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Deutsches Medien-Geschäftsmodell international nachweislich nicht konkurrenzfähig

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  1. Deutsches Medien-Geschäftsmodell international nachweislich nicht konkurrenzfähig

    Autor: tvdsdn 19.11.18 - 22:40

    Das in Deutschland übliche Medien-Geschäftsmodell mit langfristigen Abonnements ist international nachweislich nicht konkurrenzfähig. Insbesondere in Asia-Pazifik und Südamerika ist nicht zu vermitteln, warum man 24 Monate ein Medium abonnieren soll, nur um einige z.B. Fußball-Endspiele oder einzelne Folgen einer TV-Serie überhaupt sehen zu können.

    Die EU-Urheberrechtsreform wird mit Sicherheit zu einem Push-Effekt insbesondere für chinesische audio-visuelle Medien führen. Zwar kann der Zuschauer nicht viel verstehen, aber (1) kann man dem mit Untertitelungen abhelfen und (2) ist insbesondere beim Film das auch nicht so wichtig weil beim Film viel über Mimik und Gestik und Szene und Beleuchtung dgl. vermittelt werden kann.

    In der Medientheorie gibt es eine ganz klare Aussage: Für die Integrationsfunktion der Medien ist es völlig gleichgültig, welcher Inhalt konsumiert wird. Die Integrationsfunktion kann über einen Krimi ebenso erreicht werden wie durch ein Fußballspiel oder eine Musiksendung. Der Geschmack der Zuschauer ändert sich sowieso wie das Wetter. Da kann man ja noch eher die Entwicklung eines Aktienkurses vorhersagen als die Launen der Fernsehzuschauer. Die deutschen Medienverlage lügen sich selbst in die eigene Tasche, wenn sie von "hochwertigen Inhalten" sprechen. Bestes Beispiel sind die Beatles-Medien. Noch in den 80-er Jahren wurden die Beatles-Rechte als Millionen-Geldanlage angepriesen - mittlerweile kann man froh sein, wenn eine Beatles-Utensilie einen Tausender (in EURO) Erlös einbringt. Die Medien sind hochwertig unmittelbar vor der Premiere. Aller weiterer Erfolg ist ein Haufen Arbeit und eine Portion Glück.

    Irgendwie sind Schauspieler so etwas wie Glücksspieler.

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