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Ich bin gegen das Thema xyz

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: AllDayPiano 05.12.20 - 17:46

    Du Nazi! Die AfD ist auch dafür! NAAAAAZIIIIIII!!!!11111elf


    Ehrlich: was soll das? Wieso darf man heutzutage nichteinmal mehr gegen eine Gebührenerhöhung sein, nur weil sie AfD es auch ist?

    Langsam wird's einfach nur ätzend. Nur weil wenigstens eine demokratische Partei eines einzelnen Landes in Deutschland nicht ja und Amen zur Erhöhung sagt, wird sie gleich in die Nazi Ecke gestellt?

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  2. Re: Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: demon driver 05.12.20 - 18:51

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Nazi! Die AfD ist auch dafür! NAAAAAZIIIIIII!!!!11111elf
    >
    > Ehrlich: was soll das? Wieso darf man heutzutage nichteinmal mehr gegen
    > eine Gebührenerhöhung sein, nur weil sie AfD es auch ist?
    >
    > Langsam wird's einfach nur ätzend. Nur weil wenigstens eine demokratische
    > Partei eines einzelnen Landes in Deutschland nicht ja und Amen zur Erhöhung
    > sagt, wird sie gleich in die Nazi Ecke gestellt?

    Wer tut das?

  3. Re: Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: theFiend 05.12.20 - 18:54

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Langsam wird's einfach nur ätzend. Nur weil wenigstens eine demokratische
    > Partei eines einzelnen Landes in Deutschland nicht ja und Amen zur Erhöhung
    > sagt, wird sie gleich in die Nazi Ecke gestellt?

    Zumal es die selbe Partei ist die in 15 anderen Bundesländern und im Bund dafür ist.
    Bei dem Zwist geht es viel weniger um die Gebühren und ähnliches, sondern schlicht darum das sich in diesem einen Bundesland eben teile der CDU eine engere Zusammenarbeit mit der AfD wünschen. Und bei diesem Thema hier, sind sie halt gegen einen Pfosten gelaufen, sowohl Personell als auch bildlich.

  4. What?

    Autor: demon driver 05.12.20 - 19:02

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Nazi! Die AfD ist auch dafür! NAAAAAZIIIIIII!!!!11111elf
    >
    > Ehrlich: was soll das? Wieso darf man heutzutage nichteinmal mehr gegen
    > eine Gebührenerhöhung sein, nur weil sie AfD es auch ist?
    >
    > Langsam wird's einfach nur ätzend. Nur weil wenigstens eine demokratische
    > Partei eines einzelnen Landes in Deutschland nicht ja und Amen zur Erhöhung
    > sagt, wird sie gleich in die Nazi Ecke gestellt?

    Und wer tut das? Weder der Artikel, noch die im Artikel erwähnte CDU-Kritik mit AfD-Bezug. Vielleicht mal genauer lesen?

    Ein Hinweis, dass sich eine bestimmte Position bei der AfD fände, sollte Sympathisanten der betreffenden Position ohnehin nicht bloß zu einer reflexhaften Trotzreaktion, sondern zuerst mal zum Nachdenken veranlassen. Dass nur CDU/CSU und AfD, also die parlamentarische Rechte, aktuell gegen eine Anpassung der Rundfunkgebühren an steigende Preise und Kosten, mithin gegen eine fortgesetzte Sicherung der Finanzierbarkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf bisherigem Niveau und damit gegen einen funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind, ist ja nun auch kein Zufall, wie ich schon in #msg-5808031 schrieb.

  5. Re: What?

    Autor: PeterHeat 06.12.20 - 22:24

    demon driver schrieb:

    > Ein Hinweis, dass sich eine bestimmte Position bei der AfD fände, sollte
    > Sympathisanten der betreffenden Position ohnehin nicht bloß zu einer
    > reflexhaften Trotzreaktion, sondern zuerst mal zum Nachdenken veranlassen.
    > Dass nur CDU/CSU und AfD, also die parlamentarische Rechte, aktuell gegen
    > eine Anpassung der Rundfunkgebühren an steigende Preise und Kosten, mithin
    > gegen eine fortgesetzte Sicherung der Finanzierbarkeit des
    > öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf bisherigem Niveau und damit gegen
    > einen funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind, ist ja nun
    > auch kein Zufall, wie ich schon in #msg-5808031 schrieb.
    Wie kommst du darauf, dass das bisherige Niveau nur mit steigenden Kosten gehalten gehalten werden kann? Was befürchtest du würde sich verschlechtern wenn Moderatoren wie Klaus Kelber nicht 600.000¤ bekommen würden sondern sagen wir nur 200.000¤?
    Und das ein funktionierende ÖRR nur mit >10Milliarden möglich ist machst du woran fest, warum sollte es mit 5Milliarden nicht möglich sein? Andere Länder machen es doch vor ;)
    Das aus der parlamentarischen Linken weniger Kritik an den Kosten des ÖRR kommt liegt vieleicht auch daran das die Angestellten des ÖRR poltisch stark linkslastig sind, was zulest erst wieder eine Umfrage unter den Volontäre aufzeigte.

  6. Re: Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: AllDayPiano 07.12.20 - 09:36

    So ziemlich jede Presse. Seit Tagen kommt es täglich in den Nachrichten. Aber warum sich alle darüber aufregen, wurde tatsächlich heute morgen zum ersten Mal im Radio vertieft.

    Im Kopf bleibt bei den Leuten hängen: CDU = AfD.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  7. Re: What?

    Autor: AllDayPiano 07.12.20 - 09:42

    Wir haben schon jetzt mit den teurersten Rundfunk der Welt, haben viel Redundanz, haben durch die hohen Gehälte schon jetzt unfassbar hohe Pensionskosten.

    Der ÖRR ist wahnsinnig wichtig und ich bin der letzte, der gegen ihn ist. Ich bin allerdings für die Einhaltung des Sparsamkeitsgebots. Mit der Umstellung auf die Haushaltsabgabe wurden die absolute Gebührenlast um 600? Mio. Euro vergrößert (falls ich das richtig im Kopf habe). Natürlich brauchte es da x Jahre keine Beitragsanpassung - die ist ja still und heimlich passiert.

    Fernsehen verliert zunehmend an Relevanz. Die junge Zielgruppe (zu der ich mit 33 Jahren auch zähle) sieht kein Fernsehen mehr. Mit Funk werden natürlich auch digitale Inhalte vorangetrieben, Sendungen wie Walulis Woche kann man in der ARD Mediathek sehen (wobei ich der Meinung bin, dass so eine Nieschenplattform nicht wirklich sinnvoll ist).

    Aber die Gebühren haben mittlerweile einen Wert erreicht, der irrwitzig ist. Auch ohne einer Inflationsanpassung.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  8. Re: What?

    Autor: demon driver 07.12.20 - 11:31

    PeterHeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    >
    > > Ein Hinweis, dass sich eine bestimmte Position bei der AfD fände, sollte
    > > Sympathisanten der betreffenden Position ohnehin nicht bloß zu einer
    > > reflexhaften Trotzreaktion, sondern zuerst mal zum Nachdenken veranlassen.
    > > Dass nur CDU/CSU und AfD, also die parlamentarische Rechte, aktuell gegen
    > > eine Anpassung der Rundfunkgebühren an steigende Preise und Kosten, mithin
    > > gegen eine fortgesetzte Sicherung der Finanzierbarkeit des
    > > öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf bisherigem Niveau und damit gegen
    > > einen funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind, ist ja nun
    > > auch kein Zufall, wie ich schon in #msg-5808031 schrieb.

    > Wie kommst du darauf, dass das bisherige Niveau nur mit steigenden Kosten
    > gehalten gehalten werden kann?

    Weil Dinge teurer werden? Laut Inflationsrate um rund 15% seit der letzten Gebührenänderung.

    > Was befürchtest du würde sich verschlechtern
    > wenn Moderatoren wie Klaus Kelber nicht 600.000¤ bekommen würden sondern
    > sagen wir nur 200.000¤?

    Was interessiert bei einem Budget der Öffentlich-Rechtlichen von 9,1 Mrd. ¤ das Gehalt von ein paar Top-Moderatoren?

    > Und das ein funktionierende ÖRR nur mit >10Milliarden möglich ist machst du
    > woran fest, warum sollte es mit 5Milliarden nicht möglich sein?

    Den genauen Betrag mache *ich* überhaupt nicht fest. Was ich sage, ist, dass, selbst wenn sich sonst nichts ändert, die Kosten steigen, und dass demensprechend die Einkünfte steigen müssen, wenn man keine Abstriche machen will. Wer glaubt, dass das auch mit der Hälfte des Budgets gehen sollte, ist eingeladen, zu zeigen, wie.

    > Andere Länder machen es doch vor ;)

    Wo gibt es denn sonst noch die Vielfalt?

    > Das aus der parlamentarischen Linken weniger Kritik an den Kosten des ÖRR
    > kommt liegt vieleicht auch daran das die Angestellten des ÖRR poltisch
    > stark linkslastig sind,

    Aaah ja, natürlich.

    > was zulest erst wieder eine Umfrage unter den Volontäre aufzeigte.

    Weil Volontäre das Programm machen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.20 11:33 durch demon driver.

  9. Re: What?

    Autor: demon driver 07.12.20 - 12:19

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Vorab: Ich stimme vielem zu.

    > Wir haben schon jetzt mit den teurersten Rundfunk der Welt, haben viel
    > Redundanz, haben durch die hohen Gehälte schon jetzt unfassbar hohe
    > Pensionskosten.

    Trotzdem sind die Gebühren hier nicht die höchsten. 2018 jedenfalls waren sie pro Haushalt gerechnet in Schweden, Österreich, Norwegen, Dänemark und in der Schweiz noch höher (dort sogar sehr viel höher).

    > Der ÖRR ist wahnsinnig wichtig und ich bin der letzte, der gegen ihn ist.
    > Ich bin allerdings für die Einhaltung des Sparsamkeitsgebots. Mit der
    > Umstellung auf die Haushaltsabgabe wurden die absolute Gebührenlast um 600?
    > Mio. Euro vergrößert (falls ich das richtig im Kopf habe). Natürlich
    > brauchte es da x Jahre keine Beitragsanpassung - die ist ja still und
    > heimlich passiert.

    Ok, das kann man gerne mit den insgesamt rund 15% Inflation über die verganegenen 11 Jahre verrechnen.

    > Fernsehen verliert zunehmend an Relevanz. Die junge Zielgruppe (zu der ich
    > mit 33 Jahren auch zähle) sieht kein Fernsehen mehr. Mit Funk werden
    > natürlich auch digitale Inhalte vorangetrieben, Sendungen wie Walulis Woche
    > kann man in der ARD Mediathek sehen (wobei ich der Meinung bin, dass so
    > eine Nieschenplattform nicht wirklich sinnvoll ist).
    >
    > Aber die Gebühren haben mittlerweile einen Wert erreicht, der irrwitzig
    > ist. Auch ohne einer Inflationsanpassung.

    Siehe oben. Ich finde nicht, dass die Gebühren absolut gesehen zu hoch wären. Sie könnten allerdings gerechter verteilt werden. Und natürlich kann und muss man über ihre Verwendung diskutieren, und darüber, wie die Öffentlich-Rechtlichen Relevanz behalten. Vor allem denke ich jedenfalls, dass es falsch wäre, die Finanzierung infrage zu stellen, bevor man ein plausibles Konzept hat, das mit weniger Geld klappen würde...

  10. Re: What?

    Autor: wurstdings 07.12.20 - 12:55

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem sind die Gebühren hier nicht die höchsten. 2018 jedenfalls waren
    > sie pro Haushalt gerechnet in Schweden, Österreich, Norwegen, Dänemark und
    > in der Schweiz noch höher (dort sogar sehr viel höher).
    Jupp, aber die Gesamtkosten sind deutlich geringer, beim ORF z.B. ca. 1 Milliarde. Es gibt also keinen Grund, warum wir in Deutschland mit 1 Milliarde nicht das Gleiche erreichen können wie Österreich. Und das wäre mal eben 1/8 der jetzigen Kosten pro Haushalt.
    Oder man macht ne Kombination aus PayTV und ÖR. Nachrichten und Bildung gegen ein geringes Endgelt für jeden und Kultur/Unterhaltung nur gegen 18¤ pro Monat.
    Falls Tatort und Co wirklich so wichtig und beliebt beim Volk sind, sollte sich das ja problemlos tragen.
    > Vor allem denke ich jedenfalls,
    > dass es falsch wäre, die Finanzierung infrage zu stellen, bevor man ein
    > plausibles Konzept hat, das mit weniger Geld klappen würde...
    Sehe ich anders, würde man die Geldmittel entsprechend eingrenzen, gehen entweder ein paar Sender pleite oder passen sich an. Sollten alle pleite gehen, können Neue nachrücken, die bessere Konzepte für weniger Geld haben.

  11. Re: What?

    Autor: demon driver 07.12.20 - 13:59

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trotzdem sind die Gebühren hier nicht die höchsten. 2018 jedenfalls waren
    > > sie pro Haushalt gerechnet in Schweden, Österreich, Norwegen, Dänemark und
    > > in der Schweiz noch höher (dort sogar sehr viel höher).

    > Jupp, aber die Gesamtkosten sind deutlich geringer, beim ORF z.B. ca. 1
    > Milliarde. Es gibt also keinen Grund, warum wir in Deutschland mit 1
    > Milliarde nicht das Gleiche erreichen können wie Österreich.

    Klar, der Bayerische Rundfunk wird schon für Gesamtdeutschland ausreichen, oder wie?

    Und vielleicht will man ja auch mehr erreichen als in Österreich?

    > Und das wäre
    > mal eben 1/8 der jetzigen Kosten pro Haushalt.
    > Oder man macht ne Kombination aus PayTV und ÖR. Nachrichten und Bildung
    > gegen ein geringes Endgelt für jeden und Kultur/Unterhaltung nur gegen 18¤
    > pro Monat.
    > Falls Tatort und Co wirklich so wichtig und beliebt beim Volk sind, sollte
    > sich das ja problemlos tragen.

    Wie gesagt, eine andere Verteilung und Erhebung der Gebühren ist durchaus diskussionswürdig. Von Pay-per-view-Modellen halte ich aber nichts, denn dann zählt nur noch der Massengeschmack, noch deutlich mehr als ohnehin schon. Die Öffentlich-Rechtlichen sind aber explizit auch dazu da, Produzenten die Möglichkeit zu geben, Kultur- und Unterhaltungs-Programm zu machen, das sich nicht immer nur nach dem Massengeschmack richtet. Das wäre mit einer solchen Bezahlform tot.

    > > Vor allem denke ich jedenfalls,
    > > dass es falsch wäre, die Finanzierung infrage zu stellen, bevor man ein
    > > plausibles Konzept hat, das mit weniger Geld klappen würde...

    > Sehe ich anders, würde man die Geldmittel entsprechend eingrenzen, gehen
    > entweder ein paar Sender pleite oder passen sich an. Sollten alle pleite
    > gehen, können Neue nachrücken, die bessere Konzepte für weniger Geld haben.

    Und das alles mit dem offensichtlichen Risiko, dass Besseres kaputtgeht und nur Schlechteres nachkommt? Das kann doch auch niemand wollen. Und deswegen gibt es dieses unabhängige Gremium, das den Finanzbedarf berechnet. Damit nicht jederzeit irgendein Hansel kommt und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorschreibt, mit wieviel Geld er wie gut zu sein hat, sonst pleite, basta, Pech gehabt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen gesetzlichen Auftrag, den kann man nicht einerseits einfordern und andererseits die Mittel nach Lust und Laune kürzen.

  12. Re: What?

    Autor: Fragger 07.12.20 - 14:00

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trotzdem sind die Gebühren hier nicht die höchsten. 2018 jedenfalls
    > waren
    > > sie pro Haushalt gerechnet in Schweden, Österreich, Norwegen, Dänemark
    > und
    > > in der Schweiz noch höher (dort sogar sehr viel höher).
    > Jupp, aber die Gesamtkosten sind deutlich geringer, beim ORF z.B. ca. 1
    > Milliarde. Es gibt also keinen Grund, warum wir in Deutschland mit 1
    > Milliarde nicht das Gleiche erreichen können wie Österreich.
    Korrekt. Wir erreichen momentan sogar mehr als Österreich.

    > Und das wäre
    > mal eben 1/8 der jetzigen Kosten pro Haushalt.
    > Oder man macht ne Kombination aus PayTV und ÖR. Nachrichten und Bildung
    > gegen ein geringes Endgelt für jeden und Kultur/Unterhaltung nur gegen 18¤
    > pro Monat.
    Warum so? Nachrichten bekommt man überall und Bildung ist eh kostenlos. Kultur/Unterhaltung kostet Geld (Museum, Konzert, Kino). Warum nicht andersrum? Sollten nur die Privilegierten Kultur/Unterhaltung genießen? Diejenigen, die sich keine Kinokarte leisten können, werden auch nicht PayTV bezahlen.

    Was ist mit politischer Satire? Ist doch Unterhaltung. Sollten sich nur die reichen das Privileg leisten, über unsere Politiker zu lachen? Du müsstest deinen Plan etwas besser begründen.

    > Falls Tatort und Co wirklich so wichtig und beliebt beim Volk sind, sollte
    > sich das ja problemlos tragen.
    Besonders der Tatort wird sich (den Einschaltquoten nach zu urteilen), gut halten, falls deine Idee umgesetzt wird. Das was leiden wird, ist eher das investigative oder bissige.

    > > Vor allem denke ich jedenfalls,
    > > dass es falsch wäre, die Finanzierung infrage zu stellen, bevor man ein
    > > plausibles Konzept hat, das mit weniger Geld klappen würde...
    > Sehe ich anders, würde man die Geldmittel entsprechend eingrenzen, gehen
    > entweder ein paar Sender pleite oder passen sich an. Sollten alle pleite
    > gehen, können Neue nachrücken, die bessere Konzepte für weniger Geld haben.
    Es gibt solche Konzepte, schon seit vielen Jahrzehnten. Nennt sich Privatfernsehen. Da kommt dann entweder Fox News raus, welches sich von Parteigeldern finanziert. Oder RT-Deutsch, was von der russischen Regierung finanziert wird. Von beiden erwarte ich keine kritische Berichterstattung.

    Oder RTL, welches die Schiene "Dumm macht Geld" fährt und ihr Werbeprogramm ab und zu mit 10 Minuten 08/15-Film unterbricht. Aber etwas wie der ÖR? Nö, der würde dabei nicht rauskommen.

  13. Re: Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: Fragger 07.12.20 - 14:06

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Nazi! Die AfD ist auch dafür! NAAAAAZIIIIIII!!!!11111elf
    Ähm? Hat dein Bot-Script eine Fail-Funktion? Wer hat wo Nazi geschrieben?

    > Ehrlich: was soll das? Wieso darf man heutzutage nichteinmal mehr gegen
    > eine Gebührenerhöhung sein, nur weil sie AfD es auch ist?
    Du darft gegen eine Gebührenerhöhung sein. Argumentiere das und gut ist. Niemand wird dich Nazi nennen. Es sei denn du erzählst uns, dass die Juden in den Gremien sitzen und Deutschland eigentlich eine GmbH ist...

    > Langsam wird's einfach nur ätzend. Nur weil wenigstens eine demokratische
    > Partei eines einzelnen Landes in Deutschland nicht ja und Amen zur Erhöhung
    > sagt, wird sie gleich in die Nazi Ecke gestellt?
    Ähm? Redest du von der AfD? Die hat sich eigentlich schon vor Jahren in die rechte Ecke gestellt. Nein, nicht nur gestellt, sondern mit Freude einen Kopfsprung in den braunen Sumpf gemacht. Die NPD ist momentan ruhig und hält still. Ansonsten sehe ich keine Partei, die hier in die rechte Ecke gestellt wird, weil sie gegen den Beitrag ist...

  14. Re: Ich bin gegen das Thema xyz

    Autor: AllDayPiano 07.12.20 - 14:54

    > Ähm? Redest du von der AfD?

    Nein. Von der CDU. Die AfD ist keine demokratische Partei.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  15. Re: What?

    Autor: wurstdings 07.12.20 - 14:54

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, der Bayerische Rundfunk wird schon für Gesamtdeutschland ausreichen,
    > oder wie?
    Möglich, ich hätte aber mehr so an 3 oder 4 unabhängig Videoproduzenten gedacht, ob klassisches Funkfernsehen zu vorgegeben Zeiten heute wirklich noch sein muss möchte ich gerne in Frage stellen.
    > Und vielleicht will man ja auch mehr erreichen als in Österreich?
    Das wäre mal interessant, wie die Deutschen das so sehen.
    > Von Pay-per-view-Modellen halte ich aber nichts, denn
    > dann zählt nur noch der Massengeschmack, noch deutlich mehr als ohnehin
    > schon.
    Nur gibt es schon mehr als genug Angebot an seichter Unterhaltung, warum man dafür nochmal jeden Deutschen extra abkassieren muss? Dann halt weglassen.
    > Die Öffentlich-Rechtlichen sind aber explizit auch dazu da,
    > Produzenten die Möglichkeit zu geben, Kultur- und Unterhaltungs-Programm zu
    > machen, das sich nicht immer nur nach dem Massengeschmack richtet.
    Vielleicht wäre da ein Fonds für alle Künstler und nicht nur Filmproduzenten besser und fairer.
    > Und das alles mit dem offensichtlichen Risiko, dass Besseres kaputtgeht und
    > nur Schlechteres nachkommt?
    Oder das besseres nachkommt. Lasst uns immer wieder CDU wählen, es könnte ja noch schlechter werden als jetzt schon.
    Ich meine es hat uns zwar bis hier her gebrach und Deutschland existiert noch, es könnte uns aber auch viel besser gehen.
    > Und deswegen
    > gibt es dieses unabhängige Gremium, das den Finanzbedarf berechnet. Damit
    > nicht jederzeit irgendein Hansel kommt und dem öffentlich-rechtlichen
    > Rundfunk vorschreibt, mit wieviel Geld er wie gut zu sein hat
    Und meines Wissens entscheiden die Politiker, von denen der ÖR angeblich unabhängig sein soll, darüber ob die mehr Geld kriegen oder nicht? Oder worum gehts in dem Golemartikel?
    > Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen
    > gesetzlichen Auftrag
    Und man darf wild das Grundgesetz verhunzen wie es gerade zum aktuellen Überwachungsplan passt aber an einem Rundfunkstaatsvertrag darf niemals was geändert werden was da auch kommen sollte?
    > den kann man nicht einerseits einfordern und
    > andererseits die Mittel nach Lust und Laune kürzen.
    Von Lust und Laune hast auch nur du geschrieben. Östereich kann seinen Auftrag anscheinend mit 1/8 der Kosten erfüllen und zwar nicht weil ihnen heute gerade mal so danach war.

  16. Re: What?

    Autor: AllDayPiano 07.12.20 - 15:16

    Es gibt halt so einige Dinge, die zumindest fragwürdig sind.

    https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e6373/Jahresbericht_2019.pdf

    Mal ein Beispiel: Wofür braucht der Beitragsservice über 174 Mio Euro pro Jahr? Verschicken die 218 Millionen Briefe zum Normaltarif (den niemand bezahlt, außer Privatkunden)? Die Aufwendungen betragen aktuell 3,79 Euro pro Haushalt. Wozu geht so viel Geld drauf? Gerade deren "Geschäftsmodell" erlaubt eine hochautomatisierte Verfahrensweise. Wenn man die wirklich anschreibt, kommen kettenbriefähnliche Textbausteine zurück. Das spricht nicht gerade für das Vorhandensein eines qualifizierten (und damit teuren) "Kunden"service. Dafür haben sie fast 1000 Angestellte. Jeder von ihnen kostet also 93871,91 Euro pro Jahr. Ganz schön heftig. Das ist knapp das Doppelte von dem, was ein ausgebildeter und gut bezahlter Ingenieur kostet.

    Was bei den Gebühren fehlt: Zweitautos müssen angemeldet werden. Macht halt keiner. Wäre aber verpflichtend. Die Gebühren würden hier noch höher ausfallen.

    Aber das Geld hierfür stammt ja von den Sendern, die das an den Beitragsservice leisten müssen.

    https://www.ndr.de/der_ndr/zahlen_und_daten/ndrdaten117.xlsx

    Hier z.B. steht, wofür wieviel Geld läuft. Aber halt nicht wirklich aufgeschlüsselt. Wieviel Geld geht für die jeweiligen Gehälter drauf, wieviel für Pensionsrückstellungen? Wie hoch sind die Verwaltungskosten und wie verhalten die sich im Vergleich zu Privatsender, die selbstverständlich sehr daran interessiert sind, ihre Eigenausgaben möglichst niedrig zu halten.

    Das System ist nicht so wirklich transparent. Eigentlich sollte von öffentlichen Geldern jeder Euro nachvollziehbar sein.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  17. Re: What?

    Autor: wurstdings 07.12.20 - 15:18

    Fragger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Korrekt. Wir erreichen momentan sogar mehr als Österreich.
    Ja fürs 8 Fache.
    > Warum so? Nachrichten bekommt man überall und Bildung ist eh kostenlos.
    Für politisch unabhängige Nachrichten, Investigativjournalismus und Bildungsfernsehen zahle ich doch liebend gerne Geld, dass wird man bei etablierten kapitalistischen Unternehmen nicht bekommen. Die Massenunterhaltung braucht aber keine politikunabhängigkeit.
    > Kultur/Unterhaltung kostet Geld (Museum, Konzert, Kino).
    Und warum werden Schwimmbäder, Kinos und Theater nicht von der/einer GEZ finanziert?
    > Was ist mit politischer Satire? Ist doch Unterhaltung. Sollten sich nur die
    > reichen das Privileg leisten, über unsere Politiker zu lachen?
    Gibts auch auf privaten Sendern. Zumindest damals als ich noch aktiv Fernsehen konsumiert habe.
    > Es gibt solche Konzepte, schon seit vielen Jahrzehnten. Nennt sich
    > Privatfernsehen.
    Privatfernsehen ist nicht unabhängig, weil sie sich von Werbung finanzieren. Ein für mich akzeptabler ÖR dürfte keine Werbung senden.
    > Von beiden erwarte ich keine kritische Berichterstattung.
    Aber von einem von der deutschen Regierung kontrolliertem ÖR ...
    > Oder RTL, welches die Schiene "Dumm macht Geld" fährt und ihr Werbeprogramm
    > ab und zu mit 10 Minuten 08/15-Film unterbricht. Aber etwas wie der ÖR? Nö,
    > der würde dabei nicht rauskommen.
    Das sind alles nur Vermutungen, denn bisher kann halt kein Privatunternehmen mit einem von Zwangsgebühren finanziertem gesättigtem Themenfeld konkurieren.

  18. Re: What?

    Autor: Fragger 07.12.20 - 16:25

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Korrekt. Wir erreichen momentan sogar mehr als Österreich.
    > Ja fürs 8 Fache.
    Ja, wir erreichen deutlich mehr für das deutlich mehrfache.

    > > Warum so? Nachrichten bekommt man überall und Bildung ist eh kostenlos.
    > Für politisch unabhängige Nachrichten, Investigativjournalismus und
    > Bildungsfernsehen zahle ich doch liebend gerne Geld, dass wird man bei
    > etablierten kapitalistischen Unternehmen nicht bekommen. Die
    > Massenunterhaltung braucht aber keine politikunabhängigkeit.
    Wie aus deinen Beiträgen zu entnehmen war, möchtest du eher für Netflix als für das oben genannte bezahlen ;)

    > > Kultur/Unterhaltung kostet Geld (Museum, Konzert, Kino).
    > Und warum werden Schwimmbäder, Kinos und Theater nicht von der/einer GEZ
    > finanziert?
    Konzerte werden aufgenommen und auf Sendern des ÖR übertragen. Und hier wieder die Frage: Warum soll gerade DAS hinter einer PayWall verschwinden?

    > > Was ist mit politischer Satire? Ist doch Unterhaltung. Sollten sich nur
    > die
    > > reichen das Privileg leisten, über unsere Politiker zu lachen?
    > Gibts auch auf privaten Sendern. Zumindest damals als ich noch aktiv
    > Fernsehen konsumiert habe.
    Wann war das denn? Ich kann mich jetzt auf die schnelle nicht an aktuelle politische Satire in den Privaten erinnern.

    > > Es gibt solche Konzepte, schon seit vielen Jahrzehnten. Nennt sich
    > > Privatfernsehen.
    > Privatfernsehen ist nicht unabhängig, weil sie sich von Werbung
    > finanzieren. Ein für mich akzeptabler ÖR dürfte keine Werbung senden.
    Gut. Dann müssen wir den Beitrag anheben und der ÖR braucht keine Werbung mehr.

    > > Von beiden erwarte ich keine kritische Berichterstattung.
    > Aber von einem von der deutschen Regierung kontrolliertem ÖR ...
    Autsch. Die deutsche Regierung konrolliert den ÖR. Ach ja... Welche Gesellschaftsform hat Deutschland eigentlich? GmbH oder AG? :)

    > > Oder RTL, welches die Schiene "Dumm macht Geld" fährt und ihr
    > Werbeprogramm
    > > ab und zu mit 10 Minuten 08/15-Film unterbricht. Aber etwas wie der ÖR?
    > Nö,
    Was, nö?

    > > der würde dabei nicht rauskommen.
    > Das sind alles nur Vermutungen, denn bisher kann halt kein
    > Privatunternehmen mit einem von Zwangsgebühren finanziertem gesättigtem
    > Themenfeld konkurieren.
    Ähm? Gucken wir Mal in die USA, wo sowas wie ÖR eh Kommunismus ist und die voll die Kapitalisten sind, die Leistung und gute Ideen belohnen. Wie viele Privatunternehmen gibt es da, die Medien auf dem Level des ÖR haben? Keine. Weil es eben bequemer ist, Geld von den Parteien einzusammeln und ihr Sprachrohr zu sein (Was nicht heißen soll, dass alle Medien da so sind). Konkurrieren kann man mit den zwei großen eh nicht.

    Es gibt einen Haufen Staaten, die keine ÖR haben. Könntest du mir bitte die Privaten zeigen, die z.B. mit dem BBC konkurrieren können?

  19. Re: What?

    Autor: PeterHeat 07.12.20 - 19:21

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PeterHeat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > > > Ein Hinweis, dass sich eine bestimmte Position bei der AfD fände,
    > sollte
    > > > Sympathisanten der betreffenden Position ohnehin nicht bloß zu einer
    > > > reflexhaften Trotzreaktion, sondern zuerst mal zum Nachdenken
    > veranlassen.
    > > > Dass nur CDU/CSU und AfD, also die parlamentarische Rechte, aktuell
    > gegen
    > > > eine Anpassung der Rundfunkgebühren an steigende Preise und Kosten,
    > mithin
    > > > gegen eine fortgesetzte Sicherung der Finanzierbarkeit des
    > > > öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf bisherigem Niveau und damit gegen
    > > > einen funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind, ist ja
    > nun
    > > > auch kein Zufall, wie ich schon in #msg-5808031 schrieb.
    >
    > > Wie kommst du darauf, dass das bisherige Niveau nur mit steigenden
    > Kosten
    > > gehalten gehalten werden kann?
    >
    > Weil Dinge teurer werden? Laut Inflationsrate um rund 15% seit der letzten
    > Gebührenänderung.
    >
    Es werden aber auch durch Fortschritt und Weiterentwicklung Dinge günstiger.
    Zudem unterschlägst du dass in dies Zeit es wesentliche Mehreinnahmen durch die Umstellung der Beitrahgserhebung gab. Der ÖRR hat daher Inflationsbereinigt mitnichten 15% an Kaufkraft seid der letzten Gebührenerhöhung eingebüst, wie du es hier darstellen willst.

    > > Was befürchtest du würde sich verschlechtern
    > > wenn Moderatoren wie Klaus Kelber nicht 600.000¤ bekommen würden sondern
    > > sagen wir nur 200.000¤?
    >
    > Was interessiert bei einem Budget der Öffentlich-Rechtlichen von 9,1 Mrd. ¤
    > das Gehalt von ein paar Top-Moderatoren?
    >
    Waurm sollte es nicht?
    Knapp 3000 Beirtagszahler müssen nur für das Gehalt von Klaus Kleber aufkommen...
    Womit wir das Gerechtfertigt?
    Zudem geht es nicht nur um die Spitzenverdiner, sogar die Kef kreidet in fast jedem Bericht die zu hohen Löhne an (und dort sind die die Spitzensätze für freie Mitarbeiter, Moderatoren wie Markus Lanz, ganricht berücksichtigt!)

    > > Und das ein funktionierende ÖRR nur mit >10Milliarden möglich ist machst
    > du
    > > woran fest, warum sollte es mit 5Milliarden nicht möglich sein?
    >
    > Den genauen Betrag mache *ich* überhaupt nicht fest. Was ich sage, ist,
    > dass, selbst wenn sich sonst nichts ändert, die Kosten steigen, und dass
    > demensprechend die Einkünfte steigen müssen, wenn man keine Abstriche
    > machen will. Wer glaubt, dass das auch mit der Hälfte des Budgets gehen
    > sollte, ist eingeladen, zu zeigen, wie.
    >
    Nicht alles wird teurer, gerade in der Medienbrache ist durch die Digitalisierung vieles wesentlich günstiger geworden (Landschaften können z.B. digital erzeugt werden).

    Mann kann zudem auch die Qualität durch Effizienz steigern oder die Ausgaben verringern.
    Wenn man sich z.B. den WDR anschaut, der für eine Hochhausspregung in Dusburg ganze Wohnblöcke in der Umgebung anmietete und der Meinung war das nicht wengier als 70 Mitarbeiter nötig sind um die Spregung zu filmen, um dann trozdem den Start zu verpassen (im gegensatz zu den zwei man von der Lokalzeitung) halte ich das Einspaarpotenzial zumindest beim WDR für enorm ;)

    > > Andere Länder machen es doch vor ;)
    >
    > Wo gibt es denn sonst noch die Vielfalt?
    >
    beim BBC z.B.

    > > Das aus der parlamentarischen Linken weniger Kritik an den Kosten des
    > ÖRR
    > > kommt liegt vieleicht auch daran das die Angestellten des ÖRR poltisch
    > > stark linkslastig sind,
    >
    > Aaah ja, natürlich.

    Bezweifelst du das? Wenn ja, warum?
    Auf der anderen Seite bist du komischerweise nicht so zaghaft mit vorwürfen wie:
    "der übrigens auch die letzte Bastion einer gesellschaftlich finanzierten, potenziell reichweitenstarken Regierungs-, Politik- und Systemkritik ist. Und dass sowas gerade auf der rechten Seite des politischen Spektrums nicht gewünscht ist, ist völlig klar. "
    Wenn das so so klar ist, dann belege es!
    Linke Regierungen zeigten und zeigen, da leider etwas ganz anders. Auch Kritik an Linken Regierungs-, Politk- und Systemvorstellungen wird aktiv versucht zu unterbinden.

    >
    > > was zulest erst wieder eine Umfrage unter den Volontäre aufzeigte.
    >
    > Weil Volontäre das Programm machen?

    Wer behauptet das? Es zeigt aber auf wohin es geht.
    Das ist bei weitem nicht die einzigste Studie wo eine solche Linkslastigkeit aufzeigt.
    Ein weiteres Beispiel ist die Studie des Reuters Institute (Universität Oxford) 2019, wo nur 6 Prozent des Publikums von ARD und ZDF sich als leicht rechts oder rechts der politischen Mitte sehen, allerdings ganze 40 Prozent als leicht links oder links der Mitte.

  20. Re: What?

    Autor: wurstdings 08.12.20 - 10:37

    Fragger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie aus deinen Beiträgen zu entnehmen war, möchtest du eher für Netflix als
    > für das oben genannte bezahlen ;)
    Nee dann hast du das Beispiel falsch verstanden, ich wollte den Unterschied zwischen Versicherung und GEZ/ÖR aufzeigen.
    > Konzerte werden aufgenommen und auf Sendern des ÖR übertragen.
    Nochmal warum sollte man nur "Videokünstler" mit einer Pflichtzahlung finanzieren und bei anderen Kultur/Kunstdingen wird von Politikern über Steuerverteilung entschieden was gefördert wird?
    > wieder die Frage: Warum soll gerade DAS hinter einer PayWall verschwinden?
    Ja ist ne gute Frage, was zählt alles als seichte Unterhaltung und was ist Bildung? Politsatire?

    Vielleicht muss man den Ansatz anders wählen. 50% Nachrichten, Bildung, Journalismus .... und 50% Unterhaltung aber mit einer Beschränkung der Kosten pro Sendezeit. So Kabarret kostet nicht viel Geld und kann somit bleiben und irgendwelche teuren Produktionen fliegen raus.
    > Wann war das denn? Ich kann mich jetzt auf die schnelle nicht an aktuelle
    > politische Satire in den Privaten erinnern.
    So vor 16 oder 17 Jahren? Echt schon lange, wenn ich so drüber nachdenke.
    > > Nö,
    > Was, nö?
    Das kannst nur du wissen??? Hab ich nicht geschrieben. :D
    > Ähm? Gucken wir Mal in die USA
    Ja das ist aber auch ne andere Kultur kann man nicht so leicht mit Deutschland vergleichen. Da gibt es halt bestimmte Zuschauer nicht, die es in D gibt.
    > Es gibt einen Haufen Staaten, die keine ÖR haben. Könntest du mir bitte die
    > Privaten zeigen, die z.B. mit dem BBC konkurrieren können?
    Du scheinst immer noch zu denken, ich will den ÖR komplett abschaffen. Sollte aber aus meinen bisherigen Beiträgen klar sein, dass dem nicht so ist. Ich will ihn neu starten, gesundschrumpfen und auf das reduzieren, was andere Sender nicht bieten wollen. Den Tatort z.B. würde jeder Privatsender sofort übernehmen, ist ja wohl eines der größten Quotensammler des ÖR.
    Und ob beim Fußball nen Kommentator des ÖR oder der privaten stunden lang dünnes ins Mikro schreit ist wohl auch egal.

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