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"Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

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  1. "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: McWiesel 21.08.17 - 18:54

    Und genau deswegen wird keine normale Armee derartige Waffen in der Fläche einsetzen - das Risiko durch ein Hackangriff Ziel der eigenen Waffen zu werden ist viel zu groß.

    Viel mehr werden eben die Assistenzsysteme immer ausgefeilter, die die Handhabung und Effizienz einfacher machen. Aber das war schon immer so - ein heutiger U-Boot-Schütze rechnet auch nicht mehr händisch Vorhaltewinkel, Geschwindigkeit und Tauchtiefe des Torpedos aus, sondern überlässt die Entscheidung komplett intelligenter Elektronik.

    Ich sehe da wirklich keine neue Generation der Kriegsführung. Zumal die symmetrische Kriegsführung im Stil des kalten Krieges (wo "Roboter-Armeen" gegeneinander antreten könnten) eh vorbei ist - man braucht keine autonomen High-Tec Waffen, es reichen ein paar veraltete Atomraketen um effektiv zu verhindern, das Land A Land B auch nur mit ner Pistole angreift. Beispiel Nordkorea.

    Von daher hat der gute Herr nur wieder Angst vor Skynet, weil er wohl mal wieder Terminator gesehen hat. Doch hat eben der Film auch ein paar entscheidende Logiklücken, sodass dies Szenario in der Realität SO nicht funktionieren wird.

    Und bei den wirklich fiesen Kriegen zählt schon heute ein Menschenleben weit weniger als eine Maschine - also warum in teure Roboter-Technik investieren (so perfide wie es ist)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.17 19:00 durch McWiesel.

  2. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: Snooozel 21.08.17 - 20:36

    > Und genau deswegen wird keine normale Armee derartige Waffen in der Fläche
    > einsetzen - das Risiko durch ein Hackangriff Ziel der eigenen Waffen zu
    > werden ist viel zu groß.

    Wow bist du Naiv.
    Das Militär setzt alles ein was auch nur irgendwie vorteilhaft aussieht und "zum Sieg" führen könnte. Speziell im Krieg. Die ersten Atombombe wurden z.B. gezündet obwohl unzählige Kritiker eine Gefahr der Weltzerstörung darin sahen ("die Atmosphäre könnte sich entzünden").
    Und viele Leute sehen sich im Kriegszustand!

    Weiteres Beispiel: Chemie und Biowaffe. Die wurden oft eingesetzt trotz der Gefahr dass der Wind sich dreht und die eigenen Truppen auslöscht.
    Was auch ab und an passiert ist...

    Glaube nicht der Mensch ist seitdem besser geworden.
    Solche Situationen sind nicht mal so lange her...

  3. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: plutoniumsulfat 21.08.17 - 22:06

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow bist du Naiv.
    > Das Militär setzt alles ein was auch nur irgendwie vorteilhaft aussieht und
    > "zum Sieg" führen könnte. Speziell im Krieg. Die ersten Atombombe wurden
    > z.B. gezündet obwohl unzählige Kritiker eine Gefahr der Weltzerstörung
    > darin sahen ("die Atmosphäre könnte sich entzünden").

    Die erste Atombombe hat nicht zum Sieg beigetragen :D

  4. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: McWiesel 21.08.17 - 22:38

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und genau deswegen wird keine normale Armee derartige Waffen in der
    > Fläche
    > > einsetzen - das Risiko durch ein Hackangriff Ziel der eigenen Waffen zu
    > > werden ist viel zu groß.
    >
    > Wow bist du Naiv.
    > Das Militär setzt alles ein was auch nur irgendwie vorteilhaft aussieht und
    > "zum Sieg" führen könnte. Speziell im Krieg. Die ersten Atombombe wurden
    > z.B. gezündet obwohl unzählige Kritiker eine Gefahr der Weltzerstörung
    > darin sahen ("die Atmosphäre könnte sich entzünden").
    > Und viele Leute sehen sich im Kriegszustand!

    > Weiteres Beispiel: Chemie und Biowaffe. Die wurden oft eingesetzt trotz der
    > Gefahr dass der Wind sich dreht und die eigenen Truppen auslöscht.
    > Was auch ab und an passiert ist...

    Ja und was hat man daraus gelernt? Die allermeisten Ländern ächten diese Waffen mittlerweile. Und das machen sie sicher nicht aus purer Menschenliebe, sondern weil die Waffen unkalkulierbare Kollateralschäden für die eigenen Truppen nach sich ziehen.

    Und ja, mag sein, dass mal ein Roboterkrieg geführt werden muss, damit die Waffennarren ihr Exempel haben. Aber spätestens dann wird ein Lerneffekt entstehen, wenn ein vom Feind manipulierter oder fehlgeleiteter Roboter die Rakete mitten in die eigene Basis lenkt oder ganze Fahrzeuggruppen durch Software-Hack die eigene Seite angreifen (was alles ganz andere Dimensionen sind als menschliches "Friendly Fire" oder vereinzelte Überläufer & Co). Und man wird erkennen, dass dieses Risiko genauso schwer unter Kontrolle zu bringen ist wie eine Giftgaswolke.

    > Glaube nicht der Mensch ist seitdem besser geworden.
    > Solche Situationen sind nicht mal so lange her...

    Ja und nein. Mittlerweile haben wir in Europa doch schon ganz schön lange Frieden, weil man vielleicht doch bisschen erkannt hat, dass es am Ende zu nichts führt (sondern schlimmstenfalls nur zur atomaren Verseuchung für die nächsten 20 Generationen), wenn man mit dem Nachbarland ein Krieg anzettelt. In vielen anderen Teilen der Welt muss man die Erkenntnis leider noch erst gewinnen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.17 22:40 durch McWiesel.

  5. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: Cl4wn 21.08.17 - 23:50

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snooozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Und genau deswegen wird keine normale Armee derartige Waffen in der
    > > Fläche
    > > > einsetzen - das Risiko durch ein Hackangriff Ziel der eigenen Waffen
    > zu
    > > > werden ist viel zu groß.
    > >
    > > Wow bist du Naiv.
    > > Das Militär setzt alles ein was auch nur irgendwie vorteilhaft aussieht
    > und
    > > "zum Sieg" führen könnte. Speziell im Krieg. Die ersten Atombombe wurden
    > > z.B. gezündet obwohl unzählige Kritiker eine Gefahr der Weltzerstörung
    > > darin sahen ("die Atmosphäre könnte sich entzünden").
    > > Und viele Leute sehen sich im Kriegszustand!
    >
    > > Weiteres Beispiel: Chemie und Biowaffe. Die wurden oft eingesetzt trotz
    > der
    > > Gefahr dass der Wind sich dreht und die eigenen Truppen auslöscht.
    > > Was auch ab und an passiert ist...
    >
    > Ja und was hat man daraus gelernt? Die allermeisten Ländern ächten diese
    > Waffen mittlerweile. Und das machen sie sicher nicht aus purer
    > Menschenliebe, sondern weil die Waffen unkalkulierbare Kollateralschäden
    > für die eigenen Truppen nach sich ziehen.
    >
    > Und ja, mag sein, dass mal ein Roboterkrieg geführt werden muss, damit die
    > Waffennarren ihr Exempel haben. Aber spätestens dann wird ein Lerneffekt
    > entstehen, wenn ein vom Feind manipulierter oder fehlgeleiteter Roboter die
    > Rakete mitten in die eigene Basis lenkt oder ganze Fahrzeuggruppen durch
    > Software-Hack die eigene Seite angreifen (was alles ganz andere Dimensionen
    > sind als menschliches "Friendly Fire" oder vereinzelte Überläufer & Co).
    > Und man wird erkennen, dass dieses Risiko genauso schwer unter Kontrolle zu
    > bringen ist wie eine Giftgaswolke.
    >
    > > Glaube nicht der Mensch ist seitdem besser geworden.
    > > Solche Situationen sind nicht mal so lange her...
    >
    > Ja und nein. Mittlerweile haben wir in Europa doch schon ganz schön lange
    > Frieden, weil man vielleicht doch bisschen erkannt hat, dass es am Ende zu
    > nichts führt (sondern schlimmstenfalls nur zur atomaren Verseuchung für die
    > nächsten 20 Generationen), wenn man mit dem Nachbarland ein Krieg
    > anzettelt. In vielen anderen Teilen der Welt muss man die Erkenntnis leider
    > noch erst gewinnen.


    Die Menschheit würde vermutlich nicht einmal einem kompletten Atomkrieg standhalten.
    Wie sollte sie dann die "dritte Revolution in der Kriegsführung" überleben?
    Da könnte ein Exempel ziemlich fatal enden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.17 23:52 durch Cl4wn.

  6. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: plutoniumsulfat 21.08.17 - 23:56

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und nein. Mittlerweile haben wir in Europa doch schon ganz schön lange
    > Frieden, weil man vielleicht doch bisschen erkannt hat, dass es am Ende zu
    > nichts führt (sondern schlimmstenfalls nur zur atomaren Verseuchung für die
    > nächsten 20 Generationen), wenn man mit dem Nachbarland ein Krieg
    > anzettelt. In vielen anderen Teilen der Welt muss man die Erkenntnis leider
    > noch erst gewinnen.

    Nö, ich denke, einem Großteil der Menschheit ist klar, dass Krieg zu nichts führt. Nur blöd, wenn andere das haben wollen, was man selbst hat. Denn viele dieser Kriege, die momentan geführt werden, sind nichts anderes als Stellvertreterkriege und der Kampf um Ressourcen, ausgetragen von westlichen Staaten.

  7. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: deutscher_michel 22.08.17 - 08:55

    Die Waffen werden nur von den Ländern geächtet die keine haben.
    Ganz große Show. Hat irgendein Land seine Atomraketen abgeschafft?

  8. Re: "Schließlich könnten solche Waffen auch gehackt und auf unerwünschte Weise genutzt werden."

    Autor: RicoBrassers 22.08.17 - 14:53

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von daher hat der gute Herr nur wieder Angst vor Skynet, weil er wohl mal
    > wieder Terminator gesehen hat. Doch hat eben der Film auch ein paar
    > entscheidende Logiklücken, sodass dies Szenario in der Realität SO nicht
    > funktionieren wird.

    Eben. Weiß doch jeder, dass Zeitreisen (zumindest in die Vergangenheit) gar nicht möglich sind! ;)

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