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Anwälte und Richter

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  1. Anwälte und Richter

    Autor: _speedy_ 21.11.14 - 09:15

    weichen nur ungern von ihrem Standpunkt ab, selbst dann wenn diese völlig daneben liegen.

    Wie würden die sich in einem so öffentlichen Fall entschuldigen und ihren Irrtum eingestehen, wo sie doch selbst die eigentliche Klägerin abgezogen haben und die angeblichen Opfer alles bestritten hatten?

    Einfach nur noch lächerlich was die schwedische Justiz hier abzieht. Und das sollten endlich auch die Engländer und der europäische Gerichtshof einsehen.

  2. Re: Anwälte und Richter

    Autor: Ganta 21.11.14 - 09:41

    Oh ich glaube kaum das nur die schwedische Justiz hier so agieren würde.
    Die USA wollen ihn haben um ein weiteres Exempel statuieren zu können. Sieht man ja auch an Snowden. Deutschland zieht den Schwanz ein, wo es nur geht. Ja nicht das Imperium verärgern.

  3. Re: Anwälte und Richter

    Autor: Trockenobst 21.11.14 - 10:14

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sieht man ja auch an Snowden. Deutschland zieht den Schwanz ein, wo es nur
    > geht. Ja nicht das Imperium verärgern.

    Es ist ein Unterschied ob man das Imperium verärgern möchte oder Geld und Wissen bekommt, das man sonst nicht hätte um einer erzkonservatien Bevölkerung zu verkaufen, dass man absolute 100% Sicherheit garantieren kann.

    Die Annahme das dies **nicht** der Zeitgeist der westlichen, überalterten Bevölkerungen ist, sondern nur "ganz wenige" irgendwie durch "Tricks" das alles am Laufen halten, kann man inzwischen schon fast als Naiven Quatsch abtun.

    Rein statistisch kennt jeder in jedem westlichen Land jemanden, der absolut richtig findet was hier läuft. Anders sind die Wahlergebnisse nicht zu interpretieren, und das seit zwei, drei Wahlperioden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.14 10:15 durch Trockenobst.

  4. Re: Anwälte und Richter

    Autor: futureintray 21.11.14 - 10:21

    ja, mich wundert das auch immer wieder.

    verstehe nicht, wie immer alle so gebildet tun,
    und teilweise sogar gut argumentieren,
    und dann doch die CDU/CSU wählen.

    gut, in Bayern sind noch viele katholisch,
    aber Leute die hängengeblieben sind wirds wohl noch ne ganze weile geben :/

  5. Re: Anwälte und Richter

    Autor: Trockenobst 21.11.14 - 10:31

    futureintray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verstehe nicht, wie immer alle so gebildet tun,
    > und teilweise sogar gut argumentieren,

    Viele wollen ein iPhone. Den meisten ist es sowas von egal ob da einer am Band stirbt. Trotzdem kaufen sie gerne Fair Trade Produkte. Das geht durch alle gesellschaftlichen Schichten. Das eine muss das andere nicht ausschließen, mann kann hoch selektiv und emotional ein Arsch--ch sein.

    Jeder will einen sicheren Job. Wenn man eben was ekeliges machen Muss und schon über 40 ist, dann verkauft man auch Waffen an Diktaturen. Man ist ja nicht Mutter Theresa.

    Ich kenne eine Menge "Ex"-Linker, die irgendwann ein Haus geerbt haben und seit dem der Raubtierkapitalismus in denen wütet. Maximale Mieterhöhungen und soweiter. Die haben dann irgendwann angefangen FDP und Co zu wählen, denn sie haben ja jetzt Geld, jetzt sind sie am Trog, jetzt wird Kasse gemacht. Armutssozialisten eben.

    Genauso kenne ich Leute, die ihre Firma verkauft haben und jetzt in Asien versuchen Häuser für arme Menschen zu bauen. Weil es dort wirklich hilft und sie sonst nichts mehr zu tun haben um ein angenehmes Leben zu leben.

    Die Linien verlaufen nicht entlang Parteien. Sie verlaufen quer und horizontal zu den den gesellschaftlichen Schichten. Die guten Parteien wissen dass, und picken sich schon das passende Material das die richtigen Kreuzchen macht.

    Die AfD etwa ist gar nicht so ein Phänomen wie alle sagen. Sie ergibt sich aus der Wählermasse die bereit ist wählen zu gehen, aber nichts zu wählen gefunden hat. Im Gegensatz dazu bietet sich Mitte-Links seit 10 Jahren gar niemand realistisches an.

  6. Re: Anwälte und Richter

    Autor: Trollversteher 21.11.14 - 10:44

    >Viele wollen ein iPhone. Den meisten ist es sowas von egal ob da einer am Band stirbt. Trotzdem kaufen sie gerne Fair Trade Produkte. Das geht durch alle gesellschaftlichen Schichten. Das eine muss das andere nicht ausschließen, mann kann hoch selektiv und emotional ein Arsch--ch sein.

    Naja, immer noch besser Teil-Bewusst konsumieren als bei allem "Scheiss-egal" Einstellung. Zumal es ja gerade bei Smartphones keine wirkliche Alternative gibt, die produzieren schliesslich alle in China und die allermeisten ebenfalls bei Foxconn...

    >Jeder will einen sicheren Job. Wenn man eben was ekeliges machen Muss und schon über 40 ist, dann verkauft man auch Waffen an Diktaturen. Man ist ja nicht Mutter Theresa.

    Nein, da spielen ganz andere Dinge eine Rolle - mit Anfang 20 ist es ziemlich einfach, seine Jobs nach hohen moralischen Kriterien zu wählen. Wenn Du aber erst mal eine Familie hast die ernährt werden will, und in einem Beruf arbeitest, in dem es ab mitte 40 schon anfängt schwierig zu werden einen neuen Job zu bekommen (wie eben im IT Bereich), dann hat das nichts mit "Mutter Theresa" zu tun, denn glaub mit, wenn Du eigene Kinder hast stehen die Dir immer näher als eine anonyme abstrakte Person irgendwo weit weg in der Welt. Wobei auch hier die Welt nicht schwarzweiss ist, ich kenne viele, deren Grenze dessen was sie zu tun bereit sind sich zwar durch Familie verschoben haben, aber eben nicht verschwunden sind.

    >Ich kenne eine Menge "Ex"-Linker, die irgendwann ein Haus geerbt haben und seit dem der Raubtierkapitalismus in denen wütet. Maximale Mieterhöhungen und soweiter. Die haben dann irgendwann angefangen FDP und Co zu wählen, denn sie haben ja jetzt Geld, jetzt sind sie am Trog, jetzt wird Kasse gemacht. Armutssozialisten eben.

    Ja, das gibt's auch, selbst bei den extremsten Genossen. Wer kennt den Spruch "Wer mit 18 kein Kommunist ist hat kein Herz, wer mit 40 immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand" nicht - ist ja auch was dran, nicht alles dem eigenen dekadenten Lebenswandel und Egoismus geschuldet, man ist eben auch in vielen Dingen nicht mehr so radikal (und naiv), dafür hat auch die Erfahrung und ein etwas erweitertes Weltbild gesorgt - das entschuldigt Deine Beispiele mit "maximalen Mieterhöhungen" natürlich keinesfalls.

    >Die Linien verlaufen nicht entlang Parteien. Sie verlaufen quer und horizontal zu den den gesellschaftlichen Schichten. Die guten Parteien wissen dass, und picken sich schon das passende Material das die richtigen Kreuzchen macht.

    Da stimme ich zu.

    >Die AfD etwa ist gar nicht so ein Phänomen wie alle sagen. Sie ergibt sich aus der Wählermasse die bereit ist wählen zu gehen, aber nichts zu wählen gefunden hat. Im Gegensatz dazu bietet sich Mitte-Links seit 10 Jahren gar niemand realistisches an.

    Naja, im linken Spektrum sammelt dafür ja "die Linke" fleissig enttäuschte Wähler...

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