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Spiegel zitieren ...

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  1. Spiegel zitieren ...

    Autor: Coffee 24.10.10 - 14:26

    ... war mal ok zwischen 1947 und 2002.

    Aber heute?

    Für über 30 Jahre hatte ich ein Spiegel-Abo ... von Barzel's konstruktivem Mißtrauensvotum im Jahre 1972 bis zu den letzten Kommentaren Rudolf Augsteins in 2002 war der Spiegel meine regelmäßige Montagslektüre. Und bei aller Kritik an dem Magazin, so war die gut rechechierte Berichterstattung und die aufgeklärte Analyse des Spiegel in Deutschland praktisch konkurrenzlos. Was für ein Unterschied zu heute!

    In 2003 haben wir unser Spiegel (Auslands-)Abo gekündigt, nachdem sich Aust & Konsorten das Magazin in einer Art Coup angeeignet hatten. Von journalistischer Integrität kann seither keine Rede mehr sein. Im Gegenteil. Es wird umgesetzt, was die Eigentümerkette Bertelsmann -> Gruner & Jahr
    -> Spiegel Verlag vorgibt. Und das ist neoliberale Propaganda, Hetz- und Kampagnen-Journalismus, Verdrehungen, Manipulationen, Lügen und Spin.

    Seit dieser radikalen Richtungsänderung hat der Spiegel massenhaft Leser verloren, die sich noch daran erinnern können, was guter Journalismus ist. Daher seit ein paar Jahren die angestrengten Versuche, eine neue Generation von Lesern anzuziehen. Die saudämlichen Seiten für Studenten sollen wohl dafür sorgen ...

    Keine Zeitung und kein Magazin kann es sich heute leisten, WikiLeaks zu ignorieren. Die Enthüllung von politischen Skandalen, Korruption und (Kriegs-)Verbrechen zieht viele Leser an, was zusätzliche Einnahmen bedeutet. Anderseits hat praktisch die gesamte westliche Medien-Kamarilla in ihrer Berichterstattung eine starke Schlagseite zugunsten des bestehenden neo-liberal-kapitalistischen Systems, seinem Neokolonialismus, seinen Kriegen usw. Für Spiegel, N.Y. Times und viele andere ist dies ein Dilemma, dem man dadurch zu begegnen sucht, dass alle Themen die dem Status Quo gefählich werden könnten (wie z.B. Wikileaks), eine spezielle Behandlung erfahren. Es wird zwar berichtet, analysiert und kommentiert, gleichzeitig aber werden, direkt oder zwischen den Zeilen, Zweifel an der Authentizität, der Glaubwürdigkeit und der Relevanz der Dokumente gestreut und die Legalität ihrer Veröffentlichung in Frage gestellt. Es ist schon entlarvend, dass sich ausgerechnet die so verhalten, die sonst unkritisch und mit grossem Eifer jeden Furz aus Pressekonferenzen des U.S. Präsidenten oder des Pentagon hinausposaunen.

    Ich kann jedem nur empfehlen, sich von solcher Heuchelei fernzuhalten und sich stattdessen direkt bei den Quellen der Original-Dokumente umzusehen ...

    WikiLeaks:
    http://www.wikileaks.org/

    Iraq War Logs:
    http://www.iraqwarlogs.com/

    Iraq Body Count:
    http://www.iraqbodycount.org/

    Und das hier ...

    http://www.youtube.com/watch?v=qv6kV1Q7UL4
    http://www.youtube.com/watch?v=1ysR3Ynxits
    http://www.youtube.com/watch?v=jfvHKr36a4g
    http://www.youtube.com/watch?v=FbZhbv2_bzI
    http://www.youtube.com/watch?v=AmkzRWSBeQo
    http://www.youtube.com/watch?v=2dcpYsNrrQ0

    ... ist die C-SPAN Übertragung der gestrigen WikiLeaks Pressekonferenz in London. Sehr interessant.

  2. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: Onliners 24.10.10 - 15:31

    "Und das ist neoliberale Propaganda, Hetz- und
    Kampagnen-Journalismus, Verdrehungen, Manipulationen, Lügen und Spin."

    Was soll denn neoliberal sein? Bitte mal um ne Definition. Die genannten Ausfälle sind eigentlich schon immer Spiegeltypisch gewesen. Business as Usual. Willkommemn in der Realität.

  3. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: Coffee 24.10.10 - 16:52

    > Was soll denn neoliberal sein? Bitte mal um ne Definition.

    ... bist du wirklich daran interessiert? Warum siehst du dich nicht selber mal danach um? Das Internet ist voller lexikarischer Definitionen und tiefschürfender kritischer Analyse der ökonomischen, soziologischen, historischen und kulturellen Aspekte des Neoliberalismus.

    Falls du des Englischen mächtig bist, ist das hier ...

    A Brief History of Neoliberalism by David Harvey:
    http://www.youtube.com/watch?v=PkWWMOzNNrQ
    http://www.youtube.com/watch?v=EwboT2DhJC8
    http://www.youtube.com/watch?v=TZg4esZFhOU
    http://www.youtube.com/watch?v=XhzkBRyhjlc
    http://www.youtube.com/watch?v=pN3Iz7XzUWM

    ... eine gute Einfürung in die Geschichte des Neoliberalismus

    > Die genannten Ausfälle sind eigentlich schon immer Spiegeltypisch gewesen. Business as Usual.

    ... not at all. Die private Aneignung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen, sowie die Aushöhlung demokratischer Prozesse und des Staates insgesamt, sind ein zenraler Aspekt des Neoliberalismus. Um der Öffentlichkeit (die davon nur Nachteile hat) ein solches Projekt schmackhaft zu machen, ist eine massive, alle Medien umfassende Propaganda Kampagne erforderlich.

    Seit dem Tode Rudolf Augsteins 2002 und der darauffolgenden Reorganisation, hat sich der Spiegel als eines der wichtigsten Sprachrohre für die hinter dieser Kampagne stehenden Wirtschaftsverbände (BDI, Gesamtmetall, INSM etc.) und Unternehmen (Deutsche Bank, Allianz Gruppe, Bertelsmann etc.) betätigt. Mit Augstein als Herausgeber hat es eine solche Perversion von Journalismus nie gegeben.

    > Willkommemn in der Realität.

    ... bla bla.

  4. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: loolig 24.10.10 - 16:56

    Bestes Beispiel war FReitag der Hetzbericht gegen die Linke..
    Wer im aktuellen Spiegel die Neokonservative Haltung nicht sieht, sieht sie vermutlich aus einem bestimmten Grund nicht..

    Zwischen Spiegel und der Welt gibts mittlerweile kaum noch einen Unterschied.
    Ich lese beim Spiegel mittlerweile nur noch die Titel und gehe dann sofort ins Forum wo meist gleich in den ersten 2-3 Beiträgen Richtigstellungen zu finden sind.

    Ich war ebenfalls Jahrelang Abbo-Kunde und bins auch seit ca 2002 nicht mehr..und ich kenne mittlerweile kaum noch Abbonenten.. man kauft sich das Blatt vielleicht noch mal vor einem längeren Flug oder einer Bahnfahrt aber die Meinungsmache ist teilweise so offensichtlich, dass der Spiegel sich anscheinend an andere Bildungsschichten richtet als er es früher einmal tat.

  5. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: Onliners 24.10.10 - 18:08

    Danke für die beigefügten Vorträge. Harvey ist allerdings bekennender Marxist, sprich eine Art Illusionist, wie David Copperfield. Darauf das Fundament der Weltsicht aufzubauen, wäre sehr abenteuerlich.
    Nichtsdestotrotz eine interessante Persönlichkeit. Inbesondere seine Thesen, siehe: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/David_Harvey_%28Geograph%29

    Allerdings tifft man wohl eher die Ralität mit dieser Theorie:

    „Es ist die große Vermehrung der Produktion in allen möglichen Sparten als Folge der Arbeitsteilung, die in einer gut regierten Gesellschaft jenen universellen Reichtum verursacht, der sich bis zu den niedrigsten Bevölkerungsständen verbreitet.“

    – Adam Smith: Wealth of Nations (so um 1776)

    Also ein hoch auf den Neoliberalismus in Kombination mit einem starken Kartellamt, um Monopole zu vermeiden. Was die Linke geschafft hat, konnte man sich 70 Jahre im Osten anschauen. Nie wieder!

  6. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: Coffee 24.10.10 - 19:56

    > Harvey ist allerdings bekennender Marxist, sprich eine Art
    > Illusionist, wie David Copperfield.

    ... ein dummer und unzulässiger Vergleich. Glaub's mir, die Illusionen sind ganz auf deiner Seite. Seit knapp 140 Jahren hat sich die marxistische Analyse als das tauglichste und zuverlässigste Verfahren zum Verständnis politischer, historischer und ökonomischer Prozesse erwiesen. Was der spätere real existierende Sozialismus damit angefangen hat, ist ein anderes Thema.

    Du führst Adam Smith als Zeugen für deine verdrehte Weltsicht an, versäumst es aber darauf hinzuweisen, dass sein 'Liberalism' in keinster Weise mit heutigem Neoliberalismus zu vergleichen ist. In Smith's Theorie gibt es reichlich Platz für den 'Commons' und für ein von Marktmechanismen unabhängiges kooperatives Handeln. In weiten Bereichen ist Smith's Theorie ist das glatte Gegenteil von dem gegenwärtig praktizierten Neoliberalismus, der in seiner dogmatischen Lehrbuchhaftigkeit an die kürzlich verschwundenen Systeme im Osten erinnert und ungefähr so liberal ist, wie Franco's Spanien oder Batista's Kuba. Im 20. Jahrhundert hätte sich Smith schwer mit den falschen Propheten des Neoliberalismus (Friedman, Popper, Fukuyama etc.) in den Haaren gelegen.

    > Also ein hoch auf den Neoliberalismus in Kombination mit einem
    > starken Kartellamt, um Monopole zu vermeiden.

    ... wobei die vorherrschende neoliberale Ideologie selbstverständlich dafür sorgt, dass das Kartellamt, wie alle sogenannten 'Agencies', ebenfalls 'liberalisiert', sprich privatisiert wird, und somit die Ineffizienz seiner Marktüberwachung sicherstellt. Wirklich, Onliners, über so viel Naivität kann ich nur staunen.

    > Was die Linke geschafft hat, konnte man sich 70 Jahre im Osten anschauen.

    Das ist kein Grund sich das andere Extrem herbeizuwünschen. Davon abgesehen ... aufgeklärte und rationale Menschen haben den real existierenden Sozialismus im Osten nie für "links" gehalten.

    > Nie wieder!

    ... warten wir's ab.

  7. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: hjfgdp 24.10.10 - 20:50

    Und warum wird Spiegel immernoch so oft von Leuten zitirert die irgendwelche Geheimbünde und tiefere Machenschaften in verborgenen sehen? Bspw. Freeman. Also jene die ausschlisslich Anti-USA Gedöhns von sich geben. Scheint ja doch noch für entsprechende Quellen eine Pro-Bewegungs-Zeitung zu sein.

  8. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: Chrissie 24.10.10 - 21:22

    Coffee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Was soll denn neoliberal sein? Bitte mal um ne Definition.
    >
    > ... bist du wirklich daran interessiert? Warum siehst du dich nicht selber
    > mal danach um? Das Internet ist voller lexikarischer Definitionen und
    > tiefschürfender kritischer Analyse der ökonomischen, soziologischen,
    > historischen und kulturellen Aspekte des Neoliberalismus.
    >
    > Falls du des Englischen mächtig bist, ist das hier ...
    >
    > A Brief History of Neoliberalism by David Harvey:
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com
    > www.youtube.com
    >
    > ... eine gute Einfürung in die Geschichte des Neoliberalismus
    >
    > > Die genannten Ausfälle sind eigentlich schon immer Spiegeltypisch
    > gewesen. Business as Usual.
    >
    > ... not at all. Die private Aneignung öffentlicher Einrichtungen und
    > Dienstleistungen, sowie die Aushöhlung demokratischer Prozesse und des
    > Staates insgesamt, sind ein zenraler Aspekt des Neoliberalismus. Um der
    > Öffentlichkeit (die davon nur Nachteile hat) ein solches Projekt
    > schmackhaft zu machen, ist eine massive, alle Medien umfassende Propaganda
    > Kampagne erforderlich.
    >
    > Seit dem Tode Rudolf Augsteins 2002 und der darauffolgenden Reorganisation,
    > hat sich der Spiegel als eines der wichtigsten Sprachrohre für die hinter
    > dieser Kampagne stehenden Wirtschaftsverbände (BDI, Gesamtmetall, INSM
    > etc.) und Unternehmen (Deutsche Bank, Allianz Gruppe, Bertelsmann etc.)
    > betätigt. Mit Augstein als Herausgeber hat es eine solche Perversion von
    > Journalismus nie gegeben.
    >
    > > Willkommemn in der Realität.
    >
    > ... bla bla.


    Ich will für diese Therorie BEWEISE!
    Du lässt hier irgendwas vom Stapel, was absolut gerade zu nach Paranoia ala Alien-Invasionen aussieht ("Die wollen uns kontrollieren, die unterwandern uns! Die Manipulieren uns. OH MEIN GOOOTTT!!!")

    Kein Wunder, dass sich kein seriöser Politiker auf solche Schwachmaten herabsetzt. Und eine Nachrichtensendung mit Niveau - und das haben mittlerweile nur noch ZDF Heute Journal und Tagesschau - beim Heute Journal findet man auch genügend kritischen Journalismus, ebenso bei Magazinen wie Frontal21 und zahlreiche Kabaratestien, die sich hier ungestört äußern können! Die werden nicht gleich bedroht oder abgesetzt, weil sie Politiker und ihre Handlungen durch den Dreck ziehen.

    Nur: Wer wahrgenommen werden will macht es eben _nicht_ so wie du es tust und vermittelst ein Bild von Paranoia und Endzeitstimmung.

  9. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: hjfgdp 24.10.10 - 21:38

    > Die werden nicht gleich bedroht oder abgesetzt, weil sie Politiker und ihre Handlungen durch den Dreck ziehen.

    Naja, ich denke mal im Falle von Georg Schramm werden die sicher schon die ein oder andere Verschwörungstheorie gesponnen haben. ^^

  10. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: lager-grenzen 24.10.10 - 22:18

    > Nur: Wer wahrgenommen werden will macht es eben _nicht_ so wie du es tust und vermittelst ein Bild von Paranoia und Endzeitstimmung.

    Das stimmt nicht ganz. Aber vermutlich bist Du auch "Lager-nah".

    RotGrün und SchwarzGelb füllen sich beide die Taschen. Das ist faktisch kein Unterschied. Wenn man die Aldis enteignet, kann Rewe die Preise verdoppeln und die alten Umsatzrenditen von 20% vor Aldi durchsetzen.
    Umgekehrt ist NeoLiberalismus usw. "nur" hingenommen. Das ist wie leichtes Gefälle in der Dusche oder Badezimmer. Das Wasser läuft dann von selber in die richtige Richtung.

    Da ist kein geheimer Weltherrscher hinter sondern !nur! der Opportunismus.
    Letztes Jahr hat es hier keinen interessiert, das Presse heruntergekommen ist. Heute nennen die sich auch noch großspurig "qualitätsjournalisten" und diffamieren news-google als Content-Diebe.

    Spiegels Artikel über Energiesparlampen ist "Atomstromfreundlich", auch wenn manche Kritikpunkte berechtigt sind. Oder die Journalisten haben sich dem Pisatum angedient. Und wer aufmuckt, wird abgeholt.
    Journalismus kann und müsste anders stattfinden.
    Heise, CCC, GPL, FSF, WWF, WCW, DFL, DEA,... sind natürlich nicht interessiert.

    Und damit keiner aufmuckt kriegen ARD/ÖR 7 Mrd rübergeschoben.
    Zentrale Adresslisten die im Zug auf einem USB-Stick liegengelassen werden, werden daher natürlich nicht kritisiert.

    ATTAC usw. sind Leute, die keine gewaltfreien Demos hinbekommen.

    Ob die Linke oder Piraten besser sind als die Schillpartei, wo dann gleich Pöstchen verteilt wurden, ist leider nicht anzunehmen. M$ lernt ja auch nicht, anständig zu programmieren. Das ist wie homöopatie-Mittel in die Organisation "eingeprägt".
    Eine anständige Partei erkennt man daran, das sie keine bzw. fast keine Steuergelder nimmt und kein einziges Pöstchen verteilt. Solche Parteien gibt es vermutlich nicht.

    Lösung ist also nicht in Sicht.
    Und Information auch nicht. "Wozu auch." "Bildzeitung und RTL2-News ist doch interessant genug.". Daher werden Politiker gewählt die sich drum kümmern wollen/sollen/dafür bezahlt werden. Tja. Tun sie aber nicht... Wenn Politik so schwer ist, kann man es ja als Zwangsarbeit für Hartzer definieren statt als Begünstigungs-Spirale für Meschpoken-Mismanager-Miese(=Schulden/Verluste)-Macher.

    Die Presse weigert sich systematisch, simpelste Vorschläge zu machen. Z.b. das man Internet-Dienste per Vorkasse bezahlen muss und überhaupt nicht eintreiben darf. Schwupp wären 39-Euro-Abo-Fallen oder Schulden für Furz-Frosch-Klingeltöne weg vom Fenster. Die komplette Presse kann doch nicht so dumm sein, da nicht selber drauf zu kommen. Ähnlich simple Lösungen gibts gegen die Horror-Bericht des aktuellen ct-TV. Aber sogar ct schweigt zum mangelnden Ausbau.
    Denn wer aufmuckt, wird abgeholt.... .

    Logik ist unbesiegbar. Lösungen sind also:
    - Nicht aufmucken wie damals schon. Tschüß Pisas ab nach Afghanistan. Sammellager für Hartzer usw. Oder halt Enteignung der Aldis und Hunger in den Straßen. Oder Strom-Rationierung weil die Grünen die AKWs abschalten (die ich aber auch abschaffen würde, aber schlauer halt, was bei Flugmeilen-Freunden und Subventionisten nicht schwer ist). Viel Spaß beim p2p und killerspielern... .
    - nicht abholbar sein. heise, ccc,... wollen kein multimixer-News-Portal. Blogger interessiert sowas auch nicht. Und sowas soll das Land von Ingenieuren sein ? Nein. Das Land der organisierten Pisas, 0peiler, Lernbefreiten,... .

    Woanders ist auch nicht besser. Obwohl Computer simple Lösungen liefern würden. Oder kennt jemand ein Königtum was nicht als Schulden-Strudel enden will ? Tibet-2 wäre interessant. Aber der Dalei Lama will sich sicher nicht anlegen. Man müsste also die USA in Ruhe lassen und sich von ihnen oder den Chinesen schützen lassen. Ein Spiegel(nicht die Zeitschrift sondern identische Kopie mit leichten Abwandlungen wie linke/rechte Hand)-System das dann China aus einem anderen Land angreift und von USA geschützt wird, liefert dann das Komplement. Dank GPL/BSD kann man ja dieselbe Software und Übersetzungen nutzen.
    Im Prinzip ist es by-the-book und triviale Standard-FOSSware. Bloss wo... .

    Institute für wahren investigativen Anti-Pseudo-Qualitäts-Journalismus gibt es ja, wie golem "versehentlich" im Newstext verraten hat. Die können halt nicht mal eine Excel-Tabelle programmieren oder einen Webserver aufsetzen. Daher passiert von dieser Front nichts. Und mit einer Skimaske in die Sprechstunde des Professors ist auch blöd. Man will ja nicht abgeholt werden. Siehe Tolosciengy.
    Und alles nur um ein "wahreres" wiki-news zu haben statt den aktuellen qualitäts-des-informationismus.

    Aber hier muss man sich ja schon gegen Leute verteidigen, die Meinungsfreiheit mit "Recht auf Lüge und Weglassen relevanter Informationen" (oft im Namen von Jesus oder der Marktwirtschaft oder Anti-Cuba oder sowas) verwechseln.

    Doch Dienstag sind die Herbstferien vorbei und die Berufsschüler-Hooligan-Trolle pöbeln wieder herum.

  11. ++

    Autor: MarekP. 24.10.10 - 22:21

    Danke, der erste qualifizierte Beitrag in diesem Thread!

  12. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: verleih e-books geht nicht 24.10.10 - 22:40

    Ergänzungen zu Deinem Posting:

    Im wahren Kapitalismus gibts keine Patente die Mami Staat(="sozialistisch" in DenkArt der NeoLibs) den Firmen beschützt.
    Wahrer Kapitalismus ist pure Evolution wo jeder sich der Nachfrage anpassen ("fittest" in "survival of the fittest") muss. Viele angeblich Geschäftsgeheimnisse gibts auch nicht.
    Und keiner würde auf eine 39-Euro-Falle reinfallen, weil er ja alle Markt-Infos haben muss. Sonst wäre es kein Markt. Und natürlich sind alle Verträge monatlich kündbar.

    Hier wird man schon fertiggemacht, wenn man gleiche Rabattstaffeln für Ökostrom- und Solar-Anbieter und AKWs beim RWE-Stromnetz oder DSL-Letzte-Meile o.ä. fordert.

    Pseudokapitalismus und Oligarchismus sind an der Macht. Die Brillenglas-mafia hat sich selbst geoutet!
    TÜV war mal gut. Aber inzwischen testen sie Dildos und zertifizieren sogar M$, ohne immer dazuzuschreiben, das die Software ständig gepatcht werden muss. SCNR.
    Kontroll-Firmen müssen also nicht schlecht sein. Speziell wenn alle Teilnehmer mitmachen. Das führt zu gleiche Regeln für alle. D.h. T-Online dürfte die Kabel-TV_netze für T-Entertain benutzen, während VDSL+ auch mit/bei Sky/Premiere zu haben ist und alles gleich kostet.
    Das wäre besser für alle Bürger und Firmen und ein wahrer Markt.
    Aber wenn die RegTP aufmucken würde, würde man abgeholt oder entlassen wie der ZDF-Redakteur.
    Und auf dem Lande würden alle dieselben Sendeanlagen gemeinsam benutzen (Kosten-Degression).

    Ein wahrer BWLer (der BWL gelernt hat. Dabei gehts nicht um "Partei-Zugehörigkeit" oder politisches Lager) lehnt das aktuelle System ab, oder verleugnet seine Religion und passt sich evolutionistisch an und degeneriert zum Oligarchisten/Monopolisten.
    Das ist als wenn man HD-1080-DeepColour-Kino-Filme auf Schwarzweiss-Mpeg1-320x240 runterrechnet oder einen Ferrari nur im ersten Gang fährt...

    Sobald Du erkennst, das diskussions-unfähige allgemeinbildungs-befreite Pisas ("RTL2-Zuschauer". Ja. Ich schaue dort Dexter, SG:1/A/U, Torchwood, ...) überall sind, kannst Du den Untergang des Abendlandes vorhersagen... .
    Das ist wie wenn man "24-Stunden" schaut und der Koch in der Gemüse-Halle meint, "Die Spargel/Tomaten/...was-auch-immer-Saison ist vorbei. Guck hier. Schlechte Qualität und teuer.".
    Die mangelhafte Diskussionskultur und jammer-only-Bloggerismus lassen die schlechte geistige Qualität der Gesellschaft erkennen.

  13. Re: Spiegel zitieren ...

    Autor: noobs 25.10.10 - 14:37

    Du willst echt Beweise das sich die Wirtschaft mit ihrer Marktmacht - die Presse zu nutze macht?

    Dir ist schon klar das ein einfacher 'Beweis' 1=1 in der Mathematik über 20 Seiten geht - wie soll den eine solche sehr einleuchtende Aussagen, die für mich eher in die Kategorie: "ja-das ist denkbar" passt, als manche veröffentlichten Annahmen, bewiesen werden?

    Wenn dir gute Argumente, sinnvolle Quellen und tausende Seite die darüber diskutieren nicht reichen - solltest du dir vielleicht die für dich offensichtlich richtigen Fakten nochmal anschauen, den die werden alle weniger mit Fakten belegt.

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