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Als Physikerin auch nicht grad top

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  1. Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.19 - 15:57

    Vor Fukushima = die deutschen Atomkraftwerke sind sicher
    Nach Fukushima = wir schalten unsere sicheren Atomkraftwerke trotzdem mal ab (nur für den Fall, dass ich nicht weiß wovon ich rede...)

  2. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Dwalinn 27.11.19 - 16:01

    Das ist Politik und hat eher wenig mit Physik zu tun

  3. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.19 - 16:15

    Naja, entweder weiß ich wovon ich rede und stehe auch dazu, oder halt nicht.

  4. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: trinkhorn 27.11.19 - 16:34

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, entweder weiß ich wovon ich rede und stehe auch dazu, oder halt
    > nicht.

    Das stimmt. Und was hat das mit ihrer Expertise als Physikerin zu tun? (Es ging nicht darum, ob es sicher ist, dass/wie die physikalischen und chemischen Reaktion im Inneren eines AKW ablaufen, sondern um deren externe Sicherheit.)

  5. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Oktavian 27.11.19 - 16:53

    > Naja, entweder weiß ich wovon ich rede und stehe auch dazu, oder halt
    > nicht.

    Das mag sein, hilft aber nicht. Im realen Leben ist die Situation oft komplizierter als im physikalischen Modell.

    Sicherheit ist immer ein relativer Begriff, es gibt kein Risiko 0, und das ist auch jedem bewusst. Die Frage ist, wie man Restrisiken bewertet hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen, und wieviel Risiko die Bevölkerung bereit ist zu tragen. Und genau dieser letzte Faktor hat sich nach Fukushima geändert. Geänderte Bewertungsfaktoren eines Risikos können aber zu einer Änderung der Einstellung führen.

    Die einen nennen es Wankelmütigkeit, die anderen Flexibilität.

  6. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: KniKnaKnorke 27.11.19 - 20:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag sein, hilft aber nicht. Im realen Leben ist die Situation oft
    > komplizierter als im physikalischen Modell.
    >
    > Sicherheit ist immer ein relativer Begriff, es gibt kein Risiko 0, und das
    > ist auch jedem bewusst. Die Frage ist, wie man Restrisiken bewertet
    > hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen, und wieviel
    > Risiko die Bevölkerung bereit ist zu tragen. Und genau dieser letzte Faktor
    > hat sich nach Fukushima geändert. Geänderte Bewertungsfaktoren eines
    > Risikos können aber zu einer Änderung der Einstellung führen.
    >
    > Die einen nennen es Wankelmütigkeit, die anderen Flexibilität.

    Danke!

  7. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Shismar 27.11.19 - 21:09

    KniKnaKnorke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > Die einen nennen es Wankelmütigkeit, die anderen Flexibilität.
    >
    > Danke!

    Ich nenne es Einsicht.

  8. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: chacka 28.11.19 - 03:26

    Wenn ich diese merkwürdige und recht unbegründete Meinung sehe...
    Darf man daran erinnern das die Hauptursache für die Katastrophe in Fukushima nicht nur ein Erdbeben war von denen es in Deutschland nicht viele, wenn nicht niemals eines gibt, es war sogar das stärkste jemals gemessene Erdbeben.
    Von daher war die Meinung das die Deutschen Atomkraftwerke sicher (genug) sind nicht unbegründet.
    Das von absoluter Sicherheit nie die rede sein kann sollte wohl jedem klar sein.
    Es darf auch bezweifelt werden das der hastige Atomausstieg angesichts der wahrscheinlichen Klimaproblematik wirklich sinnvoll war aber die Mehrheit der Deutschen war wohl nach Fukushima dafür.
    Viele Deutsche werden wohl nach Fukushima Ihre Meinung bezüglich Atomkraftwerke geändert haben was durchaus nicht falsch ist.
    Wenn man angesichts neuer Tatsachen seine Meinung nicht mehr ändern kann währe das wohl eher starrsinnig.

    Davon abgesehen das man hinterher (hoffentlich) immer schlauer ist...

  9. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: konglumerat 28.11.19 - 04:52

    es ist blödsinn, anzunehmen ein akw währe *sicherer* weil es weniger öffentliche beachtung findet, politik ist dermaßen kacke gegen die realität aufgestellt ... bzw. euch ist schon klar dass wir alle den atomstrom jeden tag in all seinen folgen querfinanzieren, unentziehbar?!?

  10. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: hoschi_tux 28.11.19 - 07:53

    chacka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es darf auch bezweifelt werden das der hastige Atomausstieg angesichts der
    > wahrscheinlichen Klimaproblematik wirklich sinnvoll war aber die Mehrheit
    > der Deutschen war wohl nach Fukushima dafür.

    Das ist nicht nur zweifelhaft, das ist so. Insbesondere wenn man bedenkt, welcher Kraftwerkstyp gebaut wurde um die Last abzufangen.
    Gerade im Hinblick auf die Energiewende war der Atomausstieg das dümmste was man machen konnte.

    > Viele Deutsche werden wohl nach Fukushima Ihre Meinung bezüglich
    > Atomkraftwerke geändert haben was durchaus nicht falsch ist.

    Panikmache ist immer falsch. Viele hätten von der Merkel einfach nur erwartet, wenigstens ein mal hinter ihrer Aussage zu stehen. Während ihrer gesamten Regierungszeit hat sie in den seltensten Fällen Rückrat bewiesen. Mir fällt da aktuell nur die Flüchtlingskrise ein, wobei auch da alles mehr schlecht als recht lief.

    > Davon abgesehen das man hinterher (hoffentlich) immer schlauer ist...

    Unwahrscheinlich. Der Mensch wiederholt seine Fehler immer! Nur der Zeitrahmen variiert.

  11. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: GangnamStyle 28.11.19 - 07:58

    Die AKW-Bauer sind davon ausgegangen, dass keine Tsunamis auftreten können, die stärker sind als in der Geschichte aufgezeichnet. Danach haben sie das AKW in Fukushima errichtet. Wie man nun weiß, war das ein Trugschluss.
    Auch die AKWs in Deutschland sind nicht sicher. Fällt z.B. ein Passagierflugzeug auf so ein AKW, so kann das Containment beschädigt werden. Der Schaden kann so hochausfallen, dass die Steuerung der Steuerstäbe nicht mehr funktioniert. Was dann? Dass auch ab und an Brocken von Meteriten auf die Erde fallen, haben wir ja vor wenigen Jahren in Russland beobachten können.
    Ja, ich weiß. Alles sehr unwahrscheinlich. Aber das hat man auch in Fukushima über die Tsunamis so gedacht.

  12. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: cry88 28.11.19 - 10:04

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die AKW-Bauer sind davon ausgegangen, dass keine Tsunamis auftreten können,
    > die stärker sind als in der Geschichte aufgezeichnet. Danach haben sie das
    > AKW in Fukushima errichtet.
    Schau dir das Thema bitte noch einmal genauer an. Es gab Mängel und viele Warnungen vor dem Desaster. Behörden und Betreiber haben vorher versagt

  13. Re: Als Physikerin auch nicht grad top

    Autor: Sarkastius 28.11.19 - 13:32

    hoschi_tux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chacka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es darf auch bezweifelt werden das der hastige Atomausstieg angesichts
    > der
    > > wahrscheinlichen Klimaproblematik wirklich sinnvoll war aber die
    > Mehrheit
    > > der Deutschen war wohl nach Fukushima dafür.
    >
    > Das ist nicht nur zweifelhaft, das ist so. Insbesondere wenn man bedenkt,
    > welcher Kraftwerkstyp gebaut wurde um die Last abzufangen.
    > Gerade im Hinblick auf die Energiewende war der Atomausstieg das dümmste
    > was man machen konnte.

    Da es in absehbarer Zeit keine Lösung für den Müll geben wird ist der Aufstieg richtig. Auch der Kohleaufstieg ist richtig. Wir waren auf einem guten Weg, dich dann kam Altmaier. Ausbau regenerativen Energien wurden inzwischen auf so ziemlich Null gefahren. Mit dem neuen Gesetz würde man Weinkraftanlagen sogar rückbauen müssen. Wenn wir wirklich wollten, würden wir das schaffen.

  14. Autocorrect

    Autor: trinkhorn 28.11.19 - 13:54

    Sarkastius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hoschi_tux schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > chacka schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es darf auch bezweifelt werden das der hastige Atomausstieg angesichts
    > > der
    > > > wahrscheinlichen Klimaproblematik wirklich sinnvoll war aber die
    > > Mehrheit
    > > > der Deutschen war wohl nach Fukushima dafür.
    > >
    > > Das ist nicht nur zweifelhaft, das ist so. Insbesondere wenn man
    > bedenkt,
    > > welcher Kraftwerkstyp gebaut wurde um die Last abzufangen.
    > > Gerade im Hinblick auf die Energiewende war der Atomausstieg das dümmste
    > > was man machen konnte.
    >
    > Da es in absehbarer Zeit keine Lösung für den Müll geben wird ist der
    > Aufstieg richtig. Auch der Kohleaufstieg ist richtig. Wir waren auf einem
    > guten Weg, dich dann kam Altmaier. Ausbau regenerativen Energien wurden
    > inzwischen auf so ziemlich Null gefahren. Mit dem neuen Gesetz würde man
    > Weinkraftanlagen sogar rückbauen müssen. Wenn wir wirklich wollten, würden
    > wir das schaffen.

    Du hast echt das coolste Autocorrect was ich kenne. Aufstieg und Weinkraft!

  15. Re: Autocorrect

    Autor: Anonymer Nutzer 28.11.19 - 18:28

    +1

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