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Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

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  1. Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: Baptist 01.03.20 - 12:09

    "Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen"

    Mal davon ab, dass im Artikel doch einige RS-Fehler sind, frage ich mich tatsächlich, wie man bei Paul Singer auf "rechtskonservativ" kommt. Nur, weil er Republikaner ist? Mal zur Erklärung - Singer gilt bei den Republikanern eigentlich als gemäßigt und hat Teile seines Vermögens für soziale Zwecke gespendet. Er gilt als einer der größten Förderer der LGBTQ-Community in den USA. Er ist zudem Teil der "Giving Pledge"-Bewegung.

    Das ist tatsächlich eine typisch deutsche Schlagzeile. Alles was Republikaner und konservativ ist, wobei er das nicht mal ist, muss auch gleich rechts sein. Und jeder, der sich damit nicht beschäftigt glaubt das dann...

  2. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: Vaako 01.03.20 - 12:15

    Baptist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen"
    >
    > Mal davon ab, dass im Artikel doch einige RS-Fehler sind, frage ich mich
    > tatsächlich, wie man bei Paul Singer auf "rechtskonservativ" kommt. Nur,
    > weil er Republikaner ist? Mal zur Erklärung - Singer gilt bei den
    > Republikanern eigentlich als gemäßigt und hat Teile seines Vermögens für
    > soziale Zwecke gespendet. Er gilt als einer der größten Förderer der
    > LGBTQ-Community in den USA. Er ist zudem Teil der "Giving
    > Pledge"-Bewegung.
    >
    > Das ist tatsächlich eine typisch deutsche Schlagzeile. Alles was
    > Republikaner und konservativ ist, wobei er das nicht mal ist, muss auch
    > gleich rechts sein. Und jeder, der sich damit nicht beschäftigt glaubt das
    > dann...

    Interessant, naja rechts sein gerade in Amerika ist das was früher die Mitte war. Wenn die eine Seite soweit nach Links rutscht.

  3. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: moen 01.03.20 - 12:25

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant, naja rechts sein gerade in Amerika ist das was früher die
    > Mitte war. Wenn die eine Seite soweit nach Links rutscht.

    So etwas wie eine Mitte gibt es in den USA kaum noch. Sowohl die Linken, wie auch die Rechten haben sich weiter nach außen bewegt und fordern beide oft radikale Veränderungen. Da sind nicht die "bösen" Linken dran Schuld. Die USA waren schon immer sehr gespalten. Nur das Ausmaß variiert immer mal wieder.

  4. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.20 - 12:28

    Baptist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen"
    >
    > Mal davon ab, dass im Artikel doch einige RS-Fehler sind, frage ich mich
    > tatsächlich, wie man bei Paul Singer auf "rechtskonservativ" kommt. Nur,
    > weil er Republikaner ist? Mal zur Erklärung - Singer gilt bei den
    > Republikanern eigentlich als gemäßigt und hat Teile seines Vermögens für
    > soziale Zwecke gespendet. Er gilt als einer der größten Förderer der
    > LGBTQ-Community in den USA. Er ist zudem Teil der "Giving
    > Pledge"-Bewegung.
    >
    > Das ist tatsächlich eine typisch deutsche Schlagzeile. Alles was
    > Republikaner und konservativ ist, wobei er das nicht mal ist, muss auch
    > gleich rechts sein. Und jeder, der sich damit nicht beschäftigt glaubt das
    > dann...

    Ehrlich gesagt sehe ich hier nur, dass die Deutschen immer noch ein Problem mit dem Begriff "Rechts" haben und damit immer eine Tendenz zum Dritten Reich, Springerstiefel und grundsätzlich mit Radikalismus/Extremismus assoziieren.

    Bei den von dir genannten Argumenten (spendet für soziale Zwecke und Gemeinwohl) habe ich mich eher gefragt, warum das jetzt als Begründung dienen soll, dass der Mann nicht rechtskonservativ ist. Als wären Leute, die nicht Links sind, alle böse und nicht am Gemeinwohl interessiert.

  5. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: Ach 01.03.20 - 13:25

    Ich sehe in deiner Post einen gut herauslesbaren Relativierungsversuch. Zunächst einmal ist dieser Manager von einem Trump Gegner zu einem Trump Unterstützer mutiert. Soviel also zu "gemäßigt", und zweitens geht es ganz unabhängig der politischen Ausrichtung darum, dass Fonts solch einen Einfluss auf so zentrale Mediensprachrohre wie Twitter eigentlich nie bekommen dürften, weil sie damit Macht und Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung an sich reißen. Diese beiden Punkte zusammen genommen lassen dann auch bei mir die Alarmglocken leuten. Unter einer Trump hörigen Firmenleitung droht Twitter zu einem reinen Propaganda Werkzeug für Rechtsnationale zu werden, an jeder demokratischen Kontrolle vorbei. Kritische Stimmen würden einfach Mundtod gemacht, was auch nicht den ersten Versuch von Trump in diese Richtung darstellen würde. Geschichten wie diese sehe ich als brandgefährlich an.

  6. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: moen 01.03.20 - 14:58

    Baptist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen"
    >
    > Mal davon ab, dass im Artikel doch einige RS-Fehler sind, frage ich mich
    > tatsächlich, wie man bei Paul Singer auf "rechtskonservativ" kommt. Nur,
    > weil er Republikaner ist? Mal zur Erklärung - Singer gilt bei den
    > Republikanern eigentlich als gemäßigt und hat Teile seines Vermögens für
    > soziale Zwecke gespendet. Er gilt als einer der größten Förderer der
    > LGBTQ-Community in den USA. Er ist zudem Teil der "Giving
    > Pledge"-Bewegung.
    >
    > Das ist tatsächlich eine typisch deutsche Schlagzeile. Alles was
    > Republikaner und konservativ ist, wobei er das nicht mal ist, muss auch
    > gleich rechts sein. Und jeder, der sich damit nicht beschäftigt glaubt das
    > dann...

    Ich verstehe Ihr Problem nicht. Sie sollten nicht von "rechts" direkt auf "Nazi" schließen. "Rechtskonservativ" ist eine normale und weitverbreitete ideologische Richtung. Radikale oder Extremisten sind laut Definition des Begriffs nicht darin enthalten. Genauso wie bei linksliberal. Im Artikel steht nichts von extremen oder sonst was. Und die Republikaner sehen sich selbst als rechtskonservativ, genauso wie die Demokraten sich als linksliberal positionieren. Warum sollte der Autor diesen Herren nun anders einordnen?
    Man spricht eben von links und rechts. Wenn sie die Begriffe nicht richtig einordnen können, ist dass nicht die Schuld von dem Autor.

    Das scheint mir eher ein typisch deutscher Kommentar von Ihnen zu sein. Schnell alles so legen und interpretieren, dass Opfer (Konservative) und Täter (Medien) feststehen. Neumodischer Reflex.

  7. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: theFiend 01.03.20 - 15:35

    moen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das scheint mir eher ein typisch deutscher Kommentar von Ihnen zu sein.
    > Schnell alles so legen und interpretieren, dass Opfer (Konservative) und
    > Täter (Medien) feststehen. Neumodischer Reflex.

    Wat soll man auch sonst für einen Kommentar abgeben? Nen Chinesischen?
    Der Artikel ist in deutscher Sprache verfasst, nicht übersetzt und so natürlich aus einem deutschen Werteverständnis heraus verfasst und wird aus dem selben gelesen.

    Grundsätzlich ist "rechtskonservativ" natürlich im deutschen Werteverständnis als relativ weit rechts stehend zu begreifend. Etwa wie dieser ominöse "Werteunion" Verein.

    Und natürlich kommt gleich im zweiten Kommentar einer, und fabuliert von einem (insbesondere in den USA) nie stattgefundenen "linksruck" nachdem alles was man früher gerne mal gemacht hat (Apartheit/Klu Klux Clan) früher mal "die Mitte" war.

    Viel interessanter ist doch schon irgendwie, warum man sich in ein Unternehmen einkauft, mit dem erkärten Ziel den Chef zu verdrängen. Wirtschaftliche Motive stehen da wohl kaum im Vordergrund, schließlich gäbe es da ne reihe mehr Investitionsmöglichkeiten, bei denen man nicht so hoch spielen muss, um die scheinbar laue Arbeitsmoral eines Chefs durch dessen Austausch zu finanzieren.
    Also ist die politische Option wohl doch deutlich Wahrscheinlicher. Und wenn man dann die letzten Entscheidungen (keine Wahlkampfwerbung!) von Twitter und seinem Chef mit in´s Auge fasst, und natürlich die Tatsache das es Trumps lieblingsmedium ist... hmm..,

  8. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: Vaako 01.03.20 - 15:47

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und natürlich kommt gleich im zweiten Kommentar einer, und fabuliert von
    > einem (insbesondere in den USA) nie stattgefundenen "linksruck" nachdem
    > alles was man früher gerne mal gemacht hat (Apartheit/Klu Klux Clan) früher
    > mal "die Mitte" war.

    Also den linksruck gibt es spätestens seit Trump an der Regierung ist, da muss man nur die richtigen News lesen gerade wenn es an Zensur und Cancelculture geht. Da werden selbst die die früher links waren zur "alt right" wie man sie gerne in der UK oder in der US nennt. Das sind oft nur Leute die gegen Zensur, Politische Korrektheit und gegen Cancelculture sind. Aber da muss man dann auch internationale Nachrichten konsumieren nicht das was bei uns in den Nachrichten läuft. Youtube zb. Sargon of Akkad, Tim Pool, Paul Joseph Watson und wie sie alle heissen. Aber ich geh mal davon aus die meisten wollen lieber ihre Meinung beibehalten ist auch viel einfacher gleich jeden als Trump Freund oder Nazi zu betiteln der etwas weiter rechts steht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.20 15:48 durch Vaako.

  9. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: theFiend 01.03.20 - 18:28

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youtube zb. Sargon of
    > Akkad, Tim Pool, Paul Joseph Watson und wie sie alle heissen. Aber ich geh
    > mal davon aus die meisten wollen lieber ihre Meinung beibehalten ist auch
    > viel einfacher gleich jeden als Trump Freund oder Nazi zu betiteln der
    > etwas weiter rechts steht.

    Sorry, auf Youtube kann sich jeder die nachrichten zusammensuchen die in ein eh schon vorgefertigstes Weltbild passen. Was soll das denn für ein Argument sein?

    Und Trump ist halt einfach ne ziemliche bratzbirne mit überteigertem Ego. Das kann, dank Twitter, nun wirklich jeder selbst sehen... völlig ungefiltert. Das er eigene politische Ideen hat glaub ich nicht mal, da nimmt er halt das auf was am besten passt. Und die Mischung aus unverhohlener Öffentlichkeitssuche und mimosiger Opferrolle die im rechten Spektrum gefahren wird, passt ihm halt hervorragend.

  10. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: twil 01.03.20 - 20:49

    Egal, zu oft versuchen vor allem deutsche Medien "rääächts" als das Grundübel der Welt darzustellen.

    Man sollte mehr selbstbewusst mit dem Thema umgehen und andere wissen lassen, das rechts wie auch linker Spektrum seine Daseinsberechtigung hat.

    Schon würden sich solche Bezeichnungen wie "Rechtskonservativer" ganz schnell relativieren.

  11. Re: Rechtskonservativer Investor will Twitter-Chef verdrängen

    Autor: jimbokork 02.03.20 - 12:14

    Rechtsnationaler Konservativismus hat uns zwei Weltkriege beschert, und das ist nicht etwas was nur auf deutschem Boden immer gut gedeiht wenn die Not am größten erscheint ... daran sollten dann immer die anderen, die nicht konformen/nicht konservativen Normen entsprechenden Elemente schuld sein. Nur historisch betrachtet waren das immer die eigenen Puppenspieler aus Wirtschaft und Politik, die tatsächlich die Weichen in den Abgrund gestellt haben, das waren nicht die anderen, sonder der eigene Sumpf aus Korruption, Vetternwirtschaft und unbedingtem Willen zum Machterhalt um jeden Preis.

    "Wir zuerst" und ähnliche Kampfansagen kommen genau aus dieser äußerst geschmacklosen und dreist verlogenen Ecke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.20 12:16 durch jimbokork.

  12. The Vulture

    Autor: franzropen 02.03.20 - 13:59

    Er wird aber auch "der Geier" geannt weil er Schulden nach Staatsinsolvenzen aufgekauft und dann zum Nennwert einklagt.
    Die Bevölkerung der jeweiligen Länder ist ihm dabei egal.

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