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IMHO: Kommentar ist grober Unfug

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  1. IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: /mecki78 25.07.14 - 14:35

    > Die Politik hat es versäumt, mit klaren Regulierungen einen vernünftigen
    > Rechtsrahmen für neue Internetgeschäftsmodelle zu schaffen.


    Danach hab ich schon aufgehört zu lesen, weil schon das grober Unfug ist. Es gibt Gesetze und es gibt Bestimmungen, und alles ist sogar ganz genau reguliert. Die Verbote von Uber und Co sind das Resultat der Tatsache, dass sich diese Firmen bzw. deren Nutzer sich eben nicht an die Gesetze und Bestimmungen halten! In Dtl. ist praktisch heute schon alles reguliert, teilweise überreguliert, und jetzt wird hier allen Ernstes gefordert, der Staat soll noch mehr Regulierung schaffen? Noch mehr? Wenn überhaupt sollte er schauen welchen Regulierung noch zeitgemäß ist und wenn möglich die bestehenden Regulierungen etwas zurückfahren. Das wäre mal wirklich sinnvoll. Und ansonsten ist es doch so, dass diese ganzen System nur deswegen so "interessant" und "lukrativ" sind, eben weil man Gesetze und Bestimmungen umgeht, dann würde man sich wie alle anderen an diese halten, dann müsste man auch fast die gleichen Preise verlangen und spätestens dann geht die Kundschaft lieber zum echten Taxifahrer oder in ein richtiges Hotel, weil wenn sie keine finanzielle Ersparnise mehr hat, warum sollte sie auf Amateure setzen, wenn er für das gleiche Geld auch Profis bekommen kann?

    /Mecki

  2. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: wmayer 25.07.14 - 14:42

    Seh ich genauso. Es ist ja nicht so, als würden Apps generell verboten, weil es Apps sind.
    Es gibt ja Taxiapps, die genau das gleiche leisten, nur eben mit "normalen" Taxis.

  3. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: flike 25.07.14 - 14:49

    /mecki78 schrieb:
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    > Danach hab ich schon aufgehört zu lesen, weil schon das grober Unfug ist.

    +1

  4. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: Atomlobbyist 25.07.14 - 15:10

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
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    > > Danach hab ich schon aufgehört zu lesen, weil schon das grober Unfug
    > ist.
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  5. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: luzipha 25.07.14 - 16:04

    Atomlobbyist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flike schrieb:
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    > > /mecki78 schrieb:
    > >
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    > > > Danach hab ich schon aufgehört zu lesen, weil schon das grober Unfug
    > > ist.
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    +1

    so langsam geht mir die Werbung für Uber hier bei Golem so richtig auf den Sack. Man hat zunehmend das Gefühl hier sind entweder uninformierte Möchtegernanarchisten am Werk oder es handelt sich um eine gekaufte Werbekampange.
    Wer sich auch nur etwas genauer mit dem Taxigewerbe auseinander setzt wird schnell drauf kommen warum es welche Regulationen gibt und wieso es keinen Handlungsbedarf seitens des Gesetzgebers gibt. einzig die Kommunen könnten noch härter durchgreifen.

  6. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: oborgers 28.07.14 - 08:25

    Wenn man sich die Investoren von Uber anschaut und ueber welche Betraege hier geredet wird, halte ich diesen IMHO-Beitrag auch fuer einwandfreie Lobbyarbeit im Sinne der Share(Heuschrecken)-Economy.....leider funktioniert diese Arbeit offensichtlich auch hervorragend
    Geld machen ohne auch nur den Hauch unternehmerischen Risikos darum gehts hier, speziell im Fall Uber und Konsorten tragen die Betreiber der App genau 0 Risiko im Gegensatz zu den "traditionellen" Taxibetreibern und -fahrern, das gesamte Risiko und die gesamten Kosten werden auf die Fahrer geschoben.
    Und "Hobby"fahrer die in Konkurrenz treten zu Berufsfahrer, die von ihrem Beruf leben muessen ..... gehts eigentlich noch

  7. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: Fuchur 28.07.14 - 09:17

    +1

  8. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: KampfJoghurt 28.07.14 - 13:30

    Hallo,

    das Problem liegt doch eher darin, dass der Ansatz zu "teilen", von Firmen wie Uber und Co. ausgenutzt wird. Also mal wieder mit einem sozialen Gedanken Geld verdient wird und dabei der eigentliche Sinn von Share-Economy völlig verloren geht.

    Hinzu kommt, dass die jahrelangen Geschäfte von z. B. Taxiunternehmen ebenfalls dem Wandel der Zeit unterliegen. Nur wer will schon sein Geschäft ändern. Frei nach dem Motto von vielen Kleinunternehmen die kurze Zeit später in der Insolvenz sind: "Das haben wir schon immer so gemacht."

    Ich sehe hier die Chance für die Politik einmal nachzudenken, ob die Überregulierung vielleicht die Lobby in der Vergangenheit gestützt hat, nun aber ein Wandel zu einem anderen Geschäftsmodell stattgefunden hat. Die Deutsche Bahn hatte bis vor kurzem auch noch das alleinige Recht Fernbusse einzusetzen. Dieses Laster aus der Zeit nach der Wende haben wir zum Glück auch abgeworfen.

    Gruß

  9. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: /mecki78 28.07.14 - 14:05

    KampfJoghurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem liegt doch eher darin, dass der Ansatz zu "teilen", von Firmen
    > wie Uber und Co. ausgenutzt wird.
    [...]
    > Ich sehe hier die Chance für die Politik einmal nachzudenken, ob die
    > Überregulierung vielleicht die Lobby in der Vergangenheit gestützt hat, nun
    > aber ein Wandel zu einem anderen Geschäftsmodell stattgefunden hat.

    Erst stellst du die Behauptung auf, die Firmen nutzten das Sharing Model aus und dann stellst du unten die rhetorische Frage, ob ein Wandel zu einem anderen Geschäftsmodell stattgefunden hat?

    Die Antwort ist JA, es hat ein Wandel statt gefunden, und das neue Geschäftsmodell lautet "Ausbeutung der Sharing Community zu Erzielung maximaler Gewinne bei minimalen Risiko, da letzteres auf die Community abgewälzt wird".

    Was der Staat hier primär machen muss ist dieser Ausbeutung der Community einen Riegel vorzuschieben und genau das macht er ja gerade, indem er über und Co verbietet. Der Staat hat ja nur Uber verboten, er hat nicht Privatpersonen verboten andere Privatpersonen mit dem Auto zu befördern, auch dann nicht, wenn dabei Gelder fließen, sofern das ganze nicht kommerziell gemacht wird.

    Es ist ein Unterschied ob irgendwelche Privatpersonen irgend etwas mit anderen Privatpersonen teilen oder ob dabei noch eine Firma im Hintergrund die Fäden zieht, die daraus ein Geschäftsmodell macht und sich dabei bereichert, aber weder bereit ist die Risiken zu tragen, noch sich an die für diese Branche geltenden Bestimmungen zu halten. Es wäre ein leichtes für Uber alle Probleme aus der Welt zu schaffen. Sie könnten von ihren Fahren vorab verlangen, dass sie eine Personenbeförderungsschein vorlegen, alle ihre Fahrer und deren Fahrzeuge bei irgend einer Versicherung zusatzversichern (gegen Sach- und Personenschäden während des Transport von Fahrgästen) und alle an ihre Fahrer gezahlten Gelder dem Finanzamt melden, damit diese auch garantiert korrekt versteuert werden. Warum machen sie das nicht? Ach ja, richtig, dann würden sie das Risiko tragen und der Gewinn würde sich wahrscheinlich halbieren; Nichts mehr mit maximalen Gewinn bei minimalen Risiko.

    /Mecki

  10. Re: IMHO: Kommentar ist grober Unfug

    Autor: underlines 29.07.14 - 11:23

    Diese Apps einfach auf einer dezentralen Architektur und Opensource entwickeln, dann kann sich die Politik mal kreuzweise, weil es dann keine Firma, keinen App-besitzer und niemanden gibt, den man belangen könnte. Es geht nur darum Informationen zu verbreiten wie: "Ich will von A nach B fahren, wer fährt mich?" oder "Ich bin im August im Urlaub, wer will meine Wohnung für x EUR mieten?". Das wurde schon vorher gemacht und nimmt mit diesen Apps einfach für die klassische Konkurrenz zu grosse Ausmasse an.
    Mit einem Dezentralen Netzwerk und einer Opensource App könnte aber niemand belangt werden. Man müsste dann den Service ohne Lizenz illegal machen. Könnte ich mir auch noch vorstellen, dass sowas kommen würde.

    Ich verstehe aber die klassischen Dienstleister und ihr Ärger ebenso. Ist halt alt gegen neu und der stärkere wird gewinnen, so traurig es für rechtschaffende Leute auch ist. Auch mein Job (Informatiker/Softwareentwickler) wird vielleicht ein mal überhaupt nicht mehr gefragt sein, bzw. werden halt nur noch besser qualifizierte Leute aus Schwellenländern angestellt. Tja so ist das Leben. Mein Vater war in der Hochkonjunktur Feinmechaniker und sehr gefragt, heute kriegt man hier einen Hungerlohn und Jobs sind rar.

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