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Wozu 35 Euro im Monat?

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  1. Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: AnonymityMatters 11.12.16 - 19:06

    17,50 für Privatleute, und nochmal soviel für Betriebsstätten, was sich in den Konsumpreisen niederschlägt.

    Es gibt ein gutes Dutzend vorgehensweisen, sich der GEZ zu verweigern. Zu jeder dieser Vorgehensweisen, kann man sich jeweils 100 Typen auf Youtube anschauen, die den jeweiligen Weg gehen. Was man beachten muß, was die Risiken sind...

    Schon mal überlegt warum nicht einfach per Gehalt die GEZ abgezogen wird? Zu sagen das würde nicht gehen, weil die ÖR unabhängig sein müssen, ist wie zusagen Atomkraft sei sicher. Jeder Mensch der klar denken kann, sieht doch die Propaganda in den ÖR Nachrichten. Jeder erkennt die linke, neoliberale, gegenderte Erziehung, die man uns seit Jahrzehnten vom Staat verordnet eintrichtern will. Das der ÖR selbst einziehen muss um unabhängig zu sein, würde vielleicht meine 11 Jährige Tochter sagen.

    Die Fernsehräte lachen sich alle Kaputt über uns Trottel. Die GEZ-Pensionäre lachen sich alle Kaputt über uns. All die häßlichen talentlosen Schauspieler, die über Fetternwirtschaft das System melken, lachen sich über uns Kaputt. Damit muss schluß sein. Ich wünsche dem ÖR das griechische Pendant.

  2. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: Faksimile 11.12.16 - 19:17

    AnonymityMatters schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 17,50 für Privatleute, und nochmal soviel für Betriebsstätten, was sich in
    > den Konsumpreisen niederschlägt.
    >
    > Es gibt ein gutes Dutzend vorgehensweisen, sich der GEZ zu verweigern. Zu
    > jeder dieser Vorgehensweisen, kann man sich jeweils 100 Typen auf Youtube
    > anschauen, die den jeweiligen Weg gehen. Was man beachten muß, was die
    > Risiken sind...
    >
    > Schon mal überlegt warum nicht einfach per Gehalt die GEZ abgezogen wird?
    > Zu sagen das würde nicht gehen, weil die ÖR unabhängig sein müssen, ist wie
    > zusagen Atomkraft sei sicher. Jeder Mensch der klar denken kann, sieht doch
    > die Propaganda in den ÖR Nachrichten. Jeder erkennt die linke, neoliberale,
    > gegenderte Erziehung, die man uns seit Jahrzehnten vom Staat verordnet
    > eintrichtern will. Das der ÖR selbst einziehen muss um unabhängig zu sein,
    > würde vielleicht meine 11 Jährige Tochter sagen.
    >
    > Die Fernsehräte lachen sich alle Kaputt über uns Trottel. Die
    > GEZ-Pensionäre lachen sich alle Kaputt über uns. All die häßlichen
    > talentlosen Schauspieler, die über Fetternwirtschaft das System melken,
    > lachen sich über uns Kaputt. Damit muss schluß sein. Ich wünsche dem ÖR das
    > griechische Pendant.

    Und ich habe, ums verrecken, keinen Bedarf daran, den Schrott der Privaten Medien über die zusätzlichen Kosten, die die Werbung bei den Produkten verursacht, zu bezahlen. Wenn das keine Zwangsabgaben sind, weiß ich es nicht. Und dann auch noch so unehrlich sein, und diese zusätzlichen Kosten bei den Produkten nicht zu nennen. Wären die privaten Medien nicht auf dem Markt, wären Übertragungen von Sportveranstaltungen, Filme und Serien im Einkauf wesentlich billiger. Die haben doch die Preissteigerungen erst bedingt. Pfui.
    Und. Einwände gegen diese Argumentation?

  3. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: DASPRiD 11.12.16 - 19:34

    Gerade Sportveranstaltungen sind doch erst so teuer, weil die ÖR sich dumm und dämlich zahlen können, ohne auf's Geld zu achten.

  4. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: torrbox 12.12.16 - 01:29

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich habe, ums verrecken, keinen Bedarf daran, den Schrott der Privaten
    > Medien über die zusätzlichen Kosten, die die Werbung bei den Produkten
    > verursacht, zu bezahlen. Wenn das keine Zwangsabgaben sind, weiß ich es
    > nicht. Und dann auch noch so unehrlich sein, und diese zusätzlichen Kosten
    > bei den Produkten nicht zu nennen. Wären die privaten Medien nicht auf dem
    > Markt, wären Übertragungen von Sportveranstaltungen, Filme und Serien im
    > Einkauf wesentlich billiger. Die haben doch die Preissteigerungen erst
    > bedingt. Pfui.
    > Und. Einwände gegen diese Argumentation?


    Das tust du auch nicht. Werbung wird schließlich nur geschaltet, wenn die Person, die die Werbung sieht, dann auch im Durchschnitt mehr Gewinn macht, als die Werbung gekostet hat. Hast du keinen common sense?

  5. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: tomatentee 12.12.16 - 01:38

    Und deshalb hat Eurosport die nächste Fußball-WM bekommen?

  6. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: ButterLife 12.12.16 - 04:03

    Es gibt übrigens eine weitere 101. Möglichkeit sich der GEZ und weiteren Steuern zu verweigern: Abstimmen mit dem Füßen.
    Gerade jungen Leuten kann ich nur empfehlen darüber nachzudenken. Vorher natürlich noch das kostenlose Studium mitnehmen ;)

  7. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: Hausschwamm 12.12.16 - 07:44

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und ich habe, ums verrecken, keinen Bedarf daran, den Schrott der Privaten
    > Medien über die zusätzlichen Kosten, die die Werbung bei den Produkten
    > verursacht, zu bezahlen. Wenn das keine Zwangsabgaben sind, weiß ich es
    > nicht.

    Nur weil etwas hinkt, eignet es sich noch lange nicht als Vergleich.
    Da, wo ich einkaufe, habe ich bei jedem, und zwar wirklich jedem, Produkt, das ich so einkaufe, die Wahl zwischen dem "Marken"-Produkt und der preisgünstigen z. B. Eigenmarke des Supermarkts, d. h. von "Zwang" kann hier - im Gegensatz zur GEZ-Gebühr - keine Rede sein, da ich letztere auch bezahlen muss, wenn ich z. B. nur alternative Produkte nutze.

    > Und dann auch noch so unehrlich sein, und diese zusätzlichen Kosten
    > bei den Produkten nicht zu nennen.

    "Marken"-Produkte sind grundsätzlich teurer als Eigenmarken. Dies kommt nicht nur durch die Verwendung der Marke an sich (was das Bewerben zwar mit einschließt, aber noch darüber hinaus geht), aber auch eine veränderte Kalkulation in der Herstellungs- und Vertriebskette. Davon auszugehen, dass für beide Produkte mit z. B. gleichen Gewinnmargen gerechnet wird, ist schlicht und einfach falsch.
    Was wäre also unter diesen Voraussetzungen Ihre konkrete Forderung? Sollen die Produzenten und Händler zu jedem Produkt noch ihre Kostenverteilung bzw. Gewinnspannen offen legen? - Weltfremd, sorry.

    > Wären die privaten Medien nicht auf dem Markt, wären Übertragungen von
    > Sportveranstaltungen, Filme und Serien im Einkauf wesentlich billiger. Die haben
    > doch die Preissteigerungen erst bedingt. Pfui.

    Interessante Argumentation, jedoch für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Gibt es hierfür rational nachvollziehbare und nachprüfbare Gründe (bzw. einen entsprechenden Nachweis für diese Behauptung)?
    - These: Ihre Argumentation zielt darauf ab, dass durch den gestiegenen Wettbewerb auf Grund einer höheren Interessentenzahl (Sender) die Marktpreise im deutschen (Sprach-) Raum hochgetrieben wurden.
    Gegenhaltung: Das mag sein, aber da wir ja bekanntlich hier in einer freien Marktwirtschaft und im Kapitalismus leben, ist das schlichtweg erwünschtes Verhalten. Angebot und Nachfrage, so funktioniert das. Jeder, der etwas anzubieten hat (auch z. B. Arbeitnehmer), muss sich tagtäglich aufs Neue auf den Markt begeben und versuchen, für sein Angebot (z. B. seine Arbeitsleistung, seine Erfahrungen, Expertenkenntnisse etc.) den bestmöglichen Preis zu erzielen.
    Hm, das ist nicht erwünscht? Stattdessen hätte man lieber eine rosafarbene Kuschelwelt, in der man die nächsten 50 Jahre werktäglich irgendwo seine acht Stunden absitzt, um danach vollkommen stressfrei in den Ruhestand überzugehen, in der die Preise nicht steigen und in der man sich keine Sorgen machen muss, irgendwann von Anderen abgehängt zu werden (Auf allen Ebenen, z. B. als Arbeitnehmer durch jüngere, dynamischere, flexiblere Marktteilnehmer, als Staat durch technisch fortschrittlichere Staaten etc.)? - Tja, dumm gelaufen. An dieser Stelle kann ich dann lediglich empfehlen, dahin auszuwandern, wo es sowas gibt - zumindest hier ist man mit dieser Einstellung dann wohl falsch.

  8. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: tezmanian 12.12.16 - 09:19

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und. Einwände gegen diese Argumentation?

    Ich würde sagen 90% deines täglichen Bedarfs kannst Du einkaufen ohne Werbung zu bezahlen, wie musst Du selbst raus finden, bist doch sicher gebildet genug dank der ÖR oder?

  9. Re: Wozu 35 Euro im Monat?

    Autor: budweiser 12.12.16 - 09:28

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deshalb hat Eurosport die nächste Fußball-WM bekommen?

    Welche Fußball-WM soll das denn sein?

    Sowohl die WM2018 als auch 22 wird vom ÖR übertragen. Zusammengenommen haben sie dafür etwa 440 Millionen locker gemacht. Nur für die Rechte, wohlgemerkt.

    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/fussball-wm-ard-und-zdf-zahlen-mehr-fuer-uebertragung-a-1014576.html

  10. Unsinn.

    Autor: Berner Rösti 12.12.16 - 13:39

    torrbox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und ich habe, ums verrecken, keinen Bedarf daran, den Schrott der
    > Privaten
    > > Medien über die zusätzlichen Kosten, die die Werbung bei den Produkten
    > > verursacht, zu bezahlen. Wenn das keine Zwangsabgaben sind, weiß ich es
    > > nicht. Und dann auch noch so unehrlich sein, und diese zusätzlichen
    > Kosten
    > > bei den Produkten nicht zu nennen. Wären die privaten Medien nicht auf
    > dem
    > > Markt, wären Übertragungen von Sportveranstaltungen, Filme und Serien im
    > > Einkauf wesentlich billiger. Die haben doch die Preissteigerungen erst
    > > bedingt. Pfui.
    > > Und. Einwände gegen diese Argumentation?
    >
    > Das tust du auch nicht. Werbung wird schließlich nur geschaltet, wenn die
    > Person, die die Werbung sieht, dann auch im Durchschnitt mehr Gewinn macht,
    > als die Werbung gekostet hat. Hast du keinen common sense?

    Das ist Unsinn.

    Die Unternehmen stehen in einem Wettbewerb untereinander, in dem es schlicht um Marktanteile geht. Das, was ein Unternehmen mehr Gewinn macht, verliert das andere.

    Der Kunde kann nämlich jeden Euro nur einmal ausgeben. Und genau darum wetteifern die Unternehmen – u.a. mit Werbung.
    Daher gibt es selbstverständlich auch hier einen Punkt, an dem der Markt gesättigt ist und ein Gleichgewicht herrscht, aber Werbung trotzdem weiterhin notwendig ist, um keine Marktanteile zu verlieren.

    Oder was glaubst du, warum seit Jahrzehnten etablierte Marken nach wie vor wie blöd Werbung schalten? Zu glauben, dass sich dadurch ihr Umsatz erhöht, ist naiv.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.16 13:39 durch Berner Rösti.

  11. Re: Unsinn.

    Autor: DrWatson 12.12.16 - 13:54

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kunde kann nämlich jeden Euro nur einmal ausgeben. Und genau darum
    > wetteifern die Unternehmen – u.a. mit Werbung.
    > Daher gibt es selbstverständlich auch hier einen Punkt, an dem der Markt
    > gesättigt ist und ein Gleichgewicht herrscht, aber Werbung trotzdem
    > weiterhin notwendig ist, um keine Marktanteile zu verlieren.
    >
    > Oder was glaubst du, warum seit Jahrzehnten etablierte Marken nach wie vor
    > wie blöd Werbung schalten? Zu glauben, dass sich dadurch ihr Umsatz erhöht,
    > ist naiv.

    Und? Wo ist das Problem? Produktion ist doch kein Selbstzweck.

    Wenn ein Anbieter etwas verkauft und jemand anderes bereit ist, dem Verkäufer den geforderten Preis freiwillig zu zahlen, dann hat der gesamte Prozess inklusive der Werbung offensichlich einen Wert für den Käufer geschaffen. Eine Transaktion, die freiwillig geschieht ist also immer im Sinne der Beteiligten.

    Das ist das, was beim Thema Werbung anscheinend viele nicht begreifen.

    Ein Zwangsbeitrag führt im Gegensatz zu Werbung auch dann noch zu einer Transaktion, wenn es den Beteiligten schadet. Deshalb ist der Vergleich von Werbung und Zwangsgebühren einfach nicht sinvoll.

  12. Re: Unsinn.

    Autor: Berner Rösti 12.12.16 - 15:14

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und? Wo ist das Problem? Produktion ist doch kein Selbstzweck.
    >
    > Wenn ein Anbieter etwas verkauft und jemand anderes bereit ist, dem
    > Verkäufer den geforderten Preis freiwillig zu zahlen, dann hat der gesamte
    > Prozess inklusive der Werbung offensichlich einen Wert für den Käufer
    > geschaffen. Eine Transaktion, die freiwillig geschieht ist also immer im
    > Sinne der Beteiligten.
    >
    > Das ist das, was beim Thema Werbung anscheinend viele nicht begreifen.
    >
    > Ein Zwangsbeitrag führt im Gegensatz zu Werbung auch dann noch zu einer
    > Transaktion, wenn es den Beteiligten schadet. Deshalb ist der Vergleich von
    > Werbung und Zwangsgebühren einfach nicht sinvoll.

    Er ist in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll, denn beim Rundfunkbeitrag sehe ich unmittelbar, was ich wofür bezahle. Beim Kauf an der Supermarktkasse sehe ich das nicht, da nirgendwo deklariert ist, wohin das Geld fließt, das ich dort bezahle.

    Beim Rundfunkbeitrag weiß ich, dass ich im Monat knapp 18 Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Landesmedienanstalten, die die Privaten beaufsichtigen, bezahle.

    Wieviel ich im Monat indirekt an die Privatsender abführe, kann ich nicht erkennen.

    Genau darin liegt der Hund begraben. Man sieht es nicht, daher glauben die meisten, dass die Privaten "kostenlos" seien.

  13. Re: Unsinn.

    Autor: DrWatson 12.12.16 - 19:38

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er ist in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll, denn beim Rundfunkbeitrag sehe
    > ich unmittelbar, was ich wofür bezahle. Beim Kauf an der Supermarktkasse
    > sehe ich das nicht, da nirgendwo deklariert ist, wohin das Geld fließt, das
    > ich dort bezahle.

    Komisch, wenn ich einkaufe sehe ich nicht nur, was ich bezahle, sondern kann es sogar anfassen.

    > Wieviel ich im Monat indirekt an die Privatsender abführe, kann ich nicht
    > erkennen.

    Ja und? Deinen Arbeitgeber geht es auch nichts an, wofür du dein Geld ausgibst. Warum sollte dich das interessieren, wofür z.B. dein Bäcker sein Geld ausgibt?

    Der Punkt ist doch: Du hast das Produkt freiwillig bezahlt, also ist der erwartete Nutzen für dich offensichtlich höher als die Opportunitätskosten, sonst hättest du es ja nicht gekauft. Wofür der Händler das Geld dann ausgibt ist doch für dich scheißegal oder etwa nicht?

    Deshalb verstehe ich auch nicht, warum ich wissen muss, was die ÖR mit dem Geld anstellen. Ich bin mit der Leistung nicht zufrieden. Ich will das Produkt nicht haben. Punkt.

    Eigentlich galt mal: "Wer die Musik bestellt, bezahlt!" Beim ÖR gilt nur noch: "Bezahlt!".
    Mit einem dicken Ausrufungszeichen dahinter.

  14. Re: Unsinn.

    Autor: tezmanian 12.12.16 - 21:47

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Er ist in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll, denn beim Rundfunkbeitrag sehe
    > ich unmittelbar, was ich wofür bezahle.

    Jo, für Schrott....

    > Beim Kauf an der Supermarktkasse
    > sehe ich das nicht, da nirgendwo deklariert ist, wohin das Geld fließt, das
    > ich dort bezahle.

    Musst Du auch nicht, weil Du das Produkt ja scheinbar haben möchtest und es Dir eben das wert ist.

    > Beim Rundfunkbeitrag weiß ich, dass ich im Monat knapp 18 Euro für den
    > öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Landesmedienanstalten, die die
    > Privaten beaufsichtigen, bezahle.

    Wo das wie hin geht weißt du aber nicht.

    > Wieviel ich im Monat indirekt an die Privatsender abführe, kann ich nicht
    > erkennen.

    Musst Du das?

    > Genau darin liegt der Hund begraben. Man sieht es nicht, daher glauben die
    > meisten, dass die Privaten "kostenlos" seien.

    Falsch, keiner glaubt das, weil die sich ebenfalls finanzieren müssen, der Unterschied ist nur man zahlt es nicht direkt und so ausufernd wie beim ÖR. Da zahlt man 18 ¤ und weiß ebenfalls nicht wofür dies nun genau ausgegeben wird.

  15. Re: Unsinn.

    Autor: DG-82 13.12.16 - 00:43

    Ein unabhängiger öffentlicher Rundfunk ist in einer Demokratie extrem wichtig. Dieser dient unter anderem dazu die Lügen der Politiker, Korruption und Lobbyismus aufzudecken. Der Bürger muss mit den notwendigen Informationen versehen werden um mündige Entscheidungen treffen zu können.

    Der Rundfunkbeitrag muss daher unabhängig eingezogen werden und seine Abschaffung ist nicht diskutabel. Das Ergebnis können wir in der Türkei und in den USA beobachten.

    Das Problem an der aktuellen Situation ist, dass die Qualität vieler Sendungen zu wünschen übrig lässt. Frontal 21 fällt regelmäßig mit falschen Aussagen und schlechter Recherche auf. Telenovelas und Unterhaltung hat meines Erachtens gar nichts in einem öffentlichen Rundfunk zu suchen. Hier gehören Dokumentationen, Reportagen, Nachrichten, Bildungssendungen und wertvolle Kultur- und Kindersendungen ihren Platz. Regionale Sender und Radiosender selbstverständlich auch. Präsenz im Internet muss auch her und hier würde es sich auch anbieten unter jede Poltikerlüge auf Facebook usw. eine Quelle mit korrekten Informationen zu posten.

    Die Qualität der korrekten Informationen muss daher so hoch sein, wie es nur geht. Nur so kann die Glaubwürdigkeit sichergestellt werden. Außerdem ist der öffentlich rechtliche Runfunkt aktuell nicht unabhängig. Der Aufsichtsrat ist besetzt von Kirche und Politik ...

    Ein guter Rundfunk mit exzellenten Reportagen und Recherchen darf auch gerne 15 Euro kosten, von mir aus auch 17,50 Euro. Aber aktuell bekomme ich für das Geld sehr viel Blödsinn kontrolliert durch Greise. (Fernsehgarten wtf?)
    Wegen mir darf es sogar regionale Kultursender, Theater und Kirchenvorstellungen geben. So teuer können die echt nicht sein. Dafür kann man Tarifmitarbeiter nehmen. Die Exzellenten sollen eh einwandfreie Informationen verbreiten.

    Es kann auch gerne das gezeigt werden, was kulturell interessant ist und sonst nicht gezeigt werden würde (kleine Sportarten, Lokale Turniere usw.) WM, Bundesliga, Olympia usw. gibt es auch ohne die Geldmaschine ARD. Zum Glück fällt dies in Zukunft aus.

  16. Re: Unsinn.

    Autor: DrWatson 13.12.16 - 01:03

    DG-82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein unabhängiger öffentlicher Rundfunk ist in einer Demokratie extrem
    > wichtig. Dieser dient unter anderem dazu die Lügen der Politiker,
    > Korruption und Lobbyismus aufzudecken.

    Trugschluss. Die ÖR-Medien sind weder frei, noch unabhängig. Die Hälfte der Rundfunkräte sind staatliche Vertreter und fast alle Rundfunkräte sind CDU- oder SPD-Soldaten. Quelle: [www.bundesverfassungsgericht.de]

    (Sorry, ich sehe gerade, dass du das unten auch geschrieben hast)

    > Der Rundfunkbeitrag muss daher unabhängig eingezogen werden und seine
    > Abschaffung ist nicht diskutabel. Das Ergebnis können wir in der Türkei und
    > in den USA beobachten.

    Die Radiogebühr hat die schlimmste Zeit der deutschen Geschichte nicht verhindert, sondern eher gefördert. Die Betitelung des Zwangsbeitrags als "Demokratieabgabe" ist an Selbstherrlichkeit seitens der ÖR kaum zu überbieten.

    Das, was eine Demokratie ausmacht ist eben nicht ein durch Zwangsabgaben finanziertes Meinungskonglomerat, sondern eine pluralistische Medienlandschaft, unabhängig von der Politik und freiwillig von den Menschen bezahlt.

    > Das Problem an der aktuellen Situation ist, dass die Qualität vieler
    > Sendungen zu wünschen übrig lässt.

    Das ist Systemimanent: Wenn Golem ab morgen nur noch selbstgefällige Grütze bringen würde, dann könnte diese Website in wenigen Monaten dichtmachen. Wenn die ÖR-Medien selbstgefällige Grütze bringen, dann heißt es: "Die Gebühren müssen erhöht werden um eine bessere Qualität produzieren zu können"

    > Die Qualität der korrekten Informationen muss daher so hoch sein, wie es
    > nur geht. Nur so kann die Glaubwürdigkeit sichergestellt werden.

    Es gibt aber keine Anreize im System, solange die "Kunden" nicht mit den Füßen abstimmen können.

    > Außerdem
    > ist der öffentlich rechtliche Runfunkt aktuell nicht unabhängig. Der
    > Aufsichtsrat ist besetzt von Kirche und Politik ...

    Richtig :)

    > Ein guter Rundfunk mit exzellenten Reportagen und Recherchen darf auch
    > gerne 15 Euro kosten, von mir aus auch 17,50 Euro.

    Im JAHR wäre das ein sinvoller Betrag.

    Arte + KIKA + ARD-Alpha + 3Sat + Verwaltung kosten etwas mehr als 1,20 ¤ im Monat. Der Rest ist Redundanz und fragwürdiges Entertainment.

    > WM, Bundesliga, Olympia usw. gibt es auch ohne die Geldmaschine ARD. Zum
    > Glück fällt dies in Zukunft aus.

  17. Re: Unsinn.

    Autor: tezmanian 13.12.16 - 09:47

    DG-82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein unabhängiger öffentlicher Rundfunk ist in einer Demokratie extrem
    > wichtig. Dieser dient unter anderem dazu die Lügen der Politiker,
    > Korruption und Lobbyismus aufzudecken. Der Bürger muss mit den notwendigen
    > Informationen versehen werden um mündige Entscheidungen treffen zu können.

    Schauen wir uns an, wer sitzt im Rundfunkrat? Ach und wie war das mit Kurt Beck, Roland Koch usw. Und was Lügen aufdecken angeht, also die ÖR machen da teilweise gewaltig mit und berichten Systemkonform

    > Der Rundfunkbeitrag muss daher unabhängig eingezogen werden und seine
    > Abschaffung ist nicht diskutabel. Das Ergebnis können wir in der Türkei und
    > in den USA beobachten.

    In einer Zeit wo es keine wirkliche Alternative für den ÖR gab, hat nur derjenige gezahlt welcher ein Fernseher oder ein Radio hatte. Jetzt wo es mehr als genug Alternativen gibt soll auf einmal jeder zahlen der eine Wohnung hat... Ähhh... Hallo?

    > Das Problem an der aktuellen Situation ist, dass die Qualität vieler
    > Sendungen zu wünschen übrig lässt. Frontal 21 fällt regelmäßig mit falschen
    > Aussagen und schlechter Recherche auf. Telenovelas und Unterhaltung hat
    > meines Erachtens gar nichts in einem öffentlichen Rundfunk zu suchen. Hier
    > gehören Dokumentationen, Reportagen, Nachrichten, Bildungssendungen und
    > wertvolle Kultur- und Kindersendungen ihren Platz. Regionale Sender und
    > Radiosender selbstverständlich auch. Präsenz im Internet muss auch her und
    > hier würde es sich auch anbieten unter jede Poltikerlüge auf Facebook usw.
    > eine Quelle mit korrekten Informationen zu posten.

    Dafür müsste der Laden aber erstmal entfilzt werden, heißt sämtliche Parteibücher müssen da verschwinden.

    > Die Qualität der korrekten Informationen muss daher so hoch sein, wie es
    > nur geht. Nur so kann die Glaubwürdigkeit sichergestellt werden. Außerdem
    > ist der öffentlich rechtliche Runfunkt aktuell nicht unabhängig. Der
    > Aufsichtsrat ist besetzt von Kirche und Politik ...

    Eben

    > Ein guter Rundfunk mit exzellenten Reportagen und Recherchen darf auch
    > gerne 15 Euro kosten, von mir aus auch 17,50 Euro. Aber aktuell bekomme ich
    > für das Geld sehr viel Blödsinn kontrolliert durch Greise. (Fernsehgarten
    > wtf?)

    Ne darf er nicht, für das Geld bekomme ich weit aus bessere für meinen Geschmack. Zumal wenn man wollte könnte man den ÖR ohne weiteres auf ein Steuermodell umstellen. Einfach solche Entscheidungen dem Volk überlassen und schon sieht der Einfluss der Politik anders aus. Derzeit hat die Politik ja sowieso Einfluss auf die einnahmen der ÖR und damit ist ebenfalls keine Unabhängigkeit.

    > Es kann auch gerne das gezeigt werden, was kulturell interessant ist und
    > sonst nicht gezeigt werden würde (kleine Sportarten, Lokale Turniere usw.)
    > WM, Bundesliga, Olympia usw. gibt es auch ohne die Geldmaschine ARD. Zum
    > Glück fällt dies in Zukunft aus.

    Hier stimme ich Dir zu

  18. Re: Unsinn.

    Autor: Brainfreeze 13.12.16 - 10:19

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Radiogebühr hat die schlimmste Zeit der deutschen Geschichte nicht
    > verhindert, sondern eher gefördert. Die Betitelung des Zwangsbeitrags als
    > "Demokratieabgabe" ist an Selbstherrlichkeit seitens der ÖR kaum zu
    > überbieten.
    Wobei hier natürlich noch zu erwähnen wäre, dass gerade die Erfahrung aus der NS-Zeit, wo alles staatlich gleichgeschaltet wurde, dazu führten, dass (fast) jedes Bundesland seine eigene Landessendeanstalt bekommen hat und diese eigentlich selbstständig arbeiten soll.

    > Das, was eine Demokratie ausmacht ist eben nicht ein durch Zwangsabgaben
    > finanziertes Meinungskonglomerat, sondern eine pluralistische
    > Medienlandschaft, unabhängig von der Politik und freiwillig von den
    > Menschen bezahlt.
    Aktuelles Problem der Medienlandschaft ist aber, dass man als Aussenstehender nicht sieht, wer hinter welchen Medien steht und woher wirklich die Gelder kommen. Gerade in den sozialen Medien, wo der normale User nicht direkt bezahlt, ist da die Herkunft und auch die Absicht der Medien nicht leicht zu erkennen.

  19. Re: Unsinn.

    Autor: Berner Rösti 13.12.16 - 11:08

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Er ist in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll, denn beim Rundfunkbeitrag
    > sehe
    > > ich unmittelbar, was ich wofür bezahle. Beim Kauf an der Supermarktkasse
    > > sehe ich das nicht, da nirgendwo deklariert ist, wohin das Geld fließt,
    > das
    > > ich dort bezahle.
    >
    > Komisch, wenn ich einkaufe sehe ich nicht nur, was ich bezahle, sondern
    > kann es sogar anfassen.

    Falsch. Das, was du in deinem Einkaufskorb hast, ist nur ein Teil von dem, was du tatsächlich bezahlst.


    > Der Punkt ist doch: Du hast das Produkt freiwillig bezahlt, also ist der erwartete
    > Nutzen für dich offensichtlich höher als die Opportunitätskosten, sonst hättest
    > du es ja nicht gekauft.

    Da man de facto nicht ohne gekaufte Produkte und Dienstleistungen hierzulande überleben kann, stellt sich die Frage nicht. Da praktisch der Großteil der Konsumprodukte in irgend einer Form beworben wird, hast du hier keine echte Wahl. Es ist egal, ob ich "freiwillig" das Produkt A oder "freiwillig" das Produkt B kaufe. Bei beiden leiste ich meinen Privatfernseh-Obolus.

  20. Re: Unsinn.

    Autor: tezmanian 13.12.16 - 11:11

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Falsch. Das, was du in deinem Einkaufskorb hast, ist nur ein Teil von dem,
    > was du tatsächlich bezahlst.

    Es ist Ihm aber scheinbar genau so viel Wert was es kostet, sonst wäre es nicht im Einkaufswagen.

    > Da man de facto nicht ohne gekaufte Produkte und Dienstleistungen
    > hierzulande überleben kann, stellt sich die Frage nicht. Da praktisch der
    > Großteil der Konsumprodukte in irgend einer Form beworben wird, hast du
    > hier keine echte Wahl. Es ist egal, ob ich "freiwillig" das Produkt A oder
    > "freiwillig" das Produkt B kaufe. Bei beiden leiste ich meinen
    > Privatfernseh-Obolus.

    Was faktisch falsch ist, man kann den Großteil seines Lebens ohne beworbene Dinge überleben. Aber fakt ist, Du zahlst egal was Du kaufst immer den ÖR mit, den der bekommt von allen Kohle egal ob die werben oder nicht. Also mehrfache Abzocke.

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