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Wer hätte das gedacht...

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  1. Wer hätte das gedacht...

    Autor: ElMario 28.04.21 - 23:18

    ...das gerade hier nur Lug&Trug im Spiel sind ? Wer ?!?! ;D

    Was stimmt denn mit dieser Welt nicht ?

    Ich hoffe hier wird es Aufarbeitung und harte Strafen geben...so...Bewährung und so...oder ein paar Sozialstunden...

    Das hält man ja echt nicht mehr im Kopf aus, was die letzten Jahre alles so ans Licht gekommen ist. Weiter so ! :D

  2. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: luzipha 29.04.21 - 06:08

    Als besonders abartig empfinde ich es, dass in solche Affären verstrickt Politiker im Dutzend für die nächste Wahl aufgestellt werden.

    Die Spitzenpolitik ist inzwischen so weit vom Volk entrückt, dass es sie einen Scheiß interessiert. Gut, es interessiert den Wähler augenscheinlich wirklich nicht. Anders lässt es sich nicht erklären, dass so viele in Amt und Würden stehen statt im Knast (oder wenigstens arbeitslos zu Hause) zu sitzen.
    Da werden Lobbyisten zu Ministern, Minister zu Lobbyisten. Und was sagt der geneigte Wähler? "Ja, aber wen soll ich denn sonst wählen?", "Die sind ja alle gleich." oder ähnliches. Super Grundlage.

  3. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: Dystopinator 29.04.21 - 06:35

    Machs besser, es ist sicherlich kacke dass diese Schmutzwesten da immer wieder zum Zuge kommen, nur wo bleiben die vielen sauberen Leute?

  4. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: the_Imperator 29.04.21 - 06:51

    Ich glaube, bis du in einer Partei an entsprechende Stelle aufgestiegen bist um für den Bundestag kandidieren zu können musst du so viele Verstrickungen eingegangen sein, dass du schon verdorben bist, bevor du überhaupt das erste Mal den Bundestag betrittst. Denn wenn du es nicht machst hat es dein Konkurrent aus deinem Wahlkreis trotzdem gemacht und wird deshalb auf Listenplatz 1 gewählt... leider
    Ich fände daher ehrlich gesagt die Idee, einen Teil des Bundestages per Los unter allen Bundesbürgern zu bestimmen sehr interessant.

  5. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: BlindSeer 29.04.21 - 07:00

    Das Problem ist, dass "der einfache Mensch" gar nicht mehr die Zeit hat um aufzusteigen. Ich habe vor Jahren schon einen Artikel gelesen, dass diejenigen die hoch kommen viel Zeit in Seilschaften und Networking stecken, dass du also tief im Apparat stecken musst. Da kommen die sauberen Leute nicht hoch und die normalen haben keine Zeit.
    War ja sogar eine VT, dass man dafür gesorgt hat, dass die Menschen so viel arbeiten müssen, dass sie keine Zeit mehr haben sich um Politik zu kümmern, weil sie zu erschöpft sind.

  6. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: gloqol 29.04.21 - 09:27

    Im Prinzip ist es mittlerweile eine vom Gesetzgeber geschützte Mafia.
    Das die beteiligten nicht vor Gericht gestellt werden entzieht sich jedem Verständnis.
    Das selbe bei diesen Maskendeals...

    Wer die noch wählt hat echt Tomaten auf den Augen.

  7. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: mimimi 29.04.21 - 10:19

    Ich sehe das etwas anders. Politiker sind als Vertreter des Volkes nur ihrem Gewissen verpflichtet. Wenn derjenige damit klarkommt, ist alles richtig und legal. Er wurde zumindest irgendwie mal "gewählt". Nun übertreiben es manchmal welche und dann werden sie richtigerweise abgestraft. Analog dazu schau dir die ganzen Professoren im Öffentlichen Dienst an den Unis an. Die haben fast alle ein Geschäft / mehrere Firmen nebenbei laufen. Was passiert hier? Forschungsgelder aus Steuern gehen indirekt in diese Firmen und Ergebnisse aus Uniprojekten werden zusätzlich monetarisiert. Ganz legal! Beteiligungen an Firmen bzw. Beraterverträge sind eine Lizenz zum Geld drucken. Kaum eigener Aufwand und ein Vielfaches vom Gehalt eines normalen Angestellten.

  8. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: .02 Cents 29.04.21 - 11:38

    Ich weiss nicht genau, was der Artikel denn überhaupt an strafwürdigem Verhalten offenbart.

    Zumindest im Zusammenhang mit der Insolvenz ist die Passage bezüglich Amthor in den USA kaum strafbar. Soweit ich weiss gibt es in den USA auf Bundesebene Gesetze die Bestechung verbieten. Ich bin aber nicht sicher, wie das genau definiert ist. Ich vermute aber, dass es da mehr braucht, als einen Politiker für "Lobbyarbeit" zu bezahlen - wahrscheinlich braucht es da ein direkteres Quid-pro-quo. Um aus einer miesen Investition in einen "externen Dienstleister" einen Straftatbestand zu machen ist sicher mehr notwendig, als nur die Tatsache, dass es sich um Geldverschwendung handelt. Ansonsten wäre schnell jeder Kugelschreiber problematisch, der als Werbegeschenk ausgegeben wird, und nicht zu Umsatz führt.

    Und der Artikel ist ansonsten auch nicht besonders aussagekräftig oder detailliert. Da werden Begriffe wie "Investorenkapital" und "Schulden" gegenüber gestellt, die in keinerlei Beziehung stehen. Wenn ich 100 Mio einsammele, kann ich damit sicher sofort zur Bank gehen, und einen Dispo auf mein Zahlungsverkehrskonto von 2 Mio vereinbaren. Anschliessend nutze ich diesen Dispo Rahmen, überweise 2 Mio auf mein mittelfristige Finanzreserve-Konto, so das da nun 102 Mio liegen. Damit habe ich 2 Mio Schulden gegenüber der Bank aufgrund des ausgeschöpften Dispo Kredits, und trotzdem 102 Mio Barvermögen.

    Es ist ferner zu beachten, dass die Insolvenz selber, das Insolvenzverfahren und alles was damit zu tun hat, kein strafrechtliches Verfahren ist. Dabei geht es ausschliesslich um die zivilrechtliche Abwicklung von finanziellen Verpflichtungen. Es gibt da sicher Grenzen im Rahmen des Insolvenzverfahrens selber u.ä. wie Insolvenzverschleppung, die strafrechtliche Konsequenzen haben, ebenso wie betrügerische Tatbestände im Rahmen der Anwerbung von Investoren, wenn dort gewisse Schwellen an Fehlinformation und Verschleierung überschritten werden. Davon kann man aber hier nicht ausgehen - wenn man einigermassen seriös auftreten kann, und die Labels "Technology Investition" dann auch noch potentiert mit "AI" vor sich hertragen kann, muss man vermutlich gar nicht Lügen. Es reicht nebulös zu bleiben, weil vielen Investoren schon die Labels reichen - was genau die Firma macht oder machen will ... muss man nicht verstehen. Ich würde sogar so weit gehen: Es gibt Leute, die um so bereiter sind, in sowas zu investieren, je weniger sie verstehen, was da eigentlich gemacht wird.

  9. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: Kein Kommentar 29.04.21 - 12:49

    https://www.youtube.com/watch?v=rdE5k5_6jv4

  10. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: piratentölpel 29.04.21 - 14:43

    Einfach nicht wählen gehen. Mit Abgabe eurer Stimme erlaubt ihr Korruption, Steuerraub und Vetternwirtschaft.
    Nichtwahl ist das einzige Mittel in einer entarteten Demokratie. Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren eine falsche Demokratie zu wählen, wenn ihr das könnt dann seid ihr keine Demokraten.

  11. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: berritorre 29.04.21 - 15:27

    So sieht es aus. Um in den grossen Parteien nach "oben" zu kommen musst du schon sehr jung eingestiegen sein. Seiteneinsteiger dürften es da sehr, sehr schwer haben. Wer aber schon von jung auf sich ins System eingepasst hat, von dem kann man kaum erwarten, dass er etwas verändert. Er wurde ja entsprechend "erzogen".

    Bliebe nur eine neue Partei zu gründen. Die AfD hat das recht erfolgreich gemacht. Die sind aber für normal denkende Menschen, oder einfach nur denkende Menschen nicht wählbar. Vermutlich hatten sie gerade deshalb so viel Erfolg.

    Was ich sagen will: Innerhalb der existierenden Strukturen der grossen Parteien wird vermutlich keiner hervorkommen, der wirklich Veränderungen vornehmen will. Denn sobald dieser Eindruck aufkäme, wäre das das Ende der Karriere in dieser Partei und es würden anderen für den Weg nach oben bevorzugt.

    Heute aber eine neue Partei zu gründen und damit auch wirklich erfolgreich zu sein wird schwer werden. Die "Normalos" haben Angst vor allem neuen und die anderen sind oft so extrem, dass man die als Partei nicht bedienen will, ausser halt die AfD. Die nehmen alles was nicht richtig tickt.

  12. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: berritorre 29.04.21 - 15:30

    Dann entscheiden andere wer an die Macht kommt.

    Im Normalfall gibt es IMMER eine geringeres Übel. Wenn du nicht wählst, bist du eventuell dafür mitverantwortlich, dass das grössere Übel an die Macht kommt. Denn die schaffen es im Normalfall ihre Spinner zur Wahl zu motivieren.

    Ja, es ist scheisse wenn man das geringere Übel wählen muss, wegen fehlenden Alternativen, aber besser als die ganz grosse K*cke an der Macht.

  13. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: Kein Kommentar 30.04.21 - 12:35

    Aha es ist domakratischer nicht zu wählen??? Wie kommt man denn auf so einen Bullshit.

    Demokratie hat auch nichts mit Moral oder so zu tun, sowas erwarten wir nur, weil es bis heute der beste Kompromiss ist und das Resultat mit dem Wort Demokratie verbinden.

    Wer nicht wählt nimmt nicht teil und findet gut wie die Anderen wählen, nichts anderes! Wer mitbestimmten will muss auch wählen ist ja auch logisch oder? Wenn dann etwas was bewirkt ist wenn der Prozentsatz der "Sonstigen" über 10%+ steigt. Dann wirds nämlich langsam richtig fraglich wieso soviele nicht mehr die etablierten wählen. Was soll sich denn auch schon groß ändern wenn du nicht wählst? Die Leute dann dazu zwingen? ... Keine Ahnung was das für ein Gedankengang ist... Am Ende was zählt ist das möglichst wenige Parteien die meisten Stimmen haben und indem man nicht wählt hat man darauf keinen Einfluss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.21 12:43 durch Kein Kommentar.

  14. Re: Wer hätte das gedacht...

    Autor: berritorre 04.05.21 - 23:46

    Ähm, warums schreibst du mir das? Ich sage ja, man sollte wählen gehen, auch wenn es nur darum geht das geringere Übel zu wählen. Ich vermute mal, du wolltest auf Piratentölpel antworten?

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