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Seine Kritik ist berechtigt

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  1. Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Didatus 17.01.13 - 11:02

    ".. nicht so sehr wegen der Gewaltfrage, sondern weil Spieler weniger Zeit zum Lernen für Schule, Studium und Sport hätten"
    Diese Kritik finde ich auch durchaus berechtigt, da es schon einige Jugendliche gibt, die viel zu viel Zeit mit Videospielen verbringen und dadurch andere Bereiche ihres Lebens vernachlässigen. Allerdings ist dies nicht die alleinige Schuld der Videospiele, sondern auch der Gesellschaft und der Eltern. Wenn die Eltern sich nicht um ihr Kind kümmern, kümmern sich eben die Videospiele um das Kind. Das Problem ist nur, dass in der heutigen Gesellschaft (und Wirtschaft) viele Eltern dazu gezwungen sind, dass beide arbeiten gehen, um die Familie Ernähren zu können. Das "Problem" der Videospiele hängt daher von vielen Faktoren ab. Ich hoffe Obama gehört zu den wenigen, die einen unvoreingenommenen und weitsichtigen Blick darauf haben. Nur die Videospiele zu beachten ist bei weitem nicht genug.

  2. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: caldeum 17.01.13 - 11:17

    Früher wurden die Kids vorm Fernseher abgestellt - nun isses halt der Computer. In wieder 30 Jahren wirds wieder was Neues geben.

  3. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: nekooni 17.01.13 - 11:19

    Das Problem sind nicht Videospiele, sondern die Eltern.
    Gäbe es keine Videospiele, würden die Kinder noch mehr vor dem Fernseher sitzen. Da ist etwas Interaktives wie ein Videospiel doch sinnvoller - Hand-Augen-Koordination, strategisches Denken, Teamwork (Online-Titel) etc werden gefordert/gefördert. Dagegen steht dann Reality-TV / Doku-Soaps. Dann doch lieber Videospiele.

  4. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Schildpatt 17.01.13 - 11:27

    Die Spiele machen es einem aber auch nicht wirklich leicht.
    Man drückt einen Knopf und sieht ein Ergebnis. Das ist bei den Hausaufgaben meist nicht so leicht. das Gefühl etwas zu erreichen bleibt in der Schule oft nicht nur bis zum nächsten Zeugnis aus, sondern meistens selbst dann.
    Aber woran liegt es denn? Mangelnde selbstdisziplin? Erziehung? Kann man den Eltern wirklich vorwerfen, dass sie ihre Kinder zuviel spielen lassen? Die sind doch meist selbst überfordert mit Beruf und Haushalt und sind, denke ich ganz froh, dass die Kinder eine Beschäftigung haben, wenn sie aus dem Haus sind.
    Und was die Gewaltverherrlichung angeht. Den Markt machen die Zocker selbst. Wenn die es lieber haben, dass man Gewehrschüsse aus ihren Zimmern schallen hört, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie als Gewaltgeil dargestellt werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 11:29 durch Schildpatt.

  5. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Drizzt 17.01.13 - 11:28

    Didatus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ".. nicht so sehr wegen der Gewaltfrage, sondern weil Spieler weniger Zeit
    > zum Lernen für Schule, Studium und Sport hätten"
    > Diese Kritik finde ich auch durchaus berechtigt, da es schon einige
    > Jugendliche gibt, die viel zu viel Zeit mit Videospielen verbringen und
    > dadurch andere Bereiche ihres Lebens vernachlässigen. Allerdings ist dies
    > nicht die alleinige Schuld der Videospiele, sondern auch der Gesellschaft
    > und der Eltern. Wenn die Eltern sich nicht um ihr Kind kümmern, kümmern
    > sich eben die Videospiele um das Kind. Das Problem ist nur, dass in der
    > heutigen Gesellschaft (und Wirtschaft) viele Eltern dazu gezwungen sind,
    > dass beide arbeiten gehen, um die Familie Ernähren zu können.
    Das "Problem"
    > der Videospiele hängt daher von vielen Faktoren ab. Ich hoffe Obama gehört
    > zu den wenigen, die einen unvoreingenommenen und weitsichtigen Blick darauf
    > haben. Nur die Videospiele zu beachten ist bei weitem nicht genug.


    Kann ich so unterschreiben.... habe in meiner Schulzeit bis zum Führerschein auch sehr viel Zeit vor dem Computer verbracht, da beide Eltern berufstätig, und zu allem Überfluß auch noch mittem im Nirgendwo gewohnt.
    Wenn man nicht unter 40-45min mit dem Fahrad zu nem Schulkollegen kommt, und das im Winter nicht besonders prickelnd ist, eine dreiviertel Stunde durch die Kälte zu fahren, dann beschäftigt man sich halt zuhause mit Games...
    Ich hab zwar auch viel gelesen, aber viele Jugendliche sind heute ja "zu cool" zum lesen... Wenn man einmal jemanden Stolz sagen hört, dass er/sie außerhalb der Schule noch nie ein Buch gelesen hat, fällt man auch vom Glauben ab....

  6. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Puppenspieler 17.01.13 - 11:32

    nekooni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem sind nicht Videospiele, sondern die Eltern.

    Politiker -> Die Spiele sind schuld.
    Spieler -> Die Eltern sind schuld.
    Eltern -> die Politik ist schuld.

    Aber Hauptsache jeder hat DEN Schuldigen für sich gefunden, ne? ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 11:33 durch Puppenspieler.

  7. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Rei 17.01.13 - 11:36

    +1

    Wenn ich da an meine Kindheit zurück denke. ... Und ich bin erst 23, es ist also noch nicht mal lange her.
    Meine Mutter war Alleinerziehend mit Haus, Auto, Kind und Tieren. Trotzdem hat sie es geschafft für mich da zu sein und ist nur Vormittags Arbeiten gegangen, wenn ich in der Schule war. Nachmittags war sie immer zu Hause. Hat mir bei den Hausaufgaben geholfen, sich mit mir beschäftigt, war mit mir viel in der Natur (haben sehr ländlich gewohnt) hat mich zu Freunden gefahren (deren Mütter auch zu Hause waren) oder mich auf den Pferdehof gebracht und mir zugesehen, wenn ich mich um mein Pferd gekümmert habe oder geritten bin. Klar, wir waren nie reich, eher normale/untere Mittelschicht, aber ich würde nie im Leben meine Kindheit gegen eine andere tauschen wollen. Ich hatte viel an der frischen Luft zu tun, war ständig unterwegs und beschäftigt. TV und PC waren für mich persönlich bis 16/17 völlig uninteressant, erst dann fing es an, dass ich mich für Technik und Games interessiert habe. :)
    Heute, nachdem ich vor Jahren zu Hause ausgeozgen bin, bin ich zwar eine Zockerin, PS3, Xbox360, Wii, DS/3DS, Vita, PSP, GamerPC, steht alles hier rum und wird fleißig genutzt, trotzdem bin ich lieber draußen unterwegs und unternehm was mit Freunden. ;) Und dafür, dass ich kein TV-Kind oder Gamer-Kind war, bin ich meiner Ma unendlich dankbar.

    Dennoch sehe ich auch, dass sich die letzten paar Jahre schon ziemlich geändert haben. :( Auch meine Mutter würde es heute nicht mehr schaffen, wenn sie nur Vormittags arbeiten ginge. Da würde es ihr mit Haus, Auto, Kind und Tieren schwerer gehen, ja, wenn nicht sogar so weit, dass es garnicht mehr ginge. ....

    Die Kritik an Eltern und unser Wirtschaftssystem finde ich daher gerechtfertigt, wenn es innerhalb so weniger Jahre so weit gekommen ist, dass die Kinder von Heute keine Familie mehr in dem Sinne haben, dass die Familie Zeit für einander hat.

  8. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: achkeule 17.01.13 - 12:07

    Die Zeiten ändern sich eben. Heute hat man wegen Gaming angeblich keine Zeit mehr für Schule oder Studium. Früher hatten Kinder wegen der Schule keine Zeit für die Feldarbeit. Die Gesellschaft verändert sich ständig, und parallel Technologien und Gewohnheiten. Dadurch ist die Welt bisher auch nicht untergegangen. Und dass Computerspiele das jetzt schaffen sollen?

    Die USA im speziellen haben vielmehr das Problem, dass ihr Gesundheitssystem die Diagnose und Behandlung psychischer Störungen nur demjenigen ermöglicht, der es bar bezahlen kann, für 200Dollar pro Stunde. Noch dazu kamen die Täter in der Vergangenheit ganz leicht an Waffen ran. Aber hier ist der Zug wohl schon abgefahren, gekauft sind die Waffen ja schon.

  9. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: lester 17.01.13 - 12:09

    nekooni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teamwork (Online-Titel) etc
    > werden gefordert/gefördert. Dagegen steht dann Reality-TV / Doku-Soaps.

    Grundsätzlich stimme ich da voll und ganz zu, allerdings können Leute auch lernen das die mit assozialem Verhalten enorm weiterkommen.
    Im PvP werden zB. bevorzugt deutlich Kleinere oder sogar Anfänger schikaniert, da braucht man schließlich keine Angst vor dem Echo zu haben.

    Das darf man bei der Argumentation auch nicht unter dem Teppich kehren.

  10. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: dEEkAy 17.01.13 - 12:23

    Vorgestern erst in der Zeitung gelesen, Schulen bis 16:30 Uhr wären ein Erfolg und sind groß im kommen.

    Ich frag mich da nur eins. Wenn ich bis 16:30 Uhr in die Schule müsste, danach noch Heimweg + Hausaufgaben + Abendessen. Wo bleibt dann großartig Zeit für Spass (Gaming, Sport, etc)? Die Spiele bieten halt einfache Unterhaltung ohne großen Overhead.

    Overhead im Sinne von: Weg zum Freund, zum Bolzplatz, Spielplatz oder sonst wo hin. Man legt einfach das Spiel ein und los geht's.

  11. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: wmayer 17.01.13 - 12:36

    Ist doch also wie im normalen Leben, dass der "Große" auf den "Kleinen" spuckt.

  12. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: throgh 17.01.13 - 12:38

    Ich würde hier sogar noch mehr Kritikpunkte sehen: Was ist denn das erklärte Ziel mit dieser auf "reine Leistung" ausgerichtete Gesellschaft? Wer ist man denn außer vornehmlich erstmal "Mensch"? Man wird ja heute durch Medien und Gemeinschaft schon darauf trainiert immer erfolgreich zu streben: Nach mehr Geld, mehr Erfolg, mehr ... irgendwas. Ebenso wie das verkorkste Bildnis des Kapitalismus, was an sich nur ein Zerrbild ist, denn auch dieser würde besser funktionieren ... wäre eine weitere Förderung des Gegenübers auch vorgesehen statt dem reinen ICH-Bildnis. Und das zieht sich durch bis zum unteren Ende. So werden wir mit Sicherheit NICHT die dritte Weltländer auf Sicht auflösen. Das komplette Bildnis zielt darauf ab, dass es schlicht immer einen DUMMEN geben muss, der wahlweise die Arbeit oder den restlichen Müll tragen muss. Anders scheint es nicht mehr zu funktionieren.

    Hier würde ich auch Erkenntnisse sehen für die Politik: Weitgreifende Förderung von gesellschaftspolitischen Strömungen, welche auch die Ökonomie und das damit einher gehende Miteinander verbessern. Immer nur an den Symptomen basteln ist eine Sache, eine Andere jedoch die Ursachen tatsächlich zu erkennen. Nur dafür dürften die Lobbyisten wieder zu laut jammern. Wenn ich allein schon die Herren Manager nebeneinander in dem Video sitzen sehe, weiß ich, dass nur Mauscheleien getrieben werden. Ein Schulterklopfer, ein nettes Lächeln und allgemeine Versprechungen. Mit Sicherheit haben Spiele auch Einfluss auf die Strömungen, aber sie sind viel eher Resultate als Agitatoren, an sich schon sollte man eher die Ziele der DICKEN in diesem Geschäft mal eher betrachten, denn wo schauen die hin? Genau: Die Rendite und den Umsatz. Wie - zu Neu-Deutsch - "performed" denn die Ressource (ob Mitarbeiter - Mensch oder Spiel ist egal)?

  13. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: tomate.salat.inc 17.01.13 - 12:39

    Didatus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ".. nicht so sehr wegen der Gewaltfrage, sondern weil Spieler weniger Zeit
    > zum Lernen für Schule, Studium und Sport hätten"
    > Diese Kritik finde ich auch durchaus berechtigt, da es schon einige
    > Jugendliche gibt, die viel zu viel Zeit mit Videospielen verbringen und
    > dadurch andere Bereiche ihres Lebens vernachlässigen.

    Mag sein. Trotzdem glaube ich Obama hier kein Wort. Wieso reduziert es sich dann auf "killerspiele"? Wieso nicht auf alle Spiele? Wieso nicht auch "Social Games" in "Social Networks"? Ich wette gerade beim letzteren verbraten viel mehr Leute unnötig ihre Zeit.

    Wenn es nicht um die "Gewaltförderung" geht, wieso wird es im Zusammenhang mit dem Massaker genannt? Wieso werden von Politkern nur angebliche "Symptome" angegangen und nicht die Hauptprobleme (Soziales Umfeld, psychische Erkrankungen, ....)?

    Wer zu solchen Massakern fähig ist, muss einen psychischen Knacks haben. Anstatt sich auf unsinnige Studien zu fixieren, sollte man mal überlegen, wie man hier ein Frühwarnsystem rein bekommt.

    Das die Eltern Ihre Kinder mit Kugelsicheren Westen in die Schule schicken wollen zeugt doch schon davon, wie die Politiker hier versagen --- aber anstatt das einfach mal zu erkennen, reiten Sie heute noch auf der gleichen Scheiße rum wie vor Jahren schon...

  14. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: wmayer 17.01.13 - 12:42

    Wenn die Spiele wirklich die Ursache wären dann müsste es bedingt durch die Millionen von Spielern auch deutlich mehr Massaker geben.

  15. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: tomate.salat.inc 17.01.13 - 12:44

    Wir müssten uns in einem globalen Bürgerkrieg befinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 12:45 durch tomate.salat.inc.

  16. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: throgh 17.01.13 - 12:48

    So und ich füge ein Zitat aus fremder Quelle nun hier ein:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-dem-Scheiterhaufen-das-Verbot-Videospiele-nach-Newtown-1785868.html

    Klasse ... zitieren wir doch Snake Plissken: "Je mehr sich ändert, umso sicherer dass Alles beim Alten bleiben wird."
    Bei der Scheinheiligkeit mancher Menschen möchte man wirklich meinen wir würden immer noch auf den Bäumen leben. Das sind wirklich Zustände wie im finstersten Mittelalter. Ich applaudiere den Bürgern die ein solches Freudenfeuer veranstalten oder veranstaltet haben: Herzlichen Glückwunsch, ihr habt damit die Opfer der menschlichen Katastrophe mit Sicherheit ein ganzes Stück weit geehrt ... na ja, traurig ist das.
    Wirklich traurig!

    Da bekommt man Angst, dass aus solchen Aktionen aus Wut noch mehr werden kann und man übertrieben gesagt demnächst auch auf die Jagd nach Spielern geht, die eben gern auch eine virtuelle Flinte in die Maushand nehmen. Meine Güte nochmal: Mario springt Schildkröten auf den Kopf und Donkey Kong wirft mit Fässern, nicht zu vergessen ... Sonic rollt über ganz furchtbar arme Roboterwesen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.13 12:51 durch throgh.

  17. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: nekooni 17.01.13 - 14:42

    lester schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nekooni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Teamwork (Online-Titel) etc
    > > werden gefordert/gefördert. Dagegen steht dann Reality-TV / Doku-Soaps.
    >
    > Grundsätzlich stimme ich da voll und ganz zu, allerdings können Leute auch
    > lernen das die mit assozialem Verhalten enorm weiterkommen.
    > Im PvP werden zB. bevorzugt deutlich Kleinere oder sogar Anfänger
    > schikaniert, da braucht man schließlich keine Angst vor dem Echo zu haben.
    >
    > Das darf man bei der Argumentation auch nicht unter dem Teppich kehren.

    Natürlich treffen nicht alle Punkte auf jedes Spiel zu. Viele Spiele, auch Ego-Shooter, zwingen die Spieler dazu, im Team zu agieren - nur die Wenigsten sind noch reine Deathmatch-Titel.
    Und ich kenne kein PvP-Spiel, in dem asoziales Verhalten tatsächlich belohnt wird. Verbal sowieso nicht, "spielerisch" ebenfalls in fast keinem Spiel - da die meisten PvP-Titel eine Form von Match-Making besitzen, die es belohnt, wenn man gleichstarke oder stärkere Gegner besiegt.
    Das Verhalten wird von den Spielern mitgebracht und da ist es egal, ob es ein "brutaler" Deathmatch-Ego-Shooter oder ein kooperatives Pony-Zucht-Spiel ist.

  18. nach dieser Logik...

    Autor: cyro 17.01.13 - 15:03

    Nach dieser Logik müsste Fastfood besser als selber kochen sein, weil man mehr Zeit zum Lernen für Schule, Studium und Sport hat.

    Computerspiele sind eine Freizeitbeschäftigung wie Fernsehen, Kino oder Comics. Je nachdem was für Spiele man spielt, kann man auch kreativ werden und dann wäre die Freizeitbeschäftigung sogar mit malen, musizieren oder schreiben vergleichbar.

    Das Spieler weniger Zeit für was anderes haben ist ein Totschlagargument, da man diese Kritik auch auf alle anderen Tätigkeiten anwenden kann.

    Einziger Kritikpunkt, und genau den nennt Obama nicht, ist die Spielesucht. Die ist aber nicht auf Computerspiele beschränkt und auch bei unzählichen anderen Tätigkeiten anzutreffen. Selbst eine Arbeitssucht gibt es. Nennt sich dann Workoholik. Kein Grund also ein Fass aufzumachen.

    ////\\\\ - Indie-, Retro-, Hobbygames. Der Blog auf www.asamakabino.de - ////\\\\

  19. Re: nach dieser Logik...

    Autor: oldno7 17.01.13 - 15:27

    genau die Kinder u Jugentlichen sollen aufhören die Zeit mit Computerspielen verplempern, sondern mit realen Waffen ballern und für nexten Krieg schon mal üben...

    die Spielehersteller haben halt nicht so ne starke Macht wie die Waffenlobby...

  20. Re: Seine Kritik ist berechtigt

    Autor: Tantalus 17.01.13 - 15:29

    Puppenspieler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politiker -> Die Spiele sind schuld.
    > Spieler -> Die Eltern sind schuld.
    > Eltern -> die Politik ist schuld.
    >
    > Aber Hauptsache jeder hat DEN Schuldigen für sich gefunden, ne? ;-)

    An mangelnden Jugendschutzgesetze und Alterseinstufungen sind nun mal die Politiker schuld, denn wer sonst kann entsprechende Richtlinien erlassen und durchsetzen? Wenn Kinder zu viel zocken und zu wenig lernen sind tatsächlich die Eltern schuld, sie heissen nicht umsonst Erziehungsberechtigte (eigentlich müsste es auch Erziehungsverpflichtete heissen), denn wer sonst soll ihrem Kind beibringen, dass es für die Schule lernen soll? So, was bleibt nun für die Spiele(r) an "Schuld" übrig?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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