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Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

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  1. Re: Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

    Autor: someone 08.03.10 - 18:08

    Das eine Set-Top Box nicht sendet ist klar, aber um eine CE Zertifizierung zu bekommen, werden die Geraete gestestet ob sie Einstrahlungen bis 150MHz ohne Beeinflussung stand halten - das ist Fakt!
    Das LTE nicht zum Telefonieren gedacht ist, ist mir schon klar - es ging mir lediglich darum einen Vergleich anzustellen, was digital gepulste EM-Strahlung machen kann, z.B. eben die Kackgeraeusche im Autoradio...
    Zu Ihren Ideen:
    1) Ganz toll - eine geschirmte Antenne, Achtung Ironie - man nehme ein Stueck Plastikstab, ist super geschirmt..
    2)3) Wenn Sie mit einem LTE Modem diese Dinge machen ist es ja schoen, koennen Sie nur hoffen, das Ihr Nachbar das aehnlich handhabt. Die Studie vom IRT Muenchen hat gezeigt, dass LTE Signale auch wunderbar Betonwaende durchdringen und somit die drumherum liegenden Wohnungen eben mit bestrahlen.
    Klar gibt es Antennen mit Richtwirkung, aber diese wird man sich erst kaufen muessen. Standardmaessig ist ja z.B. bei jedem WLAN Router und so ein Rundstrahler mit dabei...

    Was die Einhaltung von Grenzwerten angeht, Untersuchungen haben eben gezeigt das schon bei sehr geringen Sendeleistugnen die ersten Stoerungen auftreten koennen (von 20mW war die Rede).

  2. Re: Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

    Autor: dstructiv 09.03.10 - 00:51

    someone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Johnny Cache schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das kann ja gut sein, aber dann sollten sie vielleicht Geräte einsetzen
    > die
    > > ausreichend die von ihnen verwendeten Frequenzen schirmen?
    > > Was CE vorschreibt ist völlig belanglos wenn man außerhalb deren Norm
    > > werkelt.
    >
    > tolle Idee Johnny, aber erklaeren Sie der Industrie bitte entsprechend
    > geschirmte Geraete herzustellen. Ein Kabelnetzanbieter ist kein
    > Systemhersteller...


    ...naja - prinzipell wäre das kein problem...
    die BNA müsste nur mal mit der faust auf den tisch hauen und alles was bereits frequenztechnisch läuft oder für die kommenden 10 jahre im raum steht großzügig durch den gesetzgeber verpflichend mit in die emv-zulassung packen, und zwar ab- wie einstrahlend.
    wenn das schon vor 5 jahren der fall gewesen wäre (ich gehe mal davon aus dass die diskussion über entsprechende frequenzen schon ein bisschen länger im raum steht, bzw. diese frequenzen vorher anderweitig genutzt wurden) wären heute keine geräte auf dem deutschen markt die da probleme machen könnten/werden...
    aber so lang da die linke hand nicht weiß was die rechte tut und der kopf dazwischen nicht eingeschaltet wird werden wir in den kommenden jahren sicherlich noch dererlei probleme zuhauf bekommen...

  3. Re: Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

    Autor: netz betreiber 09.03.10 - 01:37

    Hier gehts um Kabel-TV. Und nicht um DVB-T-Zimmer-Antennen oder Radios mit Wurfantenne oder Stab-Antenne.

    Kabel-TV kommt aus der Dose und landet in der Set-Top-Box oder halt im Kabel-Modem. Die 2m Antennenkabel kann man dann ggf. besser schirmen.

    Es geht ja nicht um LTE-Geräte 100m weiter sondern halt DAS EIGENE LTE-"Handy" oder das vom Nachbarn.
    Handy+MP3-Player vertragen sich auch heute noch nicht.

    Soll die T-Com halt DSL liefern. Denen ihre Schuld.

    Auch handelt es sich um ein schmales Band. Da tut man unnötige Shopping-Sender drauf.

    Ausserdem weiss ich dann doch selber, das ich ein LTE-Gerät habe und mir den Shopping-Sender verstrahle.
    Ggf. noch Besucher in Nachbar-Wohnungen.

    Daher halt die simple Idee: Kein LTE für Telefon. Nur für Daten. Dazu gehört Skype natürlich auch. Aber halt Mobiltelefonie mit GSM oder UMTS und nicht mit LTE.
    Dann schleppt auch nicht jeder ein LTE-Handy mit sich herum.

    Kurzum: Die sollen halt nicht heulen.

    Und Richtantennen kriegt man kostenlos nachgeliefert, wenn die Bild einmal berichtet, das LTE-Antennen Krebs erzeugen.
    Antennen für ans Fenster kleben, müssen auch nicht IN die Wohnung hineinstrahlen. Es ist also klar, das man Richtung gleich mitbenutzt. Schlaue Leute reden ja auch mit dem Gegenüber im Restaurant und beschallen nicht die ganze Umgebung.

    LTE ist niegelnagelneue Technik. Also kann man gleich vorher schlau sein.

    Verhinderer fördern Staatsverschuldung: Verhinderer=Verschulder.

  4. Re: Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

    Autor: Kabelverleger 09.03.10 - 10:22

    Ok das mag sein. Ändert aus meiner Sicht aber nichts daran, dass es ein Problem der Netzbetreiber und nicht der restlichen Welt ist. Wenn der Betreiber eben im 800MHz Band arbeitet und den Funk für diese Frequenz nicht kontrollieren kann, muss er für entsprechend abgeschirmte Modems sorgen. Davon ab ist es ja nicht so, als wenn die Frequenzen bisher nicht genutzt werden würden.

  5. Re: Wir brauchen mehr schirmung *har har har*

    Autor: ptahotep 09.03.10 - 19:40

    > Nein. Settopboxen senden doch selber gar nicht.
    *Hust*
    Und was ist mit den Zwischenfrequenzen bei beispielsweise 10,5MHz?
    Jeder Empfänger kann, Konzeptbedingt, auch als Sendestufe verwendet werden.
    Und wie "sicher" das Kabelnetz geschirmt und terminiert ist, lässt sich mit jedem "Welt"Empfänger der mehr als das Radio-Ukw abdeckt feststellen. In den Frequenzbereichen 144-146Mhz (laut nationalem Frequenzplan, der auf internationale Abkommen basiert, ist das ein exklusiver Amateurfunkbereich) und 430-440Mhz (laut Frequenzplan ein sekundärer, zweigeteilter Amateurfunkbereich).
    Und wenn schon Einstrahlungen vom Sonderkanal S6 in den Amateurfunkdienst sind, mag ich erst gar nicht wissen wie es bei höheren Frequenzen aussieht.
    Aber es ist ja der böse lizenzierte "schwarzfunkende" Amateurfunker mit dem unesthetischen Antennenwald auf dem Dach Schuld, wenn dieser im legalen Rahmen, gemäß internationalen Abkommen, sich an den technischen Vorschriften hält und mit so wenig Sendeleistung wie möglich sehen will wie weit er mit seiner Ausstrahlung kommt.

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