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Das BSI ignoriert man am Besten

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  1. Das BSI ignoriert man am Besten

    Autor: Kelran 21.05.14 - 17:18

    Hat nicht das BSI uns Anfang des Jahres so professionell darüber informiert, dass mehrere Millionen Internet-Konten durch Botnetze geknackt worden sind? Das Ganze war doch damals ein Armutszeugnis sondergleichen. Nur so zur Erinnerung noch einmal die "Leistungen" des BSI bei dem Vorfall:

    a) Es dauerte Monate, bis das BSI über den Vorfall überhaupt informierte (vgl. http://www.heise.de/security/meldung/Millionenfacher-Identitaetsklau-BSI-war-seit-August-informiert-2116056.html)

    b) Die Server des BSI, mit deren Hilfe die Bundesbürger prüfen konnten, ob sie betroffen waren, brachen unter der <ironie>völlig unerwarteten</ironie> Anzahl der Anfragen erst einmal zusammen.

    c) Wenn die E-Mail-Adresse nicht auf der Liste der kopierten Kontodaten war, erhielt bei einer Verifikation über die BSI-Webseite gar keine E-Mail. Tolles Verfahren.

    d) Betroffen oder nicht: Detailinformationen gab's für die Bürger nicht. Die angeblich betroffenen Bürger erfuhren nicht einmal, welche Benutzerkonten und Provider betroffen waren, wenn ihre E-Mail-Adresse auf der Liste des BSI vorhanden war. Das wäre aber wichtig gewesen, denn es ging ja eben nicht nur um gehackte E-Mail-Konten, sondern sonstige Benutzerkonten, bei denen die betroffene E-Mail-Adresse hinterlegt war.

    Hab' ich da noch was vergessen?

    Und die Liste könnte man noch auf die generelle miesen Leistungen des BSI ausdehnen. Wo war beispielsweise die Warnung des BSI, als in Dänemark Daten der Schengen-Staaten kopiert wurden (vgl. http://www.heise.de/security/meldung/Angriff-auf-Schengen-Informationssystem-272-606-Datensaetze-aus-Deutschland-betroffen-2088169.html) oder was unternimmt das BSI gegen die NSA und ihre Praktiken?

    P.S.
    Die Grundschutzkataloge sind trotzdem ganz gut.

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