1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Java-Rechtsstreit: Google…

Wird nicht so schlimm

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wird nicht so schlimm

    Autor: Airblader 29.06.15 - 19:18

    Selbst wenn Google zahlen muss, werden es vermutlich doch "nur" ein paar hundert Millionen oder sogar weniger. Wohl eher keine Strafe in Milliardenhöhe, auch wenn das die Forderung von Oracle ist.

    Das tut zwar weh, ist für einen Konzern wie Google aber wohl auch ohne größere Schmerzen zu verkraften.

  2. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: RipClaw 29.06.15 - 19:48

    Airblader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn Google zahlen muss, werden es vermutlich doch "nur" ein paar
    > hundert Millionen oder sogar weniger. Wohl eher keine Strafe in
    > Milliardenhöhe, auch wenn das die Forderung von Oracle ist.
    >
    > Das tut zwar weh, ist für einen Konzern wie Google aber wohl auch ohne
    > größere Schmerzen zu verkraften.

    Das ist weniger das Problem sondern das andere sich auf das Urteil berufen könnten und jeden der Teile ihrer API nach implementiert in Grund und Boden klagt.

    Wenn sie einen Richter finden der Dumm genug ist, dann reicht schon eine Funktion die den gleichen Namen trägt und die gleichen Parameter benötigt um auf der Basis Klage zu erheben.

  3. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: raskani 29.06.15 - 20:21

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Airblader schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selbst wenn Google zahlen muss, werden es vermutlich doch "nur" ein paar
    > > hundert Millionen oder sogar weniger. Wohl eher keine Strafe in
    > > Milliardenhöhe, auch wenn das die Forderung von Oracle ist.
    > >
    > > Das tut zwar weh, ist für einen Konzern wie Google aber wohl auch ohne
    > > größere Schmerzen zu verkraften.

    (...ich nutz mal die Möglichkeit 2 Posts in einem zu antworten...)

    so ist es vermutlich auch gedacht gewesen. Die Geldstrafe fällt wesentlich geringer aus als jene Kosten, welche investiert werden müssten, müsste man eine eigene Sprache entwickeln, welche den meisten von der Syntax her bereits bekannt ist.

    >
    > Das ist weniger das Problem sondern das andere sich auf das Urteil berufen
    > könnten und jeden der Teile ihrer API nach implementiert in Grund und Boden
    > klagt.
    >
    > Wenn sie einen Richter finden der Dumm genug ist, dann reicht schon eine
    > Funktion die den gleichen Namen trägt und die gleichen Parameter benötigt
    > um auf der Basis Klage zu erheben.

    Sorry! Urheberrecht betreibt auch Google sehr aktiv und das seit Anbeginn deren Zeit.
    Aber wenn ein Dienst, der alles "kostenlos" anbietet andere Quellen nutzt um seinen "Service" verbreiten zu können, ist das natürlich legitim.

    LG

  4. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: spiderbit 29.06.15 - 20:27

    Es geht hier nicht um Google es koennten eben auch 3. von dem Urteil betroffen sein, das man da prinzipiel was gegen Google hat spielt da keine grosse rolle, das ist kein Causus Google kein Spezialgesetz das nur fuers eh boese google gilt weil sie boese sind. Das gilt dann fuer alle.

  5. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: k@rsten 29.06.15 - 20:35

    Ich bin mir nicht sicher, ob du dir die Konsequenzen eines solchen Urteils überlegt hast, aber wenn ich das richtig sehe und eine API nach amerikanischen Recht urheberrechtlich geschützt ist, dann wird es sehr leicht Konkurrenten mit Klagen zu überziehen.

    Ein kleines Gedankenbeispiel aus einer Welt in der Taschenrechner sehr teuer sind und daher ein Webservice, der zwei Zahlen addiert ein Dienst ist für den viele Leute und Firmen bereit sind etwas zu bezahlen. Nehmen wir einmal eine Firma A bietet einen solchen Webservice an, der zwei Zahlen animmt, diese addiert und dem Kunden die Summe zurückliefert. Sprechenderweise heißt die Funktion des Webservices "addiere". Da Firma A mit ihrem Webservice viele Kunden gewinnt, möchte Firma M auch ein solchen Dienst anbieten, auch der Webservice von Firma M nimmt zwei Zahlen an und addiert diese, aber auf eine andere Art und Weise wie es Firma A macht. Firma A gefällt das aber gar nicht und zieht Firma M vor Gericht und gewinnt, denn Firma M hat laut Gericht offensichtlich die API aus einer Funktion, die zwei Zahlen animmt und addiert und eventuell sogar auch noch den gleichen Funktionsnamen "addiere" trägt kopiert. In dieser fiktiven Welt müsste Firma M viel Geld an Firma A zahlen und ihr Produkt eventuell einstellen.

    Von unserer fiktiven Welt wechseln wir jetzt in die reale Welt indem wir Webservice mit Cloud Computing, Firma A durch Amazon und Firma M durch Microsoft ersetzen. Das Copyright auf eine API hätte weitreichende Folgen nicht nur für den Rechtsstreit zweichen Google und Oracle und auch nicht nur für internationale Konzerne sondern auch für die kleine mittelständische Firma.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.15 20:36 durch k@rsten.

  6. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: spiderbit 29.06.15 - 20:50

    ich versteh gar nicht was ne api mit urheberrecht zu tun hat, fuer sowas hat man doch den Gesetzgeber bestochen das er logikpatente erlaubt, seit wann hat das irgendwas mit dem urheberrecht zu tun es wurde ja nix kopiert sondern nur nach gemacht.

    Krieg ich dann auch ne Urheberrechtsklage, wenn ich nen Roman schreibe wo auch ne Liebesstory drin vor kommt?

  7. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: Gamma Ray Burst 29.06.15 - 21:15

    Airblader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn Google zahlen muss, werden es vermutlich doch "nur" ein paar
    > hundert Millionen oder sogar weniger. Wohl eher keine Strafe in
    > Milliardenhöhe, auch wenn das die Forderung von Oracle ist.
    >
    > Das tut zwar weh, ist für einen Konzern wie Google aber wohl auch ohne
    > größere Schmerzen zu verkraften.


    Ich habe was von 150.000 Dollar gelesen, für 7 Zeilen Code (Sortierung der Timerange)

  8. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: QDOS 29.06.15 - 22:37

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Krieg ich dann auch ne Urheberrechtsklage, wenn ich nen Roman schreibe wo
    > auch ne Liebesstory drin vor kommt?
    Wenn du ein Plagiat fabrizierst: JA!

  9. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: spiderbit 30.06.15 - 03:10

    ja und dazu finde ich bei Wikipedia auch keine klare definiton, aber das 1 zu 1 abschreiben von teilen des textes scheint ein merkmal zu sein, das ist hier aber nunmal nicht geschehen. es wird mit anderen worten was aehnliches beschrieben, was bei buechern staendig der fall ist. die handlungsstraenge sind oft fast identisch mit minimalen abweichungen.

    Trotzdem sind es bisher keine plagiate.

  10. Re: Wird nicht so schlimm

    Autor: Trockenobst 16.11.19 - 16:02

    k@rsten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Copyright auf eine API hätte weitreichende Folgen
    > nicht nur für den Rechtsstreit zweichen Google und Oracle und auch nicht
    > nur für internationale Konzerne sondern auch für die kleine
    > mittelständische Firma.

    Google hat doch sehr viel kopiert und Sachen die man hätte anders machen können.

    Es ist doch was anderes "User.add" zu schreiben, weil das ein stehender Begriff der Mathematik und der IT ist (add/substract/get/put)

    Aber ob man String.toUpperCase() genau so kopiert, statt String.op(UpperCase)" ist schon ein unterschied. Und das viele 100x genau gleich. Google hat mit Dalvik sowieso eine eigene VM geschrieben, die hätten da einen Converter bauen können. Aber das hätte Zeit gekostet und sie wollten mit Android schneller am Markt sein als damals Microsoft mit Windows Mobile.

    Wenn ich mir die meisten Cloud Geschichten anschaue, gibt es solche Details nicht.
    Container. stop/start/attach/debug das sind alles sehr allgemeine Begriffe.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. allsafe GmbH & Co.KG, Engen
  2. über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Stuttgart
  3. Walhalla u. Praetoria Verlag GmbH & Co. KG, Regensburg
  4. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
In eigener Sache
Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)

Attraktive Vergünstigungen für Abonnenten, spannende Deals für unsere IT-Profis, nerdiger Merchandise für Fans oder innovative Verkaufslösungen: Du willst maßgeschneiderte E-Commerce-Angebote für Golem.de entwickeln und umsetzen und dabei eigenverantwortlich und in unserem sympathischen Team arbeiten? Dann bewirb dich bei uns!

  1. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de
  2. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  3. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

  1. Internetdienste: Ermittler sollen leichter an Passwörter kommen
    Internetdienste
    Ermittler sollen leichter an Passwörter kommen

    Die Bundesregierung will Ermittlern den Zugriff auf Nutzerdaten bei Internetdiensten wie Mail-Anbieter, Foren oder sozialen Medien erleichtern. Die IT-Branche und die Opposition sehen einen "Albtraum für die IT-Sicherheit".

  2. Netflix und Youtube: EU-Kommissarin warnt vor hohem Energiebedarf des Internets
    Netflix und Youtube
    EU-Kommissarin warnt vor hohem Energiebedarf des Internets

    Youtube, Netflix und Prime Video sind die Dienste, die besonders viel Internetverkehr generieren und damit auch einen besonders hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Das sieht die Vizepräsidentin der EU-Kommission kritisch.

  3. Galaxy Fold: Samsung dementiert eigene Verkaufszahlen
    Galaxy Fold
    Samsung dementiert eigene Verkaufszahlen

    Samsung widerspricht sich selbst. Das Unternehmen bestreitet die Angabe eines ranghohen Samsung-Managers, der verkündet hatte, weltweit seien bereits eine Million Galaxy Fold verkauft worden. Vieles bleibt ungeklärt.


  1. 12:25

  2. 12:10

  3. 11:43

  4. 11:15

  5. 10:45

  6. 14:08

  7. 13:22

  8. 12:39