-
Wer ein Mal lügt...
Autor: Yeeeeeeeeha 07.08.12 - 13:33
Mal ganz ehrlich: Wer Kim Schmitz auch nur ein Wort glaubt, der hat in den letzten 15 Jahren irgendwas verpasst. Ich habe mir inzwischen zur Erstbeurteilung folgende einfache Regel aufgestellt: "Was auch immer Kimble sagt, gehe vom Gegenteil aus."
In diesem Sinne schockiert mich auch der große Support, der ihm von überall entgegenkommt. Auch wenn man davon ausgeht, dass z.B. 90% seiner "Kim wir finden dich toll!"-Retweets von Fake-Nutzern kommen, sind es noch immer ganz schön viele, die nicht einen Deut Ahnung haben, was dieser Typ so produziert hat.
Kimble, der große Hacker, der das Sicherheitssystem des Münchner Flughafens geknackt hat! Ja nee, er ist nur im richtigen Moment hinter jemandem her gefahren.
Kimble, der große Geschäftsmann! Tja, die "Data Protect Consulting" war eine der größten Nullnummern der 90er Jahre.
Kimble, der große Investor! Erinnert ihr euch an Letsbuyit? Als Kim groß rumgetönt hat, er würde da groß investieren ("Kimvest") und das wieder aufbauen? Nichts als heisse Luft.
Kimpire? Gab es nie! Trendax? Gab es nie! Ultimate Rally? Gab es nie! Seine tolle "Hackergruppe" Yihat? Konnte nie Hacks vorweisen, wurde dafür selbst gehackt.
Ach und nicht zu vergessen: Kimble, der große Freiheitskämpfer! Das wohl am wenigsten passende Wort für einen simplen Betrüger, der sogar mit dem IT-Antichrist Günther Freiherr von Gravenreuth zusammengearbeitet hat, um seinen Kopf aus der Schlinge seiner jugendlichen Gaunereien zu ziehen.
Und JETZT macht der Kerl einen auf Opfer, der mit Megaupload ja nichts schlimmes gemacht hat und von allen nur ungerecht behandelt wurde! Na dann was es ja gar nicht nötig, Gulli.de bestechen zu wollen, nicht über die Verbindung zu schreiben.
Alles in allem: Kim Schmitz hatte noch nie Erfolg mit einem ehrlichen Geschäft. Er ist und war schon immer ein Aufschneider, Hochstapler, Betrüger, Lügner und größtmöglicher Angeber.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin -
Re: Wer ein Mal lügt...
Autor: samy 07.08.12 - 14:34
Yeeeeeeeeha schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Alles in allem: Kim Schmitz hatte noch nie Erfolg mit einem ehrlichen
> Geschäft. Er ist und war schon immer ein Aufschneider, Hochstapler,
> Betrüger, Lügner und größtmöglicher Angeber.
Haarscharf kombiniert, Dr. Watson!
-------------------------------------------------
Für offene Standards
------------------------------------------------- -
Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich gewesen
Autor: RioDerReiser 09.08.12 - 08:01
Mich verwirrt der Satz "Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich gewesen".
Heißt das Kim hat auf die Polizisten geschossen und zufällig nicht getroffen? Was erwartet Kim dann noch. Er soll froh sein, dass er da lebend raus gekommen ist! -
Re: Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich gewesen
Autor: Endwickler 09.08.12 - 09:52
RioDerReiser schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mich verwirrt der Satz "Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich
> gewesen".
> Heißt das Kim hat auf die Polizisten geschossen und zufällig nicht
> getroffen? Was erwartet Kim dann noch. Er soll froh sein, dass er da lebend
> raus gekommen ist!
Ich hatte das zum Beispiel so verstanden, dass die Füllungen der ersten zwei geladenen Schrotpatronen nur für Abschreckungen gut gewesen wären. Da man Schrotpatronenhülsen mit allem füllen kann, was einem einfällt, hat er vielleicht Wattebällchen drin gehabt (Achtung, das war eine Überzeichnung!). Da ist dann von einer nichttödlichen Wirkung auszugehen, solange niemand das Ding in den Rachen bekommt und daran erstickt. Um so eine Wirkung dann zu behaupten, muss man die Dinger nicht abfeuern. -
Re: Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich gewesen
Autor: RioDerReiser 09.08.12 - 10:14
Naja, ich könnte mir vorstellen, dass allein die Sichtbarkeit einer Waffe im Bereich der "Zielperson" bei einem Polizisten eine erhöhte Gefahr für Leib und Seele bedeutet.
Und entsprechende Reaktion bewirkt.
Das da nur mit Wattebällchen geschossen kann man ja nicht erahnen. -
Re: Die ersten zwei Ladungen seien aber nicht tödlich gewesen
Autor: Endwickler 09.08.12 - 14:52
Ja, die Gefährlichkeit der Waffe können die Polizisten nicht erkennen. Vermutlich machte er aber diese Angabe, weil es vor Gericht schon eine Rolle spielt, womit und in welchem Ausmaß er real bedrohlich war.



