ein Innenminister zum Finanzminister wird?
    Mit können hat das wohl kaum was zu tun.

  5. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: Moe479 25.10.13 - 07:06

    das nennt man, glaube ich, senil.

  6. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 08:37

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politiker sind eben nur Politiker und keine Führer von Nationen...<

    Ui... In einer ausgelebten Demokratie sollte es so etwas wie einen Führer ja auch nicht geben. Oder? Da sollte die Mehrheit entscheiden und die Richtung bestimmen.

    Und derzeit steht der Blinker eher auf neutral bis Konservativ statt nach links.

    Grüne und Linke sollten erstmal lernen sich in einer Demokratie FÜR Deutschland zu bewegen und mit Kompromissen umzugehen. Die Kleinen (AfD, Piraten, FDP und so) stellen bestenfalls einen Störfaktor dar. Wär IMHO interessanter, wenn diese sich in den großen Parteien einbinden würden.

  7. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: vol1 25.10.13 - 08:49

    Andere Länder haben übrigens kein Problem mit dem Wort "Führer" bzw. "leader" o.ä. . an jeder Schule gibts "leaders" of environment dingsi oder wasauchimmer.

    Typisch deutsch. ;)

  8. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 08:57

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Politiker sind eben nur Politiker und keine Führer von Nationen...<
    >
    > Ui... In einer ausgelebten Demokratie sollte es so etwas wie einen Führer
    > ja auch nicht geben. Oder? Da sollte die Mehrheit entscheiden und die
    > Richtung bestimmen.

    Ich mag braune Dummköpfe nicht gewinnen und unsere Sprache kapern lassen.
    Gewerkschaftsführer, Spielführer...
    Die ersten Kanzler der BRD waren "Führer" mit Vision (die man nicht unbedingt gut finden muss) und genug Charisma & Willenskraft die Nation zu verändern, allein aus der Strahlkraft ihrer Person in Einheit mit ihrem praktischem Wirken. Heute haben alle akzeptiert das man selbst ganz oben A sagt, aber B macht. Keine Vision, kein Vorbild, kein Charisma, bloses Verwalten der Machtposition.

    > Und derzeit steht der Blinker eher auf neutral bis Konservativ statt nach
    > links.

    Die Mehrheitsverhältnisse die du gerade herangezogen hast, stehen auf Mitte bis Links.

    > Grüne und Linke sollten erstmal lernen sich in einer Demokratie FÜR
    > Deutschland zu bewegen und mit Kompromissen umzugehen. Die Kleinen (AfD,
    > Piraten, FDP und so) stellen bestenfalls einen Störfaktor dar. Wär IMHO
    > interessanter, wenn diese sich in den großen Parteien einbinden würden.

    Du willst also ein 2-Parteien-System?
    Grüne und Linke bewegen sich für Deutschland, indem sie die Verfassung ernst nehmen und auf deren Einhaltung pochen. Damit kann CXU nicht dienen und somit hört dort die Demokratiefähigkeit auf bevor sie begonnen hat. Für die CXU sind Parlament und Co schlicht Werkzeuge, die sie aber nicht sonderlich mögen.
    Wie sonst kann es sein das CXU Jahre braucht um die durchr's Verfassungsgerichtlich verordnete Änderung des Wahlgesetzes umzusetzen, dies dann aber so macht das die Verfassung wieder gebrochen wird und anschließend Fristen verstreichen lässt bei der nächsten Änderung, so das es eine Zeit lang kein Wahlgesetz gab. Wäre das Parlament in der Zeit aufgelöst worden, hätte es keine Wahl geben können, aber eben auch kein neues Wahlgesetz, wozu es nun mal ein Parlament braucht. Schindluder am demokratischen Reaktorkern nenn ich das.

  9. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 10:19

    "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"

    Ein weit bekanntes Zitat von Konrad Hermann Joseph Adenauer (CDU), einem der ganz großen Politiker. Auch ein Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (SPD) fehlt in der politischen Landschaft deutschlands. Wie so viele andere auch.

    Das wir heute solche echten Politiker leider nicht mehr haben ist nun mal so.
    Wär schön, wenn sich daran mal was ändern würde. Allerdings steckt darin auch wieder eine gewisse Gefahr, die von den Siegermächten sowie der deutschen Wirtschaft verständlicher Weise gescheut wird.

    "Ihre Vision: Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen." - Heimo Schwilk in Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005, Welt Online

    Dies ist ein Zitat zur grünen Politikerin Claudia Roth.
    Was bitte ist denn daran FÜR Deutschland?
    (Doppelte Staatsbürgerschaft??? NEIN DANKE!!!)

    Wenn man einem Verein zur Rettung eines Waldes beitritt, kann man ja nicht gleichzeitig den Bau einer Autobahn durch genau diesen Wald unterstützen.

    Wer deutscher Staatsbürger ist sollte sich auch für die deutsche Nation im demokratischen Rahmen einsetzen. Gerade als Politiker, egal ob links oder rechts.

    Meine Meinung:
    Das Zweiparteieensystem wäre für den einen oder anderen Sprecher der Kleinstparteien interessant, so lange diese es schaffen Gehör zu finden und sich nicht verbiegen lassen.
    Für den Wähler ist das Mehrparteiensystem im Grunde übersichtlicher. Setzt aber auch ein höheres, politisches Interesse in der Bevölkerung voraus, was derzeit leider nicht ausreichend gegeben ist.

  10. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 10:34

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > "Ihre Vision: Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in
    > einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen."
    > - Heimo Schwilk in Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005, Welt Online
    >
    > Dies ist ein Zitat zur grünen Politikerin Claudia Roth.

    Dieses Spiel ist so elendig. Da nimmt man die Aussage von jemanden und überträgt es auf die ganze Partei der diese Person angehört. Das gleiche kann man mit jeder Partei machen und ganz besonders mit der CXU.
    Das Spiel ist so simpel das auch mal gerne Zitate komplett gefälscht werden, wenn einem aus dem Zusammenhang reißen nicht reicht, wie in diesem Fall.

    > Was bitte ist denn daran FÜR Deutschland?
    > (Doppelte Staatsbürgerschaft??? NEIN DANKE!!!)

    > Wer deutscher Staatsbürger ist sollte sich auch für die deutsche Nation im
    > demokratischen Rahmen einsetzen. Gerade als Politiker, egal ob links oder
    > rechts.

    Deine Interpretation ist ethnischer Nationalismus und ganz und gar nicht demokratisch und schon gar nicht im Sinne der Verfassung. Deutschland war schon immer ein Gemisch von Völkern.


    Edit: Mehr sag ich zu dem Thema nicht.
    Das Thema ist schließlich. Spionage, Grundrechte ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.13 10:35 durch teenriot.

  11. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 10:58

    Wir haben hier doch eine Trennung von Religion und Plitik, oder nicht?

    JA! Deutschland war schon immer ein gemisch von Völkern!

    Germanischer Völker mit heidnisch-religiöser Prägung, später dann christlich.

    Sieht man die türkische Flage nun als Zeichen der türkischen Nation hat diese am deutschen Nationalfeiertag nichts verloren. An einem islamischen Feiertag kann der Halbmond als religiöses Symbol gerne gehisst werden (auch am 3. Oktober sollte da einer sein).

    Meine Anspielung auf das Wort "Führer" in meinem ersten Post zu diesem Thread wurde ja schon als typisch deutsch angesehen. Die ablehnung jeglichen Nationalbewuststeins Deinerseits topt das aber um einiges.

    Unabhängig der Herkunft, Hautfarbe und Releigion ist ein Staatsbürger ein Staatsbürger. Und in Deutschland sind damit gewisse Rechte und Pflichten verbunden wie in anderen Ländern auch.

    Ich bin lediglich für die ethnische Gruppe der deutschen Staatsbürger. Darin sehe ich nichts politisch-braunes!

    Wo war denn ein Zitat gefälscht?

    Zum Thema Datenshutz:
    Das ist aus meiner Sicht Privatsache und das große Problem ist, dass sich die Leute darum selbst keinen Kopf machen. Leider sind "diese Leute" hier eher nicht vertreten.

  12. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 11:09

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Thema Datenshutz:
    > Das ist aus meiner Sicht Privatsache und das große Problem ist, dass sich
    > die Leute darum selbst keinen Kopf machen. Leider sind "diese Leute" hier
    > eher nicht vertreten.

    Und wenn man beklaut wird, hat man sich auch nicht genug Gedanken gemacht.
    Bestohlen werden ist Privatsache und hat die Polizei nicht zu interessieren?

    Datenschutz ist ein ganz anderes Thema als aktive Spionage.

    Edit:
    > Wo war denn ein Zitat gefälscht?
    Nicht gefälscht, aber aus dem Zusammenhang gerissen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.13 11:13 durch teenriot.

  13. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 11:53

    Die technischen Mittel sind heute durchaus gegeben, seine Daten zu schützen.
    Gegen Verlust und Missbrauch.

    Die private Verantwortung liegt meiner Meinung darin, dass jeder sich doch mal selbst überlegen muss, welche Informationen man selbst preis gibt und was man mit diesen Informationen selbst erreichen will. Dabei denke ich beispielsweise an Google Now!
    Wenn diesen Service nutzen will, muss man ihm die Positions-Daten liefern. Lehnt man dies ab, kann man dies auf mehrere Wege unterbinden.

    Das ein Geheimdienst seine Arbeit macht finde ich weder für die Demokratie gefährlich noch für die Privatsphäre. Spreche ich bestimmte, private Dinge unter vier Augen (oder entsprechend der Beteiligten) ab, kann da keiner was aufzeichnen.
    Bei Whatsapp kann ich ja auch um ein Treffen mit den Leuten bitten wenn ich die was fragen oder denen was sagen will, was nur die angeht.

    Ich hab mich auch schon darüber geärgert, dass Krankenhäuser die neugeborenen mit Foto und Adresse der Eltern (und des Kindes) im Internet veröffentlichen ohne dafür zuvor ausdrücklich eine Zustimmung einzuholen. Sowas steht dann irgendwo, beiläufig in dem ganzen Papierkram.

    An solchen Stellen ist auch die Politik und die Rechtsprechung gefragt.
    Da stimme ich ausdrücklich zu.

    Nur ist jeder privat selbst dafür verantwortlich sich einen Kopf darum zu machen, welche Daten er wo und wie ablegt. Hat er das geklärt und seine Daten geschützt, kann er die Polizei gerne beauftragen den Dieb zu ermitteln und der entsprechenden Gerichtbarkeit zuführen zu lassen. Man lässt ja auch nicht in einer dunklen Gasse seinen Porsche mit offenen Türen und gestecktem Schlüssel stehen. Da würde dann ja auch gesagt werden: Wer Begährlichkeiten weckt, ist selber Schuld...

  14. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 12:03

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die technischen Mittel sind heute durchaus gegeben, seine Daten zu
    > schützen.
    > Gegen Verlust und Missbrauch.

    Und die helfen gegen die weltweiten Geheimdienste?
    Vieles was als sicher galt, ist ist eben doch unsicher gegenüber Geheimdienste mit ihrem Know-how, z.B. HTTPS.

    > Die private Verantwortung liegt meiner Meinung darin, dass jeder sich doch
    > mal selbst überlegen muss, welche Informationen man selbst preis gibt und
    > was man mit diesen Informationen selbst erreichen will. Dabei denke ich
    > beispielsweise an Google Now!

    Stop! Thema ist das Geheimdienste wider dem Recht Daten abgreifen die man eben nicht preisgegeben hat.

    > Wenn diesen Service nutzen will, muss man ihm die Positions-Daten liefern.
    > Lehnt man dies ab, kann man dies auf mehrere Wege unterbinden.
    >
    > Das ein Geheimdienst seine Arbeit macht finde ich weder für die Demokratie
    > gefährlich noch für die Privatsphäre. Spreche ich bestimmte, private Dinge
    > unter vier Augen (oder entsprechend der Beteiligten) ab, kann da keiner was
    > aufzeichnen.

    Zurück zur Steinzeit, der Sicherheit wegen?

    > Bei Whatsapp kann ich ja auch um ein Treffen mit den Leuten bitten wenn ich
    > die was fragen oder denen was sagen will, was nur die angeht.

    Auch wenn zwischen euch 5000km liegen?

    > Nur ist jeder privat selbst dafür verantwortlich sich einen Kopf darum zu
    > machen, welche Daten er wo und wie ablegt. Hat er das geklärt und seine
    > Daten geschützt, kann er die Polizei gerne beauftragen den Dieb zu
    > ermitteln und der entsprechenden Gerichtbarkeit zuführen zu lassen. Man
    > lässt ja auch nicht in einer dunklen Gasse seinen Porsche mit offenen Türen
    > und gestecktem Schlüssel stehen. Da würde dann ja auch gesagt werden: Wer
    > Begährlichkeiten weckt, ist selber Schuld...

    Und wenn sie keinen kurzen Rock getragen hätte...

  15. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 12:31

    teenriot schrieb:

    > Und die helfen gegen die weltweiten Geheimdienste?
    > Vieles was als sicher galt, ist ist eben doch unsicher gegenüber
    > Geheimdienste mit ihrem Know-how, z.B. HTTPS.

    > Stop! Thema ist das Geheimdienste wider dem Recht Daten abgreifen die man
    > eben nicht preisgegeben hat.

    Hat man ja, sonst könnten diese ja nicht abgegriffen werden.
    Man will aktuell der NSA alles verbieten was die Chinesen mit sehr hoher Warscheinlichkeit ebenso machen. Bin mir nicht wirklich sicher ob die Politik auf europäischer Ebene wirklich was an Sicherheit erreichen kann.

    > Zurück zur Steinzeit, der Sicherheit wegen?

    Warum denn Steinzeit? Private Dinge sollten halt im privaten Umfeld geklärt werden.
    Privat ist man nicht einmal über Telefon, da man hierzu einen Dienstleister braucht.
    Also einen Dritten.

    > Auch wenn zwischen euch 5000km liegen?

    Gibt es da dringende, private Sachen? Die Einladung zur Hochzeit oder Beileidskarte kann man auch über 5000 km hinweg senden.

    > Und wenn sie keinen kurzen Rock getragen hätte...

    Auch wenn meiner Meinung nach viele Kinder und jugendliche viel zu freizügig gekleidet rumlaufen, sind sexuelle Übergriffe unabhängig der Kleidung zu verabscheuen und deutlich härter zu bestrafen als dies üblich ist.
    Ein "er hatte eine schlechte Kindheit" darf und kann keinesfalls strafmindernd sein.

    Die ursprüngliche Aussage dieses Threads zum Thema Datensicherheit bezog sich im übrigen auf die heutige, politische Landschaft und deren Vertreter und nicht ausschließlich um den Umgang mit der Snowden-Affäre und den Umgang der Politiker mit dem Thema. Dazu noch eins: Wo bitte war denn die großartige IT-Partei mit dem merkwürdigen Namen "PIRATEN" bei der ganzen Sache??? Hab da nicht einen Kommentar von deren Seite wahr genommen...

  16. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 12:48

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    >
    > > Und die helfen gegen die weltweiten Geheimdienste?
    > > Vieles was als sicher galt, ist ist eben doch unsicher gegenüber
    > > Geheimdienste mit ihrem Know-how, z.B. HTTPS.
    >
    > > Stop! Thema ist das Geheimdienste wider dem Recht Daten abgreifen die
    > man
    > > eben nicht preisgegeben hat.
    >
    > Hat man ja, sonst könnten diese ja nicht abgegriffen werden.
    > Man will aktuell der NSA alles verbieten was die Chinesen mit sehr hoher
    > Warscheinlichkeit ebenso machen. Bin mir nicht wirklich sicher ob die
    > Politik auf europäischer Ebene wirklich was an Sicherheit erreichen kann.

    > > Zurück zur Steinzeit, der Sicherheit wegen?
    >
    > Warum denn Steinzeit? Private Dinge sollten halt im privaten Umfeld geklärt
    > werden.
    > Privat ist man nicht einmal über Telefon, da man hierzu einen Dienstleister
    > braucht.
    > Also einen Dritten.
    >
    > > Auch wenn zwischen euch 5000km liegen?
    >
    > Gibt es da dringende, private Sachen? Die Einladung zur Hochzeit oder
    > Beileidskarte kann man auch über 5000 km hinweg senden.
    >

    Für mich klingt das so:
    Wenn in meine Wohnung eingebrochen wird, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen die möglich sind, dann habe ich immer noch selbst schuld. Deswegen darf ich gar nicht erst wohnen...

    Das ist doch Blödsinn. Was du sagst läuft aud die Einstellung sämtlicher Kommunikation hinaus. Auch dein persönliches Gespräch, was du als Argument angeführt hast, kann abgehört werden.

    Diese Einstellung ist fern der Realität.
    Wenn ich meine Wohnungstür offen lasse und jemand klaut etwas, dann ist es immer noch Diebstahl. Polizei wird dann trotzdem tätig und Richter verurteilen dann trotzdem.

    Eine Tat begeht immer noch der Täter unabhängig davon ob es ihm leicht oder schwer gemacht wird.

    > > Und wenn sie keinen kurzen Rock getragen hätte...
    >
    > Auch wenn meiner Meinung nach viele Kinder und jugendliche viel zu
    > freizügig gekleidet rumlaufen, sind sexuelle Übergriffe unabhängig der
    > Kleidung zu verabscheuen und deutlich härter zu bestrafen als dies üblich
    > ist.
    > Ein "er hatte eine schlechte Kindheit" darf und kann keinesfalls
    > strafmindernd sein.

    Natürlich kann es das. Schuldig kann nur der sein der weiß was Schuld ist.
    Aber das ist jetzt nicht das Thema.

    > Die ursprüngliche Aussage dieses Threads zum Thema Datensicherheit bezog
    > sich im übrigen auf die heutige, politische Landschaft und deren Vertreter
    > und nicht ausschließlich um den Umgang mit der Snowden-Affäre und den
    > Umgang der Politiker mit dem Thema. Dazu noch eins: Wo bitte war denn die
    > großartige IT-Partei mit dem merkwürdigen Namen "PIRATEN" bei der ganzen
    > Sache??? Hab da nicht einen Kommentar von deren Seite wahr genommen...

    Augen und Ohren muss man schon noch selbst aufmachen.

  17. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 13:36

    Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du beim Lesen auch den Inhalt verstehst...

    Man muss zunächst sich einmal informieren, welche Möglichkeiten sich durch die Nutzung bestimmter Dinge für einen selbst und für andere ergeben bevor man sie nutzt.
    Danach muss jeder selbst abwägen, was er über welches Medium veröffentlicht.

    Beispielsweise sehe ich keinen Sinn darin, Fotos in einer Cloud hoch zu laden.
    Selbst wenn diese lediglich eine Möwe am Strand zeigen.
    Lokal auf dem Handy oder über USB auf den PC übertragen ist für mich in Ordnung.
    Obwohl ich mir der Gefahr bewusst bin, sollte ich für einen Geheimdienst von Interesse sein, könnte dieser versuchen meinen PC oder mein Handy zu durchleuchten.

    Persönlich sehe ich da aber die Gefahr durch illegal operierende Vereinigungen Betrüger- und Verbrecherorganisationen weit höher als bei den Geheimdiensten.

    Wer zwischen gut und böse, recht und unrecht nicht unterscheiden kann, sollte vor der Gemeinschaft weggeschlossen werden. Das schließt eine Betreuung und den Versuch der "Umerziehung" nicht aus. Was da nun was ist, regelt die Allgemeinheit und ist in Form von Menschenrechten in weiten Teilen der Welt geltend.
    Leider wird das nur nicht überall so ganz beachtet.

    Was haben die Piraten denn gerade im Wahlkampf dazu gesagt?
    Mit Spielzeugdrohnen bei Veranstaltungen rumgeflogen sind die... GAAANZ TOLL!!!
    Das ist das, was bei der Mehrheit der Bevölkerung angekommen ist.
    Siehe mein Post mit dem hinweis auf mangelndes, politisches Interesse.

    Prominente haben oft einen Bodygard und verzichten so auf einen großen Teil Intimität. Wenn ich will, dass ich beschützt werde, muss ich dazu auch Einschnitte hinnehmen.

    Erst im Nachinein herausfinden zu können, wer der Täter bei einem Selbstmordanschlag war bringt einen vieleicht zu den Auftraggebern.
    Sicherer wären wir, würden die Täter im Vorfeld erkannt und die Tat vereitelt.

    Die Polizei muss ermitteln können, die Geheimdienste müssen Gefahren möglichst im Vorraus erkennen können. Welche Möglichkeiten zum Schutz der Bevölkerung haben wir? Welche müssen zwingend und wie dauerhaft bzw. wie lange genutzt werden?

    EDIT:
    Was bitte hat denn ein Handy der Kanzlerin dabei zu suchen? Die Technik sollte es ermöglichen hier gezielter vor zu gehen. Oder hat jemand mit ihr telefoniert der im Verdacht steht und überwacht wird. Dann könnte es fast ein Versehen gewesen sein. ^^

    Da sind die Regierungen gefragt! Genauso wie die Daten vor Missbrauch geschützt werden müssen, können, sollen! Aber auch der eigenverantwortliche Umgang mit den eigenen Daten muss in die Köpfe der Leute rein. Und da kann die Regierung leider nur sehr begrenzt Einfluss drauf nehmen. Höchstens durch die Schulen und entsprechende Kampagnen.

    Den viel geforderten Datenschutz könnte man auf Bundesebene nur leisten, wenn an der Grenze alles dicht gemacht würde und nur speziell gekennzeichnete Datenpakete rein- bzw. raus dürften. Da sind wir dann aber weltpolitisch schneller in der Steinzeit, als wenn man selbst ein wenig die Augen und Ohren auf macht.

    EDIT:
    Und wem überträgt man da dann die Verantwortung?
    Nutzt man die Technik von HUAWEI? Oder von SIEMENS (made in Tailand)?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.13 13:42 durch itchow.pulse.

  18. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: teenriot 25.10.13 - 13:49

    itchow.pulse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man muss zunächst sich einmal informieren, welche Möglichkeiten sich durch
    > die Nutzung bestimmter Dinge für einen selbst und für andere ergeben bevor
    > man sie nutzt.
    > Danach muss jeder selbst abwägen, was er über welches Medium
    > veröffentlicht.
    >
    > Beispielsweise sehe ich keinen Sinn darin, Fotos in einer Cloud hoch zu
    > laden.
    > Selbst wenn diese lediglich eine Möwe am Strand zeigen.
    > Lokal auf dem Handy oder über USB auf den PC übertragen ist für mich in
    > Ordnung.
    > Obwohl ich mir der Gefahr bewusst bin, sollte ich für einen Geheimdienst
    > von Interesse sein, könnte dieser versuchen meinen PC oder mein Handy zu
    > durchleuchten.

    Du kapierst es nicht. Ich habe aber keine Lust mich zu wiederholen.

    > Was haben die Piraten denn gerade im Wahlkampf dazu gesagt?
    > Mit Spielzeugdrohnen bei Veranstaltungen rumgeflogen sind die... GAAANZ
    > TOLL!!!
    > Das ist das, was bei der Mehrheit der Bevölkerung angekommen ist.
    > Siehe mein Post mit dem hinweis auf mangelndes, politisches Interesse.

    Erstens frage ich mich wie du nichts über die Piraten mitbekommen konntest, vor allem als Golem-Leser und zweitens wirfst du den Piraten vor das Medien diesen nicht den Raum einräumen wie den großen Parteien?
    Sie haben sich geäußert und zwar ständig. Das das bei dir nicht angekommen ist liegt einzig an dir. Dich interessieren deren aussagen auch gar nicht. Du willst nur ein Pseudo-Argument gegen die Piraten konstruieren.
    Wirf deine Suchmaschiene an wenn dich interessiert was die Piraten sagen.

    > Erst im Nachinein herausfinden zu können, wer der Täter bei einem
    > Selbstmordanschlag war bringt einen vieleicht zu den Auftraggebern.
    > Sicherer wären wir, würden die Täter im Vorfeld erkannt und die Tat
    > vereitelt.

    Unendlich albern...
    Deswegen also die Spionage bei Merkel.

    > Die Polizei muss ermitteln können, die Geheimdienste müssen Gefahren
    > möglichst im Vorraus erkennen können. Welche Möglichkeiten zum Schutz der
    > Bevölkerung haben wir? Welche müssen zwingend und wie dauerhaft bzw. wie
    > lange genutzt werden?

    Gähn.

    > Da sind die Regierungen gefragt! Genauso wie die Daten vor Missbrauch
    > geschützt werden müssen, können, sollen! Aber auch der eigenverantwortliche
    > Umgang mit den eigenen Daten muss in die Köpfe der Leute rein. Und da kann
    > die Regierung leider nur sehr begrenzt Einfluss drauf nehmen. Höchstens
    > durch die Schulen und entsprechende Kampagnen.

    Du hast immer noch gemerkt das wir nicht über Facebook sondern Nachrichtendienste reden.

    > Den viel geforderten Datenschutz könnte man auf Bundesebene nur leisten,
    > wenn an der Grenze alles dicht gemacht würde und nur speziell
    > gekennzeichnete Datenpakete rein- bzw. raus dürften. Da sind wir dann aber
    > weltpolitisch schneller in der Steinzeit, als wenn man selbst ein wenig die
    > Augen und Ohren auf macht.

    Du bist immer noch nicht beim Thema angekommen.
    Das Hauptproblem ist nicht das Verbrechen geschehen und diese nicht 100% verhindert werden können. Das Hauptproblem ist das unsere Regierung alles tatenlos hinnimmt und quasi unterstützt.

    > EDIT:
    > Und wem überträgt man da dann die Verantwortung?
    > Nutzt man die Technik von HUAWEI? Oder von SIEMENS (made in Tailand)?

    Egal. Verbrechen ist Verbrechen.

    Selbst wenn ich meine Haustür auflasse und ein Schild hinstelle "Schmuck unter der großen Vase" bleibt unbefugtes Aneignen Diebstahl - Ein Verbrechen, das verfolgt und verurteilt wird.

    Ich stelle die Konversation ein - Das führt zu nix hier.

  19. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: itchow.pulse 25.10.13 - 13:58

    Kann es sein, dass wir irgendwie aneinander vorbei reden?

    Ich habe sehrwohl einiges mitbekommen, was die Piraten da gemacht haben.
    Aber wirkliche Gelegenheiten dies der breiten Masse über GOLEM hinaus zu nutzen, haben sie nicht wirklich geschafft.

    Was soll die Regierung denn mehr unternehmen als das was bereits am laufen ist?
    Die US-Regierung ist in ihren Parlamenten bereits am arbeiten. Die Bundesregierung ist schon länger in der Diskussion mit Obama und Co.

    Zum Thema Merkel-Phone hatte ich noch einen Edit rein gepackt.

    Aber wie Du magst... Erst mal Ende hier...

  20. Re: Aus Geschichte lernen

    Autor: ploedman 25.10.13 - 18:59

    +1

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. J. Rettenmaier & Söhne GmbH + Co KG, Rosenberg
  2. über Duerenhoff GmbH, Berlin
  3. Staatliche Feuerwehrschule Geretsried, Geretsried bei München
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,99€
  2. (-8%) 45,99€
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Amazon Video auf Apple TV im Hands on: Genau das fehlt auf dem Fire TV
Amazon Video auf Apple TV im Hands on
Genau das fehlt auf dem Fire TV
  1. Amazon Verkaufsbann für Apple TV bleibt bestehen
  2. Smartphone-Speicherkapazität Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  3. Mate 10 Pro im Test Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI

Umrüstung: Wie der Elektromotor in den Diesel-Lkw kommt
Umrüstung
Wie der Elektromotor in den Diesel-Lkw kommt
  1. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor
  2. LEVC London bekommt Elektrotaxis mit Range Extender
  3. Vehicle-to-Grid Honda macht Elektroautos zu Stromnetz-Puffern

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

  1. Ralf Kleber: Amazon plant Ladengeschäfte in Deutschland
    Ralf Kleber
    Amazon plant Ladengeschäfte in Deutschland

    Dass auch Amazon in Deutschland Ladengeschäfte braucht, ist bereits beschlossen. Wenn der Kunde es will, ist Amazon bereit dazu.

  2. Firefox: Mozilla verärgert Nutzer mit ungefragter Addon-Installation
    Firefox
    Mozilla verärgert Nutzer mit ungefragter Addon-Installation

    Der Firefox-Hersteller Mozilla hat Nutzern in den USA ungefragt ein Addon zur Promotion der Fernsehserie Mr. Robot installiert. Die Community zeigte sich wenig erfreut und Nutzer hielten das plötzlich auftauchende Addon für Malware, sodass Mozilla gezwungen war, seinen Kurs zu ändern.

  3. Knights Mill: Intel hat drei Xeon Phi für Deep Learning
    Knights Mill
    Intel hat drei Xeon Phi für Deep Learning

    Die Xeon Phi Knights Mill sind speziell für Deep Learning ausgelegt: Die gesockelten Prozessoren haben bis zu 72 Kerne und spezielle Instruktionen, die VNNI. Die hohe Geschwindigkeit geht mit einer Verlustleistung von bis zu 320 Watt einher.


  1. 15:08

  2. 13:35

  3. 12:49

  4. 12:32

  5. 12:00

  6. 11:57

  7. 11:26

  8. 11:00