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Herrlich! Der Tag wird gut :-)

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: iPhone4Ever 27.07.10 - 13:40

    Es stellt sich doch die Frage nach der Zielsetzung. Ein Kunde, der möglichst freie Software ohne Gängelung des App Store installieren möchte, dem ist mit Jailbreak wirklich geholfen.

    Aber ein Kunde, der Jailbreak nutzen möchte, um das Bezahl-System des App Store zu umgehen, ist nunmal ein Raubkopierer und erschleicht sich durch die neue Offenheit des Systems damit einen unrechtmäßigen Nutzen.

    Da braucht man nichts zu definieren. Von 10 ge-jailbreak-ten Geräten in Wald und Flur sind 8 prall gefüllt mit nicht käuflich erworbenen Bezahl-Apps.

    Stellt sich die Frage, in wie fern nun Cydia gezwungen werden kann, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht mehr möglich ist oder zumindest stark eingeschränkt wird.

    Denn keine Rechte ohne Pflichten ... :-))

  2. Re: @Golem: Niederlage für Apple?

    Autor: Harte Ware 27.07.10 - 13:41

    Bleibt allerdings zu differenzieren, ob ich das Produkt (egal ob jetzt Iphone, oder Kaffemaschine) verändere um meinem Anwendungszweck gerecht zu werden, oder ob ich das Ding nachbaue um es weiter zu verkaufen. Dein Beispiel hinkt meiner Meinung nach etwas, bzw. passt nicht zu deiner ursprünglichen Frage...

    Du kannst andere Elektronik in dein Iphone bauen soviel du willst, du darfst es allerdings nicht als Iphone verkaufen.

    Bei Hardware ist es noch eindeutiger, da gilt das Argument "Der Käufer erwirbt lediglich eine Nutzungsberechtigung" wie es für Software gern benutzt wird nochweniger. Wenn ich ein Iphone kaufe ist es meins. Da kann ich mit dem Hammer draufhauen und mit dem Auto drüberfahren. Du hast das Objekt ja nicht gemietet, sondern gekauft.

    Bei Software ist der Streitpunkt natürlich gerechtfertigt. Man kauft ja nicht ein Produkt, sondern eine Kopie dessen.



    Plagiat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir stellt sich die Frage, wenn ein Produkt aus Hard- und Software besteht,
    > wie weit darf ich daran etwas ändern? Software darf jetzt also ergänzt
    > werden. Was ist mit der Hardware? Gelten da andere Bestimmungen und wenn
    > ja, warum?
    >
    > Beispiel:
    > Ich baue eine andere Elektronik in mein iPhone, nur die äußere Erscheinung
    > bleibt gleich. Ich könnte das Gerät auch billig nachbauen lassen und für
    > 100 Euro auf den Markt werfen. (Gibt ja auch Rolex für 20 Euro)
    > Ab wann ist ein Produkt ein Plagiat?

  3. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: PackkkMan 27.07.10 - 13:48

    Cydia wirst du dafür nicht zur Rechenschaft ziehen können. Cydia bezieht, wie fast jeder PackageManager, seine Pakete aus Repositories, die der User angibt. Neben einigen vordefinierten können andere vom User selbst hinzugefügt werden.

    Diese zu Filtern ist ein technisch nicht machbarer Aufwand, da diese repos über URLs hinzugefügt werden. Wird eine gesperrt, so fügt der Repo-betreiber eben 30 neue hinzu und verbreitet diese. Oder 50... oder 200. Weiters steht meiner Meinung nach Cydia auch nicht in der Verantwortung für diese Dinge. Siehe dazu ein kürzliche gesprochenes Urteil gegenüber Rapidshare. Rapidshare muss nun zwar auf Beschwerde hin gewisse Inhalte löschen (z.B.: bei Urheberrechtsverletzungen), aber im vorhinen darauf zu Filtern ist ein unzumutbarer Aufwan und würde außerdem die Usablity stark einschränken. Eine ähnliche Rolle würde ich auch Cydia zuweisen.

    iPhone4Ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es stellt sich doch die Frage nach der Zielsetzung. Ein Kunde, der
    > möglichst freie Software ohne Gängelung des App Store installieren möchte,
    > dem ist mit Jailbreak wirklich geholfen.
    >
    > Aber ein Kunde, der Jailbreak nutzen möchte, um das Bezahl-System des App
    > Store zu umgehen, ist nunmal ein Raubkopierer und erschleicht sich durch
    > die neue Offenheit des Systems damit einen unrechtmäßigen Nutzen.
    >
    > Da braucht man nichts zu definieren. Von 10 ge-jailbreak-ten Geräten in
    > Wald und Flur sind 8 prall gefüllt mit nicht käuflich erworbenen
    > Bezahl-Apps.
    >
    > Stellt sich die Frage, in wie fern nun Cydia gezwungen werden kann, dafür
    > zu sorgen, dass so etwas nicht mehr möglich ist oder zumindest stark
    > eingeschränkt wird.
    >
    > Denn keine Rechte ohne Pflichten ... :-))

  4. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: iPhone4Ever 27.07.10 - 13:52

    Das ist traurig. Denn das alles geht zu Lasten der ganz kleinen Entwickler, die einen Verlust durch Raubkopien eben nicht so einfach wegstecken können wie ein großes Studio wie beispielsweise Gameloft. Apple´s restriktive Politik ist teils wirklich nicht nachvollziehbar, aber immerhin konnte bislang auch ein einzelner Programmierer durchaus sehr viel Geld mit seiner Arbeit verdienen und sich sicher sein, dass sich die Zahl der illegalen Kopien in gewissen Grenzen bewegt. Jetzt, wo das Ganze per Gerichtsbeschluss auch noch salonfähig gemacht wird, ist all dies ins Gegenteil verkehrt. Ätzend ...

  5. Re: Raubkopierer sind Widerlich!

    Autor: Blablablublub 27.07.10 - 13:55

    Das ist das Problem - jeder will alles haben (in diesem Fall das iPhone, weil's schick ist), will oder kann sich aber die Software dafür nicht leisten.
    Also wird's geklaut.
    Virtuell selbstverständlich - aber geklaut.
    Aber ich denke, daß das auf dem iPhone/iPad bei den Meisten ebenso ist, wie auf anderen Plattformen: Jäger und Sammler. Hauptsache die Software drauf auf der Kiste, ob man sie braucht oder nicht ... egal.

    _______________________________________________________
    http://www.forum.kaninchen-at-home.com/images/ranks/flotter_feger2.gif Ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur http://www.naturheilkundeforen.de/images/smilies/eigene/07haushalt/putzen.gif
    _______________________________________________________

  6. Re: @Golem: Niederlage für Apple?

    Autor: Kopie 27.07.10 - 16:24

    Harte Ware schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt allerdings zu differenzieren, ob ich das Produkt (egal ob jetzt
    > Iphone, oder Kaffemaschine) verändere um meinem Anwendungszweck gerecht zu
    > werden, oder ob ich das Ding nachbaue um es weiter zu verkaufen. Dein
    > Beispiel hinkt meiner Meinung nach etwas, bzw. passt nicht zu deiner
    > ursprünglichen Frage...

    Es passt schon, denn ich kann ein iPhone auch mit fremder Software verkaufen.

    >
    > Du kannst andere Elektronik in dein Iphone bauen soviel du willst, du
    > darfst es allerdings nicht als Iphone verkaufen.
    >
    > Bei Hardware ist es noch eindeutiger, da gilt das Argument "Der Käufer
    > erwirbt lediglich eine Nutzungsberechtigung" wie es für Software gern
    > benutzt wird nochweniger. Wenn ich ein Iphone kaufe ist es meins. Da kann
    > ich mit dem Hammer draufhauen und mit dem Auto drüberfahren. Du hast das
    > Objekt ja nicht gemietet, sondern gekauft.
    >
    > Bei Software ist der Streitpunkt natürlich gerechtfertigt. Man kauft ja
    > nicht ein Produkt, sondern eine Kopie dessen.

    Auch jedes Gerät aus der Fabrik ist eine Kopie des Musters.

    >
    >
    > Plagiat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir stellt sich die Frage, wenn ein Produkt aus Hard- und Software
    > besteht,
    > > wie weit darf ich daran etwas ändern? Software darf jetzt also ergänzt
    > > werden. Was ist mit der Hardware? Gelten da andere Bestimmungen und wenn
    > > ja, warum?
    > >
    > > Beispiel:
    > > Ich baue eine andere Elektronik in mein iPhone, nur die äußere
    > Erscheinung
    > > bleibt gleich. Ich könnte das Gerät auch billig nachbauen lassen und für
    > > 100 Euro auf den Markt werfen. (Gibt ja auch Rolex für 20 Euro)
    > > Ab wann ist ein Produkt ein Plagiat?

  7. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: Das Update 27.07.10 - 18:23

    Ich bezweifle immer noch, das bei den wirklich geringen App-Preisen die Iphones "voll mit Raubkopien" sind, wie man es bei Nintendo+R4 unterstellen kann.
    Und kostenlos gibt es auch endlos viele Apps.

    Man könnte jedem Käufer einer App eine ID zuordnen und damit "loggt" sich die App beim Server des App-Betreibers ein bzw. identifiziert sicht beim Appstore bei der Nachfrage wegen Updates.
    Dann war es das mit Multi-Installationen unter derselben ID auf 1000000000 Iphones wie hier unterstellt wird.

    Viele Apps laden nämlich ständig irgendetwas nach und würden dann ihre ID oder sowas vorzeigen müssen.

    In einem Hotelzimmer können ja auch nicht 20 Leute an der Rezeption den Schlüssel holen. Sondern immer nur einer und dann ist Schluss.

  8. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: Themenstarter 27.07.10 - 20:53

    diesem aspekt muss ich, so leid es mir tut, einiges an wahrheit zusprechen...

  9. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: Themenstarter 27.07.10 - 20:56

    naja, das schliesst aber nicht aus, dass 20 leute auf's selbe zimmer gehen und da mit einer person ihren spass haben... egal, der hotelbesitzer, hier apple, kriegt ja nicht so schnell mit, wer nun bezahlt hat und wer nicht. selbst wenn jede app auf einem bestimmten iphone eine bestimmte und individuelle ID hätte, würde apple das aufgrund der von manchen vermuteten zahl an raubkopien nicht verfolgen können. ausser du kannst mir sagen wie? astell ich mir ziemlich mühselig und wenig erfolgversprechend vor...

  10. Re: Herrlich! Der Tag wird gut :-)

    Autor: Das Update 28.07.10 - 00:54

    Du kannst und darfst wohl in der Familie Itunes-Käufe teilen.
    Ich unterstelle also im Folgenden mal einfach, das man auf seinem IPAD und 4 Familien-Iphones dieseselbe App laden darf.

    Der Appstore weiss also, welche Iphones bzw. IPads und Apps zusammengehören. Alle anderen kriegen schon mal keine Updates.

    Die folgenden Apps sind kostenlos und nur Stellvertreter, aber mir sind keine besseren Beispiele eingefallen.

    Viele Apps laden ständig Dinge von Servern nach.
    Wenn es nicht grade öffentliche WebSites oder RSS-Feeds sind, verbindet sich die Amazon-App oder Ebay-App oder Deutsche-Bank-App sich also mit einem Amazon, Ebay oder Deutsche-Bank-Server. Teilmengen der Daten kann man sich mit seiner ID z.B. nur einmal runterladen. Z.b. die Zeitschriften-Artikel der New York Times-Blatt-App nur 5 mal, wenn Verwendung z.B. auf 5 Geräten erlaubt ist.

    Alle anderen Raubkopierer kriegen also die neuen Levels eines Spieles gar nicht zum Download, wenn sie den Vorgänger-Level geschafft haben.

    Siehe auch den golem-Artikel "Addons verkaufen mindert Raubkopien" von dieser Woche.

    Fiktives Beispiel, weil ich die Software nicht konkret kenne: Die Navigon-Kostenlos-Karten-App der T-Com. Interessant wäre der offline-Mode wenn man im Ausland ist, wo man keinen Datentarif hat. Diese App lädt sicher nichts runter, wenn man keinen D1-Tarif hat. Ebenso lädt sich zu einer D1-SIM-Karte sicher nicht auf 1 Zillion verschiedener Iphones dieselben Daten herunter.

    Die ersten 5 Raubkopierer unter derselben App-ID kriegen dann die Deutschland-Karte und T-Com weiss, das dann unter dieser ID Schluss ist. Alle anderen mit derselben App-ID sollen eine EMail an D1 schicken oder sollen ihre D1-Handy-Nummer in eine Abfrage-Maske eintippen oder kriegen anders klar gemacht, das ihre Raubkopie dysfunktional ist. Bei Software hat man früher die Serien-Nummer abgefragt. Sowas ähnliches, um Leuten klar zu machen, das sie draussen bleiben können, ohne sie direkt ins Gesicht als miese Raubkopierer zu beschimpfen, geht hier ähnlich.

    Die Deutsche-Bank mit den sekundengenauen kostenpflichtigen Börsen-Kursen und News-Meldungen ist mit Deiner KontoNr und der ausgedachten App-ID vom Appstore und den Geräte-IDs Deiner 5 Familien-Geräte gekoppelt.

    Bei Spielen braucht man solche Kopplungen natürlich nicht notwendig. Aber man kann sie über Nachlade-Levels oder internet-Highscore-Listen problemlos und schikanefrei etablieren. Oder halt über Multiplayer-Modes.

    Insbesondere Apple und iAD kriegen und kennen ja auch die Geräte-ID und diese ist mit dem Itunes-Account verbunden und man kann eine Strichliste führen, wer welche App gekauft hat.

    Bei Geräten, die häufiger mal online sind, ist sowas also problemlos möglich.

    Davon abgesehen ist es armselig, 79-Cent-Apps zu klauen.
    Die überwiegend günstigen Preise im Appstore sind der de-facto beste Kopierschutz.
    Jede SMS an Jamba kostet vermutlich mehr. Und zweimal bei DSDS für 49 Cent abstimmen ist teurer als eine 79-Cent-App.

    Anstelle der App-ID kann natürlich auch Apples Appstore über ein API mit dem Server von Ebay, Handelsblatt, New York Times, Sky, Deutsche Bank usw. kommunizieren und problemlos dem Börsenkurs-Server oder Games-Level-Download-Server bestätigen, das man kein Raubkopierer ist.

  11. Und, wie war der Tag jetzt?

    Autor: Der Abend 28.07.10 - 01:16

    War er gut?

    Heute konntest du mit einem iPhone das gleiche wie gestern machen. Und für morgen gilt das gleiche.

    Solange du kein Jurist bist hat sich in deinem Leben nichts geändert und es wird sich in der Hinsicht auch nichts ändern.

    Ich hoffe du hattest trotzdem einen guten Tag :)

  12. Re: Und, wie war der Tag jetzt?

    Autor: Peter Pan Plus 28.07.10 - 08:24

    Mit der neuen Verordnung und Gesetz wird nur gefordert.

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