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Politischer Aktionismus

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  1. Politischer Aktionismus

    Autor: Little_Green_Bot 18.11.14 - 20:00

    Bis etwa 12 Jahre sollten Eltern ihre Kinder nicht ohne Aufsicht surfen lassen. Nicht nur, um sie vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen, sondern vor allem, um Medienkompetenz zu schulen.

    Danach kommt die Pubertät, und die Jugendlichen lassen sich nichts mehr vorschreiben. Die Tricks zum Aushebeln des Jugendschutzes bringen sie sich bei Bedarf gegenseitig bei.

    Ich sehe also keinen Sinn in politischem Eingreifen. Einmal mehr können Gesetze nicht erreichen, was an guter Erziehung versäumt wird.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  2. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Garius 18.11.14 - 20:08

    Und unter Aufsicht heißt was? Das du die ganze Zeit hinter ihnen stehst?

  3. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Little_Green_Bot 18.11.14 - 20:19

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und unter Aufsicht heißt was? Das du die ganze Zeit hinter ihnen stehst?

    Nicht notwendiger Weise. Man kann den Online-Zugang am Gerät oder über den Router deaktivieren. Es gibt genügend Spiele, die auch offline laufen. Mir ist klar, dass in der gegenwärtigen Kultur ein Online-Zugang als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Aber das sollte in jungen Familien nicht so sein.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.14 20:19 durch Little_Green_Bot.

  4. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Moe479 18.11.14 - 20:28

    es heisst genau das was es sagt, man muss sich zwangsläufig mit der jugend beschäftigen, seiner verantwortung ganz persönlich selbst nachkommen und das nicht vater staat/anderen überlassen.

  5. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Pwnie2012 18.11.14 - 20:40

    es ist ja generell einfach so, dass man dem kind nicht bücher vorliest, sondern beim surfen hilft. Nur weil Computer erfunden wurden, heißt das nicht, dass man jetzt aufhören kann, zu Erziehen

  6. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Garius 18.11.14 - 23:49

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht notwendiger Weise. Man kann den Online-Zugang am Gerät oder über den
    > Router deaktivieren. Es gibt genügend Spiele, die auch offline laufen. Mir
    > ist klar, dass in der gegenwärtigen Kultur ein Online-Zugang als
    > Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Aber das sollte in jungen Familien
    > nicht so sein.
    Warum sollte man das tun? Da gibt's unter Pädagogen so einen Spruch: Freiheit so viel wie möglich, Grenzen so viel wie nötig. Meine Frage bezog sich ja auf dein Verständnis von Aufsicht. Unter Aufsicht sagt erstmal nichts über die Art und die Dauer der persönlichen Beobachtung aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.14 23:56 durch Garius.

  7. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Garius 18.11.14 - 23:56

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es heisst genau das was es sagt, man muss sich zwangsläufig mit der jugend
    > beschäftigen, seiner verantwortung ganz persönlich selbst nachkommen und
    > das nicht vater staat/anderen überlassen.
    Das sagt es aber eben nicht aus. Sich mit den Lebenswelten der Kinder/Jugendlichen zu beschäftigen ist sehr viel präziser erklärt als der bloße Textbaustein "nicht ohne Aufsicht". Diese Aufsicht kann ja verschieden intensiv sein. Wenn "nicht ohne Aufsicht" heißt, dass man permanent im gleichen Raum ist, ohne sich nur eine Minute aus dem Zimmer zu trauen, dann ist dies m.M.n. die falsche Ausprägung von Aufsicht. Zumindest wenn man keinen autoritären oder autoritativen Erziehungsstil führen möchte.
    Natürlich darf man seinen Erziehungsstil selbst wählen und demnach natürlich gemäß dem Satz 'Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser' handeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.11.14 23:57 durch Garius.

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