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Es gab noch nie Grundrechte...

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  1. Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 26.06.13 - 12:12

    ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  2. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: w1llowfield 26.06.13 - 12:26

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!


    Interessante Theorie, nur ohne Begründung nicht Aussagekräftig. Führen sie einmal weiter Argumentativ aus. Wenn es laut Ihrer Auffassung noch nie Grundrechte gegeben hat, wieso sind dann in den Artikeln 1 bis 19 des Grundgesetzes ebenjene festgehalten oder sind dies etwa keine Grundrechte? Werden diese unrechtmäßig eingeschränkt? (Gut das werden diese, wie auch im Artikel beschrieben wird, jedoch wäre ein Bezug hierauf interessant)

    Grüße, w1llowfield



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.13 12:29 durch w1llowfield.

  3. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Polydesigner 26.06.13 - 12:37

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!

    Wer noch an das Grundgesetzt glaubt und vertraut ist m.E. blind. Derjenige sollte sich ein paar Tabuthemen ansehen. Zum Beispiel die Obdachlosen Statistik. Städte wie Chemnitz, Kiel oder Magdeburg hatten 2011 um die 230.000 Einwohner.  Dies entspricht ca. den inoffiziellen Zahlen der Wohnungslosen Menschen in ganz Deutschland. All diese Obdachlosen besitzen kein Wahlrecht ohne festen Wohnsitz. Also hat eine theoretische Stadt in Deutschland komplett kein Wahlrecht.

    Der Autor der Meinung vertritt zwar eine begrüßenswerte Ansicht. Jedoch kommt er mir lächerlicher vor wie #Neuland. Es stimmt wir müssen alle auf die Straße und unseren Arabischen Frühling feiern. Aber solange in diesem Land Bier subventioniert wird passiert das nicht. 1984 hallo!

  4. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Endwickler 26.06.13 - 12:41

    w1llowfield schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lala Satalin Deviluke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!
    >
    > Interessante Theorie, nur ohne Begründung nicht Aussagekräftig. Führen sie
    > einmal weiter Argumentativ aus. Wenn es laut Ihrer Auffassung noch nie
    > Grundrechte gegeben hat, wieso sind dann in den Artikeln 1 bis 19 des
    > Grundgesetzes ebenjene festgehalten oder sind dies etwa keine Grundrechte?
    > Werden diese unrechtmäßig eingeschränkt? (Gut das werden diese, wie auch im
    > Artikel beschrieben wird, jedoch wäre ein Bezug hierauf interessant)
    >
    > Grüße, w1llowfield

    Im Grunde hat er Recht. Die Grundrechte sind die Formulierungen, auf die sich die Formulierenden einigten. Dass es Ausdrücke für eine Sache gibt, heißt nicht, dass es die Sache an sich gibt. Diese Grundrechte werden festgelegt, aber in einer anderen Gesellschaftsform sähen sie ganz anders aus, falls sie dort denn auch festgelegt würden.

    Dass, wie es im Artikel so schön heißt, diese Rechte von denen, die sie anerkennen und mit tragen, umgangen werden, bedeutet, dass es diese Rechte im Grunde gar nicht wirklich gibt.

  5. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Yash 26.06.13 - 12:45

    Nach dieser Auffassung gibt es überhaupt kein Recht.

  6. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 26.06.13 - 12:45

    Genau. Diese Formulierungen im Grundrecht werden mit Füßen getreten, täglich angezündet und verbrannt... Sie gelten schlichtweg nicht!

    Eigentlich müsste im Grundgesetz nur folgendes stehen:

    "Das materielle Eigentum steht über allem. Es steht über Menschenleben, der körperlichen Unversehrtheit und der Bildung."

    Das ist das aktuelle Grundgesetz, wie es angewendet wird!

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  7. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 26.06.13 - 12:46

    Nur materielle Rechte.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  8. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Polydesigner 26.06.13 - 12:51

    w1llowfield schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lala Satalin Deviluke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!
    >
    > Interessante Theorie, nur ohne Begründung nicht Aussagekräftig. Führen sie
    > einmal weiter Argumentativ aus. Wenn es laut Ihrer Auffassung noch nie
    > Grundrechte gegeben hat, wieso sind dann in den Artikeln 1 bis 19 des
    > Grundgesetzes ebenjene festgehalten oder sind dies etwa keine Grundrechte?

    Wieder so ein blindes Vertrauen. Also die Grundrechte sind so ähnlich wie der Weihnachtsmann. Man mag vielleicht daran glauben, aber wirklich sehen tut man Sie nicht wirklich. Entschuldige dieser Löffel existiert nicht würde an dieser Stelle in Matrix gesagt werden.

    > Werden diese unrechtmäßig eingeschränkt? (Gut das werden diese, wie auch im
    > Artikel beschrieben wird, jedoch wäre ein Bezug hierauf interessant)

    Ich würde diese Frage am liebsten umdrehen: Wann greifen unsere Grundrechte?

    Sie greifen NICHT in der Psychiatrie, wenn ein Mensch von 17 Pflegern für 12 Std Zwangsfixiert und alleine in einem Raum die Nacht über isoliert werden. Ich sprach mit der Ärztin darüber. Dieser Vorgang hätte eine beruhigende Wirkung auf den Patienten. Komisch war das ich selbst mich 5 Minuten vor der Fixierung ruhig mit dem Mann unterhalten habe.

    Sie greifen nicht vor Gericht, wenn aufgrund einer "Bandentat" die Leute die Schäden bezahlen, welche sie nicht verursacht haben. Warum? Der Haupttäter hat einen Offenbarungseid geleistet und ist dadurch finanziell unantastbar. Ich habe einen Scheibenwischer umgeknickt und dafür 7000¤ bezahlt. Mitgehangen mit gefangen ist unser Rechtsstaat.

    Ich würde gerne weitere Beispiele bringen, jedoch muss ich jetzt arbeiten.

    >
    > Grüße, w1llowfield

    Lg Michel

  9. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Polydesigner 26.06.13 - 12:55

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach dieser Auffassung gibt es überhaupt kein Recht.


    Richtig. Alles eine pure Auslegungssache...

  10. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: mhrt1986 26.06.13 - 13:04

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lala Satalin Deviluke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!
    >
    > Wer noch an das Grundgesetzt glaubt und vertraut ist m.E. blind. Derjenige
    > sollte sich ein paar Tabuthemen ansehen. Zum Beispiel die Obdachlosen
    > Statistik. Städte wie Chemnitz, Kiel oder Magdeburg hatten 2011 um die
    > 230.000 Einwohner.  Dies entspricht ca. den inoffiziellen Zahlen der
    > Wohnungslosen Menschen in ganz Deutschland. All diese Obdachlosen besitzen
    > kein Wahlrecht ohne festen Wohnsitz. Also hat eine theoretische Stadt in
    > Deutschland komplett kein Wahlrecht.
    >
    > Der Autor der Meinung vertritt zwar eine begrüßenswerte Ansicht. Jedoch
    > kommt er mir lächerlicher vor wie #Neuland. Es stimmt wir müssen alle auf
    > die Straße und unseren Arabischen Frühling feiern. Aber solange in diesem
    > Land Bier subventioniert wird passiert das nicht. 1984 hallo!

    Entschuldigung, das ist Schwachsinn. Diese Menschen haben die Rechte, machen allerdings keinen Gebrauch davon. Eigenverantwortung war schon immer gefragt.

  11. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: NERO 26.06.13 - 13:06

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau. Diese Formulierungen im Grundrecht werden mit Füßen getreten,
    > täglich angezündet und verbrannt... Sie gelten schlichtweg nicht!
    >
    > Eigentlich müsste im Grundgesetz nur folgendes stehen:
    >
    > "Das materielle Eigentum steht über allem. Es steht über Menschenleben, der
    > körperlichen Unversehrtheit und der Bildung."
    >
    > Das ist das aktuelle Grundgesetz, wie es angewendet wird!

    Du hast absolut Recht - ich sag mal nur, der Azubi, der 340.000¤ gestohlen hat, saß erstmal 4 Monate in U-Haft. Die Prügler in Causa Johnny K saßen trotz Flucht meines Wissens nie in U-Haft. Hoeneß hat so viel Geld, dass er die Kaution bezahlen kann, für Steuervergehen, welche eigentlich nur mit Haft geahndet werden können. Dolce und Gabana prellen den italienischen Staat um Millionen - die zahlen was und können dann am Wochenende den Catwalk wieder bewundern.

    Man kann ja eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass Geld Leben aufwiegt. Und viel Geld, bedeutet viel Macht und unser System setzt alles daran, diese Leute/Unternehmen/Institutionen zu schützen - immer unter den Vorwand, dass diese ja sonst nicht mehr zahlen würden, wenn Haft/Strafe droht.

    Ganz schlimm finde ich dabei die Entwicklung unseres Justizsystems, welches ja eigentlich vollständig unabhängig seien sollte oder zumindest möglichst autonom agieren sollte. Wenn man dann aber liest, dass es usus ist, bei Unfällen Gutachter hinzuzuziehen, welche im Dienste großer Versicherer stehen und dementsprechend handeln und alle brav abnicken - was soll man da eigentlich noch sagen... Es geht mittlerweile gegen Mieter in allen Belangen, Richter sprechen unsinnige Urteile aus (ich sage nur wer kein Helm trägt, trägt Mitschuld!) usw. usf.

    Eigentlich kann man nur sprachlos sein.

    Interessant - man erlaube mir die Ausführung - sind auch zwei Aspekte:

    1) Kein Aufschrei der Opposition. Wo sind eigentlich die Piraten hin? Keiner schreit politisch groß auf. Das kann doch nur ein Zeichen dafür sein, dass hier die Bundesregierung auch nicht ganz ahnungslos ist bzw. die jeweiligen Regierungen Bescheid wissen mussten! Ich möchte nicht wissen, wie lange das schon so geht! Neuland - von wegen.
    2) Man wirft ja immer gern Wirtschaftsunternehmen vor, schamlos Gesetzeslücken auszunutzen, um Steuern zu sparen bspw. Hier haben wir doch ein gutes Beispiel, dass die Politik ja kaum anders ist. Nach dem Motto - die rechtliche Grauzone (sprich es gibt keine Gesetze) nutzen wir doch gleich mit aus. Internationales Recht? Gibt es in der Vielfalt nicht, also können wir alle mal kräftig im Pott rühren und schauen, was oben und was unten bleibt.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  12. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: mhrt1986 26.06.13 - 13:09

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > w1llowfield schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lala Satalin Deviluke schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ...sie wurden uns von Anfang an nur vorgegaukelt!
    > >
    > >
    > > Interessante Theorie, nur ohne Begründung nicht Aussagekräftig. Führen
    > sie
    > > einmal weiter Argumentativ aus. Wenn es laut Ihrer Auffassung noch nie
    > > Grundrechte gegeben hat, wieso sind dann in den Artikeln 1 bis 19 des
    > > Grundgesetzes ebenjene festgehalten oder sind dies etwa keine
    > Grundrechte?
    >
    > Wieder so ein blindes Vertrauen. Also die Grundrechte sind so ähnlich wie
    > der Weihnachtsmann. Man mag vielleicht daran glauben, aber wirklich sehen
    > tut man Sie nicht wirklich. Entschuldige dieser Löffel existiert nicht
    > würde an dieser Stelle in Matrix gesagt werden.
    >
    > > Werden diese unrechtmäßig eingeschränkt? (Gut das werden diese, wie auch
    > im
    > > Artikel beschrieben wird, jedoch wäre ein Bezug hierauf interessant)
    >
    > Ich würde diese Frage am liebsten umdrehen: Wann greifen unsere
    > Grundrechte?
    >
    > Sie greifen NICHT in der Psychiatrie, wenn ein Mensch von 17 Pflegern für
    > 12 Std Zwangsfixiert und alleine in einem Raum die Nacht über isoliert
    > werden. Ich sprach mit der Ärztin darüber. Dieser Vorgang hätte eine
    > beruhigende Wirkung auf den Patienten. Komisch war das ich selbst mich 5
    > Minuten vor der Fixierung ruhig mit dem Mann unterhalten habe.
    >
    > Sie greifen nicht vor Gericht, wenn aufgrund einer "Bandentat" die Leute
    > die Schäden bezahlen, welche sie nicht verursacht haben. Warum? Der
    > Haupttäter hat einen Offenbarungseid geleistet und ist dadurch finanziell
    > unantastbar. Ich habe einen Scheibenwischer umgeknickt und dafür 7000¤
    > bezahlt. Mitgehangen mit gefangen ist unser Rechtsstaat.
    >
    > Ich würde gerne weitere Beispiele bringen, jedoch muss ich jetzt arbeiten.
    >
    > >
    > > Grüße, w1llowfield
    >
    > Lg Michel

    Willkommen in der Welt. Falls Sie es noch nicht gewusst haben: Rechte können durch andere Rechte eingeschränkt werden! Das ist ebenfalls im Gesetz verankert. Falls Sie also nach einem unantastbaren Recht suchen, nehmen Sie Artikel 1. Die anderen Rechte sind "unverletzlich", was bedeutet, dass sie nur durch ein anderes Gesetz eingeschränkt werden können. Sehen Sie, kein Recht bis auf den Artikel 1 können Sie in jedem Fall beanspruchen. Und das ist gut so. Andernfalls säße bspw. niemand im Knast.

  13. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Thaodan 26.06.13 - 13:45

    Eben Recht ist eine Menschliche Erfindung, deswegen kann man in der Natur nie von unrecht oder recht reden.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  14. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Nihilus 26.06.13 - 14:08

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben Recht ist eine Menschliche Erfindung, deswegen kann man in der Natur
    > nie von unrecht oder recht reden.

    +1 !

    Exakt! Deshalb "Recht" auch "Relativieren" mit Geld. Alles was begehrt ist, ist auch mächtig. Viele wollen erst Geld und dann Recht.

  15. Re: Nicht ganz richtig aber auch nicht völlig verkehrt

    Autor: Kasabian 26.06.13 - 14:16

    Der Fehler war dass die Justiz dabei wohl eher an sich selbst dachte, als an den Bürger. Deshalb wirste auch niemals welche von denen auf einem Arbeitsamt sehen. Immer neue Regeln oder Gesetze schaffen, neue Paragraphen und irgendwann Blick kein Schwein mehr durch was nun was ist nud wer mit wem macht...

    Deshalb haben Juristen für mich auch nichts in der Politik verloren.
    Sie sollen wachen über jene und denen als Kontra zu deren Entscheidungen dienen und nicht alle Staatsgewalten an sich reißen. Und genau da sind wir jetzt. Egal ob sich in der Politik Jursiten als Datenschützer finden oder nicht.

    Es geht hier nicht nur um den Datenschutz.
    Bestenfalls zeigen die Vorfälle nur dass es immer schlimmer wird und keine Sau mehr durchblickt was sich hinter den Kulissen abspielt.

    Jeder einzelne Punkt der Justiz braucht ein extra Studium, nur um diesen einen Punkt zuverstehen. Sei es Erbrecht oder auch Datenschutz. Überall gibt es Hintertüren, welche genügend Spielraum lassen für irgendwelchen Mist den die Welt ohnehin nicht braucht.

    Bezahlen muss dies am Ende immer der Bürger.

    Was ist das für eine Demokratie, wenn der Bürger selbst nicht mehr weißt was in seinem Staat läuft oder abgeht. Wenn Militär und Polizei eigenständig handeln und sich schon halbwegst als eigene Staatgewalt betrachten?

    Wir haben Fehler gemacht aber sie niemals geändert, sondern einfach immer nur einne weiteren drangehängt. So dass am Ende sogar ein Grundrecht sinnlos erscheint und Menschen wie Mollath oder sogar Steuerfahnder (Buch: Frank Wehrheim) darunter leiden müssen.

    in beiden Fällen zeigt sich der reale Irrsinn wohin zuviel Bürokratie führt dass sich sogar das Verfassungsgericht erst mit den Fällen beschäftigen muss.

    Bezahlen muss dies natürlich auch wieder der Steuerzahler...

    Man kann allerdings auch nicht nur die Fehler ständig bei den anderen suchen.
    Wir machen alle Fehler, nur wir müssen auch bereit sein daraus zu lernen und dies ist leider bis heute nicht der Fall.

    Lieber leugnen, als "Schwäche" zeigen.
    Das wird heute immer noch häufig so gesehen und zeigt nur dass es Menschen gibt die überhaupt nicht bereit oder einfach zu dämlich sind sich weiterzuentwickeln.
    Wenn solche Menschen in eine wichtige Position oder zu Amt und Würden kommen, dann geht das Spielchen wieder von vorne los.

    Schöne Beispiele dazu was verkehrt läuft konnte man in Panorama sehen, wo Bürger gegen Bürger demonstrieren. Wenn du eine Wohnung suchst dann bitte nicht in meiner Gegend. Oder wir sind doch besser als die anderen, die noch keine Wohnung haben. So hätte man es auch ausdrücken können und zeigt nur wie primitiv wir selbst doch sind.

    Natürlich kann man hier argumentieren dass man die Bürger hätte gleich mit einbeziehen sollen. Das wäre zumindest ein Anfang. Aber wie oft habe ich selbst schon erlebt dass die Bürger eingeladen waren, nur nicht zahlreich gekommen sind und hinterher sich auf der Straße wiederfinden als hätten diese von nicht eine Ahnung gehabt. Diese hatten sie auch nicht, weil sie sich selbst nicht regelmäßig informiert haben, sondern nur irgendwelchen Schlachtrufen hinterherrennen.

    Wir sind alle nicht prefekt. Aber wir sollten zumindest daran arbeiten dass wir selbst zurfrieden sein können oder zumindest dann sagen... interessiert mich nicht und da ich keine Meinung habe halte ich mich aus allem heraus. Das wäre sogar ok. Aber dann bitte auch kein Kreuz machen.... oder wenn sich zuvor ändern und verbessern.

    Dann wären uns zumindest Leute wie der Friedrich erspart geblieben.

  16. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Thaodan 26.06.13 - 14:16

    Wo nicht alle erdachten Sozialen Grenzen schlecht sind, so finde ich sollte Ehre (vor allem die Ritterliche vorm aus Europa) mehr Verbreitung finden da sie Menschen davor abhält solch Dinge zu tun.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  17. Re: Doch es gab sie ...

    Autor: caldeum 26.06.13 - 14:26

    ... aber sie wurden mit den Jahren durch verschiedenste faule Parlamentarier langsam ausgehöhlt und haben sich zu dem jetzigen klapprigen Konstrukt entwickelt.

    Der alte Max Reimann hat es 1951 schon kommen gesehen und sich von der Unterzeichnung des GG mit den Worten

    „Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!“

    distanziert. Reimann und seine Partei gibt es nicht mehr, daher obliegt diese Aufgabe nun uns oder (falls auch wir es verkacken sollten) denen nach uns.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.13 14:27 durch caldeum.

  18. Re: Nicht ganz richtig aber auch nicht völlig verkehrt

    Autor: Thaodan 26.06.13 - 14:28

    Kasabian schrieb:
    -------------------------------------
    > Natürlich kann man hier argumentieren dass man die Bürger hätte gleich mit
    > einbeziehen sollen. Das wäre zumindest ein Anfang. Aber wie oft habe ich
    > selbst schon erlebt dass die Bürger eingeladen waren, nur nicht zahlreich
    > gekommen sind und hinterher sich auf der Straße wiederfinden als hätten
    > diese von nicht eine Ahnung gehabt. Diese hatten sie auch nicht, weil sie
    > sich selbst nicht regelmäßig informiert haben, sondern nur irgendwelchen
    > Schlachtrufen hinterherrennen.
    Das ist das Problem das sich die Bürger nicht als Teil des Staates sehen.
    Kultur und Sprache als Synergie binden die Leute an denn Staat da diese das oben erwähnte als Teil ihrer selbst sehen (sollten).
    Wenn das der Fall ist geschieht das ganze, wenn der Staat es richtig macht auch mit dem Staat. Bei der Deutschen Kultur gibt es übrigends mehr Staaten zu denen diese Kultur gehört (was daran liegt das es ganz spät erst einen Nationalstaat gab und davor mehr und mehr Staaten sich von der Idee abgekapt haben. Erst die Niederlande und dann die Schweiz).

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  19. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Polydesigner 27.06.13 - 00:45

    mhrt1986 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Polydesigner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel die Obdachlosen
    > > Statistik. Städte wie Chemnitz, Kiel oder Magdeburg hatten 2011 um die
    > > 230.000 Einwohner.  Dies entspricht ca. den inoffiziellen Zahlen der
    > > Wohnungslosen Menschen in ganz Deutschland. All diese Obdachlosen
    > besitzen
    > > kein Wahlrecht ohne festen Wohnsitz. Also hat eine theoretische Stadt in
    > > Deutschland komplett kein Wahlrecht.
    >
    > Entschuldigung, das ist Schwachsinn. Diese Menschen haben die Rechte,
    > machen allerdings keinen Gebrauch davon. Eigenverantwortung war schon immer
    > gefragt.

    Entschuldigung, das ist Schwachsinn. Super Antwort. Wow. Und wo bleiben die Hard Facts? Wo ist der Paragraph wo das Wahlrecht der Obdachlosen gesichert ist? Es existiert nicht. Deshalb kannst du nur von Faulheit sprechen...


    > Diese Menschen haben die Rechte, machen allerdings keinen Gebrauch davon.

    Ich selbst war obdachlos. Ich wollte wählen. Stand im Wahlbüro und wollte meinen Stimmzettel erhalten. Es war etwas peinlich für mich, als ich nicht wählen durfte. Ohne eingetragenen Wohnsitz taucht man in keinem Wahlregister auf. Erst mit einem Wohnsitz bekommt man wieder die Möglichkeit zu wählen. Eigeninitiative ha ha. Ich wurde Gesetzlich von der Wahl ferngehalten.

    Deine stumpfe Aussage ist jedoch ein gutes Beispiel für die Blindheit unserer Mitbürger. Hirn aus und Hörensagen an. Bild Zeitung dazu passend im Pausenraum. Armes Deutschland!

  20. Re: Es gab noch nie Grundrechte...

    Autor: Polydesigner 27.06.13 - 01:08

    http://bernhardsweblog.blogspot.de/2010/11/sozialrassismus-obdachlose-kommunalwahl.html?m=1

    Hierzu ein Artikel von 2010. An der angesprochenen Wahl konnte ich mangels damaliger 3 Monats Frist nicht teilnehmen. Soviel dazu...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.13 01:09 durch Polydesigner.

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