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Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

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  1. Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Icestorm 25.03.13 - 11:06

    Sollte man da nicht differenzieren?

  2. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Charles Marlow 25.03.13 - 11:26

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte man da nicht differenzieren?

    Ein flugfähiges Gerät, mit dem man Soldaten-/Polizeieinsätze koordinieren kann, würde eigentlich immer als "militärisch" bezeichnet werden.

    Und bewaffnete Polizeidrohnen sind übrigens auch schon im Gespräch.

  3. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: laZee 25.03.13 - 12:10

    Wenn das Ding erstmal fliegt, sind da in Null-Komma-Nix auch Waffen dran.

  4. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Icestorm 25.03.13 - 12:19

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Ding erstmal fliegt, sind da in Null-Komma-Nix auch Waffen dran.

    Wie man in diversen Videos aus Krisengebieten sieht, kann man auf die Ladepritsche eines Pickups auch eine Schnellfeuerkanone oder zumindes Schweres Maschinengewehr montieren -> Pickups ächten?
    Und dass mit Drohnen Menschenmassen beobachtet werden können, hat doch eine andere Qualität als ein Waffenträger. Man müsste daher auch Helis und Erdbeobachtungssatelliten ächten.

  5. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: laZee 25.03.13 - 13:23

    > Wie man in diversen Videos aus Krisengebieten sieht, kann man auf die
    > Ladepritsche eines Pickups auch eine Schnellfeuerkanone oder zumindes
    > Schweres Maschinengewehr montieren -> Pickups ächten?
    > Und dass mit Drohnen Menschenmassen beobachtet werden können, hat doch eine
    > andere Qualität als ein Waffenträger. Man müsste daher auch Helis und
    > Erdbeobachtungssatelliten ächten.

    Mit einem Unterschied: Drohnen fliegen zunehmend autonom. Und es gibt bereits bewaffnete, autonome Drohnen. Die Entwicklung zu bewaffneten Drohnen ist quasi Evolution auf dem Gebiet. Anders als bei Pickups und Helis werden Drohnen doch in erster Linie für militärische Zwecke entwickelt und eingesetzt.

  6. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Flying Circus 25.03.13 - 13:25

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dass mit Drohnen Menschenmassen beobachtet werden können, hat doch eine
    > andere Qualität als ein Waffenträger.

    Natürlich. Originär geht es um autonom agierende, waffentragende Drohnen. Sprich: Kampfroboter. Der CCC vertritt die Meinung, daß es so etwas nicht geben sollte. Ich stimme dem zu. Weniger aus Terminator-Visionen heraus, eher aus dem Gedanken, daß es dann noch leichter wird, im moralischen Sinne, Menschenleben auszulöschen. "Das war'n wir nicht, das war der Roboter XY, UNS trifft keine Schuld!".

  7. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: m9898 25.03.13 - 21:03

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit einem Unterschied: Drohnen fliegen zunehmend autonom. Und es gibt
    > bereits bewaffnete, autonome Drohnen.
    Richtig, aber das autonom bezieht sich nur auf das Fliegen.
    Abfeuern tut immer noch ein Mensch, woran sich wohl nicht viel ändern wird.

  8. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Charles Marlow 25.03.13 - 23:28

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie man in diversen Videos aus Krisengebieten sieht, kann man auf die
    > Ladepritsche eines Pickups auch eine Schnellfeuerkanone oder zumindes
    > Schweres Maschinengewehr montieren -> Pickups ächten?

    Ein Pickup ist nur nicht von vornherein für einen Zweck als Militärgerät vorgesehen. Die neuen "Aufklärungsdrohnen" (z.B. auch für den Polizeieinsatz) haben die Waffenoption oft schon fest vorgegeben.

    > Man müsste daher auch Helis und Erdbeobachtungssatelliten ächten.

    Zu ersterem fiel mir spontan das hier ein:

    Project THOR (Tactical Helicopter Offensive Response) (aus dem Film Blue Thunder)

    Und heutzutage liest sich das so gar nicht mehr nach gesellschaftskritischer "SF". Gerade weil im Film auch das Provozieren von Aufständen erwähnt wird, die man mit so einem Kampfhubschrauber (was dann offiziell natürlich auch anders heisst) optimal niederschlagen kann.

  9. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Charles Marlow 25.03.13 - 23:35

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, aber das autonom bezieht sich nur auf das Fliegen.
    > Abfeuern tut immer noch ein Mensch, woran sich wohl nicht viel ändern wird.

    Nein, Du hast den VP nicht richtig verstanden.

    http://alternativlos.org/27/

    Die Entwicklung geht bereits dahin, die Drohnen mit einem Grad an Autonomie auszustatten, weil der menschliche Operator u.U. eben NICHT mehr in der Lage ist, im Zweifelsfall schnell genug zu reagieren. D.h. die Drohne entscheidet dann in einem Sekundenbruchteil, was zu tun ist, weil das nach der militärischen Denkweise einen "taktischen Vorteil" verschafft. Und wenn das den Einsatz der Waffen beeinhaltet, dann wird das Ding auch das Feuer eröffnen.

  10. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: root666 25.03.13 - 23:51

    Die autonomen bewaffneten Drohnen sollen auch vorher verboten werden bevor sie Schaden anrichten.

    Außerdem will ich keine Drohnen am Himmel haben die evtl von ein paar Scriptkiddies übernommen werden.

    Ich erinnere da nur an den Vorfall in dem mit Hardware für ein paar Dollar die Videoübertragung aus den Drohnen der Amis angezapft hat. Was wird erst passieren wenn da richtige kriminelle oder politische Energie dahinter steckt?

  11. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Speicherleiche 26.03.13 - 04:16

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icestorm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und dass mit Drohnen Menschenmassen beobachtet werden können, hat doch
    > eine
    > > andere Qualität als ein Waffenträger.
    >
    > Natürlich. Originär geht es um autonom agierende, waffentragende Drohnen.
    > Sprich: Kampfroboter. Der CCC vertritt die Meinung, daß es so etwas nicht
    > geben sollte. Ich stimme dem zu. Weniger aus Terminator-Visionen heraus,
    > eher aus dem Gedanken, daß es dann noch leichter wird, im moralischen
    > Sinne, Menschenleben auszulöschen. "Das war'n wir nicht, das war der
    > Roboter XY, UNS trifft keine Schuld!".

    Solange Roboter keine künstliche Intelligenz haben, die der menschlichen Nahe kommt, solange sind sie Waffen, in Händen von Militärs, die absolut jede Verantwortung dafür tragen. Wenn ein technischer Fehler dieses GEZIELT zum Töten geschaffenen Instruments für den ungeplanten Tod von Menschen sorgt, dann sind die Militärs schuld, nicht die Roboter. Wäre doch zu schön, denn dann dürfte man volltrunken Autofahren und sagen: "Die Schuld trifft den Alkohol, nicht mich.". Dann soll man eben nicht trinken vor dem Fahren und keine unausgereifte Technologie für solch gravierende Missionen nutzen!

    Aufklärung und Überwachung durch autonome Navigationsalgorhitmen kann man ja noch irgendwo akzeptieren. Aber spätestens, wenn es darum geht, dass die Drohnen/Roboter Waffen tragen dürfen und diese auch autonom einsetzen dürfen, hört bei mir die Akzeptanz auf.
    Das ist menschenfeindlich, genau wie jede Waffe, die je produziert wurde, und jeder Krieg, der je geführt wurde (und wird).
    Zumal die Technologien noch nicht ausgereift genug für einen verantwortungsvolleren Einsatz sind.

  12. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: Charles Marlow 26.03.13 - 08:49

    Speicherleiche schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Roboter keine künstliche Intelligenz haben, die der menschlichen
    > Nahe kommt, solange sind sie Waffen, in Händen von Militärs, die absolut
    > jede Verantwortung dafür tragen.

    Der Einsatz bewaffneter Drohnen hat schon heute die Hemmschwelle bei vielen Politikern und Militärs deutlich niedriger gelegt. Offenbar meint man, sich so um die ethischen Fragen moderner Kriegsführung herummogeln zu können.

    Und wenn man die Presse so liest, leider auch mit Erfolg. "Kollateralschäden", Zivilisten, die als "Kombatanten" hingestellt werden usw.

    > Wenn ein technischer Fehler dieses GEZIELT zum Töten geschaffenen Instruments
    > für den ungeplanten Tod von Menschen sorgt, dann sind die Militärs schuld, nicht die
    > Roboter.

    Es muss noch nicht einmal ein Fehler sein. Die Einstellung der Verantwortlichen ist das Problem.

    > Zumal die Technologien noch nicht ausgereift genug für einen
    > verantwortungsvolleren Einsatz sind.

    Im Gegenteil, die Hardware funktioniert auch schon heute perfekt. Autonomere Kampfdrohnen usw. werden bis zu dem Punkt und darüber hinaus optimiert werden. Das wird nur die Hemmschwelle NOCH niedriger legen - und damit die Bereitschaft, diese Waffen immer öfters einzusetzen.

    Und der Einsatz gegen die eigene Bevölkerung - auch bewaffnet - ist schon längst kein Hirngespinst mehr.

  13. Re: Aufklärungs-/Überwachungsdrohne = Kampfdrohne?

    Autor: S.L-A 29.06.13 - 17:07

    Ich finde, es ist snvoller, eine bewaffnete Kampfdrohne zu kaufen. Denn dadurch ergibt sich bei einem Gefecht die möglichkeit sofort einschreiten zu können. Es ist dann vielleicht nicht auf Unterstützung von einer anderen Kampfeinhei angewiesen.
    Es ist immer frei zu entscheiden, ob man Bomben abwirft oder nicht.
    In der Zukunft kommt man auf jeden fall nich mehr daran Vorbei, Im Kampfeinsatz den Kampfdrohnen zu entgehen.

    Aber man sollte nicht ein erneutes Wettrüsten ankurbeln!!!

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