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Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

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  1. Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: dilaracem 07.12.19 - 13:08

    Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem mittelfristigen Umstieg Linux?

    München hat doch schon Vorarbeit geleistet und Erfahrungswerte.

  2. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: ssj3rd 07.12.19 - 13:11

    Und München kommt sehr gut klar mit Linux, oh wait!

  3. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: the_second 07.12.19 - 13:15

    Mit genug Kohle - äh, ich meine "lokalen Investments" von Microsoft im Rücken bekommt es jeder hin mit nicht MS-Produkten nicht zurechtzukommen.

  4. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: pk_erchner 07.12.19 - 13:17

    dilaracem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > mittelfristigen Umstieg Linux?
    >

    wer diese Frage stellt, hat es noch nicht probiert ...

    Entweder man ist schon immer Linux ... oder wird es nie

  5. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 13:18

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und München kommt sehr gut klar mit Linux, oh wait!

    Dass man dort – nachdem Microsoft seine Deutschlandzentrale nach Schwabing verlegt hat – wieder von Linux abkommt, während weltweit immer mehr öffentliche Bereiche auf Open Source umsteigen, bedeutet nicht, dass man damit nicht klargekommen wäre. Selbst das Gutachen, das für die Umkehrentscheidung zitiert wird, hat das nicht behauptet und rechtfertigt den Schritt eigentlich nicht.

  6. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 13:25

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dilaracem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > > mittelfristigen Umstieg Linux?
    >
    > wer diese Frage stellt, hat es noch nicht probiert ...
    >
    > Entweder man ist schon immer Linux ... oder wird es nie

    Ich bin nach ca. 40 Jahren privater und ca. 20 Jahren professioneller Computernutzung im Nebenerwerb erst vor zwei Jahren umgestiegen, und zwar komplett, mit Ausnahme nur von drei, vier Windows-Anwendungen, die noch unter Wine oder in einer Windows-VM laufen müssen, und ich frage mich seitdem nur, warum ich so lange gewartet habe.

    Der Umstieg hat die Betreuung und Wartung der Rechner, um die ich mich kümmern muss, um eine Größenordnung weniger arbeitsaufwändig und entspannter gemacht.

    Dort, wo ich meinen Hauptjob habe, würde Linux ebenfalls gut funktionieren, wenn man es nur wollte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.19 13:28 durch demon driver.

  7. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Smolo 07.12.19 - 13:36

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pk_erchner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dilaracem schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > > > mittelfristigen Umstieg Linux?
    > >
    > > wer diese Frage stellt, hat es noch nicht probiert ...
    > >
    > > Entweder man ist schon immer Linux ... oder wird es nie
    >
    > Ich bin nach ca. 40 Jahren privater und ca. 20 Jahren professioneller
    > Computernutzung im Nebenerwerb erst vor zwei Jahren umgestiegen, und zwar
    > komplett, mit Ausnahme nur von drei, vier Windows-Anwendungen, die noch
    > unter Wine oder in einer Windows-VM laufen müssen, und ich frage mich
    > seitdem nur, warum ich so lange gewartet habe.
    >
    > Der Umstieg hat die Betreuung und Wartung der Rechner, um die ich mich
    > kümmern muss, um eine Größenordnung weniger arbeitsaufwändig und
    > entspannter gemacht.
    >
    > Dort, wo ich meinen Hauptjob habe, würde Linux ebenfalls gut funktionieren,
    > wenn man es nur wollte.
    Jetzt erkläre mal wieviel Aufwand du so im Monat/Jahr für Wartung eines PCs benötigst?

  8. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Niaxa 07.12.19 - 13:43

    Nein weil Linux Desktoperfahrung einem schweren Unfall gleicht. Linux geht nur da, wo man es so gebastelt hat, das man es nicht erkennt. Siehe Smartphones, Receiver, Steuerungen usw. Linux für den Desktop als Windowsersatz ist scheise. Die Windowswelt hat einfach deutlich mehr zu bieten. Deswegen schafft es Linux auch nicht auf mehr wie 4-5 % aller Desktopinstallationen, auch wenn die Linuxianer seit Jahrzehnten den Durchbruch prophezeien.

    Linux als Server und für Admins ist top. Als Consumprodukt eben nicht.

  9. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Oktavian 07.12.19 - 13:49

    > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > mittelfristigen Umstieg Linux?

    Eher eine sehr langfristige Perspektive:
    1. Alle Anwendungen plattformunabhängig machen
    2. Sinnvolle Umgehungslösungen schaffen für Anwendungen, die fest an Windows gebunden bleiben.
    3. IDV-Anwendungen, die auf MS-Office basieren, umstellen
    4. Hardware, die auf Linux nicht laufen wird, umstellen
    5. Alle Vorlagen und Altdokumente von MS-Office umstellen
    6. MS-Office ersetzen
    7. Sinnvolle Groupware für Linux schaffen (nein, es gibt außer Notes keine Alternative, und das will man nun wirklich keinem antun)

    Das sind die Blocker, die man alle vor Linux lösen muss.

    > München hat doch schon Vorarbeit geleistet und Erfahrungswerte.

    Richtig, München hat deutlich gezeigt, wie man es nicht macht. München ist kein Beleg, dass Linux auf dem Desktop nicht geht, aber München hat überdeutlich gezeigt, dass man erst viele andere Probleme lösen muss, und dass der Desktop in der Kette das letzte auszutauschende Element ist.

  10. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Oktavian 07.12.19 - 13:54

    > Dass man dort – nachdem Microsoft seine Deutschlandzentrale nach
    > Schwabing verlegt hat –

    So, und jetzt setzen wir mal den Aluhut ab und überlegen ganz realistisch, was München von dieser Verlegung hat:

    Bekommt München höhere Einnahmen durch Körperschaftssteuer? Nein, sowas zahlt MS in Deutschland nicht. Dazu haben sie zu gute Anwälte und Steuerberater

    Bekommt München mehr Arbeitsplätze? Nein, die Menschen, die jetzt bei MS arbeiten, haben auch schon vorher in München gearbeitet. Es wurden ja nur einige Gebäude im Umland zusammengelegt. Niemand zieht deswegen zusätzlich nach München.

    Bekommt München Geld aus dem Grundstücksverkauf? Nein, denn ansonsten hätte jemand anders das Grundstück gekauft.

    Bekommt München Geld aus der Grundsteuer? Siehe davor, nee, da hätte auch sonst jemand gebaut.

    Hätte MS die Firmenzentrale nach Schwäbisch-Hall verlegt, oder nach Wanne-Eickel, okay, das hätte einen nennenswerten Effekt gebracht. Aber doch nicht München. Die können sich vor Zuzug, Arbeitsplätzen, IT-Firmen, etc. doch eh kaum retten.

    > Selbst das Gutachen, das für die
    > Umkehrentscheidung zitiert wird, hat das nicht behauptet und rechtfertigt
    > den Schritt eigentlich nicht.

    Alleine der Ärger unter den Angestellten rechtfertigt es. Ein so verquer aufgezogenes Projekt kann man nur noch in den Boden stampfen.

    Und ich sage nicht, Linux auf dem Desktop geht nicht. Es geht nur so nicht, wie man es in München probiert hat.

  11. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 14:17

    Smolo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > pk_erchner schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > dilaracem schrieb:
    > > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > > > > mittelfristigen Umstieg Linux?
    > > >
    > > > wer diese Frage stellt, hat es noch nicht probiert ...
    > > >
    > > > Entweder man ist schon immer Linux ... oder wird es nie
    > >
    > > Ich bin nach ca. 40 Jahren privater und ca. 20 Jahren professioneller
    > > Computernutzung im Nebenerwerb erst vor zwei Jahren umgestiegen, und zwar
    > > komplett, mit Ausnahme nur von drei, vier Windows-Anwendungen, die noch
    > > unter Wine oder in einer Windows-VM laufen müssen, und ich frage mich
    > > seitdem nur, warum ich so lange gewartet habe.
    > >
    > > Der Umstieg hat die Betreuung und Wartung der Rechner, um die ich mich
    > > kümmern muss, um eine Größenordnung weniger arbeitsaufwändig und
    > > entspannter gemacht.
    > >
    > > Dort, wo ich meinen Hauptjob habe, würde Linux ebenfalls gut funktionieren,
    > > wenn man es nur wollte.

    > Jetzt erkläre mal wieviel Aufwand du so im Monat/Jahr für Wartung eines PCs
    > benötigst?

    Tur mir leid, ich habe da nicht buchgeführt. Allein der Umstand, dass man sich bei jeder einzelnen von zig Anwendungen permanent selber um Updates kümmern musste, während das unter Linux für fast alle mit den Systemupdates mitläuft, ist ein Punkt, in dem ich nie wieder zurück möchte. Und regelmäßig klemmte irgendwo irgendwas. Den letzten Ausschlag, auch privat zu Linux umzusteigen, gab der Hausserver, auf dem ich eine Nextcloud-Instanz in einer VM laufen hatte. Es war schlicht nicht möglich, eine dauerhaft stabile Verbindung zwischen dieser VM und den paar anderen Rechnern im Hausnetz aufrechtzuerhalten – das eingesetzte Windows 7 "Ultimate" hatte zu viele Einschränkungen auf der Netzwerkebene, ich hätte dafür wohl eine teure Windows-Server-Installation gebraucht. Da dachte ich mir, warum nicht die Nextcloud aus der VM holen und gleich ein Linux aufzusetzen (nachdem der Server-Umstieg auf Linux im Nebenerwerb gerade erst problemlos geklappt hatte).

    Und dann dachte ich, zunächst noch skeptisch, warum versuchst's du's nicht auch nochmal ganz vorsichtig auf dem Client. Ein paar Wochen später waren alle Rechner umgestellt, weil's so unfassbar glattlief und das Arbeiten auf dem Linux-Desktop der Wahl (hier bisher überwiegend anfangs MATE, inzwischen Cinnamon und xfce) so viel entspannter ist, während ein aktueller Windows-Desktop mir in meiner Art zu arbeiten einfach überall in die Quere kommt, wo es nur geht. Und da haben wir noch nicht übers Nachhausetelefonieren geredet.

    Seit dem Umstieg auf Linux funktioniert hier alles einfach nur und nervt nicht mehr ständig, sei es mit Netzwerkproblemen oder mit Usability-Ärgernissen.

  12. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 14:21

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > > Selbst das Gutachen, das für die
    > > Umkehrentscheidung zitiert wird, hat das nicht behauptet und rechtfertigt
    > > den Schritt eigentlich nicht.
    >
    > Alleine der Ärger unter den Angestellten rechtfertigt es. Ein so verquer
    > aufgezogenes Projekt kann man nur noch in den Boden stampfen.

    Nach allem, was ich dazu gelesen habe, war insbesondere auch der "Ärger unter den Angestellten", soweit er ganz konkret Linux betraf, am Ende nicht so unermesslich, dass er den Rollback erforderlich gemacht hätte.

    > Und ich sage nicht, Linux auf dem Desktop geht nicht. Es geht nur so nicht,
    > wie man es in München probiert hat.

    Dass das problematisch war, bezweifelt keiner. Nur dass der Rollback die richtige Entscheidung ist.

  13. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 14:26

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein weil Linux Desktoperfahrung einem schweren Unfall gleicht [...]

    Lächerlich.

    Ich bin froh, dass ich mich vor zwei Jahren von der Usability-Katastrophe "Windows-Desktop" zuhause und für den Nebenerwerb endlich verabschiedet habe, bevor ich gezwungen gewesen wäre, von der Desktop-Katastrophe Windows 7 auf die Desktop-Überkatastrophe Windows 10 umzustellen, die ich schon im Hauptjob täglich ertragen muss.

    Natürlich kann man sich in jahrelanger Selbstkonditionierung auch an Katastrophen gewöhnen und hält die dann irgendwann ernsthaft für gut. Da kann aber Linux nichts für.

  14. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: twothe 07.12.19 - 14:30

    Ein gut administriertes Windows ist eine gute und brauchbare Sache, leider mangelt es oft an diesem "gut" beim administriert, wie man auch hier im Artikel wieder lesen kann.

    Das eine verkrüppelte, bis zur Unkenntlichkeit kaput modifizierte Windows 10 Version nicht ordentlich läuft... ja. Lass die gleichen Admins mal an Linux und man hat den gleichen Mist nur mit nem Pinguin als Logo.

    Ich bin seit Jahren beruflich mit Windows und Linux unterwegs, und beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Konsole vermisse ich unter Windows sehr, das PowerShell ist.. nett gemeint. Aber wenn ich das OS für eine generische Sekretärin auswählen müsste, ich würde sofort Windows empfehlen, das ist einfach was die Oberfläche angeht ergonomisch Linux um Jahrzehnte voraus.

  15. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Niaxa 07.12.19 - 14:40

    95% Marktanteil (+- 1-2%) sehen es anders. Ich administriere seit Jahren allerlei Systeme und liebe Linux. Aber den Desktop von Windows als Useability-Katastrophe zu bezeichnen zeugt von wenig Ahnung oder eben Linux Fanboy Gelaber.

    Aber naja jeder darf ja nutzen was er will. Ich nutze beides. Verstehe aber durchaus, warum sich Linux auf dem Desktop im 20 Jahren auch nicht mehr durchgesetzt haben wird wie heute.

  16. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: SchrubbelDrubbel 07.12.19 - 14:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 95% Marktanteil (+- 1-2%) sehen es anders. Ich administriere seit Jahren
    > allerlei Systeme und liebe Linux. Aber den Desktop von Windows als
    > Useability-Katastrophe zu bezeichnen zeugt von wenig Ahnung oder eben Linux
    > Fanboy Gelaber.

    Gelaber trifft eher auf dich zu. Windows Gui ist eine Katastrophe.
    Bei Linux kannst du es dir das GUI aussuchen und notfall zu 100% verändern.

  17. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 14:57

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 95% Marktanteil (+- 1-2%) sehen [...]

    Das ist das "Millionen Bildzeitungsleser können nicht irren"-Argument. "95% Marktanteil" sagen überhaupt nichts.

    Und nein, ich bin nicht vor 2 Jahren plötzlich zum "Fanboy" geworden, nur weil ich umstieg, nachdem ich 40 Jahre andere Systeme eingesetzt hatte. Auch wenn die Arbeit, die die eigene Infrastruktur halt immer auch macht, seitdem tatsächlich nicht nur weniger geworden ist, sondern auch tatsächlich wieder Spaß macht. Ein bisschen ist mit Linux schon auch der Nerd in mir wieder zurückgekehrt. (Ob das gut oder schlecht ist, muss meine Umgebung beurteilen...)

    Ich behaupte nicht, dass wirklich jeder und jede, speziell privat, problemlos von Windows zu Linux wechseln könnte. Dafür gibt es auch weiterhin zuviele Windowsprogramme, für die es unter Linux keinen adäquaten Ersatz gibt, und auch solche, bei denen selbst der Weiterbetrieb unter Wine oder in einer VM nicht praktikabel funktioniert. Ich behaupte aber, dass viele es könnten – mit der realistischen Chance, danach ein weitaus weniger nerviges Gesamtsystem zu haben als vorher. (In meinem Umfeld habe ich inzwischen mehrere Beispiele, in denen Laien, die zum Teil mit IT überhaupt nur das Allernötigste zu tun haben wollen, es tatsächlich von sich aus mit Linux probieren *wollten*, weil sie sich nicht auf Windows 10 einlassen wollten – und seitdem glücklich und zufrieden sind, weil einfach alles, was sie brauchen, funktioniert, und nichts nervt.)

  18. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: Gokux 07.12.19 - 15:05

    dilaracem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt ist es natürlich dafür zu spät, aber was ist mit einem
    > mittelfristigen Umstieg Linux?
    >
    > München hat doch schon Vorarbeit geleistet und Erfahrungswerte.
    Auch ein Linux muss man updaten. Limux ist letztendlich nur entstanden, weil MS XP einstampfen wollte und die Stadt eine alternative gesucht hat, die man am besten 20 Jahre nicht anfassen muss... kann man dann zwar als Freiheit und Unabhängigkeit verkaufen, aber naja.

  19. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: demon driver 07.12.19 - 15:07

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > 95% Marktanteil (+- 1-2%) sehen es anders. Ich administriere seit Jahren
    > > allerlei Systeme und liebe Linux. Aber den Desktop von Windows als
    > > Useability-Katastrophe zu bezeichnen zeugt von wenig Ahnung oder eben Linux
    > > Fanboy Gelaber.
    >
    > Gelaber trifft eher auf dich zu. Windows Gui ist eine Katastrophe.
    > Bei Linux kannst du es dir das GUI aussuchen und notfall zu 100% verändern.

    Was tatsächlich aber auch eine Einstiegshürde darstellt. Zumal gerade Gnome 3 als derzeit recht häufig als Default zum Einsatz kommender Linux-Desktop in meinen Augen eine ähnlich schlimme Usability-Katastrophe darstellt wie die aktuellen Windows-Desktops, nur in anderen Aspekten. Und dann einfach ein anderes GUI dazu zu installieren und dann eben das zu nutzen, ist auch nicht ganz so einfach, wie es klingt. Da finden sich dann unter Umständen zentrale System-Tools der Distribution nicht mehr im Menü wieder, und Bastelei ist angesagt. Für Leute, die einfach nur wollen, dass der Computer funktioniert, empfiehlt sich daher schon ein bisschen Umschau im Vorfeld, damit man gleich nach der Installation schon etwas vorfindet, das man schon mal ganz intuitiv so nutzen kann, wie es ist.

  20. Re: Linux wäre eine akzeptable Alternative, oder?

    Autor: tonictrinker 07.12.19 - 15:12

    demon driver schrieb:
    > Lächerlich.
    >
    > Ich bin froh, dass ich mich vor zwei Jahren von der Usability-Katastrophe
    > "Windows-Desktop" zuhause und für den Nebenerwerb endlich verabschiedet
    > habe, bevor ich gezwungen gewesen wäre, von der Desktop-Katastrophe Windows
    > 7 auf die Desktop-Überkatastrophe Windows 10 umzustellen, die ich schon im
    > Hauptjob täglich ertragen muss.
    >
    > Natürlich kann man sich in jahrelanger Selbstkonditionierung auch an
    > Katastrophen gewöhnen und hält die dann irgendwann ernsthaft für gut. Da
    > kann aber Linux nichts für.

    Für sichere Anwendungen und Anwendungen die eben lange laufen müssen ist, wie schon gesagt, Linux gut. Dann ist es aber nicht mal fix zusammenkonfiguriert.
    Ein Windows tut genau das was es tun soll. Es ist verhältnismäßig leicht zu konfigurieren, ausreichend stabil und bietet die breiteste Software-Plattform.

    Meiner Erfahrung nach will Linux kein Betriebssystem für die breite Masse sein. Auch wenn immer wieder Distris auftauchen, die sich das auf die Fahnen schreiben.
    Was habe ich früher in den Eingeweiden eines Ubuntu herumpfuschen müssen, nur damit die Auflösung des Monitors stimmt, mehrmals hat mir das hier gepriesene Updatesystem von Linux den NAS-Server zerschossen. Was musste ich mit Paketen und Dateieditoren kämpfen, nur um Remotedesktop mit einem Linuxrechner nutzen zu können.

    Heute ist Linux, für den Normalo, immerhin wie ein möblierte Wohnung. Nutzen was man hat und gut. Aber wehe man will die Couch woanders stehen haben.

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