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Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

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  1. Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 12:32

    Als Programmierer mag es ja gehen, aber Admins können im seltensten Falle alles Remote erledigen. Da sprechen schon die diversen Sicherheitsbestimmungen der Firmen dagegen.
    Es gibt ein paar Sachen die man beachten sollte:
    - nie, niemals eine Statusfeststellung beantragen, das geht nach hinten los
    - GmbH schützt nicht
    - ein normaler Rechtsanwalt versteht die Lage nicht
    - vielen Dank an Andrea Nahles und die beiden Freelancer die sich bei Daimler eingeklagt haben aussprechen, die bei Daimler haben den ganzen Mist erst ins Rollen gebracht.
    Am besten ist es dem Ruf des Geldes zu folgen und seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlagern. Österreich ist übrigens keine gute Adresse, da lauert die WKÖ. Jedenfalls wenn man in AT tätig ist, arbeitet man in Deutschland geht es. Aber 1x Homeoffice reicht....
    Ich finde CZ sehr angenehm, s.r.o. Gründung Stammkapital ab 1 CZK. Oder Slowakei s.r.o. Gründung Stammkapital ab 2500 Euro. Und in beiden Ländern sind die Lebenshaltungskosten um ein vielfaches geringer als in DE. Arbeiten in Deutschland ist dann kein Problem....

  2. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: Trockenobst 15.07.20 - 12:38

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - nie, niemals eine Statusfeststellung beantragen, das geht nach hinten los

    Wenn man die entsprechenden Fakten auf der eigenen Seite hat, etwa eigenes Büro etc. um möglichen Spätquerulanten schon früh den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Es gibt Leute, die kriegen in der ausgelagerten Projektfirma einen Job und versuchen dann aber einen Job beim großen Auftragsgeber zu ergattern. Das ist ein Weg dies zu erreichen.

    > - GmbH schützt nicht

    Nicht wenn man dann, wie beschrieben, mit voller Abgabe seiner eigenen Freiheit und Handlungsfähigkeit an einem zugewiesenen Arbeitsplatz dann tägliche Aufgaben abreißt.

    Selbstständig sein, fordert auch ein gewisses Ego und mit Ansagen auch durchzukommen.
    Ich arbeite seit Jahren im Home Office, meist weil die Kunden keinen eigenen Platz für mich haben, aber auch weil ich mir Projekte suche die nicht große Abstimmung innerhalb anderer Teams brauchen. Da sollen sie lieber die Leiharbeiter über Überlassung nehmen, die wollen auch das getue im Team.

    GmbH schützt, wenn du schon beim Meeting sagst du kannst "nur" 120h im Monat arbeiten weil du zur Scheinselbstständigkeitsvermeidung noch 5 Tage woanders arbeiten musst.

    > - ein normaler Rechtsanwalt versteht die Lage nicht

    Ich würde bei keinem Thema einen Anwalt wählen, der für das Thema nicht schon vor Gericht war und dies auch gewonnen hat.

  3. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: ino-fb 15.07.20 - 12:55

    > Wenn man die entsprechenden Fakten auf der eigenen Seite hat, etwa eigenes Büro etc. um möglichen Spätquerulanten schon früh den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Alles Gummi. Im Uebrigen bewertet die Statusfeststellung immer nur ein - i.a.R. das gegegenwaertige - Projekt. Danach geht es zurueck auf Quadrat Eins.

    > GmbH schützt, wenn du schon beim Meeting sagst du kannst "nur" 120h im Monat arbeiten weil du zur Scheinselbstständigkeitsvermeidung noch 5 Tage woanders arbeiten musst.

    Damit hat die GmbH nichts zu tun. Zur Vermeidung des Kriteriums "Nur ein AG" solltest du in jeder Rechtsform andere Kunden haben (1/6-Regel).

    M.E. gibt es nur ein verlaessliches Kriterium, dass ist der eigene Gewinn oder Umsatz oder Stundensatz - oder generell: Ich kann mein Leben auf Dauer selbst finanzieren. Hat alles auch Haken und ist - politisch gewollt, denn bei denen moechte man a) auch abernten, b) speziell in D muss alles Eigenstaendige unter staatliche Kuratel - eben kein rechtlich belastbares Kriterium.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.20 12:57 durch ino-fb.

  4. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: 486dx4-160 15.07.20 - 12:58

    Das kommt drauf an was du willst.

    Oft holen sich Firmen Leute in's Haus, die als Selbstständige irgendwas machen sollen, jahrelang.
    Eben weil kein Headcount beantragt und genehmigt werden muss. Die hohen Stundensätze im Artikel lesen sich super, sind aber nicht der Regelfall.

    Wenn man da die Chance hat, sich über die Statusfeststellung einen festen Arbeitsvertrag mit vernünftiger Sozialversicherung (viele Selbstständige rechnen ihre Rentenbeiträge und damit ihre klein) und vielleicht sogar Tarifbindung zu holen, ist das prima. Für die Firma ist es meistens auch billiger.
    Ich kenne viele Fälle wo das geklappt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.20 13:02 durch 486dx4-160.

  5. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:01

    ino-fb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wenn man die entsprechenden Fakten auf der eigenen Seite hat, etwa
    > eigenes Büro etc. um möglichen Spätquerulanten schon früh den Wind aus den
    > Segeln zu nehmen.
    >
    > Alles Gummi. Im Uebrigen bewertet die Statusfeststellung immer nur ein -
    > i.a.R. das gegegenwaertige - Projekt. Danach geht es zurueck auf Quadrat
    > Eins.

    Und wenn man mehrere Projekte hat wird jedes einzeln bewertet. Da kann passieren Projekt 1 alles ok, Projekt 2 alles ok. Projekt 3 Scheinselbstständig.

  6. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: ino-fb 15.07.20 - 13:05

    > Die hohen Stundensätze im Artikel lesen sich super, sind aber nicht der Regelfall.

    Ich lese folgende Beispiele: 520EU Tagessatz; 73EU Stundensatz. Meinst du die? Das sind keine hohen Stundensaetze fuer Spezialisten.

  7. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:09

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man da die Chance hat, sich über die Statusfeststellung einen festen
    > Arbeitsvertrag mit vernünftiger Sozialversicherung (viele Selbstständige
    > rechnen ihre Rentenbeiträge und damit ihre klein) und vielleicht sogar
    > Tarifbindung zu holen, ist das prima. Für die Firma ist es meistens auch
    > billiger.
    > Ich kenne viele Fälle wo das geklappt hat.

    Das sind genau die Fälle die uns das Leben schwer bis unmöglich machen. Ich habe mit Bedacht die Selbstständigkeit gewählt und will nie wieder Angestellter sein. Selbst jetzt mit über 50 Jahren.

  8. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: vestell 15.07.20 - 13:09

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am besten ist es dem Ruf des Geldes zu folgen und seinen Wohnsitz ins
    > Ausland zu verlagern. Österreich ist übrigens keine gute Adresse, da lauert
    > die WKÖ. Jedenfalls wenn man in AT tätig ist, arbeitet man in Deutschland
    > geht es. Aber 1x Homeoffice reicht....

    Freelancer aus Österreich hier, die meisten Projekte habe ich in Oberösterreich und Wien. Was genau meinst du mit "lauert die WKÖ"? Klar ist der unnütze Kammerbeitrag lästig, aber das sind je nach Bundesland zwischen 60 und 75¤ jährlich bei EPU's, also nicht die Welt. Da ist mir die enorme Steuerbelastung schon mehr ein Dorn im Auge, 48% ab 60.000¤.

  9. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:17

    vestell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Freelancer aus Österreich hier, die meisten Projekte habe ich in
    > Oberösterreich und Wien. Was genau meinst du mit "lauert die WKÖ"? Klar ist

    https://www.freemarkets.at/doc/downloads/Scheinselbstaendigkeit-Kurzratgeber.pdf

    Und die WKO wird tätig wenn sie Scheinselbstständigkeit ahnt.
    Im Grunde nichts anderes als in Deutschland. Ich habe in AT gewohnt und mich sehr eingehend mit dem Thema beschäftigt, wollte dort eigentlich alt werden. Aber nicht unter den Bedingungen.
    Wird halt nicht jeder gefasst, ist in Deutschland ja nicht anders. Aber wenn man im Radar ist wird es blöd.

  10. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: chefin 15.07.20 - 13:32

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Programmierer mag es ja gehen, aber Admins können im seltensten Falle
    > alles Remote erledigen. Da sprechen schon die diversen
    > Sicherheitsbestimmungen der Firmen dagegen.
    > Es gibt ein paar Sachen die man beachten sollte:
    > - nie, niemals eine Statusfeststellung beantragen, das geht nach hinten
    > los
    > - GmbH schützt nicht
    > - ein normaler Rechtsanwalt versteht die Lage nicht
    > - vielen Dank an Andrea Nahles und die beiden Freelancer die sich bei
    > Daimler eingeklagt haben aussprechen, die bei Daimler haben den ganzen Mist
    > erst ins Rollen gebracht.
    > Am besten ist es dem Ruf des Geldes zu folgen und seinen Wohnsitz ins
    > Ausland zu verlagern. Österreich ist übrigens keine gute Adresse, da lauert
    > die WKÖ. Jedenfalls wenn man in AT tätig ist, arbeitet man in Deutschland
    > geht es. Aber 1x Homeoffice reicht....
    > Ich finde CZ sehr angenehm, s.r.o. Gründung Stammkapital ab 1 CZK. Oder
    > Slowakei s.r.o. Gründung Stammkapital ab 2500 Euro. Und in beiden Ländern
    > sind die Lebenshaltungskosten um ein vielfaches geringer als in DE.
    > Arbeiten in Deutschland ist dann kein Problem....


    so wie du das beschreibst, ist es Scheinselbstständig. Das man es aktuell in dieser Variante nicht so einfach nachweisen kann, weil man Ländergrenzen dazwischen packt führt nur dazu, das die Richtlinien verschärft werden.

    Und ich finde auch, das sowas kontrolliert und sanktioniert werden muss. Hier gehts drum, zum einen das Sozialsystem zum eigenen Vorteil zu nutzen, aber am Ende nichts dazu beizutragen. Sobald dir jemand die Brieftasche klaut, willst du die Polizei im Einsatz sehen. Zahlst aber nichts dazu um das zu finanzieren. Den die Polizei im Land in dem du Steuern zahlst interessiert das wenig, wenn du nie dort bist und nur eine Briefkastenfirma hast.

  11. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: SoD 15.07.20 - 13:39

    ino-fb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese folgende Beispiele: 520EU Tagessatz; 73EU Stundensatz. Meinst du
    > die? Das sind keine hohen Stundensaetze fuer Spezialisten.

    Für Spezialisten vielleicht nicht, für normale Entwickler ist das aber viel, da sind es eher 45¤ die Stunde und 360¤.

  12. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:46

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > das zu finanzieren. Den die Polizei im Land in dem du Steuern zahlst
    > interessiert das wenig, wenn du nie dort bist und nur eine Briefkastenfirma
    > hast.

    Sorry Du schreibst unendlich viel Blödsinn. Anders kann man das nicht bezeichnen. Wenn Du richtig gelesen hättest würdest Du dir den ganzen Sermon sparen. Als ersten Satz habe ich geschrieben WOHNSITZ ändern. Aber wenn man die verkehrte Brille auf hat, kann das schonmal passieren. Das sehe ich auch an Deinen anderen Beiträgen. Woher nimmst Du die Wut auf Freelancer?

  13. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:48

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ino-fb schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich lese folgende Beispiele: 520EU Tagessatz; 73EU Stundensatz. Meinst
    > du
    > > die? Das sind keine hohen Stundensaetze fuer Spezialisten.
    >
    > Für Spezialisten vielleicht nicht, für normale Entwickler ist das aber
    > viel, da sind es eher 45¤ die Stunde und 360¤.

    Die sollten sich dann anstellen lassen. Für 45 Euro kann man nicht arbeiten. Nichtmal im Homeoffice wenn man alle Abgaben ordentlich zahlt.

  14. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: Trockenobst 15.07.20 - 13:49

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man mehrere Projekte hat wird jedes einzeln bewertet. Da kann
    > passieren Projekt 1 alles ok, Projekt 2 alles ok. Projekt 3
    > Scheinselbstständig.

    Zweites Projekt eigenes Produkt, drittes Projekt ganz andere Industrie, viertes Projekt wieder andere Industrie. Mir hat ein Unternehmensberater empfohlen, sei wie Quecksilber, verhalte dich wie jemand der Selbstständig ist und neue Themen anfängt. Umso weniger der Umsatz von der "eigenen" Arbeitskraft abhängt, desto weniger kriegen sie dich.

    Grundsätzlich bin ich ja dafür, dass die Rente den jungen Freigeistern und dann späten H4lern einen Strich durch die Rechnung macht. Aber das geht inzwischen auch in anderen Branchen zu weit. 10% Zwangseinzahlung für jeden in die Rente, egal wer und wo, und der Spuk hat ein Ende.

  15. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: Trockenobst 15.07.20 - 13:53

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Spezialisten vielleicht nicht, für normale Entwickler ist das aber
    > viel, da sind es eher 45¤ die Stunde und 360¤.

    In den letzten 10 Jahren habe ich als Senior Entwickler nicht einen Tag unter 60¤ gearbeitet und das ist der "Kurzprojekt und weil wir eine gute Geschäftsbeziehung haben" Tarif. Normalerweise rufe ich 75¤ auf und vor dem Virus war das nicht mal eine Diskussion wert.

    Vielleicht hat der Verticker versucht das auf 70¤ zu senken, aber wegen 600¤ hin oder her gebe ich ein möglicherweise gutes Projekt für den Lebenslauf nicht auf.

  16. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: uschatko 15.07.20 - 13:53

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > inzwischen auch in anderen Branchen zu weit. 10% Zwangseinzahlung für jeden
    > in die Rente, egal wer und wo, und der Spuk hat ein Ende.

    So ist es. Aber da im Bundestag mehrheitlich Anwälte und Ärzte sitzen und die auf ihren Standesdünkel nicht verzichten wollen, wird es nie etwas werden. In anderen Ländern funktioniert das und es gibt kein Problem mit Scheinselbstständigkeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.20 13:54 durch uschatko.

  17. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: SoD 15.07.20 - 13:57

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für Spezialisten vielleicht nicht, für normale Entwickler ist das aber
    > > viel, da sind es eher 45¤ die Stunde und 360¤.
    >
    > In den letzten 10 Jahren habe ich als Senior Entwickler nicht einen Tag
    > unter 60¤ gearbeitet und das ist der "Kurzprojekt und weil wir eine gute
    > Geschäftsbeziehung haben" Tarif. Normalerweise rufe ich 75¤ auf und vor dem
    > Virus war das nicht mal eine Diskussion wert.
    >
    > Vielleicht hat der Verticker versucht das auf 70¤ zu senken, aber wegen
    > 600¤ hin oder her gebe ich ein möglicherweise gutes Projekt für den
    > Lebenslauf nicht auf.


    Ich habe es versucht, für solche Zahlen kamen eine Anfragen. Ab 45¤/h kommen Anfragen rein,
    aber gefühlt erwartet man trotzdem einen Spitzenentwickler, der auf dem allerneusten Stand ist.
    Ich habe es dann gelassen, zumal das schon vor Corona war.

  18. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: SoD 15.07.20 - 13:58

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sollten sich dann anstellen lassen. Für 45 Euro kann man nicht
    > arbeiten. Nichtmal im Homeoffice wenn man alle Abgaben ordentlich zahlt.

    Das impliziert aber auch, dass es Optionen zur Festanstellung gibt und diese besser bezahlt sind.
    Das ist nicht überall und für jeden der Fall.

  19. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: Trockenobst 15.07.20 - 13:59

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so wie du das beschreibst, ist es Scheinselbstständig.

    Was er beschreibt ist die (überdrehte) Reaktion auf einer überbordenden Behörde, die alle in Festeinstellung drängt und damit die Optionen für die eigene Rentenoptimierung, Arbeitszeitoptimierung und Ort der Arbeit aufzwingt. Diese verdammten Freigeister, weg damit.
    Gleichzeitig wird auch der niedrige Lohn für High End Knowledge zementiert. In Bereich Crypto kann man in Frankreich und Schweiz das doppelte Verdienen was Leute hier bekommen.

    Das es Leute gibt, die in ihrer Jugend präkere Spassjobs machen und dann im Alter in die Mindestrente rutschen ist ein Problem. Dem kann man aber anders entgegnen, als mit dem großen sozialistische "Wenn du um 7:00 Uhr nicht auf der Farm im Regen stehst, gibt es Peitsche".

    > Und ich finde auch, das sowas kontrolliert und sanktioniert werden muss.
    > Hier gehts drum, zum einen das Sozialsystem zum eigenen Vorteil zu nutzen,
    > aber am Ende nichts dazu beizutragen.

    Wer 4700¤ verdient, zahlt 42% Steuern. Ich glaube dir fehlen da einige Fakten.

  20. Re: Die ganzen Beispiele wecken falsche Hoffnungen

    Autor: Trockenobst 15.07.20 - 14:02

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe es dann gelassen, zumal das schon vor Corona war.

    Xing und bei gewissen Portalen ein gutes Profil einstellen. Dort die Sätze klar machen.
    Aktiv auf alle Verticker und Angebote eingehen, immer ein aktuelles Profil pflegen.
    Idealerweise auch eine Homepage, die der Kunde sich anschauen kann. Muss nicht dein Name sein, dass kann auch Abstrakter sein wie "WebshopOptimierung.de" wenn das dein Thema ist.

    Covid ist ein Ausnahmefall, und ich höre von Leuten die mit 50¤ was bekommen haben die sonst unter 80¤ nicht aus dem Bett steigen. Aber das sind Kurzzeitprojekte. Post-Pandemie ziehen die Projekte wieder an.

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